Handy-Flatrate Vergleich

Die besten Handy-Flats für Dein Smartphone

Arne Düsterhöft
Experte für Telekommunikation
02. Juli 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit Allnet-Flatrates kannst Du unbegrenzt in alle Mobilfunknetze und ins Festnetz telefonieren zu einem festen Monatspreis.
  • Mit einer SMS-Flat kannst Du jede Menge Kurzmitteilungen zum Festpreis verschicken.
  • Flatrates ins selbe Netz und Anbieter-Flatrates umfassen nur ein bestimmtes Handynetz, zum Beispiel nur das Telekom- oder Vodafone-Netz.
Unsere Handy-Flat-Empfehlungen für ...
  • Vieltelefonierer im O2-Netz
    Paket S von Alditalk (rund 7,60 Euro im Monat)
  • Vieltelefonierer im D-Netz
    Vodafone-Netz: Flat L von Allmobil (8 Euro im Monat)
    Telekom-Netz: Prepaid Smart von Ja! Mobil (8,70 Euro im Monat)
  • sparsame Handynutzer im D-Netz
    Telekom-Netz: Prepaid Basic von Ja! Mobil - Rewe (5,40 Euro im Monat)
    Vodafone-Netz: Smart XS von Lidl Connect (5,40 Euro im Monat)
  • Mit unserem Handy-Tarifrechner findest Du die günstigsten Handy-Flats für Dein Smartphone.

Der Boom der Flatrates im Mobilfunk begann im April 2012. In dem Monat brachte der damalige Mobilfunkanbieter E-Plus den ersten Pauschaltarif für alle Netze für weniger als 20 Euro auf den Markt. Seitdem haben zahlreiche andere Telekomfirmen mit vergleichbaren Angeboten nachgezogen. Finanztip verrät Dir, wo Du die besten Handy-Flatrates findest, was eine Allnet-Flat auszeichnet – und welche Handy-Flats es sonst noch gibt.

Der Alleskönner unter den Handy-Flatrates: Die Allnet-Flat

Mit einer Allnet-Flatrate kannst Du unbegrenzt in alle Mobilfunknetze und ins Festnetz zu einem festen Monatspreis telefonieren. Die Allnet-Flatrate lohnt sich daher vor allem für Vieltelefonierer und alle, die sich keine Gedanken über die Telefonrechnung machen wollen. Auslandsgespräche und Sonderrufnummern kosten bei der Handy-Flat fürs Telefonieren aber extra.

Die Allnet-Flat ist zusammen mit der Daten-Flatrate mittlerweile zum Klassiker unter den Handy-Flatrates geworden. Praktisch jeder Anbieter hat eine Allnet-Flat im Angebot. Wer clever vergleicht, bekommt mit einem Allnet-Flat-Tarif die beste Handy-Flat.

Wie findest Du die beste Handy-Flat?

Mit dem Finanztip-Tarifrechner kannst Du unzählige Handy-Flats vergleichen, ohne über Profiwissen verfügen zu müssen. Falls für Dich nur eine Allnet-Flat infrage kommt, kannst Du das in den Filtern auswählen. Das Datenvolumen entscheidet, wie groß Deine Daten-Flat sein soll.

Welche Netzanbieter bevorzugst Du?

Wir haben die Netze nach ihrer durchschnittlichen Leistungsfähigkeit sortiert. Die Netzqualität unterscheidet sich lokal. Prüfe die Abdeckung an Orten, wo Du Dich häufig aufhältst.

Was ist Dir wichtiger: Flexibilität oder Preis?

Eine kürzere Vertragslaufzeit kann die Kosten etwas erhöhen. Prepaid-Karten eignen sich etwa für Kinder.

Wie viele Minuten telefonierst Du monatlich?
Allnet-Flat

Hinweis: Finanztip empfiehlt eine Allnet-Flat ab etwa 250 Minuten.

Wie viel Datenvolumen benötigst Du?
LTE / 4G

Hinweis: Für Smartphones empfiehlt Finanztip grundsätzlich LTE.

Der Finanztip-Handy-Tarifrechner basiert auf Daten des Dienstleisters Tariffuxx aus Fuchstal (Bayern), da der Dienstleister in unserem Vergleich gut abgeschnitten hat. Diese Daten filtern wir mit unseren Parametern so, dass Du ein ver­brau­cher­freund­liches Ergebnis nach Finanztip-Kriterien bekommst.

Die Auswahl der angebotenen Tarife erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen. Für Schäden aus fehlerhaften Daten oder durch die Nutzung des Rechners übernehmen wir ebenfalls keine Haftung.

Wie Du mit dem Finanztip-Rechner zum besten Ergebnis kommst, erklären wir Dir auch noch etwas ausführlicher in unserem Ratgeber Handytarife.

Überall online sein: Daten-Flatrate

Mit einer Daten-Flatrate kannst Du in der Regel ein bestimmtes Datenvolumen im Internet versurfen – ist das Datenvolumen für einen Monat aufgebraucht, wird das Tempo stark gedrosselt.

