Nebenverdienst Arbeitslosengeld I

Nebenjob während der Arbeitslosigkeit

Max Mergenbaum 17. Januar 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie Arbeitslosengeld I (ALG I) beziehen, dürfen Sie grundsätzlich nebenbei arbeiten. 
  • Ihre Arbeit darf nicht mehr als 14 Wochenstunden umfassen. Sonst verlieren Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld.
  • Sie können neben dem Arbeitslosengeld bis zu 165 Euro dazuverdienen. Verdienen Sie netto mehr, wird Ihr Nebeneinkommen mit dem Arbeitslosengeld verrechnet.
So gehen Sie vor
  • Melden Sie jeden Nebenjob der Agentur für Arbeit, spätestens wenn Sie mit der Arbeit beginnen. Erledigen Sie das am besten online über den eService der Arbeitsagentur.
  • Weisen Sie der Arbeitsagentur nach, was Sie zusätzlich verdienen. Die entsprechenden Formulare können Sie auf elektronischem Wege einreichen oder per Post verschicken.

Unfreiwillig arbeitslos zu sein, ist eine Belastungsprobe. Während Sie Arbeitslosengeld I beziehen, sind Sie jedoch nicht zur Untätigkeit gezwungen. Denn es steht Ihnen grundsätzlich frei, nebenbei zu arbeiten. Das gibt Ihnen nicht nur die Möglichkeit, Ihr Budget ein wenig aufzubessern, sondern auch Struktur in Ihren Alltag zu bringen, neue Tätigkeitsfelder kennenzulernen oder sogar Fähigkeiten zu erwerben, die sich mit Ihrem zukünftigen Berufswunsch decken. Allerdings müssen Sie dabei einiges beachten.

Unter welchen Bedingungen ist ein Nebenverdienst möglich?

Mit welcher Art von Arbeit Sie sich zum Arbeitslosengeld I etwas dazuverdienen, ist Ihnen überlassen. Sie können sich entweder als Angestellter, zum Beispiel bei einer Hausaufgabenhilfe, oder als Selbstständige, zum Beispiel als freie Übersetzerin, etwas dazuverdienen. Auch ein Nebenverdienst als mithelfender Familienangehöriger ist denkbar. Damit ist gemeint, dass Sie in einem von einem Familienangehörigen selbstständig geführten Unternehmen mitarbeiten. In diesem Fall bekommen Sie als Familienmitglied keinen Lohn, sondern ein Taschengeld.

Unabhängig davon, für welche Nebentätigkeit Sie sich entscheiden, müssen Sie folgende Regelungen beachten:

  1. Teilen Sie der Agentur für Arbeit jede Erwerbstätigkeit vorab mit, spätestens am Tag der Arbeitsaufnahme. Das gilt auch dann, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber verspricht, die Arbeitsagentur zu benachrichtigen. Melden Sie sich einfach online auf der Website der Behörde unter der Rubrik eServices an. 

    Achtung: Falls Sie der Arbeitsagentur Ihren Nebenverdienst verschweigen, müssen Sie mit negativen Folgen rechnen. Zu viel gezahltes Arbeitslosengeld müssen Sie zurückzahlen und möglicherweise kommt noch ein Bußgeld obendrauf.
  2. Sie dürfen nicht mehr als 14 Stunden in der Woche arbeiten. Denn bei einem Arbeitsumfang von wöchentlich 15 oder mehr Stunden gelten Sie nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches nicht mehr als arbeitslos und hätten dementsprechend keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld (§ 138 SGB III).

Sie können pro Monat mit Ihrem Minijob bis zu 165 Euro netto verdienen, ohne dass sich das auf Ihr Arbeitslosengeld auswirkt (§ 155 Abs. 1 SGB III). 

Wie wird mein Nebeneinkommen angerechnet?

Ob und wie viel Nebeneinkommen Ihnen auf Ihr Arbeitslosengeld angerechnet wird, hängt von Ihrem Nettoeinkommen ab. Das ist das Geld, welches Sie nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt bekommen. Liegt Ihr Nettoverdienst über dem Freibetrag von 165 Euro, wird der Rest des Nebenverdiensts mit dem Arbeitslosengeld verrechnet.

Beispiel: Sie arbeiten in einem Nebenjob 14 Stunden in der Woche und verdienen 1.120 Euro brutto. Davon werden Ihnen die Lohnsteuer und der Solidaritätszuschlag abgezogen. Das gleiche gilt für Werbungskosten. Falls Sie Kirchensteuer zahlen, wird auch dieser Betrag berücksichtigt.

