Wohneigentum für Familien Baukindergeld-Nachfolger: So hilft die neue Förderung für Familien

Dirk Eilinghoff
Finanztip-Experte für Baufinanzierung und Immobilien

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dem KfW-Programm 300 können Familien zinsgünstig bis zu 270.000 Euro als Kredit erhalten, wenn sie einen klimafreundlichen Neubau bauen oder kaufen.
  • Das Programm löst das bisherige Baukindergeld ab.
  • Die Anforderungen an den Energiestandard des Gebäudes sind allerdings hoch.

So gehst Du vor

  • Prüfe im ersten Schritt, ob Du den Kredit grundsätzlich bekommen kannst. Dafür müssen Deine Familie und die Immobilie einige Voraussetzungen erfüllen.
  • Fange mit der Prüfung bei Deiner Familie an. Ist etwa Euer Haushaltseinkommen zu hoch, brauchst Du Dich nicht weiter mit dem Programm zu beschäftigen.
  • Bei der Immobilie kannst Du dann immer noch überlegen, ob Du wirklich mit Förderung besonders klimafreundlich bauen oder kaufen willst, oder ohne Förderung lieber etwas günstiger.
  • Kommt das Programm in Frage, benötigst Du für die Förderung und Begleitung des Bauvorhabens einen Energie-Effizienz-Experten.
  • Sprich in jedem Fall auch mit einem der großen Finanzierungsvermittler. So bekommst Du das passende Konzept und einen umfassenden Zinsvergleich.
  • Wir empfehlen Dr. KleinInterhyp und Baufi24. Auch Hüttig & Rompf sowie Planethome sind empfehlenswert.

Aktuelle Information:

Ab dem 1. März wird im KfW-Programm Wohneigentum für Familien eine Zinsbindung von 20 Jahren angeboten. Damit soll eine längere Zinssicherheit und damit bessere Planbarkeit für Familien gewährleistet werden. Die verlängerte Zinsbindung hat allerdings auch einen entsprechend höheren Zinssatz als die normale Zinsbindung von 10 Jahren.

Deutschland ist ein Mieterland. In kaum einem anderen europäischen Land besitzen so wenig Menschen Wohneigentum. Seit Jahren versuchen die wechselnden Bundesregierungen, die Quote zu ändern und mehr Menschen zum Eigenheim zu verhelfen. Zuletzt mit dem beliebten Baukindergeld, das aber im Dezember 2022 ausgelaufen ist. Am 1. Juni 2023 wurde das Programm KfW 300: Wohneigentum für Familien gestartet. Wie die staatliche Förderbank KfW miteilt, ist das Ziel des Programms, Familien mit „geringem und mittlerem Einkommen“ beim Bau oder Kauf eines Eigenheims zu unterstützen. 

Wer kann die Wohneigentumsförderung für Familien erhalten?

Bis Dezember 2022 konntest Du noch das Baukindergeld beantragen – jetzt gibt es ein neues Programm bei der KfW, um Familien beim Traum vom eigenen Haus zu helfen. Das Programm KfW 300 soll sich besonders an Familien mit geringem und mittlerem Einkommen richten, die ein klimafreundliches Eigenheim kaufen oder bauen möchten. Da das Programm in den ersten Monaten kaum nachgefragt wurde, hat die Bundesregierung die Konditionen noch einmal verbessert, so dass jetzt mehr Familien von dem Förderkredit profitieren können. Dafür wurde sowohl die Einkommensgrenze als auch die jeweils maximalen Kreditsumme erhöht.

Wer gilt laut Programm als Familie?

Die Förderung können Einzelpersonen und Paare dann erhalten, wenn bei Antragsstellung im Haushalt ein Kind lebt, das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Lebt Ihr also als Paar ohne Kinder oder lebst Du als Alleinerziehende mit Deinem bereits volljährigen Kind in einer Wohnung, erhältst Du die Förderung nicht.

Was ist das Haushaltseinkommen, und wie hoch darf es sein?

Das zu versteuernde Einkommen Deiner Familie darf bei einem minderjährigen Kind nicht mehr als 90.000 Euro betragen. Jedes weitere Kind steigert dabei das erlaubte Einkommen um 10.000 Euro. Eine Familie mit drei Kindern dürfte also ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 110.000 Euro haben.

