Geschäftskonto

Das Konto für Selbstständige und Unternehmen

Josefine Lietzau Stand: 23. Juni 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Als Selbstständiger sollten Sie in jedem Fall ein separates Geschäftskonto haben. Nutzen Sie Ihr privates Girokonto, bekommen Sie Stress mit der Bank. 
  • Ein Geschäftskonto erleichtert außerdem die Buchführung und die Steuererklärung. 
  • Einige Banken bieten Zusatzdienste zum Konto an – etwa kostenlose Buchhaltungssoftware oder die Anbindung Ihres Onlineshops.
So gehen Sie vor
  • Überlegen Sie, was Ihr Konto können muss. Müssen Sie zum Beispiel regelmäßig Bargeld einzahlen, brauchen Sie womöglich ab und an einen kleinen Kredit oder soll Ihr Steuerberater Daten von Ihrem Konto abrufen können? Mit unserer Checkliste können Sie die wichtigsten Punkte durchgehen.

Zur Checkliste

  • Sehen Sie sich Ihre Umsätze an: Haben Sie viele Buchungen oder wenige? Die Banken bieten unterschiedliche Kontomodelle an, bei denen auch die Gebühren für die einzelnen Buchungen verschieden hoch sind. Geschäftsleute mit vielen Buchungen fahren oft mit einem Konto mit etwas höherer Grundgebühr besser.

Das Café um die Ecke, die selbstständige Grafikerin und das Unternehmen, für das die halbe Stadt arbeitet, haben nichts gemeinsam? Doch. Sie alle brauchen ein Konto, über das ihre Buchungen und Rechnungen laufen und Mitarbeiter bezahlt werden. Welches Geschäftskonto das passende ist, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen Ihres Unternehmens ab. Wir erklären, worauf Sie achten sollten.

Wer braucht ein Geschäftskonto?

Wenn Sie als Selbstständiger arbeiten oder ein Unternehmen gründen, brauchen Sie ein Geschäftskonto – auch wenn es nicht immer rechtlich vorgeschrieben ist.

Kapitalgesellschaften wie GmbHs, Unternehmensgesellschaften oder eingetragene Vereine gelten als juristische Personen; sie dürfen ihre geschäftlichen Zahlungen nicht über ein Privatkonto erledigen. Zudem werden Gewinne über die Kapitalgesellschaft selbst versteuert – ein weiterer Grund, wieso ein getrenntes Konto nötig ist.

Anders sieht es bei Selbstständigen aus: Die dürfen rechtlich zwar ein privates Girokonto nutzen, kommen aber in vielen Fällen trotzdem nicht um ein Geschäftskonto herum. Denn viele Banken verbieten in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass Sie Ihr privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzen. Tun Sie das doch, kann es passieren, dass die Bank Ihr Konto kündigt.

Aber auch wenn Sie eine Bank finden, bei der Sie Geschäftliches über ein Privatgirokonto abwickeln können: Mit einem Geschäftskonto sind Sie in vielen Fällen besser dran. Das hat mehrere Gründe. 

Buchführungspflicht - Sie müssen die Belege der letzten zehn Jahre aufbewahren. Das gelingt besser, wenn Sie ein Konto für Ihre geschäftlichen Ausgaben haben und diese getrennt von Ihren privaten halten.

Überblick - Sie können Ihre Geschäftsausgaben besser im Blick behalten und dokumentieren, zum Beispiel für die Betriebsprüfung oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Finanzamt - Falls sich das Finanzamt Ihr Konto anschaut, sieht es nur Ihre geschäftlichen Ausgaben. 

Diese Unterlagen brauchen Sie zur Kontoeröffnung

Bei einem Geschäftskonto läuft die Kontoeröffnung etwas anders ab als beim Privatkonto – zumindest was die benötigten Unterlagen angeht. So müssen Sie nicht nur Ihre eigene Identität über Ihren Ausweis nachweisen, sondern auch die „Identität“ Ihres Unternehmens.

Das machen Sie als Selbstständiger zum Beispiel über Unterlagen vom Gewerbe- oder Finanzamt, auch Bestätigungen vom Steuerberater werden akzeptiert. Bei Einzelunternehmern verlangen die Banken die Gewerbeanmeldung, bei anderen Unternehmensformen den Handelsregisterauszug. Zudem müssen Sie Ihre Wirtschaftsidentifikationsnummer angeben.

