Pressemitteilung

Aktiendepots im Finanztip-Vergleich: Kostenlos zum ETF

09. Februar 2022

Berlin, 09.02.2022 – Jeder Sechste in Deutschland legt sein Geld in Aktien an. Für den langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt Finanztip, Anteile eines börsengehandelten Indexfonds (ETFs) zu kaufen. Der mögliche Gewinn hängt dabei natürlich auch von den anfallenden Kosten ab. Der Geldratgeber Finanztip hat jetzt in einem aktuellen Depotvergleich vier Direktbanken und fünf Online-Broker ermittelt, bei denen Anleger mit niedrigen Kosten investieren können.

Laut Bundesbank-Zahlen gab es im November 2021 in Deutschland 27,8 Millionen Wertpapierdepots. Im Durchschnitt hat jeder Aktienanleger dabei mehr als zwei Depots. Viele Anleger zahlen dabei jedoch zu hohe Gebühren. Über 15 Jahre können bei der Sparkasse München oder der Volksbank Köln-Bonn schon für ein kleines Depot (5.000 Euro Anlagesumme) mehr als 500 Euro anfallen - gegenüber 0 Euro bei einem Online-Broker wie zum Beispiel Smartbroker, weshalb der Geldratgeber Finanztip auch in diesem Jahr keine Filialbank empfiehlt.
Die Kosten unterscheiden sich erheblich. „Im Gegensatz zu vielen anderen Dienstleistungen ist das Verwahren von Wertpapieren über die Jahre günstiger geworden – häufig fällt sogar keine Gebühr an“, erklärt Hendrik Buhrs, Experte für Bank und Börse bei Finanztip.

Online-Broker: Diese fünf Depotverwalter sind besonders günstig

Am günstigsten sind spezialisierte Online-Broker. „Diese bieten nur ein Depot, um Aktien und Fonds zu handeln, das aber dafür zu deutlich besseren Konditionen als Banken“, sagt Buhrs.
Mit Finanzen.net Zero empfiehlt Finanztip dabei auch einen ganz neuen Anbieter. Investieren ist hier komplett kostenlos und somit besonders attratktiv für alle, die bisher hohe Gebühren zahlen. Das gilt für Sparpläne ab 25 Euro und einzelne Käufe ab 500 Euro.
Der Broker Flatex hat die laufenden Gebühren für ETF-Depots wieder abgeschafft und gehört deshalb zu den neun Finanztip-Empfehlungen. Daneben empfiehlt Finanztip Trade Republic mit seiner bewährten Smartphone-App, eine sehr große ETF-Auswahl bei Scalable Capital im Preismodell „Free Broker“, sowie den Smartbroker, der neben Flatex die meisten Börsenplätze im Angebot hat.

Mehr Vielseitigkeit bei Direktbanken

Wer bereits ein Girokonto bei den Direktbanken ING, Consorsbank, DKB und Comdirect hat, kann bei diesen Finanztip-Empfehlungen besonders schnell ein Depot eröffnen. „Die Kosten sind meist höher als bei den Brokern, vor allem bei Einzelkäufen zahlt man höhere Ordergebühren als bei unseren anderen Depot-Empfehlungen. Dafür sind die Angebote mit Gemeinschafts- oder Kinderdepot vielseitiger“, sagt Buhrs. Rund 10 Euro fallen für eine Einmalanlage von 2.000 Euro bei den Direktbanken pro Kauf an. Erfreulich: Viele ETF-Sparpläne sind bei den Direktbanken ebenfalls kostenfrei, bei der ING sogar alle.

So hat Finanztip analysiert

Finanztip hat 20 verschiedene Depots verglichen. Die Experten-Redaktion empfiehlt ausschließlich Depots aus Deutschland, bei denen die Depotführung für ein ETF-Depot oder einen ETF-Sparplan kostenlos ist. 16 Anbieter haben diese Bedingungen erfüllt und wurden anschließend nach den Kriterien „günstig sowie vielseitig“ gefiltert.