Auf Geldreise - Podcast #80

Wertpapierdepot fürs Kind – Teil zwei

Shownotes

In Zeiten der Niedrigzinsen für den Nachwuchs sparen – gar nicht mal so einfach! Immerhin verliert das Geld der Kleinsten auf dem Kinderkonto oder Sparbuch nur an Wert. Wenn Du für Dein Kind sparen möchtest, eignen sich vor allem günstige Aktienfonds sehr viel besser dafür.
Bevor Du einen Sparplan auf einen weltweit anlegenden ETF eröffnest, braucht Dein Kind ein Wertpapierdepot – quasi seine Eintrittskarte für die Börse.

Welche Juniordepots besonders kostengünstig sind, ob das Depot auf den Namen des Kindes laufen sollte und was es beim Sparen für den Nachwuchs sonst noch zu berücksichtigen gibt, thematisieren wir in der aktuellen Folge.

Folge 80 anhören

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hier ein Schein von den Großeltern zum Geburtstag, dort der erste Nebenjob. Und das Taschengeld des Kindes will auch gespart werden. Doch wohin damit, wenn Kinderkonto, Sparbuch und Co. kaum noch Zinsen versprechen? Darüber haben wir bereits in der Folge 75 gesprochen.
  • Langfristig und mit Rendite für den Nachwuchs sparen geht am besten, indem Du in günstige Aktienfonds investierst. Mehr über ETFs erfährst Du in den Folgen 5, 44 und 45.
  • Mehr Rendite kommt auch mit mehr Risiko daher. Die Risiken des Aktienmarkts kannst Du aber leicht senken. Wichtig dabei sind eine breite Streuung des Geldes, eine lange Anlagedauer und Flexibilität bei der Auszahlung.
  • Bevor Du mit der Geldanlage loslegen kannst, braucht Dein Kind noch ein Wertpapierdepot.
  • Gute Depots erfüllen dabei drei Kriterien: Sie sind kostenlos, die Gebühren für Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind niedrig und die von Finanztip empfohlenen ETFs sind dort handelbar.
  • Folgende Junior-Depots erfüllen diese drei Punkte: das Kinderdepot der Comdirect, Consorsbank, DKB und ING.
  • Läuft das Depot auf dem Namen des Kindes, muss es unter Umständen Steuern auf Kapitalerträge zahlen. Allerdings erst, wenn es den Sparerpauschbetrag von 801 Euro ausgeschöpft hat. Vergiss nicht, einen Freistellungsauftrag bei der Bank einzurichten, bei der der Nachwuchs sein Depot hat. Sonst führt sie automatisch ab dem ersten Cent die Abgeltungssteuer ans Finanzamt ab.
  • Das Vermögen des Kindes kann nicht nur steuerliche Auswirkungen haben. Sollten die Kapitalerträge von 2021 die Grenze von 6.441 Euro übersteigen, darf Junior nicht mehr kostenlos familienversichert bleiben. Der Betrag ergibt sich aus der Einkommensgrenze in Höhe von 5.640 Euro und dem Sparerpauschbetrag mit 801 Euro.
  • Und auch auf das Bafög wird das Vermögen unter Umständen angerechnet. Hat der Nachwuchs mehr als 8.200 Euro (Freigrenze Wintersemester 2020/21) angespart, müsste er erst einen Teil des Geldes aufbrauchen, bevor er die staatliche Förderung beziehen kann.

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29. Juli 2021


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