Bei den Sozialabgaben werden die Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung müssen Sie übrigens nicht leisten.

Der Freibetrag wird vom Nettoverdienst abgezogen

Einnahmen und AbzügeBetrag in Euro
Monatliches Bruttoeinkommen1.120,00

Steuern
 
Lohnsteuer- 8,16
Kirchensteuer- 0,73
Solidaritätszuschlag- 0,00

Sozialabgaben
 
Rentenversicherung- 104,16
Arbeitslosenversicherungentfällt
Krankenversicherung- 85,68
Pflegeversicherung- 19,88
Nettoeinkommen901,39

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 21. November 2019)

In unserem Beispiel kommen Sie mit dem Nebenverdienst auf ein monatliches Nettoeinkommen von 901,39 Euro. Davon wird der Freibetrag von 165 Euro im Monat abgezogen. Das bedeutet: Ihr Arbeitslosengeld wird um 736,39 Euro gekürzt.

Auch mit einem Minijob können Sie sich etwas dazuverdienen. Als Minijobber dürfen Sie im Monat nicht mehr als 450 Euro verdienen. Dafür sind Sie bis auf die Rentenversicherung von Steuern und Sozialabgaben befreit. Ein einfacher Weg, wie Sie sich mit einem Minijob etwas hinzuverdienen können, sind Hilfsarbeiten in Privathaushalten, zum Beispiel als Gartenhilfe oder Babysitter. Auch hier gilt der Freibetrag von 165 Euro. 

Beispielrechnung: Höhe des ALG I mit und ohne Nebenverdienst

Einnahmen und AbzügeBetrag in Euro
Höhe ALG I ohne Nebenverdienst 2.345,00

Nettoeinkommen durch Neben-
verdienst

901,39
Freibetrag- 165,00 
Angerechneter Betrag auf das ALG I736,39
Höhe des ALG I nach Neben-
verdienst
1.608,61
Einkommen insgesamt2.510,00 

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 21. November 2019)

Im Beispiel verdienen Sie so viel Geld, dass Ihr Einkommen den Freibetrag von 165 Euro übersteigt. Das überschüssige Geld wird Ihnen auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Mit anderen Worten: Unabhängig davon, wie viel Sie mit Ihrem Nebenjob verdienen, Sie können nicht mehr als 165 Euro zusätzlich zum ALG I ausgezahlt bekommen. Wirtschaftlich lohnt es sich für Sie also nicht, mehr als 165 Euro netto zu verdienen. Falls Sie neue Berufsfelder kennenlernen oder neue Fähigkeiten erwerben wollen, kann es trotzdem sinnvoll sein, mehr zu arbeiten.

Fällt Ihr Nebeneinkommen jeden Monat gleich aus, zieht die Arbeitsagentur auch jeden Monat den Anrechnungsbetrag (Nebeneinkommen minus Freibetrag) von Ihrem Arbeitslosengeld ab. Falls Sie mit Ihrem Nebenjob unterschiedlich viel verdienen, zum Beispiel, weil Sie selbstständig arbeiten und sich Ihre Auftragslage ändert, geht die Arbeitsagentur anders vor: In diesem Fall berechnet sie Ihr Einkommen nachträglich und informiert Sie mit einem Änderungsbescheid über die Höhe der Abzüge.

Wann erhöht sich der Freibetrag?

Der Freibetrag von 165 Euro kann sich um die Aufwendungen für die Ausübung des Nebenjobs erhöhen.

Werbungskosten

Werbungskosten werden nach den Regelungen des Steuerrechts berücksichtigt. Fahrtkosten, wie etwa die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, werden anerkannt, sofern diese nicht der Arbeitgeber übernimmt. Für Ihren Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz (genauer: erste Tätigkeitsstätte) können Sie derzeit 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer absetzen (Stand: Dezember 2019).

Beispiel: Sie arbeiten zwei Tage die Woche und fahren dafür dauerhaft zu einer festen Arbeitsstelle 10 Kilometer von Ihrer Wohnung entfernt. Für Hin- und Rückweg legen Sie im Monat also insgesamt 16 Fahrten zurück. Da Sie für jeden Arbeitstag nur die einfache Wegstrecke ansetzen dürfen, können Sie nur 8 Fahrten pro Monat geltend machen. Bei 10 Kilometern kommen so 3 Euro pro Fahrt zusammen, im Monat sind das 24 Euro. 

