Eine Glasversicherung kann sich lohnen, wenn Du ein großes Aquarium oder besonders hochwertige Glasmöbel besitzt. Als Eigenheimbesitzer lohnt sich die Absicherung meist nur, wenn teure Glasarbeiten wie ein Wintergarten, großflächige Fenster oder Ähnliches zum Haus gehören.
In einer normalen Mietwohnung mit üblichen Glasscheiben brauchst Du die Extraabsicherung in der Regel nicht. Ein Glastisch oder eine Vitrine sind meist nicht so teuer, dass sie die Beiträge für eine extra Versicherung rechtfertigen. Gleiches gilt für ein kaputtes Fenster in der Mietwohnung. Wenn Deine Fenster sehr neu und hochwertig sind und Du Dir unsicher bist, wie teuer eine Reparatur wäre, frag bei Deinem Vermieter nach.
Wie kannst Du prüfen, ob sich eine Glasversicherung für Dich rechnet?
Ob sich eine Glasversicherung lohnt, erkennst Du am Verhältnis zwischen möglichem Schaden und Beitrag. Überlege zunächst, wie hoch die Gefahr eines versicherten Glasbruchs ist und ob Du gegen die größten Risiken bereits über eine andere Versicherung abgesichert bist. Vergleiche dann die Kosten, die durch Glasbruch im schlimmsten Fall entstehen können, mit den Beiträgen für die Glasversicherung, zum Beispiel in fünf Jahren.
Wie stark verteuert die Glasversicherung Deine Hausratversicherung?
Eine Glasversicherung verteuert Deine Hausratversicherung um etwa 20 bis 50 Prozent. Ein kaputtes Cerankochfeld, welches je nach Hersteller 150 bis 300 Euro kostet, rechtfertigt diese Zusatzkosten in der Regel nicht. Bei Glaseinbauten, die über 1.000 Euro kosten, sieht das anders aus.
Beispiel:
80 Quadratmeterwohnung in Berlin
Kosten Hausrat ohne Glas: ab 52 Euro
Kosten Hausrat mit Glas: ab 85 Euro
Zusatzkosten Glasversicherung: 33 Euro/Jahr
Nach fünf Jahren liegen die Kosten für die Glasversicherung bereits bei 165 Euro.
Wie findest Du eine passende Hausratversicherung mit oder ohne Glasversicherung?
Eine passende Hausratversicherung mit oder ohne Glasversicherung findest Du am einfachsten über Vergleichsportale. Nutze dafür zum Beispiel unsere Empfehlungen: