Bildungsurlaub So bekommst Du zusätzliche Urlaubstage

Dr. Britta Beate Schön
Dr. Britta Beate Schön
Expertin Recht

Das Wichtigste in Kürze

  • In den meisten Bundesländern können Arbeitnehmende Bildungsurlaub nehmen: fünf Tage pro Jahr oder zehn Tage innerhalb von zwei Jahren zusätzlich zum regulären Urlaub.
  • In Sachsen kannst Du ab 1. Januar 2027 Bildungsurlaub nehmen; in Bayern gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub.
  • Während des Bildungsurlaubs bekommst Du das Gehalt weitergezahlt; die Kursgebühren zahlst Du in der Regel selbst.
  • Beantrage Deine Bildungszeit rechtzeitig, etwa drei Monate vor Beginn der Veranstaltung. Dafür kannst Du unser Musterschreiben nutzen (zum Download).

    Musterantrag Bildungsurlaub 

  • Die Kosten für eine berufliche Weiterbildung kannst Du als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung angeben.
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Was ist Bildungsurlaub?

Bildungsurlaub bedeutet für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Woche Extraurlaub für den Besuch eines Fortbildungskurses. Das ist in den meisten Bundesländern gesetzlich verankert.

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nutzen aber nur ein bis zwei Prozent der Beschäftigten die Bildungszeit, obwohl 77 Prozent grundsätzlich an Fortbildungen interessiert sind. Wir erklären Dir, wie Du zu Deinem Extraurlaub kommst und Dich dabei noch weiterbildest.

Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub?

Auf Bildungsurlaub hast Du in allen Bundesländern Anspruch, außer in Bayern und Sachsen. Das Thema Bildungsurlaub ist in Deutschland Ländersache. Es gibt deshalb kein einheitliches Bundesgesetz, sondern unterschiedliche Regelungen in den Ländern. In den Freistaaten gibt es zwar mehr Feiertage als in anderen Ländern, aber weder Bildungsurlaub noch Bildungszeit und auch keine Bildungsfreistellung.

In allen anderen 14 Bundesländern haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Bildungsurlaub. Das bedeutet: Arbeitgebende stellen die Beschäftigten für eine Weiterbildungsveranstaltung von der Arbeit frei und zahlen das Gehalt weiter.

Ausblick: In Sachsen kannst Du ab 1. Januar 2027 ebenfalls Bildungsurlaub nehmen. Im Gesetz zur Qualifizierungszeit ist festgelegt, dass kleinere Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten eine Entschädigung von 115 Euro pro Tag vom Freistaat bekommen.

Wer kann außer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Bildungsurlaub nehmen?

Auch Auszubildende und Beamtinnen und Beamte können je nach Bundesland Bildungsurlaub nehmen, müssen aber oft besondere Regeln beachten.

Darin ist zum Beispiel festgelegt, dass Auszubildende Sonderurlaub nur für Veranstaltungen zur politischen Bildung nehmen können. In Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen haben Auszubildende nur Anspruch auf fünf Tage während der gesamten Ausbildung.

Beamte können in einigen Bundesländern keinen Bildungsurlaub nehmen, in anderen hingegen schon. Was gilt, findet sich in dem entsprechenden Landesgesetz.

Welches Gesetz gilt, hängt davon ab, in welchem Bundesland sich Dein Arbeitsplatz befindet. Es kommt also nicht darauf an, wo Du wohnst.

Oft erwerben Beschäftigte den Anspruch auf Bildungszeit erstmals nach zwölf Monaten oder sechs Monaten Tätigkeit beim Arbeitgeber.

Wie viele Weiterbildungstage stehen Dir zu?

In der Regel stehen Dir je nach Bundesland fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr zu, wobei einige Länder sechs Tage oder Zehn-Tage-Kontingente für zwei Jahre vorsehen.

Dann kannst Du zehn Tage Bildungsurlaub am Stück nehmen und eine längere Fortbildung besuchen. Im Saarland sind sechs Tage pro Jahr möglich, allerdings muss der Arbeitnehmer ab dem dritten Tag die Hälfte der Tage zum Beispiel durch Überstunden ausgleichen.

Welche gesetzlichen Grundlagen gelten in den Bundesländern?

Die gesetzlichen Grundlagen zum Bildungsurlaub sind in den Weiterbildungsgesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt, in denen auch die genaue Dauer des Bildungsurlaubs, der Qualitätszeit oder der Bildungszeit festgelegt ist. Die Bundesländer verwenden unterschiedliche Begriffe.