Worauf sollten Sie beim Geschäftskonto achten?

Welches Konto das richtige ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Einer davon ist der Preis, doch es spielen auch zahlreiche Dienstleistungen eine wichtige Rolle. Abhängig vom Geschäftsmodell Ihres Unternehmens sind diese womöglich wichtiger als die Gebühren. Folgende Punkte sollten Sie bei der Auswahl des Kontos bedenken:

Welche Rechtsform hat Ihr Unternehmen?

Ein Unternehmen kann unterschiedliche Rechtsformen haben. Das hat Einfluss darauf, bei welcher Bank Sie überhaupt ein Konto eröffnen können. Manche Geldinstitute bieten nur Selbstständigen Geschäftskonten an, andere nur Kapitalgesellschaften. Oder die Bank hat unterschiedliche Angebote für kleinere und größere Unternehmen. Falls es für Sie wichtig ist, dass Sie Ihr Konto auch bei einem Wechsel der Rechtsform behalten können, sollten Sie sich dazu vorab bei der Bank informieren.

Haben Sie viel mit Bargeld zu tun?

Viele Selbstständige haben kaum etwas mit Bargeld zu tun, zum Beispiel weil sie keinen direkten Kontakt mit ihren Kunden haben. Sollte Sie aber Bargeld einnehmen, dann brauchen Sie eine Bank, bei der Sie das Geld einzahlen können – eine Bank mit Filialen also oder zumindest eine, die mit einer Filialbank zusammenarbeitet.

Doch das reicht noch nicht aus: Die Filialen sollten auch an für Sie passenden Orten sein. Schauen Sie sich also in Ihrer Wohngegend um oder in der Nähe Ihres Geschäftes. Schließlich wollen Sie Ihre Einnahmen nicht quer durch die Stadt tragen.

Mit welcher Software lässt sich das Konto verknüpfen?

Es macht Ihr Leben als Unternehmer um einiges leichter, wenn das Konto an Software für die Buchhaltung und Steuererklärung angebunden ist. Bei vielen Kontomodellen ist dies kostenlos mit dabei, bei andern müssen Sie die passende Software selbst kaufen und sie dann mit dem Konto verknüpfen. Dann können Sie zum Beispiel Rechnungen erstellen und sehen, welche davon noch offen sind. Auch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder die Gewinn-und-Verlust-Rechnung lässt sich mit einer solchen Software schnell erledigen. Welche Funktionen enthalten sind, hängt von der jeweiligen Software ab. 

Nicht nur Buchhaltungssoftware lässt sich mit Geschäftskonten verknüpfen. Einige Konten ermöglichen auch eine Datenübertragung an die Software von Datev oder Ihrem Steuerberater. Betreiben Sie einen Onlineshop, so ist es hilfreich, wenn sich der Shop direkt an Ihr Konto anbinden und mit der Buchhaltung verknüpfen lässt. 

Nicht jedes Konto bietet die Funktionen, die Sie brauchen, bei manchen kosten sie extra. Fragen Sie also vor der Kontoeröffnung bei der Bank nach, welche Software es zum Konto gibt.

Sind Ihre Einnahmen unregelmäßig?

Wenn es auf Ihrem Konto auf und ab geht, brauchen Sie in Monaten mit geringen Einnahmen vielleicht eine zusätzliche Möglichkeit, an Geld zu kommen. Das geht zum Beispiel mit einem Kontokorrentkredit – dem Dispo für das Geschäftskonto. Nicht alle Banken bieten einen solchen Kredit an, vor allem bei jungen Anbietern fehlt dieser Service noch.

Neben dem Kontokorrentkredit können auch größere Kredite wichtig werden, etwa um Geräte oder Material zu kaufen. Dafür ist es wichtig, dass Ihre Bank eine Kreditprüfung durchführen kann und Kredite vergibt. Auch Beratungsmöglichkeiten zu Fördermitteln und Fördermittelchecks sind für einige Unternehmen hilfreich.

Welche Kreditkarten gehören zum Konto?

