Stromanbieter
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Wie viel zahlen Sie für Ihren Strom? Teilen Sie einfach mal die Kosten Ihrer letzten Stromrechnung durch die verbrauchten Kilowattstunden. Ergibt sich ein Preis von mehr als 30 Cent, sollten Sie stutzig werden. Denn in den meisten Orten in Deutschland zahlen Sie in neuen Verträgen weniger als 30 Cent pro Kilowattstunde, Tendenz fallend (bei geringem Verbrauch sind es allerdings bis zu 35 Cent).

Ist Ihr Vertrag teuer, dann wechseln Sie einfach den Anbieter. Falls Sie noch nie gewechselt haben, ist das Sparpotenzial besonders groß: Denn dann sind Sie im superteuren Grundtarif. Behalten Sie Ihre Stromrechnung gleich in der Hand, dann sind Preisvergleich und Anbieterwechsel kinderleicht:

1. Mindestens zwei Angaben im Stromrechner machen

Sie können ganz einfach mit unserem verbraucherfreundlichen Finanztip-Stromrechner einen neuen Tarif suchen. Und so geht’s: Für einen Vergleich müssen Sie nur Ihre Postleitzahl und die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt eingeben. Unser Rechner schätzt dann Ihren Stromverbrauch.

Sie können auch Ihren Verbrauch von der letzten Rechnung eintippen. Das ist genauer. Wie viel Sie sparen können, zeigt unser Rechner an, sofern Sie zusätzlich Ihre letzte Jahresgebühr oder Ihren monatlichen Abschlag eingeben.

2. Tarif auswählen

Mit Ihren Angaben ruft unser Stromrechner die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach unseren redaktionellen Kriterien. Die Ergebnislisten enthalten Werbelinks, über die Sie Ihren Tarif direkt abschließen können. Wünschen Sie einen Ökostrom-Tarif, achten Sie auf die entsprechende Angabe neben dem kleinen blauen Kreis.

Mit einem Klick auf „weiter“ gelangen Sie zu Ihrem Wunschtarif. Alternativ rufen Sie die Website des Anbieters selbst auf, indem Sie die Adresse im Browser eintippen oder den Anbieternamen googeln.

3. Ihre Daten eingeben

Nachdem Sie auf „weiter“ geklickt haben, gelangen Sie zum jeweiligen Vergleichsportal, also Check24 oder Verivox. Dort geben Sie Ihre Adress- und Zahlungsdaten ein, damit der Vertrag aufgesetzt werden kann. Außerdem benötigen Sie Ihre Stromzähler-Nummer. Die steht ebenfalls auf Ihrer Rechnung. Sie können sie auch direkt am Zähler ablesen.

Bequem: Der neue Anbieter kündigt für Sie Ihren alten Stromvertrag. Dazu müssen Sie den Namen Ihres alten Anbieters und wiederum Ihre Zählernummer eintippen. Überprüfen Sie im letzten Schritt noch einmal den Tarif. Das war’s.

Und hier geht’s zu unserem Strom-Rechner.

4. Abwarten

Jetzt müssen Sie nur noch auf die Vertragsbestätigung durch den neuen Versorger warten. Das sollte maximal zwei Wochen dauern. Liegt das Schreiben vor, ist der Vertrag geschlossen. Möglicherweise meldet sich in der Zwischenzeit Ihr bisheriger Versorger mit einem neuen Angebot. Wenn es nicht gut genug ist, bleiben Sie standhaft und lehnen ab.

5. Warum das so einfach geht

Viele Stromvergleichsrechner sind zwar grundsätzlich gut, haben aber schlechte Voreinstellungen. Das heißt, wenn Sie einen solchen Rechner aufrufen und einfach loslegen, geraten Sie leicht an problematische Angebote. Es ist aufwendig, die Einstellungen zu ändern – und es ist fehleranfällig. Den Stromvergleich von Finanztip hingegen hat unsere Redaktion von Anfang an verbraucherfreundlich eingestellt. Außerdem schließen wir Anbieter aus, die durch unseriöse Geschäftspraktiken aufgefallen sind.

Fortgeschrittene können sich mit dem Tool auch Tarife anzeigen lassen, die mit hohen Bonuszahlungen locken. Was Sie dabei beachten sollten, steht in unserem Ratgeber zum Rechner. Alles Weitere zum Stromanbieterwechsel lesen Sie im Ratgeber Stromvergleich.

Zum Stromrechner

 

Finanztip-Serie „Verträge optimieren“:

1.   Abspecken: Diese Versicherungen braucht kein Mensch
2.   Die Grundlage: Ein praktisches und günstiges Girokonto
3.   Strom: Raus aus der teuren Grundversorgung
4.   Internet: Günstiger – und auch schneller
5.   Handy: Tarif prüfen – und Smartphone getrennt kaufen
6.   Gas: Billig wie selten – jetzt wechseln
7.   Haftpflicht: Neue Verträge sind besser
8.   Hausrat: Füttern Sie nicht den Versicherer
9.   Autoversicherung: Mit diesen fünf Tricks kräftig sparen
10. Naturgewalten: So sichern Sie sich gegen Schäden

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