Tipps & Tricks
Carsharing lohnt sich auch für Deine Kfz-Versicherung
Carsharing ist praktisch und spart Geld. Doch was passiert mit der Kfz-Versicherung ohne eigenes Auto? Die gute Nachricht: Günstige Beiträge sind trotzdem drin.

Tipps & Tricks
Carsharing ist praktisch und spart Geld. Doch was passiert mit der Kfz-Versicherung ohne eigenes Auto? Die gute Nachricht: Günstige Beiträge sind trotzdem drin.


Du möchtest Dein Auto verkaufen, weil Du in der Stadt wohnst und mehr auf Carsharing setzen möchtest? Dann haben wir gute Nachrichten für Dich: Solltest Du später doch wieder ein eigenes Auto haben wollen, musst Du nicht auf Deinen Schadenfreiheitsrabatt verzichten.
Denn bei den meisten Versicherern bleibt die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) bis zu zehn Jahre lang erhalten. Kaufst Du später wieder ein Auto, steigst Du dort ein, wo Du aufgehört hast.
Schwieriger ist es für Dich, wenn Du noch nie ein eigenes Auto hattest oder nur kurz versichert warst. Ohne vorher aufgebaute SF-Klasse startest Du in der Regel ohne Rabatt – also mit höheren Beiträgen. Selbst wenn Du schon jahrelang unfallfrei mit Carsharing unterwegs warst.
Genau hier setzen inzwischen einige Anbieter an: Sie erkennen unfallfreie Carsharing-Zeiten auch bei Fahreinsteigern an und stufen Dich dadurch besser ein. Dazu zählen nach Finanztip-Recherche unter anderem Verti, Allianz in einigen Tarifen, Huk Coburg und Huk24 und bald auch die VHV.
Falls Du Deine Kfz-Versicherung bei einem anderen Anbieter abschließen möchtest, kann es sich lohnen, vorab zu klären, ob eventuelle Carsharing-Zeiten berücksichtigt werden. Gerade für Fahranfänger oder Stadtbewohner, die lange kein eigenes Auto hatten, kann das eine große Ersparnis bringen.
Damit Dein Autoversicherer Dich in eine günstigere SF-Klasse stuft, verlangt er einen Nachweis darüber, dass Du schadenfrei gefahren bist.
Die Huk Coburg beispielsweise erklärt, dass sie nur dann eine Sondereinstufung vornimmt, wenn Du Dir vom Carsharing-Anbieter eine sogenannte Vorversichererbestätigung zum Schadenverlauf nach § 5 Pflichtversicherungsgesetz ausstellen lässt.
Ein solches Schreiben sagt offiziell, dass Du keine Schäden verursacht hast, die reguliert werden mussten. Die Folge: Dein Versicherer kann Dich so behandeln, als hättest Du in dieser Zeit ein eigenes Auto schadenfrei versichert – und sorgt für eine bessere Einstufung in der SF-Klasse.
Ohne Fahrerfahrung steigst Du bei Vertragsbeginn in der Regel in SF-Klasse 0 oder 1/2 ein. Das heißt, Du hast einen Beitragssatz von rund 95 bis 100 %.
Rechnet Dir Dein Versicherer hingegen drei Jahre unfallfreies Fahren an, etwa über unfallfreies Carsharing, kannst Du direkt in SF-Klasse 3 einsteigen. Dann zahlst Du nur rund 65 bis 70 % des Beitragssatzes.
Bei einem fiktiven Beispiel-Jahresbeitrag für Deine Kfz-Versicherung von 500 € kommst Du dann auf 325 bis 350 € im Jahr – und sparst unterm Strich 150 bis 175 €.
Dann nutz dafür die Vergleichsportale Verivox oder Check24. Und mach im Anschluss den Gegencheck bei der Huk24. Vergleich die Preise möglichst mehrfach – und an verschiedenen Tagen.
Wieso der doppelte Vergleich so wichtig ist, liest Du in unserem Ratgeber zur Kfz-Versicherung.
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