Plötzlicher Kälteeinbruch. Ihr Wagen bleibt liegen, die Batterie hat aufgegeben. Der Anruf beim ADAC oder bei Ihrem Versicherer ergibt, dass der Pannendienst frühestens in 90 Minuten kommt. Eine weit schnellere Variante ist in vielen Fällen die örtliche Taxi-Zentrale. Die vermittelt in wenigen Minuten einen Taxifahrer, der garantiert Starthilfe leistet. Kosten: je nach Stadt zwischen 15 und 25 Euro.

„Fast jede großstädtische Taxizentrale bietet das an“, sagt Frederik Wilhelmsmeyer vom Taxi-Dachverband BZP. Für alle, die nicht Mitglied in einem Automobilklub sind und auch keinen Schutzbrief von der Versicherung haben, ist das auch noch die weit preiswertere Variante. Denn sonst kostet die Pannenhilfe oft mehr als 100 Euro.

1 KOMMENTAR

  1. Zum Thema Starthilfe vom Taxi: Ich arbeite als Zentralistin in einer Taxi-Zentrale und wir bekommen ab und zu solche Anfragen. Seitdem die Taxen in Richtung auf das neue „Fiskal-Taxameter“ mit seiner komplizierten Elektronik umgerüstet wurden, bieten wir den Starthilfe-Service nicht mehr an, da dies die empfindliche Elektrik/Elektronik durcheinanderbringen würde.

    HIntergrund: „Seit 01.Januar.2015 gilt sowohl ein neues Mess- und Eichgesetz (MessEG) wie auch eine neue Mess- und Eichverordnung (MessEV). Beide Gesetze […dienen der Einführung des sog. „Fiskaltaxameters“ und] haben erhebliche Auswirkungen auf das Taxigewerbe.
    Grund ist das komplizierte Verfahren, nach dem die Konformität eines Taxameters nach der neuen Regelung bewertet werden muss. Das Konformitätsbewertungsverfahren ersetzt das bisherige Verfahren von Ersteichung und Nacheichung. Dabei fußt das neue Eichgesetz auf der Verwendung eines sogenannten EU-Taxameters, das zusammen mit dem Signalgeber ein Messgerät ergibt. Zitat aus

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