Fairr-Riester

Riestern mit Fonds

Berlin, 9. Juli 2015 – Kostengünstig in Fonds investieren, hohe Rendite erzielen und dabei die staatliche Förderung mitnehmen: Dafür zeigt Finanztip einen neuen Weg. Der Riester-Fondssparplan von Fairr kostet weniger als die Konkurrenz und bietet ein ausgewogenes Anlagemodell. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins in ihren aktuellen Berechnungen. Das Angebot von Fairr ist besonders für viele der 1,9 Millionen Kunden der Uniprofirente interessant. Denn der Anbieter Union Investment stellt zum 1. August sein Riester-Produkt für die meisten Kunden auf einen anderen Fonds um, wodurch sie geringere Renditen erwarten können. Finanztip zeigt auf, für wen sich jetzt der Umstieg auf Fairr lohnt.

„Fairr ist eine Revolution am Riester-Markt“, sagt Dr. Manuel Kayl, Geldanlageexperte von Finanztip. Es fallen keine hohen Abschlussprovisionen an, und der Vermittler Fairr investiert in kostengünstige Indexfonds – in Zusammenarbeit mit der Sutor Bank. Daher ist der Fairr-Riester nur etwa halb so teuer wie ähnliche Produkte bei den großen Instituten wie der Deutschen Bank (DWS) und den Volks- und Raiffeisenbanken (Union Investment). Eine Beispielrechnung von Finanztip verdeutlicht die Preisunterschiede: Ein typischer Sparer, der 30 Jahre den Maximalbetrag von 2.100 Euro im Jahr einzahlt, hat bei Fairr Kosten von insgesamt 10.500 Euro. Dieser Anleger würde bei der Uniprofirente Kosten in Höhe von 22.500 Euro zahlen, bei der DWS Riesterrente Premium 22.800 Euro. Auch jeder Besitzer einer fondsgebundenen Riester-Rentenversicherung sollte laut Finanztip einen Wechsel zu Fairr in Betracht ziehen.

Uniprofirente wird intransparenter

Für die meisten Verbraucher, die im vergangenen Jahrzehnt einen Riester-Fondssparplan bei ihrer Volks- und Raiffeisenbanken abgeschlossen haben, kommt diese Auswertung zur rechten Zeit. Denn sie müssen noch im Juli entscheiden, ob sie den anberaumten Wechsel in den neuen Fonds Uniglobal Vorsorge mitmachen, widersprechen oder kündigen. „Der Wechsel in diesen Fonds ist in der Regel keine gute Idee“, sagt Finanztip-Experte Kayl. Junge Sparer sowie Sparer, die bereits viel Gewinn mit ihrer Uniprofirente gemacht haben, sollten der Änderung widersprechen und im alten Fonds Uniglobal bleiben. Auf Finanztip.de finden Kunden ein Musterschreiben für den Widerspruch. Für alle anderen Riester-Sparer kommt ein Wechsel zu Fairr infrage. „Dort profitieren sie nicht nur von niedrigeren Gebühren, sondern auch von einer transparenteren Geldanlage“, erklärt Kayl. Allerdings investiert Fairr für Anleger in den letzten zehn Jahren vor der Rente kaum noch in renditeträchtige Aktienfonds. Fairr legt in diesem Zeitraum sicherheitsorientierter an als die Uniprofirente und kann deshalb bei guter Entwicklung auf dem Aktienmarkt nicht so hohe Renditen erzielen.

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