Bundeslandgesetzliche VorschriftName des bildungsurlaubsDauerHinweise
Baden-WürttembergBildungszeitgesetz Baden-WürttembergBildungszeit5 Tage pro JahrWartezeit von 12 Monaten; Anspruch verfällt am Jahresende
Bayernkeine Regelung kein Bildungsurlaub 
BerlinBerliner BildungszeitgesetzBildungszeit10 Tage in 2 Jahren 
BrandenburgBrandenburgisches WeiterbildungsgesetzWeiterbildung10 Tage in 2 Jahren 
BremenBremisches BildungszeitgesetzBildungszeit10 Tage in 2 Jahren 
HamburgHamburgisches BildungsurlaubsgesetzBildungsurlaub10 Tage in 2 Jahren 
HessenHessisches BildungsurlaubsgesetzBildungsurlaub5 Tage pro Jahrauf Antrag übertragbar auf das nächste Jahr
Mecklenburg-VorpommernBildungsfreistellungsgesetz M-VBildungsfreistellung5 Tage pro Jahr 
NiedersachsenNiedersächsisches BildungsurlaubsgesetzBildungsurlaub5 Tage pro Jahrauf Antrag können die Tage aus drei Jahren genommen werden
Nordrhein-WestfalenArbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRWArbeitnehmerweiterbildung10 Tage in 2 Jahren 
Rheinland-PfalzBildungsfreistellungsgesetzBildungszeit10 Tage in 2 Jahren 
SaarlandSaarländisches BildungsfreistellungsgesetzBildungsfreistellung5 Tage pro Jahr (ab dem 3. Tag die Hälfte Eigenanteil)auf Antrag übertragbar auf das nächste Jahr
SachsenSächsisches QualifizierungsgesetzQualifizierungszeitkein Bildungsurlaubab 1.1.2027
Sachsen-AnhaltBildungsfreistellungsgesetzBildungsfreistellung10 Tage in 2 Jahren 
Schleswig-HolsteinWeiterbildungsgesetz Schleswig-HolsteinWeiterbildung10 Tage in 2 Jahren 
ThüringenThüringer BildungsfreistellungsgesetzBildungsfreistellung5 Tage pro Jahr 

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: Juni 2026)

Wie kannst Du Bildungsurlaub ins nächste Jahr übertragen?

In vielen Bundesländern kannst Du nicht genutzte Bildungsurlaubstage ins nächste Jahr übertragen, wenn Du das bis zum 31. Dezember bei der Personalabteilung beantragst.

Dazu schreibst Du bis zum 31. Dezember an die Personalabteilung, dass Du Deine Bildungstage auf das kommende Jahr übertragen möchtest. Ablehnen darf der Arbeitgeber nicht, sofern in Deinem Bundesland eine Übertragung möglich ist. Du kannst unser Muster verwenden, um Deine Bildungsurlaubstage zu übertragen.

Bildungsurlaubstage

Hier kannst Du Dir unser Musterschreiben für die Übertragung von Bildungsurlaubstagen herunterladen:

Zum Download

Du kannst auch Resttage in das neue Jahr übertragen, falls Du zum Beispiel nur drei der fünf Tage genutzt hast. So stehen Dir dann im nächsten Jahr sieben Tage zur Verfügung. Aber Du kannst in der Regel Deine Bildungszeit immer nur einmal übertragen lassen, damit Du Bildungsurlaub nicht über mehrere Jahre ansammelst.

In Baden-Württemberg können Beschäftigte den verbleibenden Anspruch nicht auf das folgende Kalenderjahr übertragen (§ 3 Abs. 5 BzG BW).

Was fällt alles unter Bildungsurlaub?

Unter Bildungsurlaub fallen Weiterbildungen mit beruflichem, politischem oder je nach Bundesland kulturellem Bezug. Jede Bildungsveranstaltung muss von Deinem Bundesland anerkannt sein.

Die Vielfalt an Kursen und Weiterbildungsangeboten ist riesig. Lass Dich überraschen, was Du alles machen kannst. Die Bildungszeit muss einem beruflichen oder politischen Zweck dienen. Bei einigen Angeboten ist das völlig eindeutig, bei anderen lässt sich darüber streiten.

Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts fallen darunter Veranstaltungen, wenn sie Kenntnisse für den ausgeübten Beruf vermitteln oder jedenfalls Kenntnisse, die im erlernten oder ausgeübten Beruf verwendet werden können.

Der Anspruch besteht aber nicht nur für rein fachliche Veranstaltungen, sondern auch für solche, die einen mittelbaren Bezug zur Arbeit haben, zum Beispiel Rhetorik- oder Stressbewältigungskurse. Zur Stressbewältigung eignet sich auch ein Yogakurs (LAG Berlin, 11.05.2019, Az. 10 Sa 2076/18).

In Niedersachsen können Arbeitnehmer sogar Veranstaltungen als Bildungsurlaub beantragen, die der allgemeinen kulturellen Bildung dienen. Danach können sie zum Beispiel auch Schwedisch lernen, ohne dass sie in ihrem Job einen Bezug zu Schweden haben (vgl. BAG, 15.03.2005, Az. 9 AZR 104/04).

