Auf Geldreise – Podcast #85

Eine Wohnung als Altersvorsorge? – Teil drei

Shownotes

Teil drei unserer Reihe zum Thema „Immobilien als Kapitalanlage“. In den ersten beiden Folgen haben wir wichtige Punkte besprochen, die es für eine erfolgreiche Anlage in Immobilien zu beachten gilt. Heute gibt's zum Abschluss nochmal ganze viele Praxistipps. Du erfährst, wie Du den Zuschlag für die Wunschwohnung bekommst, wann sich ein Objekt wirklich rechnet und was die entscheidenden Punkte bei der Vergabe eines Kredits mit guten Konditionen sind. 

Folge 85 anhören

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Du hast Teil eins und Teil zwei unserer kleinen Reihe verpasst? Kein Problem! Folge 83 findest Du hier und die 84 hier.
  • Selfmade-Vermieterin Maike Kipker hat 2019 ihre allererste Immobilie als Kapitalanlage gekauft. Mittlerweile besitzt sie acht Eigentumswohnungen. Als Mrs. Property hat sie sich selbstständig gemacht und zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Rente mithilfe einer vermieteten Eigentumswohnung aufbessern können.
  • Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, sollte vorbereitet sein. Setz Dich ausgiebig mit der Materie auseinander, indem Du Dir das entsprechende Wissen aneignest.
  • Du hast ein interessantes Objekt gefunden? Dann heißt es schnell sein. Bei vielen Immobilienportalen werden Anzeigen schon nach den ersten 30 Anfragen gelöscht. Um keine Anzeige zu verpassen, kannst Du einen Google-Alert setzen oder Dich von den Apps der Immobilienportale benachrichtigen lassen. Wer einen standardisierten Text vorformuliert hat, kann in wenigen Minuten reagieren. 
  • Um den Zuschlag zu bekommen, solltest Du Dich von der Masse abheben. Maikes Tipp: Immobilien werden zwischen Menschen gehandelt. Zeig Deine Persönlichkeit, sei empathisch und unkompliziert.

  • Das Finanzielle sollte bei der Besichtigung schon gesichert sein. So kannst Du direkt mit einer sicheren Finanzierung und Verlässlichkeit punkten. 
  • Um zu wissen, ob sich ein Investment lohnt, gibt es einige Kennzahlen. Eine wichtige ist die Kaltmiete. Die sollte so hoch sein, dass Du die Kreditrate mit ihr decken kannst. Behalte auch die Instandhaltungs- und Renovierungskosten im Blick. 
  • Bei Renovierungen und Instandhaltungen ist das Baujahr entscheidend. Wasserleitungen und Elektronik halten zum Beispiel etwa 40 Jahre. Ist die Wohnung älter, solltest Du das in Deinen Berechnungen einkalkulieren. 
  • Auch das Bauchgefühl darf eine Rolle spielen. Steht das Haus voller Unrat, ist der Keller vollgestellt oder ist es sehr laut im Haus? Dann mag sich das Investment auf dem Papier zwar lohnen, ist aber eventuell mit extra Aufwand verbunden. Das solltest Du bedenken. 
  • Wie hoch der Kredit ist und zu welchen Konditionen Dir deine Bank das Geld leiht, hängt von der persönlichen Bonität ab und ist höchst individuell. Um zu wissen, was Du erwarten kannst, gehst Du am besten nicht nur zur Hausbank. Besser geeignet sind sogenannte Kreditvermittler. Die bieten Dir einen guten Marktüberblick. Wir empfehlen Dr. Klein, Interhyp und Planethome. 
  •  Vermieterin sein ist ein Job und mit vielen Aufgaben verbunden. Maike würde Mieteinnahmen daher nie als passive Geldanlage bezeichnen. Denk dran, es gilt nicht nur Mieteinnahmen zu kontrollieren und Nebenkosten abzurechnen. Für Sanierungen, Buchhaltung oder die Neuvermietung musst Du gut organisiert sein und einige Zeit  einplanen
  • Einige Aufgaben kannst Du abgeben. Das musst Du Dir allerdings leisten können, und wollen. Denn jede Aufgabe, die Du auslagerst, geht von der Rendite ab.
  • Von den zukünftigen Mietern solltest Du Dir eine positive Schufa-Auskunft, drei  Gehaltsnachweise und eine Selbstauskunft geben lassen. Was genau die Schufa eigentlich ist, kannst Du hier nachlesen. Wenn Dir jemand diese Unterlagen verweigert, könnte da was im Busch sein. Hör auf Dein Bauchgefühl und lern die Mieter kennen

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27. August 2021


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