Beispielrechnung: Werbungskosten bei einem Nebenverdienst zum ALG I

Einnahmen und AbzügeBetrag in Euro
Monatliches Bruttoeinkommen 1.120,00
Steuerabgaben gesamt- 8,89
Sozialabgaben gesamt- 209,72
Fahrtkosten
(8 Fahrten je 10 Kilometer a 0,30 Euro
Entfernungspauschale)
-  24,00 
Nettoeinkommen877,39
Freibetrag- 165,00
Angerechneter Betrag auf das ALG I712,39

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 21. November 2019)

Wenn Ihnen durch Ihren Nebenjob Werbungs- oder Fahrtkosten entstehen, können Sie diese per Formular oder elektronisch bei der Arbeitsagentur melden.

Die Arbeitsagentur überprüft, ob die angegebenen Werbungskosten plausibel sind. Falls Sie selbstständig Nebeneinkommen erwerben, kann es Ihnen unter Umständen schwerfallen, Ihre Werbungskosten zu belegen. In diesem seltenen Fall können Sie der Arbeitsagentur postalisch eine Einkommensteuererklärung oder einen Einkommensteuerbescheid zuschicken.

Zusätzlicher Freibetrag

Haben Sie bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit neben einer versicherungspflichtigen Beschäftigung einen Nebenverdienst ausgeübt, können Sie unter Umständen einen zusätzlichen Freibetrag geltend machen.

Konkret heißt das: Wenn Sie in den letzten 18 Monaten vor Beginn des ALG-I-Bezugs neben einem sozialversicherungspflichtigen Job mindestens ein Jahr lang eine Nebenbeschäftigung von nicht mehr als 14 Wochenstunden ausgeübt haben, können Sie mehr dazuverdienen. Gleiches gilt, wenn Sie neben einer versicherungspflichtigen Beschäftigung 12 Monate selbstständig oder mithelfender Familiengehöriger waren.

Wie hoch der zusätzliche Freibetrag ausfällt, richtet sich nach dem durchschnittlichen Nebeneinkommen der letzten 12 Monate vor Bezug des Arbeitslosengeldes (§ 155 SGB III). Er fällt mindestens so hoch aus, wie der reguläre Freibetrag von 165 Euro.

Beispiel: Sie haben die letzten 18 Monate vor Beginn Ihrer Arbeitslosigkeit in einem Nebenjob durchschnittlich 320 Euro netto im Monat dazuverdient. Dann liegt Ihr zusätzlicher Freibetrag genau bei diesen 320 Euro. 

Beispielrechnung: Zusätzlicher Freibetrag beim Bezug von ALG I

Einnahmen und AbzügeBetrag in Euro
Vor Beginn der Arbeitslosigkeit erzieltes
durchschnittliches Nebeneinkommen (netto)
320
Nach Beginn der Arbeitslosigkeit erzielter
Nebenverdienst netto
600
Regulärer Freibetrag- 165
Zusätzlicher Freibetrag in Höhe des
durchschnittlichen Netto-Nebeneinkommens
- 320
Freibetrag insgesamt485
Auf das ALG I anzurechnendes
Nebeneinkommen
115

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 18. Dezember 2019)

Für den seltenen Fall, dass Sie die Voraussetzungen für den zusätzlichen Freibetrag erfüllen und die beiden Freibeträge voll ausschöpfen, könnten Sie im Beispiel Ihr Arbeitslosengeld I um 485 Euro erhöhen.

Hintergrund: Mit dem zusätzlichen Freibetrag berücksichtigt die Bundesagentur für Arbeit, dass auch ein längerfristiger Nebenjob zusätzlich zum Hauptverdienst das Lebenshaltungsniveau mitbestimmt. Eine unmittelbare Anrechnung auf das Arbeitslosengeld ist nicht möglich, da nur bei einer versicherungspflichtigen Beschäftigung in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wird, aus der sich der Anspruch auf Unterstützung ableitet.

Wie weise ich meinen Nebenverdienst nach?

Wenn Sie als Angestellter bei einer Firma oder als mithelfender Angehöriger in einem Familienunternehmen arbeiten, muss Ihr Arbeitgeber eine Bescheinigung über Nebeneinkommen elektronisch bei der Arbeitsagentur einreichen.

Sind Sie selbstständig, füllen Sie selbst die Erklärung aus, entweder per Formular oder elektronisch. Teilen Sie der Arbeitsagentur unbedingt mit, falls Sie Ihre Originalunterlagen wieder benötigen. Anderenfalls werden die eingereichten Papierunterlagen nach einer Frist von sechs Wochen vernichtet.