Das zu versteuernde Einkommen ist dabei nicht Dein oder Euer Bruttoeinkommen, sondern das Einkommen, welches schon um bestimmte Freibeträge oder andere Belastungen bereinigt ist, also zum Beispiel Kinderfreibeträge (je Kind: 6024 Euro im Jahr 2023) oder Vorsorgeaufwendungen.

Wie hoch Dein zu versteuerndes Einkommen ist, kannst Du in Deinem Steuerbescheid nachlesen. Wenn Du diese Bedingungen nicht erfüllst, Du aber ohnehin planst, ein klimafreundliches Haus zu bauen oder zu kaufen, kannst Du Dir auch das KfW-Programm 297 Klimafreundlicher Neubau anschauen. Hier gibt es keine Einkommensgrenzen, dafür ist der Kreditbetrag allerdings geringer.

Es zählt dabei das Einkommen des zweiten oder dritten Jahres vor Antragstellung, und zwar als Durchschnitt. Stellst Du also im Jahr 2023 den Antrag, gibst Du das Einkommen aus den Jahren 2021 und 2020 an.

Welche weiteren persönliche Voraussetzungen gelten

Neben den Einkommensregeln gibt es aber noch weitere Voraussetzungen: Den Kredit bekommst Du nur für Deine erste Immobilie und nicht, wenn Du schon andere Häuser in Deutschland besitzt. Außerdem musst Du das Haus selbst nutzen und es muss zu mindestens 50 Prozent Dir gehören. Ab Einzug musst Du oder Ihr die Immobilie mindestens fünf Jahre lang selbst nutzen. Ansonsten erhöht sich der Sollzinssatz um einen Prozentpunkt pro Jahr. Dazu kommt: In den ersten zehn Jahren muss die Wohnung zum Wohnen genutzt werden. Entschließt Ihr Euch also, das Haus oder die Wohnung nach einigen Jahren wieder zu verkaufen, müsst Ihr den neuen Eigentümer darüber informieren, dass die Wohnung entsprechend gefördert wurde.

Welche Voraussetzungen muss der Neubau im KfW Programm 300 erfüllen?

Zunächst einmal: Dein neues Haus darf keine Bestandsimmobilie sein, Du musst es entweder selbst neu bauen (lassen) oder ein neugebautes Haus kaufen. Der Kauf von älteren Häusern wird damit also nicht gefördert. Und an den Neubau, den Du bauen oder kaufen möchtest, werden strenge Nachhaltigkeitskriterien gestellt, die Du erfüllen musst, um den Kredit bewilligt zu bekommen.

Die Anforderungen an Dein neues Wohnhaus sind streng und regeln die Nachhaltigkeit Deines Neubaus. Es wird dabei zwischen zwei Förderstufen unterschieden:

  • Klimafreundliches Wohngebäude und

  • Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG unterschieden.

Um in der ersten Förderstufe gefördert zu werden, muss Dein geplantes Wohnhaus mindestens den KfW-Effizienzhausstandard von 40 erfüllen, und der CO2-Ausstoß Deines Hauses darf innerhalb seines Lebenszyklus bestimmte Grenzwerte nicht übersteigen. Außerdem muss die Heizung mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Öl- oder Gasheizungen darfst Du also nicht einbauen, und auch Biomasseheizungen sind für dieses Förderprogramm nicht erlaubt. Um von einem höheren Kreditrahmen der Förderstufe Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG zu profitieren, musst Du mit Deinem Neubau sogar die Anforderungen des Nachhaltigkeitszertifikats Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus (QNG Plus) erfüllen.

Was ist der KfW-Effizienzhausstandard?

Der Energieeffizienzhausstandard legt fest, dass ein neues oder renoviertes Gebäude nur einen Teil der Energie verbrauchen darf, die von einem Referenzgebäude benötigt wird. Der genaue Energiebedarf hängt von unterschiedlichen Faktoren wie der Nutzfläche, der Geometrie und der Ausrichtung des Hauses ab, daher gibt es keine einheitlichen Werte pro Quadratmeter Wohnfläche. Ein Effizienzhaus 40 soll beispielsweise höchstens 40 Prozent der Energie benötigen, die für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung im Referenzgebäude verwendet wird. Für die möglichen Einsparungen musst Du aber natürlich beim Bau auch erst einmal etwas tiefer in die Tasche greifen. Um diesen Effizienzhausstandard zu erreichen, musst Du beim Hausbau zum Beispiel bestimmte Materialien und eine ausreichende Stärke der Dämmung wählen, mehrfach verglaste Fenster und gut gedämmte Türen einbauen und eine sehr effiziente Heizungsanlage einbauen.

