Tipps & Tricks
Risiko bei Photovoltaik: So planst Du jetzt richtig und günstig
Der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen droht das Aus. Finanztip antwortet mit einem neuen Test: So bekommst Du jetzt noch das beste Angebot.

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Der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen droht das Aus. Finanztip antwortet mit einem neuen Test: So bekommst Du jetzt noch das beste Angebot.


Geld für Deinen Solarstrom: Kommt 2027 das Aus?
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Schon zum zweiten Mal hat die Bundesregierung jetzt ihren Beschluss verschoben, ob Du noch Geld bekommen sollst, wenn Du ab 2027 eine neue Solaranlage installierst und Strom ins Netz leitest. CDU und SPD sind sich nicht einig. Nächste Woche soll es so weit sein.
Wird diese Einspeisevergütung abgeschafft, lohnt es sich für Dich in bestimmten Fällen kaum noch, Dir Photovoltaik (PV) zu holen. Zumindest wenn Dein Strombedarf nicht sehr groß ist und Du planst, einen Großteil des Solarstroms ins Netz zu leiten und dafür Geld zu bekommen.
Es soll zwar ein Nachfolgemodell und eine kurze Übergangszeit geben. Beides würde Dir über die Jahre aber einige Tausend Euro weniger einbringen. Auf zwei Wegen kann sich PV für Dich trotzdem noch deutlich lohnen:

Ist Weg zwei bei Dir derzeit noch schwierig, weil Du erst irgendwann in Zukunft ein E-Auto, einen Stromspeicher oder eine Wärmepumpe planst, kannst Du auch einfach beide Wege kombinieren. Heißt: Du installierst jetzt erstmal eine PV-Anlage zur Volleinspeisung. Sobald Du dann z. B. ein E-Auto hast, stellst Du um auf Teileinspeisung.
Denn was Du vielleicht noch nicht weißt: Du kannst jährlich zwischen Voll- und Teileinspeisung wechseln. Gib dafür einfach bis zum 30. November Deinem Netzbetreiber Bescheid, dass Du im Folgejahr wechseln möchtest.
In jedem Fall gilt: Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt, in die konkrete Planung einzusteigen. Denn ein paar Monate dauert der Prozess vom ersten Schlaumachen über Anbietervergleich und Vor-Ort-Termine bis hin zur Anmeldung und Installation fast immer. Starte also lieber jetzt, bevor es irgendwann mit dem Jahreswechsel knapp wird und die Einspeisevergütung für Neuanlagen ab 1. Januar fällt.
Und selbst wenn sie doch bleibt: Aktuell sind die PV- und Speicher-Preise bei vielen Fachbetrieben so niedrig, dass sie die Finanztip-Faustregeln, wie viel Du maximal zahlen solltest, locker erfüllen:
Beispiele aus der Finanztip-Community zeigen, dass zuletzt z. B. 1.500 €/kWp bei einer 7-kWp-Anlage in Kombi mit einem 5-kWh-Speicher für 500 €/kWh möglich waren. Bei größeren Anlagen und Speichern sinken diese Preise weiter, z. B. auf 1.200 €/kWp bei einer 12 kWp-Anlage in Kombi mit einem 10 kWh-Speicher für 400 €/kWh.
Wenn Du unsere Preisregel einhältst, meistens ja. Es sollte aber ein intelligentes System zum Energiemanagement dabei sein – und alles mit Wallbox und Wärmepumpe kompatibel sein, falls Du die hast. Nur so profitierst Du ideal. Auch wichtig: Hol Dir keinen zu großen Speicher. Diese Grafik gibt Dir eine gute Orientierung:

Du kannst aktuell also einen guten Preis bekommen. Eine Sache solltest Du dafür unbedingt tun: mehrere Angebote einholen. Frag dazu in Deiner Region Solarfirmen an, auch Erfahrungen Deiner Nachbarn können Dir helfen. Zusätzlich solltest Du Dir ein noch breiteres Bild verschaffen. Das geht mit PV-Vermittlern, die Dich schnell in Kontakt mit mehreren Firmen bringen. Welche Portale am besten sind, haben wir gerade neu für Dich getestet:
Dein Ziel sollten mindestens drei, besser fünf Angebote sein, die Du vergleichen kannst. Am besten ist ein Vor-Ort-Termin enthalten. So kann die Firma die Kosten und Gegebenheiten am Haus besser einschätzen.
Ausführliche Infos zum Thema liest Du in unserem Photovoltaik-Ratgeber.
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