Spritpreise runter: So will die Regierung Dich jetzt entlasten
Nach langem Streit haben sich Union und SPD auf weitere Maßnahmen für günstigere Spritpreise geeinigt. Welche Entlastungen jetzt kommen.

Nach langem Streit haben sich Union und SPD auf weitere Maßnahmen für günstigere Spritpreise geeinigt. Welche Entlastungen jetzt kommen.


Seit dem Iran-Krieg sind die Spritpreise enorm gestiegen. Jetzt unternimmt die Regierung einen weiteren Versuch, um gegenzusteuern: Nachdem die 12-Uhr-Regel bis jetzt nicht wirklich wirkt, sollen alle mit Auto sowie Unternehmen nun wirklich entlastet werden.
Die Koalition plant, die Energiesteuer auf Benzin und Diesel zwei Monate lang zu senken. Konkret sollen es rund 17 ct brutto weniger pro Liter sein.
Aktuell wird Diesel mit rund 47 ct/Liter und Benzin mit rund 65 ct/Liter besteuert. Für zwei Monate wären es dann nur noch 30 bzw. 48 ct/Liter. Die reduzierte Energiesteuer soll ab Anfang Mai gelten.
Bleiben sonst alle Preisbestandteile gleich, würde Dich in diesen zwei Monaten ein Liter Diesel dann nicht mehr z. B. 2,29 €, sondern 2,12 € kosten. Bei einem 60-Liter-Tank sind das rund 10 € Ersparnis. Oder anders gesagt, bei durchschnittlichem Verbrauch:
Voraussetzung ist natürlich, dass die Mineralölunternehmen die Steuersenkung auch wirklich an Dich weitergeben. Davon geht die Regierung aber aus.
Zusätzlich ist geplant, dass Dir Dein Arbeitgeber 2026 eine Prämie von bis zu 1.000 € steuer- und abgabenfrei auszahlen kann. Um die geringeren Steuereinnahmen auszugleichen, will die Koalition im Gegenzug die Tabaksteuer bereits 2026 erhöhen. Die Entscheidung trifft Dein Arbeitgeber – er kann Dir also die vollen 1.000 € auszahlen, oder nur einen Teil davon, oder auch gar nichts. So etwas gab es bereits während der Corona-Pandemie – damals waren es 3.000 €, die der Arbeitgeber über mehrere Jahre verteilt auszahlen konnte.
Nach der bislang wenig effektiven 12-Uhr-Regelung legt die Regierung jetzt mit zwei Maßnahmen nach, mit denen Du als Mittel- oder Vielfahrer zumindest einen kleinen Effekt siehst. Allerdings dann auch nur für zwei Monate. Die 1.000-€-Prämie würde Dir deutlich mehr bringen – hier hängt es aber an Deinem Arbeitgeber, ob er sie Dir gestattet. In Summe also spürbarere Maßnahmen als bisher, wie stark sie Dir helfen hängt aber von Deinem Arbeitgeber ab.
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