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Nimmt KI Dir den Job weg? Ist die Sorge real

Wie groß ist die Gefahr wirklich, dass KI Deinen Job übernimmt? Eine Auswertung zeigt: Zwischen KI-Potenzial und Arbeitsalltag liegt noch eine große Lücke

Finanztip Redaktion
Von Martha Falkenburger , Joanna Chmielecki
AI

Prognosen zufolge soll der Umsatz mit KI bis 2030 auf rund 15,7 Mrd. $ steigen – das wären über 800 % mehr als 2024. Entsprechend viel wird darüber diskutiert, wie KI unsere Arbeitswelt verändern wird. Kein Wunder also, dass eine Frage immer wichtiger wird- vielleicht stellst auch Du sie Dir: Was bedeutet KI für Deinen Job? 

Mit dieser Sorge bist Du nicht allein. Laut einer YouGov-Umfrage befürchten 34 % die Menschen in Deutschland, dass KI ihren Job gefährden könnte. 

Doch wie groß ist die Gefahr wirklich? 

Einen Anhaltspunkt geben Auswertungen von Anthropic, einem US-amerikanischem KI Unternehmen. Die Grafik zeigt, über verschiedene Berufsfelder hinweg, wie viel Arbeit KI theoretisch übernehmen könnte und wie stark sie dort tatsächlich schon eingesetzt wird:

Zwischen dem, was mit KI möglich wäre, und dem, was im Arbeitsalltag heute schon passiert, klafft oft noch eine große Lücke. Ein hohes KI-Potenzial bedeutet also nicht automatisch, dass diese Jobs kurzfristig verschwinden.

KI verändert vor allem Routine, nicht Beziehung 

Die Grafik zeigt: Vor allem im Bereich Management, Wirtschaft und Finanzen, Informatik sowie Büro und Verwaltung ist das Potenzial von KI hoch. Dort gibt es viele Aufgaben, die nach festen Abläufen funktionieren oder bei denen große Datenmengen verarbeitet werden. Genau solche Aufgaben kann KI gut übernehmen oder vereinfachen.

Ganz anders sieht es in körpernahen und praktischen Berufen aus, etwa im Handwerk, in der Landwirtschaft oder im Gesundheits- und Pflegebereich. Dort ist das Potenzial deutlich geringer. 

Der Grund: Nähe, Empathie, Vertrauen und praktisches Können lassen sich nur schwer automatisieren. 

Was das für Dich heißt

Je mehr Deine Arbeit aus Routine und Datenverarbeitung besteht, desto mehr Aufgaben könnte KI übernehmen. Je wichtiger dagegen der direkte Kontakt mit Menschen und praktisches Können sind, desto schwieriger wird es, Dich durch KI zu ersetzen. 

KI wird viele Berufe verändern, aber längst nicht jeden ersetzen. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Aufgaben innerhalb vieler Jobs verändern. Für Dich ist deshalb vor allem eine Frage wichtig, welche Aufgaben in Deinem Arbeitsalltag automatisierbar sind und welche Fähigkeiten dafür in Zukunft wichtiger werden. 

Optimismus und Sicherheit für die Zukunft 

Ein bewusster Umgang mit Deinen Finanzen nimmt Dir vielleicht nicht die Sorge um die Zukunft Deines Jobs. Aber ein finanzielles Polster kann Dir mehr Sicherheit geben, falls sich Dein Einkommen verändert. 

Ein guter Startpunkt ist die 50-30-20-Regel: 50 % Deines Nettoeinkommens für notwendige Ausgaben, 30 % für Wünsche und 20 % fürs Sparen und Investieren.

Für Deinen langfristigen Vermögensaufbau empfehlen wir breit gestreute Aktien-ETFs, die weltweit investieren. Dazu zählen zum Beispiel der State Street SPDR MSCI ACWI IMI (IE00B3YLTY66), der Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25) oder der iShares MSCI ACWI (IE00B6R52259). 

Das passende Depot findest Du in unserem Depotvergleich. Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen wir Dir Traders Place. Weitere sehr günstige Depots findest Du bei Smartbroker+, Finanzen.net Zero, Scalable Capital, Comdirect Pure Depot und Trade Republic. Günstige Depots mit breiterem Leistungsspektrum findest Du bei Comdirect, S Broker, Consorsbank oder ING.

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