Was hat es mit dem CO2-Ausstoß im Lebenszyklus Deines Hauses auf sich?

Dein Haus wird hierbei ganzheitlich betrachtet. Wieviel CO2 entsteht durch gewählte Materialien beim Bau? Wieviel verbraucht es, während Du darin wohnst? Wieviel CO2 würd anfallen, wenn Teile Deines Hauses abgerissen oder verändert würden? Bestimmte Rahmenwerte dürfen dabei nicht überschritten werden, ansonsten musst Du beispielsweise andere Materialien für den Bau wählen.

Was ist das Nachhaltigkeitszertifikat QNG?

Um ein höheres Kreditvolumen zu erhalten, muss Dein neues Haus auch die Anforderungen des Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude PLUS erfüllen. Dabei handelt es sich um ein staatlich anerkanntes Zertifikat, welches es in den Varianten PLUS und PREMIUM gibt. Dabei müssen bestimmte Kriterien, die sich auf ökologische, ökonomische und soziokulturelle Anforderungen beziehen, erfüllt werden.

Hier haben wir Dir ein paar Beispiele für einige dieser Kriterien zusammengestellt:

  • Du musst umweltfreundliche und schadstofffreie Baustoffe verwenden.

  • Dein Haus muss barrierefrei sein.

  • Erneuerbare Energien müssen zum Einsatz kommen.

  • Dein Haus bietet zu allen Jahreszeiten ein angenehmes Raumklima.

Mit dem Siegel weist Du am Ende nach, dass Du beim Bau Deines Hauses auf überdurchschnittliche (QNG PLUS) oder deutlich überdurchschnittliche (QNG PREMIUM) nachhaltigkeitsrelevante Merkmale geachtet hast.

Um hier bei der Planung von Anfang an nichts verkehrt zu machen und auch, um den Förderkredit beantragen zu können, solltest Du einen qualifizierten Energie-Effizienz-Experten beauftragen. Dein Experte prüft nicht nur, ob alle Rahmenbedingungen eingehalten werden, damit Du Dich für den Kredit qualifizierst, sondern stellt Dir auch die Bestätigung zum Antrag aus, die Du für den Kredit benötigst.

Wie hoch ist die Förderung nach KfW 300?

Wie stark die Förderung ausfällt, hängt davon ab, wie viele Zinsen Du sparst. Es geht also einerseits darum, wie viel ein normaler Immobilienkredit zu aktuellen Bauzinsen kostet, und darum, wie hoch die Kreditsumme ist, die Du aus diesem Programm erhältst. Vereinfacht gesprochen: Wenn der Bauzins aktuell bei etwa 4 Prozent liegt, und Du 170.000 Euro aus dem Programm zu 1 Prozent an Zinsen erhältst, sparst Du im Vergleich zu einem normalen Bankkredit etwa 5.100 Euro pro Jahr an Zinsen, also etwa 425 Euro pro Monat.

Die mögliche Höhe des Kredits ist wiederrum davon abhängig, wie viele Kinder Du hast. Je mehr Kinder es sind, desto höher fällt der maximale Kreditbetrag aus.

Maximaler Kreditbetrag für die Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude“ (KfW-40-Effizienzhaus)

Anzahl der KinderMaximaler Kreditbetrag
1 – 2170.000 Euro
3 – 4200.000 Euro
Ab 5220.000 Euro

In der zweiten Förderstufe Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG erhältst Du grundsätzlich ein größeres Kreditvolumen. Hier sind schon mit einem Kind 220.000 Euro Kredit möglich.

