Tarifmerkmale

Wenigfahrer bis Mitte 50 zahlen am wenigsten

Kathrin Gotthold
& Co-Autoren
Stand: 30. September 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Sie haben es in der Hand, wieviel Ihre Kfz-Versicherung kostet. 
  • Der Beitrag klettert oder sinkt, je nachdem wie Sie Ihr Auto nutzen. Wie viel fahren Sie wirklich? Wer außer Ihnen darf hinters Steuer?
  • Zahlen Sie kleine Schäden selbst, spart das viel Geld. Außerdem wird es deutlich günstiger, wenn Sie jährlich zahlen.
  • Kaum Einfluss auf den Preis hat hingegen, ob Sie Ihr Auto in der Garage oder auf der Straße parken.
So gehen Sie vor
  • Mit Tarifmerkmalen wie Fahrleistung, Selbstbehalt oder einem eingeschränkten Fahrerkreis lässt sich eine Menge Geld sparen. Machen Sie direkt den Vergleich.
  • Finanztip-Empfehlung: Sparen Sie mit einer Kombination aus Vergleichsportal und Direktversicherer. Berechnen Sie zunächst die günstigste passende Kfz-Versicherung auf Verivox oder Check24. Berechnen Sie dann ein Angebot bei der Huk24.

Wer sich schon einmal durch einen Tarifvergleich zur Kfz-Versicherung gekämpft hat, weiß, dass es eine Weile braucht, um alle Felder auszufüllen. In der Hoffnung, mit dieser Fleißarbeit den absolut günstigsten Preis abzugreifen, geben die meisten Nutzer viel von ihren persönlichen Daten preis. Dabei spielen die meisten davon für die Preisfindung kaum eine Rolle. Unser Rat: Geben Sie nur die Daten ein, die sich wirklich auf die Kosten der Kfz-Versicherung auswirken.

Wovon hängt der Preis der Kfz-Versicherung ab?

Wie hoch die Kosten für eine Kfz-Versicherung sind, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen kommt es darauf an, ob Sie das Auto nur haftpflichtversichern oder auch eine Kaskoversicherung dazubuchen, die Ihr eigenes Auto gegen Schäden absichern soll. Die Wahl der Elemente und Klauseln beeinflusst den Preis.

Zusätzlich spielen aber auch Ihre persönlichen Merkmale beim Preis eine Rolle. So lesen Versicherungen aus Statistiken heraus, welche Fahrer in der Regel weniger Schäden verursachen. Für diese Kunden ist eine Autoversicherung günstiger als für statistisch unfallträchtigere Fahrer.

Finanztip hat im August 2019 erneut untersucht, wie sich die Preise der jeweils 30 günstigsten Versicherungen für mehrere ausgewählte Profile verändern, wenn man bestimmte Leistungen dazubucht und bestimmte Merkmale beim Abschluss der Kfz-Versicherung angibt. Einzelheiten zu unserer Datenerhebung lesen Sie weiter unten.

Welche Merkmale treiben den Preis wirklich?

Während sich niemand sein Alter, die Kinder oder den Beruf passend zur Kfz-Versicherung aussuchen kann, lässt sich an anderen Merkmalen ein bisschen drehen, um eine günstigere Autoversicherung zu bekommen. 

Weitere Fahrer - Durch die richtige Angabe weiterer Fahrer lässt sich manchmal erheblich sparen. Die teuerste Variante ist, den Fahrerkreis als unbeschränkt anzugeben. Das kostet im Schnitt doppelt so viel wie nur den Versicherungsnehmer als Fahrer zu melden. Den größten Anteil an einem deutlich höheren Beitrag hat ein mitfahrendes Kind ohne Fahrpraxis. 

Tipp: Wenn Sie mehrere Autos in der Familie haben, melden Sie eines der Fahrzeuge auf den Nachwuchs an und halten Sie Ihr Kind aus dem anderen Vertrag ganz heraus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Vertrag Ihres Kindes günstig zu gestalten: Über eine gute Zweitwagenregelung kann sich Ihr Nachwuchs einen eigenen Schadenfreiheitsrabatt erfahren. Ebenso können Telematik-Tarife Einsparpotenzial bieten.

Der Ehe- oder Lebenspartner kostet nur einen winzigen Aufpreis im Cent-Bereich. Wenn möglich sollten Sie nur sehr wenige Fahrer auf Ihr Auto anmelden.

Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung - Wenn Sie eine Voll- oder Teilkaskoversicherung abschließen, sollten Sie auch eine Selbstbeteiligung vereinbaren. In dieser Höhe tragen Sie jeden Schaden selbst und können damit erheblich bei der Versicherung sparen.

In unserer Untersuchung im August 2019 zeigte sich klar, dass eine Selbstbeteiligung den Beitrag ordentlich drückt. Ein Eigenanteil von 150 Euro in der Teilkaskoversicherung spart durchschnittlich 19 Prozent Prämie. 300 Euro Selbstbeteiligung erhöhen die Ersparnis auf durchschnittlich 27 Prozent.

Auch in der Vollkaskoversicherung kann sich die Prämie deutlich verringern, wenn Sie bei jedem Schaden 150 Euro oder 300 Euro selbst zahlen. Viele günstige Anbieter haben aus diesem Grund gar keine Tarife ohne Selbstbehalt im Angebot.

Finanztip empfiehlt in der Teilkasko einen Selbstbehalt von 150 Euro, in der Vollkasko von 300 Euro.

Fahreralter - Bis 55 Jahre ist alles noch in Ordnung. Danach geht es bergauf – zumindest mit dem Preis für die Kfz-Versicherung. Bereits 65-jährige Fahrer zahlen im Durchschnitt 12 Prozent mehr Beitrag als jüngere. Richtig happig wird es aber für diejenigen, die noch mit 75 Jahren mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Von ihnen verlangten die Versicherer laut unserer Untersuchung 2018 durchschnittlich fast 60 Prozent Aufschlag im Vergleich zu einem Mittfünfziger.

Wir empfehlen ohnehin, jährlich zu schauen, ob Ihr Vertrag günstiger werden kann. Eine hohe Schadenfreiheitsklasse kann nicht automatisch verhindern, dass sich Tarifaufschläge für ältere Fahrer auswirken.

Wenn Sie jünger als 30 Jahre sind, kommt für Sie vielleicht ein Telematik-Tarif infrage. Dabei wird sicheres Fahrverhalten mit nachträglichen Rabatten belohnt. Angeboten werden diese Tarife allerdings nur bis zu einem bestimmten Alter des Versicherten.

Was hat außerdem Einfluss auf den Beitrag?

Kilometerleistung - Bei der Kilometerleistung lohnt es sich, eher defensiv zu schätzen als großzügig draufzuschlagen. Denn je mehr Kilometer Sie angeben, desto teurer wird der Versicherungsbeitrag. Und nachmelden können Sie immer. 15.000 Kilometer im Jahr kosten durchschnittlich 8 Prozent mehr als 10.000 Kilometer. 20.000 sind durchschnittlich 12 Prozent teurer als 15.000 Kilometer, und 25.000 kosten nochmal 13 Prozent mehr als 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung.

Beitragszahlung - Es ist immer ein großer Batzen Geld, der zum Jahresanfang vom Konto abgeht. Aber es lohnt sich, den Beitrag zur Kfz-Versicherung auf einen Schlag zu begleichen. Wer stattdessen mehrmals pro Jahr einen Teilbetrag überweist oder abbuchen lässt, zahlt drauf. Laut unserer Untersuchung muss der, der zwei Rechnungen im Jahr zahlt, knapp 3 Prozent mehr berappen. Eine vierteljährliche Zahlweise kostet durchschnittlich 7 Prozent mehr Jahresbeitrag. Und wer monatlich zahlt, erkauft sich einen Aufschlag von durchschnittlich sogar fast 8 Prozent.

Allerdings: Die monatliche Zahlung bieten viele (auch günstige) Versicherungen gar nicht an. Wer darauf besteht, schränkt seine Tarifauswahl unnötig ein.

Werkstattbindung - Wer nach einem Kaskoschaden statt der nächstbesten Werkstatt eine Partnerwerkstatt seiner Kfz-Versicherung besucht, bekommt die Versicherung günstiger. Denn Werkstatt und Assekuranz haben in Verträgen Sonderpreise für Reparaturen vereinbart. Für die Versicherung bedeutet das niedrigere Rechnungen, die sie nach einem Schaden begleichen muss. 

Diesen Kostenvorteil gibt sie an ihre Versicherten weiter. Wer die Werkstattbindung akzeptiert, spart in unserer Modellrechnung durchschnittlich 10 Prozent.