Zum Geschäftskonto gibt es häufig auch Kreditkarten dazu. Die laufen jeweils auf den Namen der einzelnen Mitarbeiter, als Referenzkonto lässt sich das Firmenkonto oder das Konto des Mitarbeiters angeben. Durch Firmenkreditkarten können Sie geschäftliche Ausgaben besser dokumentieren.

Achten Sie darauf, um was für einen Kartentyp es sich handelt. Bei Debit- oder Prepaid-Kreditkarten wird das Geld zeitnah abgebucht. Das hilft zwar bei der Kostenkontrolle, kann aber auch zum Problem werden. Zum einen kriegen Sie bei anderen „echten“ Kreditkarten einen kostenlosen Kredit für meist einen Monat – mehr Liquidität für Sie. Zum anderen werden Debitkarten in Hotels und bei Mietwagenunternehmen oft nicht akzeptiert – ein Problem bei Geschäftsreisen.

Welche Punkte sind noch wichtig?

Lastschriftverfahren – Wenn Sie viele regelmäßige Zahlungen von Ihren Geschäftspartnern erhalten oder selbst viele regelmäßige Zahlungen leisten, dann kann das Lastschriftverfahren für Firmen eine gute Lösung sein. So wissen sie, dass Ihr Geld immer pünktlich auf Ihrem Konto landet und Sie müssen sich selbst auch nicht um regelmäßige Überweisungen kümmern. 

Ein Vorteil bei der Firmenlastschrift: Im Gegensatz zu Lastschriften, die Privatmenschen nutzen, können sie nicht widerrufen werden. Solange Sie das Geld also berechtigt abgebucht haben, ist es sicher auf Ihrem Konto. Nicht alle Banken bieten dieses spezielle Lastschriftverfahren jedoch an. 

Neben der Firmenlastschrift gibt es bei vielen Geschäftskonten auch das normale Lastschriftverfahren. Achten Sie darauf, ob die Bank das Verfahren sowohl für eingehende als auch für ausgehende Zahlungen anbietet, insbesondere junge Anbieter von Geschäftskonten tun das nicht immer.

Zugang zum Konto – Viele Banken setzen auf das mobile Banking per Smartphone. Doch wenn Sie nur mit dem Smartphone Zugang zum Girokonto haben, wird es schwierig, wenn dieses einmal kaputt geht. Zudem kann es passieren, dass die Apps nicht auf allen Handys funktionieren, zum Beispiel weil das Betriebssystem in den Augen des Anbieters zu alt ist oder weil das Handy gerootet ist.

Neben dem technischen Zugang ist auch wichtig, wer neben Ihnen noch auf das Konto zugreifen und Zahlungen auslösen kann: ein zweiter Gründer zum Beispiel oder Prokuristen und andere Verfügungsberechtigte. Die Bank legt fest, welche Kontobefugnisse Mitarbeiter in bestimmten Positionen bekommen. So kann etwa die Geldsumme begrenzt sein, die ein Verfügungsberechtigter eigenmächtig überweisen darf. 

Sofortüberweisungen – Normale Sepa-Überweisungen müssen innerhalb von einem Bankarbeitstag das andere Konto erreichen. Schneller geht das mit der Echtzeitüberweisung. Falls die Banken von Sender und Empfänger das Verfahren anbieten, landet das Geld innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Konto. So weiß die eine Seite schneller, dass das Geld angekommen ist und die andere erhält schneller die Ware. 

Unterkonten – Über Unterkonten können Sie Ihre Einnahmen besser organisieren. So können Sie zum Beispiel Rücklagen für die Umsatzsteuer von Ihren Einnahmen und Ausgaben trennen.

Bezahlterminal – Falls Sie ein Geschäft oder ein Restaurant führen, wollen Sie Ihren Kunden wahrscheinlich ermöglichen, mit Karte zu zahlen. Ein Bezahlterminal mit Kartenleser bekommen Sie bei einigen Banken zum Konto dazu.

Ansprechpartner – Bei Ihrem privaten Girokonto brauchen Sie oft keinen Ansprechpartner, der telefonische Support der Banken reicht aus. Abhängig von Ihrem Geschäftsmodell sieht das beim Geschäftskonto womöglich anders aus und Sie brauchen oder möchten einen persönlichen Ansprechpartner, mit dem Sie über einen Kredit oder andere Themen reden können.