Maximaler Kreditbetrag für die Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG“ (Qualitätssiegel)

Anzahl der KinderMaximaler Kreditbetrag
1 – 2220.000 Euro
3 – 4250.000 Euro
Ab 5270.000 Euro

Der Kredit wird sehr zinsgünstig angeboten. Die Konditionen liegen, wie beim Förderprogramm KfW 297 Klimafreundlicher Neubau, bis zu 4 Prozentpunkte unter den marktüblichen Bauzinsen. Allerdings gibt es bei diesem Programm keine Tilgungszuschüsse mehr wie beim ehemaligen Baukindergeld. Du zahlst also die gesamte Summe zuzüglich Zinsen über die Jahre zurück. Die günstigen Zinsen sind Dir dabei nur für 10 bis 20 Jahre garantiert. Ist die Laufzeit Deines Kredits länger, musst Du nach Ende der Zinsbindung einen neuen Zins verhandeln.

Hier findest Du die aktuellen Zinssätze:

Laufzeit in JahrenTilgungsfreie Anlaufzeit in JahrenZinsbindung in JahrenSollzins pro Jahr in %Effektivzins pro Jahr in %
4 – 101 – 2100,010,01
11 – 251 – 3100,820,82
11 – 251 – 3202,562,59
26 – 351 – 5101,031,04
26 – 351 – 5203,083,12
4 – 10endfälligwie Laufzeit1,151,16

Quelle: KfW (Stand: 02. Juli 2024)

Lohnt sich der KfW-300-Kredit für Dich?

Eins vorab: Mit der Frage, ob sich der Kredit lohnt, musst Du Dich wirklich nur dann auseinandersetzen, wenn Du überhaupt die persönlichen Voraussetzungen erfüllst. Prüfe also als Erstes das Haushaltseinkommen, indem Du das zu versteuernde Einkommen aus dem zweiten und dritten Jahr vor der Antragstellung heraussuchst, also für das Jahr 2023 in die Steuerbescheide für 2020 und 2021 schaust, die beiden Zahlen addierst und durch 2 teilst. Mit einem Kind dürfen dann nicht mehr als 90.000 Euro herauskommen, für zwei Kinder: 100.000 Euro.

Kannst Du das Programm grundsätzlich beantragen, solltest Du Dich mit der Frage beschäftigen, ob und wie Du an das besonders klimafreundliche Haus kommst. Je nach Lage und Region benötigst Du wahrscheinlich deutlich mehr Geld als das, was Du aus dem KfW-Programm erhältst. Du benötigst dann also ein umfassendes Finanzierungskonzept und eine klare Vorstellung davon, wie hoch Dein Budget ist. Eine erste Einschätzung Deines Budgets bietet Dir der Finanztip-Hypothekenrechner:

Der Rechner berechnet den maximalen Kreditbetrag unter der Annahme, dass Du den gesamten Betrag zum aktuellen Marktzins finanzierst. Kannst Du das Programm KfW 300 nutzen, erweitert das Deinen finanziellen Spielraum noch einmal deutlich.

Lasse Dich dann auch frühzeitig von einem Energie-Effizienz-Experten beraten. Er zeigt Dir, wie hoch der Mehraufwand für ein KfW 40 Haus mit den entsprechenden CO2-Begrenzungen und gegebenenfalls einem QNG-Siegel wirklich ist. Der Mehraufwand kann nämlich schnell mehrere Zehntausend Euro kosten, je nachdem, wie Dein Haus grundsätzlich geplant ist und welche Materialien Du verwenden wolltest.

Wie kannst Du die Förderung beantragen?

Hast Du die gewünschte Immobilie mit den entsprechenden Voraussetzungen gefunden oder eine Vorstellung darüber, wo und wie Dein klimafreundliches Eigenheim entstehen soll, so hast Du eine Reihe von Schritten vor Dir: Dein Haus muss geplant werden, die Einhaltung der Förderkriterien muss überprüft werden und Du brauchst die richtige Finanzierung.

Die Bauplanung durch einen Energie-Effizienz-Experten

Bevor Du den Kredit beantragen kannst, musst Du einen Energie-Effizienz-Experten zu Rate ziehen. Dieser wird Dich bei der Planung und dem Bau Deines Hauses begleiten und kann Dir die für den Kredit benötigte Bestätigung zum Antrag ausstellen. Diese Bestätigung weist nach, dass Du die Förderkriterien einhältst. Wenn Du ein Haus kaufen möchtest, sollte im Kaufvertrag eine Schutzklausel enthalten sein, mit der der Verkäufer versichert, dass das Haus den Kriterien des Förderkredits entspricht. Der Verkäufer muss Dir dann ebenfalls alle entsprechenden Unterlagen zur Verfügung stellen. Eine Musterformulierung für eine solche Klausel im Kaufvertrag findest Du auf der Website des KfW-Programms Wohneigentum für Familien.

