Tipps & Tricks
Heizung: Diese 13 Fehler kosten Dich Geld und Wärme
Wenn Du Heizkosten sparen willst, solltest Du diese Fehler vermeiden.

Tipps & Tricks
Wenn Du Heizkosten sparen willst, solltest Du diese Fehler vermeiden.


Wenn Deine Heizung nicht richtig arbeitet oder unnötig viel Energie verbraucht, muss nicht immer direkt ein teurer Fachbetrieb her. Wir zeigen Dir die häufigsten Ursachen für Heizungsprobleme und wie Du teils durch einfache Optimierungen sofort Heizkosten sparen kannst.
Wenn Heizkörper gluckern oder nur in der Nähe des Thermostats warm werden, steckt meist Luft im System. Die Wärme verteilt sich dann nicht richtig.
Das hilft: Entlüfte die Heizkörper mit einem passenden Entlüftungsschlüssel. Stell ein Gefäß darunter, denn Heizungswasser ist oft trüb und riecht unangenehm. Fang am höchsten Heizkörper im Haus an. Wird es danach nicht besser oder kommt das Problem schnell zurück, sollte ein Fachbetrieb die komplette Anlage entlüften.
Sinkt der Wasserdruck, arbeitet Deine Heizung schlechter oder schaltet sich ganz ab. Meist fehlt Wasser im Heizkreislauf.
Das hilft: Schau auf das Manometer der Heizung und füll Wasser nach, bis der empfohlene Druck erreicht ist. Der richtige Bereich steht meist auf der Anlage oder im Handbuch. Fällt der Druck immer wieder ab, solltest Du die Anlage prüfen lassen – oft steckt eine kleine Undichtigkeit dahinter.
Wenn einzelne Räume zu warm oder zu kalt sind, liegt das häufig am Thermostat – nicht an der Heizung selbst.
Das hilft: Prüf zuerst, ob sich das Thermostat noch frei drehen lässt und nicht verdeckt ist. Reinige es vorsichtig von Staub. Bei sehr alten oder defekten Thermostaten lohnt sich ein Austausch. Bei smarten Thermostaten helfen oft ein Software-Update oder ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.
Heizungsrohre im Keller oder auf dem Dachboden geben viel Wärme ab, wenn sie nicht gedämmt sind. Diese Wärme geht verloren.
Das hilft: Dämme die Rohre nachträglich mit passenden Dämmhülsen aus dem Baumarkt. Das ist günstig, schnell erledigt und senkt Deine Heizkosten dauerhaft.
Ist die Heizkurve zu hoch eingestellt, wird das Heizwasser unnötig heiß. Ist sie zu niedrig, bleiben die Räume nicht richtig warm. Das kostet entweder Komfort oder unnötig Energie.
Das hilft: Senk oder erhöh die Heizkurve in den Einstellungen Deiner Heizung schrittweise und beobachte über ein paar Tage, wie sich die Raumtemperatur verändert. Ziel ist: Deine Räume werden auch an kalten Tagen warm, ohne dass die Heizung auf voller Leistung läuft. Wenn Du unsicher bist und Dir auch das Handbuch nicht hilft, lass die Heizkurve vom Fachbetrieb einstellen – das ist besonders wichtig bei Wärmepumpen.
Ohne hydraulischen Abgleich wird die Wärme schlecht verteilt: Räume in Kesselnähe werden zu warm, andere bleiben kühl.
Das hilft: Lass einen hydraulischen Abgleich duch eine Fachfirma durchführen. Er macht Dein gesamtes Heizsystem effizienter und ist auch bei vielen Förderprogrammen Pflicht.
Viele Heizungen laufen unnötig heiß. Das kostet Energie und belastet die Technik.
Das hilft: Senk die Vorlauftemperatur in den Heizungseinstellungen schrittweise ab und beobachte, ob die Räume noch warm genug werden. Eine korrekt eingestellte Heizkurve spart Heizkosten – besonders in gut gedämmten Häusern.
Kleine Probleme bleiben lange unentdeckt und führen später zu teuren Reparaturen oder Ausfällen.
Das hilft: Lass Deine Heizung regelmäßig warten. Das erhöht die Betriebssicherheit und sorgt dafür, dass sie effizient arbeitet.
