Fondsrechner

So entwickelt sich Dein Fonds über die Jahre

Hendrik Buhrs 02. Dezember 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Fondsrechner zeigt Dir, wie viel Geld Du später herausbekommst, wenn Du es in einem Fonds anlegst.
  • Der Fonds muss sich dann aber auch so entwickeln, wie Du es in dem Rechner einstellst.
  • Unser Rechner zeigt Dir auch, welche Rendite Du erzielen musst, um aus einem eingegebenen Startbetrag den gewünschten Endbetrag zu machen.
So gehst Du vor
  • Trage in die freien Felder Dein Anfangskapital und Deine monatliche Sparrate ein.
  • Wenn Du ohne Anfangskapital loslegst, lässt Du das entsprechende Feld frei und trägst nur eine monatliche Sparrate ein.
  • Falls Du eine einmalige Investition anlegst, lässt Du das Feld für die Sparrate frei.
  • Für die erwartete Rendite gibst Du einen Durchschnittswert an, abzüglich der laufenden Kosten für den Fonds. Wie Du die Kosten schätzt, erklären wir im Text.

Was eine Geldanlage einbringt, lässt sich nur selten ohne Weiteres im Kopf ausrechnen oder wenigstens überschlagen. Dass aus 100 Euro mit 1 Prozent Zinsen nach einem Jahr 101 Euro werden, ist eine einfache Übung. Aber bei „krummen“ Beträgen und mehreren Jahren Anlagedauer wird es schwierig. Wir haben deshalb für Dich einen Rechner entwickelt, der Dir zeigt, wie viel Gewinn Du mit Aktien machen kannst.

Fondsrechner oder Renditerechner auswählen

Wie funktioniert der Fondsrechner?

Bei Aktien und Aktienfonds steht die Rendite nicht im Vorhinein fest. Du solltest also in unseren Fondsrechner einen langjährigen Durchschnitt eintragen. Mit einem günstigen ETF auf den Weltindex MSCI World ließen sich zwischen 1975 und 2019 rund 8,8 Prozent Rendite pro Jahr erzielen. Das ist allerdings ein Schätzwert aus der Vergangenheit, der sich in der Zukunft nicht wiederholen muss.

Von 1975 bis Ende 2019 hat der Index im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 9 Prozent erzielt. Die Rendite der besten ETFs im Finanztip-Vergleich folgte der Wertentwicklung des MSCI World nach Abzug der Verwaltungskosten mit rund 0,2 Prozentpunkten Abstand, lag also bei rund 8,8 Prozent pro Jahr.

Mit unserem Rechner kannst Du aber nicht nur ETFs, sondern auch aktive Fonds untersuchen. Das sind die Fonds, die Du in der Regel bei einer Bankberatung oder von einem freien Vermittler angeboten bekommst. Sie zeichnen sich durch hohe Verwaltungskosten (oft auch als Managementgebühren bezeichnet) aus: Typisch sind bei Aktienfonds oder Mischfonds 1,5 Prozent oder sogar über 2 Prozent Kosten pro Jahr. Bei ETFs sind diese Verwaltungskosten deutlich niedriger, häufig nur um die 0,2 Prozent pro Jahr. Du findest die Angaben zu den Verwaltungskosten in den Fondsunterlagen, etwa in den „Wesentlichen Anlegerinformationen“ unter dem Punkt „Kosten“.

Wichtig: Die Verwaltungskosten musst Du von der Rendite abziehen, um ein realistisches Rechenergebnis zu erhalten. Wenn der Fonds eine erwartete jährliche Rendite von 7 Prozent hat und 2 Prozent Kosten abgehen, solltest Du nur noch 5 Prozent Rendite in den Rechner eintragen.

Wo findest Du mehr Tipps zu Deiner Geldanlage?

Wir von Finanztip möchten, dass Du Dein Geld einfach und sicher anlegst. Dazu hat unsere Redaktion mehrere hilfreiche Ratgeber zusammengestellt:

  • Bei den Grundprinzipien der Geldanlage geht es darum, Anlagedauer und Dein Sparziel zu bestimmen. Wir erklären, wie Du die Aufteilung zwischen sicheren und renditestarken Anlagen machst.
  • In einem anderen Ratgeber stellen wir Dir die Welt der ETFs vor. Unsere Favoriten sind günstige, international investierende Indexfonds. Mit ihnen kannst Du Dich ganz leicht an den weltweit wichtigsten Aktien beteiligen – ohne ständig recherchieren oder nachjustieren zu müssen.
  • Wenn Du noch kein Wertpapierdepot hast, geben wir Dir eine Menge Tipps, wie Du schnell und kostengünstig eins einrichtest.
  • Um ökologische und soziale Aspekte des Investierens geht es in unserem Ratgeber über nachhaltige ETFs.

Welche weiteren Finanztip-Rechner gibt es?

Bei uns findest Du nicht nur den Fondsrechner, der Dir hilft, aus Deiner Sparsumme und der Rendite den Endbetrag zu errechnen. Nutze außerdem unseren Finanztip-Inflationsrechner, um zu kalkulieren, wie sich die Kaufkraft Deiner Ersparnisse durch die Preissteigerung verändert. Wenn Du gerade planst, Dir ein Auto zu kaufen, das zu Deinen Finanzen passt, kann Dir der Autokostenrechner bei dieser Entscheidung helfen.

Autor
Hendrik Buhrs

02. Dezember 2020


* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.