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Das musst Du 2026 bei Versicherungen, Rente und Pflege beachten

2026 bringt höhere Beiträge bei Kranken-, Renten- und Kfz-Versicherung. Aber es gibt Sparchancen: Lies hier, wo sich ein Wechsel lohnt.

Redakteurin Anna Karolina Stock
Anna Karolina Stock Private Finanzen
Das musst Du 2026 bei Versicherungen, Rente und Pflege beachten

Dass die gesetzliche Krankenversicherung 2026 teurer wird, weißt Du höchstwahrscheinlich schon. Nachdem 31 Krankenkassen angekündigt haben, ihre Zusatzbeiträge für 2026 zu erhöhen, liegt der Durchschnitt über alle Kassen hinweg jetzt schon bei über 3 %. Vorhergesagt war ein Durchschnitt von 2,9 %.

Heißt: Es lohnt sich umso mehr zu vergleichen. Nutz dazu unseren Krankenkassen-Vergleich, den wir laufend für Dich aktuell halten. Dort findest Du heute schon unsere Empfehlungen für 2026: HKK, TK, BKK Firmus, Audi BKK und DAK-Gesundheit. Zwar haben auch unsere Empfehlungen ihre Zusatzbeiträge für 2026 teilweise erhöht. Trotzdem sind diese Kassen immer noch sehr günstig.

1. Private Krankenversicherung

Die hohen Kosten im Gesundheitsbereich treffen auch die private Krankenversicherung (PKV). Hier steigen die Beiträge für rund zwei Drittel der Versicherten – und zwar um ⌀ 13 %.

2. Rentenpunkte 2026

9.392 € hat ein Rentenpunkt 2025 gekostet, 2026 steigt dieser Wert auf 9.662 €. Das liegt am vorläufigen Durchschnittsentgelt, mit dem der Preis eines Rentenpunkts berechnet wird. Es steigt auf 51.944 €. Wenn Du Rentenpunkte kaufst, kannst Du Deine Abzüge wegen der Rente ab 63 ausgleichen oder Deine reguläre Rente erhöhen.

3. Betriebliche Altersvorsorge

Wenn Du Geld in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) steckst, steigen 2026 die Beträge, die Du jeden Monat einzahlen darfst. Für Einzahlungen bis 338 €/Monat musst Du keine Sozialabgaben zahlen, bis 676 € keine Steuern.

4. Kfz-Versicherung

Im Schnitt wird die Kfz-Versicherung 2026 etwas teurer. Eine Finanztip-Analyse zeigt jedoch auch Tarife mit sinkenden Beiträgen. Das bedeutet: ein Wechsel kann sich jetzt besonders lohnen.  

Ist Deine Frist für eine ordentliche Kündigung zum Jahreswechsel schon abgelaufen, achte besonders darauf, ob Du im Laufe des Jahres ein Sonderkündigungsrecht hast. Wenn eine Beitragserhöhung erst im Dezember kam, kannst Du Deinen Vertrag noch in den Januar hinein kündigen – einen Monat ab Zugang des Schreibens.

Kannst Du kündigen? Dann prüf, ob ein anderer Versicherer günstiger ist. Vergleich dafür zuerst Tarife auf Verivox oder Check24. Danach checkst Du, ob es bei Huk24 ein günstigeres Angebot gibt. Vergiss außerdem nicht, Deinen Vertrag zu optimieren – bei vielen Kriterien geht das auch unterjährig. Zusätzliche Spartipps findest Du hier

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