Tipps & Tricks
Bargeld einzahlen: So vermeidest Du Probleme
Wenn Du Bargeld auf Dein Konto einzahlen möchtest, lauern je nach Summe und Bank hohe Gebühren. Was Du wissen solltest.

Tipps & Tricks
Wenn Du Bargeld auf Dein Konto einzahlen möchtest, lauern je nach Summe und Bank hohe Gebühren. Was Du wissen solltest.


Es klingt unkompliziert – doch um Bargeld einzuzahlen, solltest Du Dich ein wenig vorbereiten.
Erkundige Dich zunächst bei Deiner Bank, wie die Bargeldeinzahlung läuft und ob bzw. wann Gebühren anfallen. Oft musst Du größere Summen anmelden oder kannst nur Scheine einzahlen.
Das Einzahlen ist bei Filialbanken meist einfacher als bei Direktbanken. Allerdings gibt es auch innerhalb der beiden Gruppen Unterschiede.
In manchen Fällen (z. B. bis zu einer bestimmten Summe oder Anzahl pro Tag/Jahr) geht es kostenlos. Neben pauschalen Gebühren unter 10 € kann es aber auch sein, dass Du einen Prozentsatz des Betrags zahlen musst oder die Einzahlung nur mit Girokonto geht – für das Du monatlich Gebühren zahlst.
Wenn möglich, kannst Du versuchen, statt mit Karte öfter bar zu zahlen und das Geld so “loszuwerden”. Hast Du eine Summe, bei der das auf absehbare Zeit nicht möglich ist, beachte die folgenden Punkte:
Vor allem bei großen Summen verlangen Banken in der Regel einen sogenannten Herkunftsnachweis. Bist Du Kundin oder Kunde bei der Bank, ist das erst bei mehr als 10.000 € der Fall, als Gelegenheitskunde bereits ab 2.500 €.
Hast Du keinen solchen Nachweis, kann die Bank die Einzahlung ablehnen. Heb u. a. folgende Dokumente also unbedingt auf bzw. fertige sie rechtzeitig an und bring sie dann mit:
Hol Dir auch einen Nachweis für die Einzahlung: Zähl Dein Geld vorher nochmal nach und lass einen Einzahlungsbeleg anfertigen.
Teilst eine größere Summe nicht gezielt auf mehrere kleinere Einzahlungen auf, um unter einer Nachweis- oder Prüfgrenze zu bleiben. Banken können mehrere zusammenhängende Einzahlungen gemeinsam betrachten. Zahlst Du eine größere Bargeldsumme ein, solltest Du deshalb lieber direkt einen passenden Herkunftsnachweis bereithalten.
Wenn du zunächst keine Verwendung dafür hast, solltest Du größere Summen Bargeld tatsächlich nicht jahrelang liegen lassen. Erstens kannst Du später womöglich nicht mehr nachweisen, woher es kommt. Außerdem verliert es durch die Inflation an Wert. Leg es aber nicht nur auf Dein Girokonto, sondern besser auf ein Tages- oder Festgeldkonto, um mit den dortigen Zinsen die Inflation etwas ausgleichen zu können.
Kannst Du länger als 15 Jahre auf das Geld verzichten, kann es sich auch lohnen, es in einen ETF zu stecken. Wie Du vorgehen kannst, liest Du in unserem Geldanlage-Ratgeber.
Beim Festgeld empfehlen wir Dir bei einem Anlagebetrag in Höhe von 10.000 € und einer Anlagedauer von 12 Monaten aktuell v. a. die Bank of Scotland (3,40 % Zinsen p. a.), das HoistSpar Festgeld (3,40 % p. a.) und die Yapi Kredi Bank Deutschland (3,30 % p. a.).
Die besten Aktionszinsen beim Tagesgeld gibt es derzeit bei Chase (4,0 % p. a. für 4 Monate), der Openbank (4,0 % p. a. für 4 Monate), der Ayvens Bank (4,0 % p. a. für 3 Monate) und der Volkswagen Bank (3,5 % p. a. für 6 Monate).
Um in ETFs zu investieren, brauchst Du ein Wertpapierdepot. Von unseren Empfehlungen, die Du hier im Überblick findest, bietet das Traders Place Depot aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, bei der Comdirect bekommst Du die beste Leistung.
In unserem ETF-Vergleich liegen derzeit der SPDR MSCI ACWI IMI (ISIN: IE00B3YLTY66), der Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80) und der iShares MSCI ACWI (IE00B6R52259) vorne. Bei allen handelt es sich um breit gestreute Alle-Länder-ETFs.
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