Welche Angebote und typischen Anbieter gibt es für Bildungsurlaub?

Die Angebote für Bildungsurlaub reichen von Sprachkursen im In- und Ausland, KI-Workshops über Gesundheitsseminare bis zu Politikkursen. Sie werden vor allem von Volkshochschulen, Gewerkschaften, Kammern und anderen Bildungsträgern organisiert.

In den meisten Ländern existieren eigene Bildungsdatenbanken oder Listen anerkannter Seminare, zum Beispiel in Berlin oder Hamburg. Dort finden sich mehr als 3.000 in Hamburg anerkannte Kurse und Veranstaltungen. Darunter sind Buchhaltungskurse, Sprachkurse zu fast allen Sprachen und Levels, aber auch Digitalfotografie im Beruf oder professionelle Videos in Dreh, Schnitt und Ton. Typische Anbieter sind zum Beispiel Volkshochschulen (VHS), Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammern, aber auch zahlreiche Einrichtungen zur Erwachsenenbildung.

Eine Auswahl an Seminaren findest Du auch auf Websites wie bildungsurlauber.de, bildungsurlaub.de oder kursfinder.de.

Grob einteilen lassen sich die Angebote nach diesen Themen:

  • Gesundheit, Erholung und Stressbewältigung
  • Sprachkurse und Sprachreisen
  • Kaufmännisches, Recht und Finanzen
  • EDV-Kurse
  • Führungskräfteschulungen
  • Rhetorik, Kommunikation, Social Media
  • Natur, Ökologie und Umwelt
  • Kreativität (Musik, Fotografie, Malen)
  • Politik und Gesellschaft

Wenn Du Dich ehrenamtlich engagieren willst, kannst Du einen Kurs zur Qualifizierung besuchen und Dich unter Umständen von Deinem Arbeitgeber dafür freistellen lassen. Darunter fällt zum Beispiel eine Ausbildung zum Übungsleiter im Breitensport, aber auch Weiterbildungen im Katastrophenschutz sowie Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe.

Unser Podcast zum Thema

Wie beantragst Du Bildungsurlaub?

Du beantragst Bildungsurlaub, indem Du rechtzeitig vor Kursbeginn alle nötigen Unterlagen beim Arbeitgeber einreichst und eine anerkannte Bildungsveranstaltung auswählst.

In den Ländergesetzen finden sich unterschiedliche Fristen, bis wann Du spätestens alles abgegeben haben musst. Üblich sind Fristen von sechs Wochen vor der Veranstaltung, in Baden-Württemberg sind es neun Wochen vor Kursbeginn.

Lege Deinem Arbeitgeber die Anmeldebestätigung des Veranstalters vor und schicke auch den groben Ablaufplan der Weiterbildungsmaßnahme mit. Zudem reichst Du die Bestätigung ein, dass die Veranstaltung grundsätzlich als Bildungsurlaub nach den gesetzlichen Vorgaben anerkannt ist.

Eine bestimmte Form ist nicht vorgeschrieben. Du kannst den Antrag per E-Mail an die Personalabteilung oder Deine Führungskraft schicken. Für Dein Schreiben kannst Du unseren Musterantrag Bildungsurlaub verwenden.

Musterschreiben Bildungsurlaub

Das Musterschreiben für den Antrag auf Bildungsurlaub kannst Du hier herunterladen.

Zum Download

Darf der Arbeitgeber Bildungsurlaub ablehnen?

Dein Arbeitgeber darf Bildungsurlaub nur aus dringenden betrieblichen Gründen oder wegen vorrangiger Urlaubsansprüche anderer Mitarbeitender ablehnen. 

Arbeitest Du in einem sehr kleinen Unternehmen, kann es sein, dass Du weniger Tage Bildungsurlaub nehmen kannst. Wie das in Deinem Bundesland geregelt ist, findest Du im entsprechenden Bildungsurlaubsgesetz, siehe dazu die Tabelle weiter oben.

Dein Arbeitgeber darf Deinen Antrag auch ablehnen, wenn er der Meinung ist, dass die Veranstaltung weder beruflichen noch politischen Zwecken dient. Zu dieser Frage gibt es immer wieder auch Klagen vor den Arbeitsgerichten. Dann wird geklärt, ob die Veranstaltung den Zielen des jeweiligen Weiterbildungsgesetzes entspricht. Besonders viel Ärger gibt es bei Sprachkursen oder Reisen, die aus Sicht des Arbeitgebers den Fokus mehr auf Urlaub als auf Bildung legen. Eine kleine Auswahl von Urteilen zum Bildungsurlaub haben wir für Dich in der folgenden Tabelle zusammengestellt.

Welche interessanten Urteile gibt es zum Bildungsurlaub?

