Die Commerzbank wechselt schrittweise beim Kreditkartenangebot von Mastercard auf Visa. Die Bank schreibt deswegen betroffene Kunden an und holt sich deren Zustimmung ein. Bekommst Du eine solche Nachricht und stimmst dem Wechsel nicht zu, kündigt die Commerzbank die Karte womöglich zum Ablaufdatum.
Gibt es Unterschiede bei der Akzeptanz?
Folgen im Alltag hat der Wechsel kaum, Visa und Mastercard werden weltweit an den Kassen und Geldautomaten akzeptiert. Auch beim Bezahlen im Internet gibt es kaum Unterschiede: Onlineshops, bei denen Du per Kredit- oder Debitkarte bezahlen kannst, akzeptieren in der Regel beide Marken.
Willst Du aber unbedingt eine Mastercard, weil Du Dich mit einem gemischten Kartensortiment auf langen Reisen besser fühlst, findest Du Karten von Mastercard mit geringen Gebühren in den Finanztip-Vergleichen zu Girokonten oder Kreditkarten.
Was müssen Commerzbank-Kunden jetzt tun?
Wenn Dich die Commerzbank zum Wechsel anschreibt, musst Du dem zunächst zustimmen. Das kannst Du zum Beispiel im Online-Banking, in der App, in einer Filiale oder über den QR-Code im Anschreiben erledigen.
Die nächsten Aufgaben kommen auf Dich zu, wenn Du die neue Karte hast. Im Gegensatz zu einer neuen Karte, die Du nach dem Ablaufen Deiner bisherigen Karte bekommst, hat die Karte von Visa eine neue Kartennummer. Das liegt daran, dass über die ersten Ziffern einer Kartennummer angezeigt wird, welches Kreditkartenunternehmen dahinter steckt – Mastercard, Visa, American Express und so weiter. Und genau das hat sich geändert. Auch das Ablaufdatum und die Kartenprüfnummer sind neu.
Du musst die Kartendaten unter Umständen bei Händlern und anderen Firmen neu eintragen, zum Beispiel wenn Du die Karte bei Abos oder Streamingdiensten hinterlegt hast. Willst Du die Karte zum mobilen Bezahlen benutzen, kontrolliere Dein Wallet und hinterlege die Kartendaten neu, falls nötig. Bei der Commerzbank kannst Du über Google Pay, Apple Pay, Garmin Pay und Swatch Pay mit Smartphones und Uhren bezahlen.
Bei den Konditionen, wie zum Beispiel der Jahresgebühr oder Kosten beim Geldabheben, hat die Commerzbank keine Änderungen angekündigt.