Tipps & Tricks

5 Geldfresser im Alltag: Wohin Dein Geld oft verschwindet

Ein paar Euro hier, ein paar Euro da – und am Ende kommt ganz schön was zusammen. Diese sechs Geldfresser übersiehst Du schnell.

 

Geldfresser

Viele Geldfresser tarnen sich als Kleinigkeiten. Genau das macht sie für Dich so tückisch: Sie summieren sich oft schneller, als man denkt. Wirf deshalb regelmäßig einen Blick auf diese laufenden Ausgaben, um unnötige Kosten zu vermeiden.

1. Abos, die Du längst nicht mehr brauchst 

Netflix, Spotify, Disney+, DAZN oder Amazon Prime – die Auswahl an Abos war noch nie so groß. Ein einzelnes Abo fällt kaum ins Gewicht. Mit der Zeit kommt aber oft eins zum nächsten. Und plötzlich gehen jeden Monat 50 € oder sogar 100 € nur für Abos drauf.

Unser Tipp: Wirf regelmäßig einen ehrlichen Blick auf Deine Abos. Frag Dich bei jedem einzelnen: Brauche ich das wirklich noch? Hilfreich ist auch ein Blick auf Deine Kontoauszüge der letzten Monate. Dabei fallen oft Abos auf, die Du längst vergessen hast oder kaum noch nutzt. Gerade bei Streamingdiensten musst Du nicht dauerhaft zahlen. Schau die Serie, die Dich interessiert, und kündige danach wieder. Später kannst Du jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Die besten Abo Deals findest Du hier

2. Probeabo mit teurem Ende  

Viele Anbieter locken mit einer kostenlosen Testphase. Das klingt erst einmal praktisch. Das Problem: Aus der Testphase wird oft automatisch ein kostenpflichtiges Abo. Viele merken das erst, wenn das Geld schon vom Konto abgebucht wurde. Und das manchmal auch erst nach einiger Zeit, weil der monatliche Beitrag nicht so stark ins Gewicht fällt.

Unser Tipp: Aktiviere am besten eine Erinnerung, bevor die Testphase endet. Trag Dir den Termin zusätzlich in den Kalender ein. So entscheidest Du rechtzeitig, ob Du das Abonnement wirklich weiter nutzen oder kündigen möchtest.

3. Zeit für einen Tarifwechsel 

Handytarife sind in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Vielleicht gehörst Du aber auch zu denjenigen, die trotzdem noch Verträge nutzen, die die sie vor Jahren abgeschlossen haben. Dabei bekommst Du heute oft mehr Datenvolumen für weniger Geld. Besonders Bestandskunden zahlen häufig mehr als nötig.

Unser Tipp: Vergleiche Deinen Tarif alle ein bis zwei Jahre. Ein Wechsel dauert meist nur wenige Minuten und kann sich schnell lohnen. Für intensive Nutzung empfehlen wir Ja!Mobil Prepaid Smart oder alternativ die Yourfone Allnet Flat 20 GB. Für normale Nutzung passen die Media Markt/Saturn Go Mobile S und die Yourfone Allnet Flat 10 GB. Für sparsames Surfen empfehlen wir Otelo Smart S. Im Finanztip-Vergleichsrechner findest Du schnell den passenden Tarif.

4. Gebühren fürs Girokonto 

Noch immer zahlen viele jeden Monat Gebühren für ihr Girokonto. Oft kommen sogar noch Kosten für die Girokarte oder einzelne Leistungen dazu. Dabei gibt es inzwischen viele günstige oder sogar kostenlose Alternativen. Ein Wechsel ist einfacher, als viele denken. Natürlich muss ein kostenloses Konto nicht automatisch besser sein. Wenn Dir eine Filiale wichtig ist oder Du bestimmte Zusatzleistungen nutzt, können Gebühren gerechtfertigt sein. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich.

Unser Tipp: Schau alle paar Jahre nach, ob Dein Girokonto noch zu Deinen Bedürfnissen passt. Wir empfehlen Dir folgende Girokonten: Consorsbank Girokonto, Norisbank Top-Girokonto, DKB Aktiv, Santander Bestgiro.

5. Der teure Weg ins Minus: Dispozinsen

Der Dispokredit kann praktisch sein, wenn kurzfristig nicht genug Geld auf Deinem Konto ist. Du kannst damit trotzdem Rechnungen und Abbuchungen bezahlen. Bleibt Dein Konto aber länger im Minus, wird es wegen der hohen Zinsen schnell teuer. Genau das macht den Dispo so zu einem der teuersten Krediten überhaupt. Wer das Konto länger überzieht, zahlt oft hohe Zinsen.

Unser Tipp: Nutze den Dispo nur im Notfall. Wenn Du regelmäßig ins Minus rutschst, ist das kein Puffer mehr, sondern ein Warnsignal. Dann solltest Du Deine Ausgaben prüfen und gegensteuern. 

Zeit für einen ehrlichen Kassensturz

Die größten Geldfresser entstehen oft also nicht durch eine einzige große Anschaffung. Nimm Dir deshalb regelmäßig ein paar Minuten Zeit und hinterfrag Deine laufenden Kosten ehrlich:

  • Nutz ich das Angebot überhaupt noch regelmäßig?
  • Brauch ich die Leistung wirklich aus oder zahl ich für Dinge, die ich gar nicht nutze?
  • Passt das Angebot noch zu meinen Bedürfnissen und meinem Alltag?
  • Gibt es inzwischen eine günstigere oder bessere Alternative?
  • Würde ich dieses Angebot heute nochmal Konditionen abschließen?

Wenn Du Deine laufenden Kosten kennst, fällt Dir das Sparen leichter. In unserem Ratgeber zur 50-30-20-Regel erfährst Du, wie Du Dein Geld sinnvoll zwischen Ausgaben, Wünschen und Sparen aufteilst.

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