Folgende Punkte solltest Du abhängig von Deiner Heizungsart beachten:
Ist kein Öl mehr da, bleibt die Heizung kalt. Logisch.
Das hilft: Kontrollier also regelmäßig den Füllstand und bestell rechtzeitig nach. Nutz dafür am besten ein Vergleichsportal, um den besten Ölpreis für Deine Region zu finden. Wir empfehlen Dir Esyoil und Heizoel24. Nach einem Leerlauf muss die Anlage oft neu entlüftet werden, das übernimmt meist der Fachbetrieb.
Pellets gelangen nicht mehr zuverlässig zum Brenner, die Heizung schaltet ab.
Das hilft: Prüf, ob sich Pellets verklemmt haben oder viel Staub vorhanden ist. Reinige Förderschnecke und Saugsystem regelmäßig.
Pellets mit viel Staub oder Feuchtigkeit verbrennen schlecht. Das führt zu Störungen, mehr Asche und höherem Verbrauch.
Das hilft: Verwende nur zertifizierte Pellets, zum Beispiel nach ENplus A1. Achte auf trockene Lagerung und wechsle bei häufigen Problemen den Lieferanten. Nutz außerdem ein Pelletvergleichsportal, um den besten Preis für hochqualitative Pellets zu finden. Die sind heutzutage auch gar nicht mehr teurer, als Pellets ohne Zertifizierung. Wir empfehlen Dir für den Vergleich das Portal “Heizpellets24”.
Wenn der elektrische Heizstab häufig einspringt, wird es schnell teuer. Der Heizstab verbraucht deutlich mehr Strom als die Wärmepumpe selbst und sollte nur in Ausnahmefällen unterstützen.
Das hilft: Prüf die Einstellungen der Wärmepumpe. Oft ist die Heizkurve zu hoch eingestellt oder die Anlage nicht optimal auf Dein Haus abgestimmt. Auch zu kleine Heizflächen bzw. -körper) oder eine falsche Regelung können dazu führen, dass der Heizstab einspringt. Lass die Einstellungen von einem Fachbetrieb prüfen, denn so lässt sich viel Strom sparen.
Bei kaltem und feuchtem Wetter kann der Verdampfer der Luftwärmepumpe vereisen. Das ist grundsätzlich normal, wird aber zum Problem, wenn die Vereisung nicht mehr richtig abtaut. Dann sinkt die Heizleistung deutlich und der Stromverbrauch steigt.
Das hilft: Prüf, ob die Luftzufuhr frei ist und kein Laub, Schnee oder Schmutz den Verdampfer blockiert. Achte darauf, dass die Abtauautomatik funktioniert und regelmäßig anspringt. Bleibt die Wärmepumpe dauerhaft vereist, solltest Du einen Fachbetrieb holen – oft liegt es an falschen Einstellungen oder einer ungünstigen Heizkurve.
In einem passenden Finanztip-Expertengespräch erfährst Du am 26. Februar alles zu Voraussetzungen, Kosten, Förderungen und wann sich der Umstieg wirklich lohnt. Außerdem kannst Du Deine ganz persönlichen Fragen stellen.
Als Unterstützerin oder Unterstützer kannst Du Dich im Expertengespräch-Kalender anmelden und kommende Themen einsehen. Noch kein Unterstützer? Hier anmelden und die Kalenderfunktion nutzen.
Noch mehr Details und Tipps findest Du in unserem Ratgeber Heizkosten senken.
Deine Finanzen. Deine App.
Verpasse dank Push-Nachrichten keine News, Spartipps oder wichtigen To-Dos mehr, erhalte einen Überblick über Deine Finanzen mit dem Finanztip Check-Up und speichere wichtige Inhalte für später.
Mit Deinem monatlichen Beitrag stärkst Du die Finanztip Stiftung und hilfst, unser Angebot auszubauen. Als Unterstützer erhältst Du zudem exklusiven Zugang zu Expertengesprächen und zur kompletten Finanztip Academy.
Unterstütze uns* Was der Stern bedeutet:
Finanztip ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern gehört zu 100 Prozent zur gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.
Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig die für sie richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).
Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links jedoch anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion ausführlich analysiert und empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.
Für uns als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat es natürlich keinen Einfluss auf die Empfehlungen, ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.
Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.