Ein wichtiges Merkmal Deiner Handy-Flatrate ist daher, wie viele Gigabyte (GB) Datenvolumen sie enthält. Im Schnitt versurfen wir in Deutschland unterwegs etwa drei Gigabyte im Monat. Wie hoch Dein Bedarf ist, kannst Du anhand der nachfolgenden Tabelle abschätzen.

So viel Datenvolumen benötigst Du monatlich

NutzerDatenvolumenProfil
Einsteigerbis 1 GBSurfen, E-Mail, Whatsapp, Facebook
Normalnutzer1 GB bis 4 GBViel Surfen, intensive E-Mail-Nutzung, gelegentliches Musikstreaming, kleinere Downloads, Fotos und Spiele
Vielnutzer4 GB und mehrViel Surfen, viele E-Mails und größere Downloads, Musikstreaming, gelegentlich Videoclips, häufig Fotos online speichern oder posten

Quelle: Einschätzung von Finanztip (Stand: Juni 2021)

Welche Handy-Flats empfiehlt Finanztip?

Wir durchsuchen regelmäßig die aktuellen Angebote nach günstigen und ver­brau­cher­freund­lichen Handy-Flatrates. Falls Du etwas unschlüssig bist oder keine Lust hast, Dich selbst auf die Suche nach der besten Handy-Flat zu machen, kannst Du Dich einfach für eine unserer handverlesenen Empfehlungen entscheiden:

Die Finanztip-Empfehlungen für ...

  • Vieltelefonierer im O2-Netz
    Allnet L von Blau (8 Euro im Monat)
  • Vieltelefonierer im D-Netz
    Vodafone-Netz: Flat L von Allmobil (8 Euro im Monat)
    Telekom-Netz: Prepaid Smart von Ja! Mobil (8,70 Euro im Monat)
  • sparsame Handynutzer im D-Netz
    Telekom-Netz: Prepaid Basic von Ja! Mobil - Rewe (5,40 Euro im Monat)
    Vodafone-Netz: Smart XS von Lidl Connect (5,40 Euro im Monat)

Bevor wir eine Empfehlung aussprechen, schauen wir uns die Tarife genau an: Sind sie verbrau­cher­freund­lich genug? Lauern auch keine versteckten Kosten im Kleingedruckten auf Dich?

Mus­ter­schrei­ben Kündigung

Du hast einen günstigen Allnet-Flat-Tarif entdeckt bei einem anderen Mobilfunkanbieter? Dann kündige Deinen alten Handy-Vertrag mit dem Finanztip-Musterschreiben.

Zum Download

Für eifrige Kurznachrichten-Versender: SMS-Flatrate

Bei den meisten Tarifen bekommst Du die SMS-Flatrate als Bonus zu der Allnet-Flat dazu. Einzelne SMS-Flatrates ohne eine Telefon-Flat sind mittlerweile eher die Ausnahme. Manche Anbieter begrenzen ihre SMS-Flatrate übrigens auf 3.000 Stück im Monat.

Vor allem bei günstigen Prepaid-Tarifen werden die SMS allerdings noch einzeln berechnet. Üblicherweise kostet eine Kurznachricht dann etwa 9 Cent. Übrigens: Whatsapp, Facebook oder andere Internet-Messenger zählen nicht als SMS. Diese kannst Du auch getrost ohne SMS-Flat verwenden. Wer also nur noch selten Textnachrichten verschickt, kann auch auf eine SMS-Flat verzichten.

Kostenlos mit Freunden telefonieren: Flatrate in dasselbe Netz

Durch den Boom der Allnet-Flats hat diese Flatrate ins eigene Netz etwas an Bedeutung verloren. Vor allem bei günstigeren Prepaid-Tarifen ist sie allerdings immer noch verbreitet.

Die Netzbetreiber bieten die Flat ins eigene Netz vor allem bei sehr günstigen Handy-Flats als nettes Extra an, da sie sich so die Gebühren für die Nutzung des Konkurrenznetzes sparen.

Ein Beispiel: Wenn Du als Kunde der Deutschen Telekom den Tarif Magenta Mobil Prepaid hast, rufst Du andere Teilnehmer im Telekom-Netz ohne Aufpreis an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Dein Gesprächspartner auch direkt bei der Telekom ist oder beispielsweise bei der Discounttochter Congstar.

Für die ganze Klasse: Anbieter-Flatrate oder Community-Flat

Eine Community-Flat gilt nur für Gespräche und teilweise auch SMS unter Nutzern desselben Anbieters. So können zum Beispiel Kunden von Aldi Talk andere Aldi-Talk-Kunden kostenlos anrufen – nicht jedoch andere Teilnehmer im Telefónica-Netz, zum Beispiel Nutzer von Blau oder Drillisch, obwohl alle das Netz von Telefónica nutzen. Community-Flats kannst Du eher selten gegen Aufpreis hinzubuchen. Sie sind in einigen Tarifen kostenlos enthalten.

Sehr beliebt sind Community-Flats unter Schülern. Ganze Schulklassen sind manchmal beim selben Anbieter, um die günstigen Konditionen zu nutzen. Ebenso gut eignet sich ein solcher Tarif mit Anbieter-Flatrate für Vereine, Organisationen und kleinere Unternehmen.

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip gehört zu 100 Prozent der gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.