Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung

Berlin, 16. Januar 2015 – Für Raucher kostet eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung mehr als das Doppelte im Vergleich zu Nichtraucher-Tarifen. Das hat eine Berechnung des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip ergeben. Der Test der Experten zeigt: Die Beiträge für eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung unterscheiden sich sehr stark je nach Rauchverhalten, Beruf, Gewicht und Versicherungssumme. Anhand dieser Kriterien unterscheidet Finanztip fünf Fälle und hat für jeden den besten Anbieter ermittelt.

Eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung sichert im Todesfall die Hinterbliebenen ab. Sie zahlt die vereinbarte Summe aus, wenn die im Vertrag versicherte Person stirbt. „Die Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung ist ein Muss für denjenigen, der eine Immobilienfinanzierung hat“, sagt der Versicherungsexperte von Finanztip, Saidi Sulilatu. Mit dem Geld der Versicherung können die Hinterbliebenen den Kredit bei der Bank tilgen. Für Haupt- oder Alleinverdiener ist die Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung auch sehr empfehlenswert. Damit kann die Familie im Todesfall die entstandene Gehaltslücke ausgleichen. „Wer keine Hinterbliebenen zu versorgen hat und keine Schulden hinterlässt, kann auf eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung verzichten.“

Der Weg zum günstigsten Anbieter

Laut Finanztip kommt es bei der Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung in erster Linie auf den Preis an. „Das liegt daran, dass es bei der Auszahlung der Leistung kaum zu Problemen kommt. Der Tod ist makabrerweise der eindeutigste Versicherungsfall, den es gibt“, erklärt Sulilatu. Welcher Anbieter der günstigste ist, bestimmen vor allem vier Faktoren: Ist man hauptsächlich körperlich tätig oder im Büro? Besteht laut Body-Mass-Index Normal- oder Übergewicht? Hat der Versicherungsnehmer in den letzten zwölf Monaten geraucht? Und welchen Verlauf soll die Versicherungssumme nehmen? Für die verschiedenen Varianten hat Finanztip jeweils den Weg zum günstigsten Angebot ermittelt. Alle Testergebnisse und Empfehlungen sind hier dargestellt.

Immense Preisunterschiede

Raucher und körperlich tätige Menschen zahlen grundsätzlich mehr für eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung. Zum Beispiel zahlt ein 40-jähriger Nichtraucher, der einem Bürojob nachgeht, für den günstigsten empfohlenen Tarif knapp 147 Euro im Jahr – für einen Einzelvertrag mit der konstanten Versicherungssumme von 200.000 Euro und einer Laufzeit von 15 Jahren. Raucht der Büroangestellte, zahlt er 349 Euro im Jahr. Noch teurer wird es für einen Raucher, der körperlich tätig ist: Er zahlt rund 422 Euro für die Police. „Für alle lohnt auf jeden Fall der Preisvergleich“, sagt Finanztip-Experte Sulilatu. „Mit unseren empfohlenen Tarifen kann man gegenüber teuren Anbietern rund die Hälfte sparen.“

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