Wer sich auf die Werkstattbindung einlassen möchte, sollte vorher jedoch prüfen, wo die nächste Partnerwerkstatt der Versicherung ist. Besonders auf dem Land sind die Entfernungen manchmal recht groß. Vorsicht ist auch bei Neuwagen geboten. Verwendet die Werkstatt keine Original-Ersatzteile, kann die Herstellergarantie verloren gehen. Achten Sie daher darauf oder verzichten Sie auf die Werkstattbindung.

Meist gar nicht möglich ist die Werkstattbindung bei geleasten oder fremdfinanzierten Autos. Denn Leasing- und Kreditverträge legen meist fest, dass Reparaturen nur in Werkstätten erfolgen dürfen, die vom Hersteller dazu autorisiert wurden.

Welche Tarif-Merkmale spielen praktisch keine Rolle?

Abstellort - Es mag überraschend sein, doch auf Ihren Beitrag zur Kfz-Versicherung wirkt es sich nicht aus, wo Ihr Auto die Nächte verbringt. Gerade mal durchschnittlich 3 Prozent weniger Beitrag zahlen Sie, wenn Sie Ihren Wagen regelmäßig in einer Garage abstellen. Und noch etwas zeigt sich deutlich: Tiefgaragen sind Garagen fast gleichgestellt, der durchschnittliche Tarifnachlass ist mit 2,5 Prozent minimal geringer.

Was müssen Sie außerdem beachten?

Grundsätzlich ist es günstiger, Sie nehmen erst einmal alle sich bietenden Vorteile mit. Wenn sich dann doch unerwartet etwas ändert, können Sie das immer noch korrigieren. Das heißt: Geben Sie Ihre Jahresfahrleistung besser im unteren Bereich an und melden Sie nach, wenn Sie doch mehr fahren. Wenn Sie aus Vorsichtsgründen eine höhere Jahresfahrleistung angeben und dann tatsächlich weniger gefahren sind, melden Sie das auch Ihrer Versicherung. Im besten Fall bekommen Sie Geld zurück.

Wenn sich im Laufe des Jahres herausstellt, dass Sie falsche Angaben gemacht haben, müssen Sie das grade ziehen. Dabei gilt grob, dass Sie Änderungen, die Sie Geld kosten, unbedingt von sich aus korrigieren sollten. Dann zahlen Sie zwar Beitrag nach, entgehen so aber möglichen Vertragsstrafen. Ihr Versicherungsschutz ist nicht in Gefahr.

Keine Angst bei Ausnahmen

Wenn Sie Ihren Garagenwagen mal eine Nacht an der Straße abgestellt haben, statt ihn in die Garage zu fahren, müssen Sie deswegen nicht gleich Ihren Vertrag umstellen. Sie können auch gefahrlos Ihrem Nachbarn für einen Nachmittag Ihr Auto geben, damit dieser seine Mutter vom Flughafen abholen kann. Erst wenn aus einer Ausnahme die Regel wird, sollten Sie das Ihrer Versicherung melden.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

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Zum Ratgeber 

Was kostet der Zusatzschutz zur Haftpflichtversicherung?

Der Schutz der Haftpflichtversicherung lässt sich durch einige Zusatzklauseln sinnvoll erweitern. Finanztip hat in der Erhebung im August 2016 ausgerechnet, was der Zusatzschutz kostet. Details zur Untersuchung finden Sie am Ende des Textes.

Erhöhte Deckungssumme - Finanztip empfiehlt, bei der Haftpflichtversicherung auf eine erhöhte Deckungssumme zu achten. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen 7 Millionen Euro bei Personenschäden zahlt die Versicherung dann bis zu 50 oder 100 Millionen Euro. Dieser Zusatzschutz kostet laut unserer Studie kaum Aufpreis. Die meisten guten und trotzdem günstigen Tarife bieten standardmäßig höhere Versicherungssummen.

Wer explizit nach Angeboten ohne diesen erhöhten Schutz sucht, findet nur wenige Basis-Tarife, die darauf verzichten. Diese gehörten in unserem Test dennoch nicht zu den günstigsten Ergebnissen für unsere Muster-Profile. Durch den Verzicht lässt sich dementsprechend nichts sparen.

Mallorca-Police - Ähnlich sieht es bei der Mallorca-Police aus. Diese Zusatzklausel hebt die Haftpflicht-Versicherungssumme von Mietwagen im Ausland auf das heimische Niveau an. Die meisten Tarife haben die Mallorca-Police standardmäßig mitversichert, bis auf wenige Basis-Tarife. Auch bei dieser Auswertung waren die Basis-Tarife aber nie das günstigste Angebot.

