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Darauf musst Du künftig bei Kinderkrankentagen achten
Aktuell ist geplant, die Kinderkrankentage wieder auf Vor-Corona-Niveau zu reduzieren. Doch wie wirkt sich die Regelung auf Deine Finanzen aus?

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Aktuell ist geplant, die Kinderkrankentage wieder auf Vor-Corona-Niveau zu reduzieren. Doch wie wirkt sich die Regelung auf Deine Finanzen aus?


Für viele Eltern bringt der Herbst nicht nur bunte Blätter und Kastanien, sondern auch Infekte und kranke Kinder. Damit beginnt schnell die Diskussion: Wer bleibt zu Hause – und wie wirkt sich das aufs Einkommen aus?
Mit Beginn der Erkältungssaison rückt deshalb auch die politische Diskussion um die Kinderkrankentage wieder in den Mittelpunkt. Denn ab 2027 könnte der Anspruch für Eltern wieder sinken.
Wenn Dein Kind krank ist, kannst Du Kinderkrankentage nehmen und Dich von der Arbeit unbezahlt freistellen lassen. Für diese Tage zahlt Dir Deine Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen Kinderkrankengeld. Das fängt einen Teil Deines Verdienstausfalls auf.
Seit der Corona-Pandemie haben Eltern pro Jahr Anspruch auf bis zu 15 Kinderkrankentage pro Kind und Elternteil. Für Alleinerziehende sind es bis zu 30 Arbeitstage pro Kind.
Aktuell wird darüber diskutiert, diese Sonderregelung auslaufen zu lassen. Dann würde der Anspruch ab 2027 wieder auf zehn Arbeitstage pro Kind und Elternteil sinken. Für Alleinerziehende wären es 20 Arbeitstage pro Kind.
Außerdem gibt es eine Deckelung: 2026 sind es maximal 35 Arbeitstage pro Elternteil und 70 Arbeitstage für Alleinerziehende. Sollte ab 2027 wieder die reguläre Regelung gelten, läge die Obergrenze bei 25 beziehungsweise 50 Arbeitstagen.
Kinderkrankentage kannst Du grundsätzlich nutzen, wenn …
Für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, gilt keine Altersgrenze.
Unabhängig davon, wie viele Kinderkrankentage künftig gelten: Jeder einzelne Tag kann für Dich eine finanzielle Einbuße bedeuten. Denn das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 % Deines ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Die Leistung ist außerdem gedeckelt: 2026 bekommst Du maximal 135,63 € brutto pro Kalendertag.
Vom Kinderkrankengeld gehen zusätzlich Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab. Deine tatsächliche Einkommenslücke kann deshalb größer sein als die zunächst fehlenden 10 %.
Das zeigt eine vereinfachte Rechnung: Bei einem Bruttogehalt von 2.500 € und zehn Kinderkrankentagen fehlen Dir nach Abzug des Netto-Kinderkrankengelds insgesamt rund 100 €.
Die genaue Höhe hängt unter anderem von Deiner Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Für viele Familien ist das eine zusätzliche Belastung: Kranke Kinder brauchen Zeit und Betreuung – gleichzeitig steht weniger Geld zur Verfügung.
Deshalb ist es wichtig, die finanziellen Folgen für die Betreuung kranker Kinder nicht erst zu prüfen, wenn der nächste Infekt schon da ist.
Was Du als Mama tun kannst, um Dich finanziell gut für die Erkältungssaison aufzustellen, liest Du nächsten Mittwoch in der ersten Newsletter-Ausgabe von Finanztip Woman. Meld Dich jetzt dafür an und sei von Anfang an dabei.
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