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Tipps & Tricks

Nächster Krypto-ETF zugelassen: Was Du dazu wissen solltest

Bitcoin und Ethereum sind die bekanntesten Kryptowährungen. Nach Bitcoin-ETFs hat die US-Börsenaufsicht jetzt auch Ethereum-ETFs zugelassen.

Timo Halbe
Finanztip-Experte für Bank und Börse

Nach der Zulassung von Bitcoin-ETFs Anfang des Jahres hat die US-Börsenaufsicht SEC jetzt auch den Börsenhandel mit Ethereum-ETFs genehmigt. Mit der Zulassung können Anlegerinnen und Anleger in den USA jetzt Ihr Geld in Ether (die Währungseinheit des Ethereum-Netzwerks) anlegen, ohne direkt in die Kryptowährung investieren und in einem Wallet verwahren zu müssen. Durch diesen Schritt wird die größte Kryptowährung nach Bitcoin für amerikanische Privatanleger leichter zugänglich.

Bis zur finalen Handelsfreigabe fehlt allerdings noch ein Schritt: Denn das grüne Licht der Börsenaufsicht bezieht sich bisher nur auf den Börsenhandel. Die Börsen CBOE, NYSE und NASDAQ dürfen Ethereum-ETFs zwar theoretisch in den Handel aufnehmen. Allerdings benötigen die Anbieter der ETFs noch eine gesonderte Genehmigung der US-Behörde. Erst wenn Blackrock, Bitwise, Fidelity & Co. eine individuelle Zulassung haben, sind die ETFs auch wirklich handelbar.

Beachte jedoch: In Deutschland sind Ethereum-ETFs genauso wie Bitcoin-ETFs weiterhin nicht zugelassen. Denn hier sind ETFs, in denen nur ein oder eine Handvoll Vermögenswerte steckt, nicht erlaubt. Werden die Ethereum-ETFs in den USA zugelassen, kannst Du sie also trotzdem nicht über einen deutschen Broker wie Trade Republic, Scalable Capital oder das Depot Deiner Hausbank kaufen.

Welche Auswirkungen hat die Zulassung?

Schon die Zulassung von Bitcoin-ETFs im Januar wurde unter Kryptoanlegern als Meilenstein betrachtet. Denn die US-Börsenaufsicht stand Kryptowährungen lange Zeit skeptisch gegenüber. Erst ein Gerichtsurteil zwang sie zum Einlenken. Die Firma Grayscale hatte gegen die Ablehnung ihres Zulassungsantrags geklagt.  

Kurz nachdem Ethereum-ETFs zugelassen wurden, ist der Ether-Kurs mit 2,5% minimal gestiegen. Im Vorfeld der Handelszulassung war er aber bereits rund 30% nach oben gegangen und hat die Erlaubnis damit quasi eingepreist. Ob die Genehmigung ein Booster für den gesamten Kryptomarkt ist, wird sich noch zeigen.

Wieso Du lieber nicht in Kryptos investieren solltest

Sie sind eine spekulative und unbeständige Geldanlage mit starken Kursschwankungen. Im schlimmsten Fall kann Dein Geld weg sein. Das trifft auch auf ETFs zu, die den Kurs von Bitcoin oder Ethereum 1:1 nachbilden. Wenn Du möchtest, kannst Du aber einen kleinen Teil Deines Geldes in Kryptowährungen investieren – bei dem Du im schlimmsten Fall auch einen Totalausfall verkraften kannst. Welche Plattform wir Dir für den Krypto-Kauf empfehlen, liest Du hier.

Für Vermögensaufbau und Altersvorsorge setzt Du lieber auf einen ausgewogenen Mix aus Rendite und Risiko. Wir empfehlen Dir dafür einen weltweiten, breitgestreuten Aktien-ETF (z. B. MSCI World) im Mix mit Tages- oder Festgeld. Du suchst noch den richtigen ETF für Dein Depot? Mit unserem ETF-Finder ist das mit ein paar Klicks erledigt. 

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