Schutzbrief - Ein Schutzbrief der Kfz-Versicherung bietet ähnliche Leistungen wie der ADAC oder andere Pannenhilfe-Dienste. Abgedeckt sind in der Regel Pannenhilfe und Abschleppen, außerdem gegebenenfalls Übernahme der Kosten für Übernachtungen oder Mietwagen.

Manchmal ist die Übernahme der Kosten durch die Kfz-Versicherung gedeckelt, oder die Leistungen von anderen Pannendiensten sind umfangreicher. Dafür ist der Schutzbrief in der Kfz-Versicherung erheblich günstiger. Im Durchschnitt verlangt eine Gesellschaft dafür etwa 13 Euro pro Jahr. Die Abweichungen nach oben und unten sind allerdings erheblich.

Was kostet der Zusatzschutz zur Kaskoversicherung?

Auch die Kaskoversicherung lässt sich durch Zusatzklauseln erweitern. Wir haben deren Auswirkungen auf den Preis im August 2016 berechnet.

Grobe Fahrlässigkeit - Wer grob fahrlässig einen Schaden verursacht, bekommt von der Versicherung möglicherweise den Schaden nicht voll erstattet. Um sich dagegen und gegen mögliche Streitigkeiten zu schützen, ist es sinnvoll die Klausel „Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit“ mitzuversichern. Dann verzichtet der Anbieter auf das Recht, die Auszahlung zu kürzen. Der Zusatzschutz kostet bei den meisten Tarifen keinen Aufschlag. Auch die günstigsten Tarife hatten in unserer Studie die grobe Fahrlässigkeit fast immer eingeschlossen. Bei den wenigen Tarifen im Test, die Varianten mit und ohne diese Klausel boten, lag der Preisunterschied nur bei 2 Prozent.

Marderschäden mit Folgeschäden - Marder knabbern gerne an Autoschläuchen. Der Schaden ist in der Teilkasko-Police abgesichert. Geht als Folge der Knabberei allerdings der Motor kaputt, ist das meist nicht versichert. Mit der Klausel „Marderschäden mit Folgeschäden“ lässt sich der Schutz jedoch erweitern. Oft ist die Erstattungssumme der Folgekosten auf 3.000 Euro begrenzt. Viele gute Tarife versichern auch Folgeschäden bereits standardmäßig mit. Es kostet also keinen Aufpreis. Bei den wenigen Tarifen ohne diese Klausel kostet der Zusatzschutz durchschnittlich 2,9 Prozent mehr.

Erweiterte Wildschäden - Ähnlich sieht es beim Schutz „erweiterte Wildschäden“ aus. Wer sein Auto gegen Unfälle mit Tieren aller Art absichern möchte (nicht nur gegen das übliche Haarwild), bekommt die Zusatzklausel meist kostenlos. Verlangen Anbieter einen Aufpreis, liegt der bei durchschnittlich 2,2 Prozent.

Neuwertentschädigung - Die Neuwertentschädigung ist eine Ergänzung zur Vollkaskoversicherung. Bei Totalschaden oder Diebstahl des Autos ersetzt die Kfz-Versicherung für einen bestimmten Zeitraum nicht nur den Zeitwert, sondern den Neuwert des Wagens. Die meisten Anbieter ersetzen den Neuwert 6, 12 oder 24 Monate lang, je nach Vereinbarung. Tarife mit Neuwertentschädigung kosten im Schnitt 10 Prozent mehr.

Pickt man sich allerdings nur die jeweils günstigsten Tarife für unsere Musterprofile heraus, ergibt sich ein anderes Bild: Bei diesen lag der Aufschlag nur noch bei durchschnittlich 1,6 Prozent. Gute und trotzdem günstige Tarife versichern die Neuwertentschädigung meist für mindestens zwölf Monate kostenfrei mit.

Erweiterte Elementarschäden - Eine Absicherung gegen erweiterte Elementarschäden wie Lawinen oder Muren (Ströme aus Schlamm und Geröll) kann in Bergregionen oder am Hang sinnvoll sein. Im Schnitt kosten Tarife mit dem Zusatzschutz gut 28 Prozent Aufpreis. Allerdings hängt dieser stark vom Wohnort ab. In gefährdeten Regionen schlagen Versicherungen deutlich mehr auf als in ungefährlichen Gebieten. In unserem Test lagen die Zusatzkosten für unsere verschiedenen Profile zwischen 0 und 45 Prozent. Zusätzlich verringert sich die Auswahl der verfügbaren Tarife erheblich. Viele Anbieter haben diesen Zusatzschutz anscheinend nicht im Programm.

