Auf Geldreise – Podcast #84

Eine Wohnung als Altersvorsorge? – Teil zwei

Shownotes

In der vergangenen Woche hat die Geldreise bereits einen Zwischenstopp eingelegt beim Thema „Immobilien als Kapitalanlage“. Auch diese Woche wollen wir hier noch ein wenig verweilen und uns mit Fragen befassen, wie: Ist eine Eigentumswohnung eine passiveEinnahmequelle? Immobilien aus Zwangsversteigerungen kaufen – ja oder nein? Wie lässt sich beurteilen, ob sich das Investment wirklich lohnt?

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Selfmade-Vermieterin Maike Kipker hat 2019 ihre allererste Immobilie als Kapitalanlage gekauft. Mittlerweile besitzt sie acht Eigentumswohnungen. Als Mrs. Property hat sie sich selbstständig gemacht und zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Rente mithilfe einer vermieteten Eigentumswohnung aufbessern können.
  • Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, sollte vorbereitet sein. Setz Dich ausgiebig mit der Materie auseinander, indem Du Dir das entsprechende Wissenaneignest.
  • Bevor Du auf die Suche nach einem geeigneten Objekt gehst, solltest Du wissen, wieviel Eigentumswohnung Du Dir leisten kannst. Schau Dir dafür Deine Einnahmen und Ausgaben ganz genau an, nutze den Finanztip-Hypothekenrechner oder informiere Dich bei Banken, welche Kreditkonditionen sie Dir geben würden. Am besten gehst Du dafür nicht nur zur Hausbank. Besser geeignet sind sogenannte Kreditvermittler. Die bieten Dir einen guten Marktüberblick. Wir empfehlen Dr. Klein, Interhyp und Planethome. 
  • Alles Finanzielle soweit geklärt? Dann kann die Suche losgehen. Dabei gilt, je genauere Vorstellungen Du hast, desto einfacher findest Du ein passendes Objekt. Nutze Immobilienportale wie Immoscout 24 oder Immowelt. In regionalen Zeitungen oder auf Ebay Kleinanzeigen inserieren vor allem Privatverkäufer. Auch ungewöhnliche Wege führen zum Erfolg – Baumärkte und Discounter haben im Eingangsbereich häufig „Ich suche/biete“-Tafeln. Unter Umständen findest Du dort interessante Kaufangebote.
  • Ein Praxis-Tipp von Mrs. Property Maike Kipker: Lass Dich bei Inseraten von Privatpersonen nicht von schlechten oder fehlenden Fotos abschrecken. Gib der Wohnung eine Chance und vergewissere Dich vor Ort vom Objekt. Mitunter findet sich so das ein oder andere Juwel.
  • Immobilien aus Zwangsversteigerungen zu kaufen ist eher eine Profistrategie: Die Informationslage ist dürftig und die Wohnung kann vorab nicht besichtigt werden. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten vor allem Anfänger davon Abstandnehmen.
  • Achte bei der Wohnungsbesichtigung nicht nur darauf, dass die Gewerke wie Dach, Fassade, sondern auch Fenster oder die Heizung gut instandgehalten sind. Am besten nimmst Du Dir eine Checkliste mit, auf der Du die wichtigsten Punkte und Fragen notiert hast. 
  • Mache, wenn möglich Fotos und Videos während der Besichtigung. So kannst Du Dich nachträglich mit erfahrenen Immobilienkäufern austauschen.
  • Vergiss nicht, Dir entsprechende Unterlagen zeigen zu lassen wie die Protokolle derletzten Eigentümerversammlungen. Dort ist unter anderem dokumentiert, welche Sanierungsmaßnahmen geplant sind, wie viel Geld in der Instandhaltungsrücklage liegt oder ob Hausgeld ausstehend ist. 
  • Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du zu den ersten Besichtigungen auch einen Sachverständigen mitnehmen. So hast Du die Möglichkeit, von einem Experten zu lernen, auf welche Punkte Du besonders achten solltest. Alternativ kannst Du Dich im Bekanntenkreis umhören, ob nicht einer Deiner Freunde die entsprechende Expertise mitbringt und Dich zu den ersten Besichtigungen begleiten würde.

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26. August 2021


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