Einlagensicherung – Auch das Geld auf Geschäftskonten ist über die europäische Einlagensicherung geschützt. Das gilt jedoch nur, wenn es sich beim Anbieter des Kontos um eine Bank handelt. Ist es „nur“ ein Zahlungsdienstleister, wie einige der jungen Anbieter für Geschäftskonten, wird das Geld zumindest getrennt bei einer anderen Bank aufbewahrt. Wie die Einlagen gesichert sind, finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters.

Rechtsraum – Dass Ihnen eine Bank oder ein Zahlungsdienstleister in Deutschland ein Konto anbietet, heißt nicht automatisch, dass deutsches Recht gilt. Welcher Rechtsrahmen gilt und von wem der Anbieter beaufsichtigt wird, steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die liegen bei ausländischen Anbietern nicht immer auf Deutsch vor. Das macht es unter Umständen schwerer, den rechtlichen Rahmen zu verstehen. Zumindest das Impressum auf der Website des Anbieters sollte auf Deutsch die Aufsichtsbehörde nennen.

IBAN – Bekommen Sie mit dem Konto eine deutsche IBAN? Start-ups aus anderen Ländern bieten das für Geschäftskonten in Deutschland nicht immer an. Das kann zu Problemen führen, denn noch immer weigern sich einige Unternehmen, Geld auf Konten mit ausländischen IBAN einzuzahlen oder Lastschriften von solchen Konten zu akzeptieren. 

Prestige – Auch wenn viele Start-ups versuchen, einfache und komfortable Konten anzubieten: In manch einer Branche reagiert der Geschäftspartner vielleicht verwundert auf die unbekannte Bank auf der Rechnung. Ob das für Sie problematisch sein könnte, müssen Sie selbst entscheiden. Achten Sie vielleicht einmal darauf, welche Banken andere Anbieter aus Ihrer Branche besonders oft nutzen.

Branche – Einige Banken bieten Konten an, die speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Branchen oder Berufsgruppen abgestimmt sind, Medizinberufe zum Beispiel. Es kann auch passieren, dass eine Bank Geschäftskonten nur an bestimmte Berufsgruppen vergibt, zum Beispiel an Notare und Rechtsanwälte. Teilweise sind diese Branchen dann aber sehr weit gefasst, sodass viele Freiberufler und Unternehmensarten einbezogen sind.

Wie finden Sie das passende Geschäftskonto?

Um das passende Konto zu finden, müssen Sie überlegen, was Ihr Konto können muss. Gehen Sie Ihren beruflichen Alltag durch und machen Sie sich am besten eine Liste, welche Aspekte Ihnen wichtig sind, bevor Sie auf die Suche gehen. Dabei können Sie sich an den oben genannten Punkten orientieren. Um Ihnen die Suche nach dem passenden Konto zu erleichtern, stellen wir eine Checkliste zum Download bereit. Sie hilft zu ordnen, welche Kontofunktionen für Sie persönlich wichtig sind.

Ein paar Beispiele, welche Rolle die individuelle Situationbei der Suche nach einem Konto spielt: Wenn Sie in einer kleineren Stadt ein Café eröffnen wollen, hantieren Sie viel mit Bargeld – das Konto sollte also bei einer Filialbank sein, damit Sie Geld einzahlen können. In kleineren Städten ist die Auswahl an Filialen verschiedener Banken meist nicht so groß. Regionale Anbieter wie Sparkassen und Volksbanken sind dann womöglich eine bessere Option als überregionale Filialbanken.

Wollen Sie eine gemeinnützige Organisation gründen oder vielleicht einen Onlineshop, über den Sie nachhaltige Kleidung verkaufen, passt eine Bank, die ähnliche Werte vertritt womöglich besser zu Ihnen als eine große Geschäftsbank – nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern auch, damit Ihr Unternehmen seine Werte nach außen vertritt. Beispiele für solche Banken wären die GLS Bank, die Ethikbank und die Umweltbank.

Als Arzt oder Apotheker landen Sie schnell bei der Apobank. Sie hat sich genau auf diese Branche spezialisiert und bietet passende Produkte für ihre Klientel an. 

