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Tipps & Tricks

6 Geld-Fehler, die Jugendliche nicht machen sollten

Je früher Jugendliche lernen mit Geld umzugehen, desto leichter haben sie es später. Welche Fehler sie dabei vermeiden sollten, zeigen wir hier.

Saidi Sulilatu
Finanztip-Chefredakteur

Fehler 1: "Girokonto ist das Einzige, das ich brauch"
Finanzen einfach zu halten, ist genau das Ding von Finanztip. Trotzdem sollten Jugendliche zusätzlich zum Girokonto auch ein Tagesgeldkonto haben – um Geld auf die Seite legen zu können. Am besten mit einem monatlichen Dauerauftrag, der automatisch z. B. einen Teil des Taschengeldes oder Azubi-Gehalts vom Girokonto auf dieses Konto überweist. Jugendliche lernen so schon früh zu sparen und entwickeln Good Habits.  

Fehler 2: "Ich bin jung und lebe jetzt" 
Ist gar nicht so falsch. Die Summen, die Jugendliche sparen können, sind super gering im Vergleich zum späteren Arbeitsleben. Aber auch hier zählt das Prinzip von Good Habits: Einen Teil seines Geldes zu sparen sollte von Anfang an zur Gewohnheit werden, denn später ist die Umgewöhnung vielleicht nicht mehr so einfach. Und sein eigenes Geld wachsen zu sehen, ist unabhängig von der Summe ein großer Motivator. 

Fehler 3: "Die neuen Schuhe sind endlich da? Brauch Ich"
Kinder und Jugendliche haben bereits früh mit “Peer Pressure” zu tun – also dem Druck, ähnliche Dinge zu kaufen wie Gleichaltrige oder Ältere. Hier haben Eltern oder ältere Geschwister die Herausforderung, ihnen beizubringen, wie man damit umgeht. Zum Beispiel, den Kindern nicht einfach etwas kaufen, sondern einen Taschengeld-Vorschuss geben, der wie ein Kredit funktioniert. Nach einem solchen Vorschuss gibt es also erstmal eine Weile kein weiteres Taschengeld. Natürlich sollte so ein Vorschuss auch nicht allzu häufig gezahlt werden. 

Fehler 4: "Handy-Vertrag, da bleib ich auch"
Treue lohnt sich bei den persönlichen Finanzen meistens nicht. Auch bei kleinen regelmäßigen Kosten sollten Jugendliche hin und wieder schauen, ob es nicht noch günstiger geht. Zum Beispiel, weil es einen günstigeren Anbieter gibt oder beim Handyvertrag gar nicht so viel Datenvolumen benötigt wird. Wer diese Denke schon in jungen Jahren verinnerlicht, tut sich später bei größeren Ausgaben leichter, zu vergleichen und so den günstigsten Preis zu finden.  

Fehler 5: "Nebenjob? Hauptsache, er bringt viel Kohle"
Geldverdienen spielt früh eine große Rolle. Trotzdem sollten Jugendliche nicht unbedingt den Job wählen, der zwar viel Kohle, aber eigentlich nichts für die Zukunft bringt. Jugendliche sollten sich lieber nach bezahlten Praktika oder Ferienjobs in Bereichen umsehen, für die sie sich wirklich interessieren. Der Job sollte in erster Linie Spaß machen, lehrreich sein und nicht hauptsächlich viel Geld bringen. Das gilt nicht nur für Jugendliche.  

Fehler 6: "Ich folge den besten Finfluencern. Die zeigen mir, wie ich reich werde"
Auf Social Media zwischen seriösem und unseriösem Content zu unterscheiden, ist schwierig. Viele "Finfluencer" empfehlen Produkte oder Unternehmen nur, wenn sie daran verdienen oder ein Anbieter sogar eine konkrete Werbeplatzierung bei ihnen gebucht hat. Am besten schaust Du als Mama oder Papa solche Kanäle einmal zusammen mit Deinem Nachwuchs an und besprecht, wie vertrauenswürdig sie sind.

Übrigens: Bei Finanztip sind keine Werbeplatzierungen möglich – wir empfehlen Dir Produkte und Anbieter ausschließlich in Deinem Interesse und unabhängig davon, ob wir dafür Geld bekommen. Mehr dazu, wie wir uns finanzieren, findest Du hier. 

Auf YouTube erklären Saidi und Tina die Geld-Fehler von Jugendlichen noch ausführlicher. Und mit unserer Initiative Finanztip Schule und zusammen mit dem Projekt Zukunftstag bringen wir Jugendlichen das Thema Finanzen näher.

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