Gerichte haben in vielen Einzelfällen entschieden, ob konkrete Kurse als Bildungsurlaub anerkannt oder abgelehnt werden. Daran kannst Du Dich orientieren, wenn Dein Arbeitgeber Deinen Antrag auf Bildungsurlaub ablehnt.

Gericht, AktenzeichenKursbezeichnungabgelehnt oder anerkannt?

VG Düsseldorf,
27.05.2021, Az. 2 K 8915/19

 

„Rückenfit - mach mit oder die Stärkung des inneren und äußeren Rückgrats“abgelehnt

LAG Berlin-Brandenburg, 11.4.2019,

Az. 10 Sa 2076/18

„Yoga I – erfolgreich und entspannt im Beruf mit Yoga und Meditation“anerkannt
LAG Baden-Württemberg, 9.8.2017, Az. 2 Sa 4/17„Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft“anerkannt
VG Karlsruhe, 24.9.2018, Az. 1 K 4029/16„Wanderungen im Siebengebirge – Natur- und Kulturlandschaft zwischen Schutz und Nutzung“anerkannt

BAG, 18.11.2008,

Az. 9 AZR 815/07

„Spanisch für Anfänger I und II“ für einen Flugbegleiteranerkannt als berufliche Weiterbildung

BAG, 16.5.2000,

Az. 9 AZR 241/99

Seminar in Kuba „Zur aktuellen politischen und sozialen Situation auf Kuba“abgelehnt

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: Juni 2026)

Dein Arbeitgeber darf sich nicht besonders viel Zeit lassen, um Deinen Antrag zu prüfen. Meist muss er spätestens vier Wochen vor Beginn der Bildungsveranstaltung schriftlich reagieren. Eine Ablehnung des Antrags muss er begründen.

Bekommst Du keine Reaktion innerhalb der genannten Frist, kannst Du an der Veranstaltung teilnehmen. Sie gilt dann als genehmigt.

Was kostet ein Bildungsurlaub?

Während des Bildungsurlaubs zahlt Dein Arbeitgeber Dein Gehalt weiter, die Kurskosten musst Du aber in der Regel selbst tragen.

Ein fünftägiger Yoga- und Achtsamkeitskurs im Raum Frankfurt kostet zum Beispiel 540 Euro. Der Kurs „KI im Beruf – Smart arbeiten, besser kommunizieren“ kostet 690 Euro. Für einen Spanischkurs in Valencia musst Du rund 300 Euro zahlen – zuzüglich Anreise und Unterkunft.

Einige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber übernehmen sogar die Kursgebühren oder zahlen einen Zuschuss. Das ist nicht nur eine Maßnahme der Mitarbeiterbindung. Auch das Prinzip des lebenslangen Lernens wird dadurch unterstützt.

Kannst Du die Kursgebühren für den Bildungsurlaub steuerlich absetzen?

Hast Du Dir einen Kurs ausgesucht, der einen engen Zusammenhang zu Deiner beruflichen Tätigkeit hat, kannst Du die Kosten in voller Höhe als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung angeben.

Die Kursgebühren für einen Spanisch-Sprachkurs in Mexiko können durchaus abzugsfähige Werbungskosten sein (FG Rheinland-Pfalz, 23.11.2009, Az. 2 K 1025/08). Mehr dazu erklären wir im Ratgeber zu Werbungskosten.

Bis zu 500 Euro möglich: Welche Förderungen gibt es für Bildungsurlaub?

Du kannst je nach Bundesland und persönlicher Situation Zuschüsse wie den Bildungsscheck in Nordrhein-Westfalen oder einen Bildungsgutschein von der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

Nordrhein-Westfalen bietet eine finanzielle Unterstützung für die Ausgaben einer beruflichen Weiterbildung. Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent der Gesamtausgaben der Weiterbildungsmaßnahme, höchstens 500 Euro je Bildungsscheck. Weitere Infos dazu findest Du auf der Website des Ministeriums.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet auch für Beschäftigte einen Bildungsgutschein an. Den gibt es unter besonderen Voraussetzungen. Mit dem Weiterbildungslotsen kannst Du schnell herausfinden, ob Deine Weiterbildung gefördert wird, zum Beispiel weil Dein Job durch Strukturwandel, Digitalisierung oder Automatisierung wegfallen soll oder Du Dich weiterbilden willst in einem Beruf, in dem Fachkräftemangel besteht.

Zuschuss von Deiner Krankenkasse

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du für Bildungsurlaube mit Gesundheitskursen einen Zuschuss von bis zu 75 Euro von Deiner gesetzlichen Krankenkasse bekommen.

Du benötigst dafür kein Rezept, keine Verordnung und auch keine Erlaubnis durch Deine Krankenkasse. Gefördert werden Gesundheitskurse zur Ernährung, Stressbewältigung und Entspannung. Informiere Dich direkt auf der Website Deiner Krankenkasse.

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