Wichtig: Verdienen Sie mit Ihrem Nebenjob regelmäßig einen bestimmten Lohn, muss die Bescheinigung über Ihr Nebeneinkommen vom Arbeitgeber bis zum Ende des ersten Beschäftigungsmonats bei der Bundesagentur für Arbeit eingehen. Variiert Ihr Nebenverdienst hingegen, kann die Agentur die Bescheinigung monatlich oder vierteljährlich verlangen.

Was gilt im Fall einer Weiterbildung?

Auch während einer Weiterbildungsmaßnahme erhalten Sie weiterhin Arbeitslosengeld I, sofern sich an Ihrem Anspruch nichts geändert hat. Falls Sie während der Weiterbildung Nebeneinkommen erzielen, können Sie dafür einen höheren Freibetrag von 400 Euro ausschöpfen (§ 155 Abs. 3 SGB III).

Ein Beispiel: Sie beziehen ALG I und machen eine Weiterbildung zum Altenpfleger. Während Ihrer Ausbildung erhalten Sie ein Monatsgehalt von 1.040 Euro brutto, von denen 832 Euro netto übrigbleiben. Nach Abzug des Freibetrags von 400 Euro werden Ihnen also 432 Euro auf Ihr Arbeitslosengeld angerechnet.

Und wenn ich „Hartz IV“ beziehe?

Falls Sie Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) beziehen, werden Einnahmen aus einer Nebentätigkeit anders angerechnet. Während das Arbeitslosengeld I durch die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in die Arbeitslosenversicherung finanziert wird, handelt es sich bei „Hartz IV“ um eine rein steuerfinanzierte Maßnahme. Aus diesem Grund rechnet Ihnen die Arbeitsagentur sämtliches Einkommen auf Ihr Arbeitslosengeld II an, unabhängig davon, wie hoch dieses Einkommen ausfällt oder wie viele Stunden Sie dafür beschäftigt sind.

Allerdings werden verschiedene Einkommensarten mit unterschiedlichen Freibeträgen berücksichtigt. So werden grundsätzlich die ersten 100 Euro Erwerbslohn nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Zusätzliche Freibeträge richten sich gestaffelt nach der Höhe des Bruttoeinkommens. Bei einem Bruttolohn zwischen 100 und 1.000 Euro im Monat werden Ihnen 20 Prozent nicht angerechnet, bei einem monatlichen Erwerbseinkommen von 1.000 bis 1.200 Euro werden weitere 10 Prozent als Freibetrag betrachtet. Die Freibeträge werden Ihnen vom Nettoeinkommen abgezogen und nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

Beispiel: Sie beziehen ALG II und verdienen zusätzlich 900 Euro brutto. Die ersten 100 Euro Einkommen werden Ihnen grundsätzlich nicht angerechnet. Mit den verbleibenden 800 Euro liegen Sie in der Einkommensklasse zwischen 100 und 1.000 Euro. Folglich steht Ihnen ein zusätzlicher Freibetrag von 20 Prozent zu. In unserem Beispiel sind das 160 Euro (20 Prozent von 800 Euro). Insgesamt können Sie also einen Freibetrag von 260 Euro (100 Euro + 160 Euro) geltend machen und Ihr Haushaltseinkommen um diesen Betrag erhöhen. Der restliche Betrag wird mit Ihrem Arbeitslosengeld II verrechnet.

Beispielrechnung: Zusätzlicher Freibetrag beim Bezug von ALG II

Einnahmen und AbzügeBetrag in Euro
Monatliches Bruttoeinkommen 900
Freibetrag- 100
Einkommensabhängiger Freibetrag1- 160
Freibetrag insgesamt260
Mit dem ALG II verrechnetes Einkommen640

1 20 Prozent in der Einkommensstaffel 100 bis 1.000 Euro
Quelle: Arbeitsagentur (Stand: 12. Dezember 2019)

Fahrtkosten und weitere Aufwendungen

Verdienen Sie im Monat mehr als 400 Euro brutto hinzu, können Sie neben den Freibeträgen noch Fahrtkosten geltend machen. Für Ihren Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz (genauer: erste Tätigkeitsstätte) können Sie 0,20 Euro für jeden vollen Kilometer absetzen. Falls es Ihnen auch möglich und zumutbar wäre, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, berücksichtigt das Jobcenter nur die Kosten, die Ihnen bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel entstehen würden.

Autor
Max Mergenbaum

17. Januar 2020


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