Sonderausstattung - Was genau zur Sonderausstattung eines Fahrzeugs zählt, legt jede Versicherung in ihren Bedingungen fest. Wer aber besondere Ein- und Anbauten an seinem Auto hat, sollte sich um die Absicherung der Sonderausstattung Gedanken machen: Die meisten Anbieter versichern Sonderausstattung bis 5.000 oder 10.000 Euro ohne Aufpreis mit. Wer an oder über den Wert von 10.000 Euro kommt, sollte jedoch genau vergleichen.

So haben wir untersucht

Merkmalsstudie 2019

Für unsere Untersuchung im August 2019 haben wir zehn typische Musterprofile erstellt. Für alle zehn Musterprofile haben wir die Preise auf dem Vergleichsportal Nafi-Auto abgefragt. Diese Basis-Profile haben wir variiert und dann die jeweils 30 günstigsten Angebote auf dem Vergleichsportal abgefragt.

Für jedes Musterprofil veränderten wir alle Merkmale, so dass jede Merkmalsausprägung einmal für alle zehn Profile abgefragt wurde. Für die Studie variierten wir an allen zehn Musterprofilen die folgenden zehn Merkmale mit insgesamt 31 Ausprägungen:

  • Abstellort: Garage, Tiefgarage oder Straße
  • Alter des Versicherungsnehmers: 55, 65 und 75 Jahre
  • Fahrerkreis: Versicherungsnehmer (VN), VN und Partner, VN und Partner und Kind als Fahranfänger, beliebig
  • Kilometerleistung: 10.000, 15.000, 20.000 und 25.000 Kilometer
  • Selbstbeteiligung Teilkasko: 0, 150, 300 Euro
  • Selbstbeteiligung Vollkasko: 0, 150, 300, 500 Euro mit jeweils 150 Euro SB in der Teilkasko
  • Vorschäden: ja oder nein
  • Werkstattbindung: mit oder freie Werkstattwahl
  • Zahlweise: jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich

Merkmalsstudie 2016

Im August 2016 haben wir sechs typische Musterprofile erstellt. Für alle sechs Musterprofile haben wir die Preise auf dem Vergleichsportal Nafi-Auto abgefragt. Diese Basisprofile haben wir variiert und dann jeweils die bis zu 30 günstigsten Angebote auf dem Vergleichsportal abgefragt.

Für jedes Musterprofil variierten wir alle Merkmale, so dass jede Merkmalsausprägung einmal für alle sechs Profile abgefragt wurde. Für Merkmale der Kaskoversicherung stellten wir in unseren Musterprofilen ohne Kasko-Police auf Vollkasko um.

Aus den ermittelten Versicherungsangeboten errechneten wir Durchschnittswerte und Differenzen zum Musterprofil oder zur Vollkasko-Version des Musterprofils.

Für die Studie variierten wir an allen sechs Musterprofilen folgende 24 Merkmale:

  • Kilometerleistung: 10.000, 15.000, 25.000 und 35.000 Kilometer
  • Alter: 55, 65 und 75 Jahre
  • Schutzbrief
  • Rabattschutz
  • Zahlweise: jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich
  • Fahrerkreis: Versicherungsnehmer (VN), VN und Partner, VN und Partner und Fahranfänger, unbeschränkt
  • Beamter
  • Wohneigentum
  • erhöhte Deckungssumme
  • Kinderbonus
  • Bahncard
  • Finanzierung
  • Mallorca-Police
  • Versicherungswechsel in den vergangenen fünf Jahren
  • grobe Fahrlässigkeit
  • Garage
  • Sonderausstattung
  • erweiterte Elementarschäden
  • Neuwertentschädigung
  • erweiterte Wildschäden (Tiere aller Art)
  • Marderschäden mit Folgeschäden
  • Werkstattwahl
  • Selbstbeteiligung Teilkasko: 0, 150, 300 Euro
  • Selbstbeteiligung Vollkasko: 0, 150, 300, 500, 1.000 Euro mit 150 Euro SB in der Teilkasko
Autor
Kathrin Gotthold
& Co-Autoren
Silke Kursawe , Annika Krempel

Stand: 30. September 2019


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