Haben Sie einen Onlineshop, über den Sie viel verkaufen und das auch noch international, wird es schwieriger. Sie brauchen keine Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen. Stattdessen ist es wichtig, dass Ihr Onlineshop richtig an Ihr Geschäftskonto angebunden ist und Sie Ihren Kunden unterschiedliche Zahlweisen anbieten können. Achten Sie also beim Vergleichen unterschiedlicher Kontomodelle darauf, welche Funktionen die jeweilige Bank für Onlineshops bietet.

Arbeiten Sie lediglich nebenher freiberuflich, wird Ihre Bank zwar wollen, dass Sie den geschäftlichen Zahlungsverkehr von Ihrem privaten trennen. Viele besondere Funktionen braucht das Geschäftskonto aber nicht. Vielleicht reicht Ihnen deshalb ein preiswertes Kontomodell bei einem Start-up wie Penta oder Holvi. Diese setzen vor allem auf das Banking per Smartphone, teilweise bieten sie keinen Kredit an oder nur eingeschränkte Lastschriftverfahren.

Was kostet ein Geschäftskonto?

Was Ihr Konto kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Grundgebühr, Buchungsposten, Rechnungen, Software sowie ob und wie viel Kreditkarten Sie brauchen.

Die meisten Banken bieten unterschiedliche Kontomodelle an. Grob lassen die sich aufteilen in:

  1. Konten mit keiner oder einer niedrigen Grundgebühr, aber hohen Kosten bei den Buchungen und 
  2. Konten mit hoher Kontogebühr und niedrigen Kosten bei den Buchungen.

Falls Sie also nur wenige Buchungen im Monat haben, zahlen Sie vermutlich bei einem Konto mit niedriger Grundgebühr weniger. Sind es viele Buchungen, ist das Modell mit höherer Kontoführungsgebühr die günstigere Variante für Sie. Aber Achtung: Der Übergang ist in vielen Fällen fließend. Ein genauer Vergleich lohnt sich.

Um Ihnen das zu zeigen, haben wir beispielhaft ein paar Kostenpunkte bei unterschiedlichen Banken aufgelistet. 

Gebühren bei Geschäftskonten

BankKontomodellGrund-
gebühr

Buchungs-

posten (online)

Bargeld
einzahlen
Deutsche BankBasickonto9,90 €0,22 €2,50 € pro Einzahlung
Deutsche BankClassickonto15,90 €0,12 €2 x pro Monat frei, danach je 2,50 €
Deutsche BankPremiumkonto29,90 €0,07 €4 x pro Monat frei, danach je 2,50 €
TargobankBusiness-Konto Plus8,90 €0,15 €5 x pro Monat frei, danach je 2,50 €
TargobankBusiness-Konto Komfort14,90 €50 frei im Monat, danach 0,15 €5 x pro Monat frei, danach je 2,50 €
TargobankBusiness-Konto Premium29,90 €100 frei im Monat, danach 0,05 €5 x pro Monat frei, danach je 2,50 €
DKBBusiness10 €0 €nicht möglich
DKBStandard-Geschäftskonten15 €0,10 €nicht möglich
PentaAdvanced9 €100 frei im Monat, danach 0,20 € / 0,30 € für Kundenlastschriftennicht möglich
PentaPremium19 €300 frei im Monat, danach 0,20 € / 0,30 € für Kundenlastschriftennicht möglich
PentaUltimatenach Absprachenach Absprachenicht möglich

1 für Freiberufler, Haus- und Immobilienverwalter
Quelle: Websites der Anbieter (Stand: 3. Juni 2020)

Bei den teureren Konten bekommen Sie meist Software für Buchhaltung und Steuern kostenlos dazu. Bei den preiswerteren Modellen fehlt die Software oder sie kostet extra.

Einige Banken bieten einzelne Kontomodelle nur für Unternehmen ab einer bestimmten Größe oder für spezifische Berufsgruppen an. Andere vereinbaren bei komplizierten Fällen mit dem Unternehmen ganz individuell die Kosten für das Geschäftskonto.

Die Kosten sollten bei der Suche nach dem richtigen Geschäftskonto eine Rolle spielen, allerdings ist die Kostenfrage oft weniger zentral als bei einem privaten Konto. Schließlich gibt es zahlreiche weitere Faktoren, die dafür sorgen, dass ein Konto zu Ihrem Geschäft passt oder nicht.

Autor
Josefine Lietzau

Stand: 23. Juni 2020


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