Die Finanzierung Deines Hauses

Wenn die Planung für Dein Haus steht und bevor Du irgendwelche Liefer- oder Leistungsverträge mit Baufirmen abschließt oder einen Kaufvertrag unterschreibst, wendest Du Dich an einen Finanzierungspartner der KfW. Das kann Deine Hausbank sein, aber auch viele andere Geschäftsbanken bieten die KfW-Kredite an. Um einen ersten Überblick darüber zu erhalten, wieviel Finanzierung Du Dir eigentlich leisten kannst, solltest Du unseren Baukreditrechner nutzen. Um direkt einen Vergleich von unterschiedlichen Baufinanzierungsmöglichkeiten zu bekommen, kannst Du Dich auch an einen Kreditvermittler wenden. Wir empfehlen Dir derzeit diese Anbieter:

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Zum Finanzierungsgespräch solltest Du die folgenden Unterlagen mitnehmen:

  • die Bestätigung zum Antrag, die Du von Deinem Energie-Effizienz-Experten bekommen hast,

  • Deine beziehungsweise eure Einkommensteuerbescheide des vorletzten und des vorvorletzten Jahres und

  • die Geburtsurkunden Deiner minderjährigen Kinder, die bei Dir im Haushalt leben.

Sobald Deine Unterlagen von der KfW geprüft wurden, wirst Du eine Zusage erhalten. Jetzt kannst Du endgültig einen Kreditvertrag mit Deinem gewählten Finanzierungspartner abschließen und erst jetzt solltest Du die Verträge für den Bau oder Kauf Deines Hauses abschließen.

Wenn Dein Haus fertig ist, musst Du zeitnah die sogenannte Bestätigung nach Durchführung einreichen. Diese wird Dir auch wieder von Deiner Energie-Effizienz-Expertin oder Experten ausgestellt. Solltest Du Dein Haus fertig gekauft haben, bekommst Du diese Bestätigung vom Bauträger oder dem Fertighaushersteller.

Welche anderen Fördermöglichkeiten gibt es?

Eventuell kommt der Förderkredit KfW 300 für Dich aus diversen Gründen nicht infrage. Womöglich erfüllst Du die Einkommensgrenzen nicht oder möchtest Dein Haus nicht nach so strengen Standards bauen. Daher solltest Du Dich auch nach anderen Förderprogrammen umschauen.

Der Förderkredit KfW 297 Klimafreundlicher Neubau

Wenn Du die Bedingungen des Förderkredites nicht erfüllst, etwa, weil das Einkommen Deines Haushalts über den Vorgaben liegt, kannst Du alternativ den Kredit KfW 297 Klimafreundlicher Neubau wählen. Hier sind keine Einkommensgrenzen festgelegt, die Bedingungen, die an Dein neues Haus gestellt werden, sind aber genauso streng. Du bekommst außerdem nur eine geringere Kreditsumme: Maximal 150.000 Euro sind hier drin, wenn Du ein Einfamilienhaus mit QNG-Siegel baust oder kaufst. Dafür ist der Kredit auch zinsgünstig und kann sich als Teil Deiner Finanzierung durchaus lohnen.

Förderungen der Bundesländer

Auch die einzelnen Bundesländer fördern teilweise den Neubau von Eigenheimen. Das Land Brandenburg zum Beispiel fördert Dich noch bis zum 31. Dezember 2023 mit einem zinslosen Kredit über die landeseigene Investitionsbank des Landes Brandenburg. Auch hier gelten gewisse Einkommensgrenzen, die noch etwas strenger sind als bei dem KfW-Förderkredit. Dafür bekommst Du für jedes Kind noch einen zusätzlichen Zuschuss.

Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt einkommensschwache Familien mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 300.500 Euro. Je mehr Kinder Du hast, desto mehr Geld kannst Du auch hier erhalten. Das Programm läuft über die Staatsbank Baden-Württemberg L-Bank.

Du solltest also in jedem Fall im Vorfeld immer alle Finanzierungsmöglichkeiten überprüfen, miteinander vergleichen und wenn möglich kombinieren.

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