Tipps & Tricks
6 Geldfresser im Alltag: Wohin Dein Geld oft verschwindet
Ein paar Euro hier, ein paar Euro da – und am Ende kommt ganz schön was zusammen. Diese sechs Geldfresser übersiehst Du schnell.
Tipps & Tricks
Ein paar Euro hier, ein paar Euro da – und am Ende kommt ganz schön was zusammen. Diese sechs Geldfresser übersiehst Du schnell.

Viele Geldfresser tarnen sich als Kleinigkeiten. Und summieren sich dann oft schneller, als man denkt. Wirf deshalb regelmäßig einen Blick auf diese laufenden Ausgaben, um bares Geld zu sparen:
Netflix, Spotify, Disney+, DAZN oder Amazon Prime – die Auswahl an Abos war noch nie so groß. Ein einzelnes Abo fällt kaum ins Gewicht. Mit der Zeit kommt aber oft eins zum nächsten. Und plötzlich gehen jeden Monat 50 € oder sogar 100 € nur für Abos drauf.
Unser Tipp: Wirf regelmäßig einen ehrlichen Blick auf Deine Abos. Frag Dich bei jedem einzelnen: Brauche ich das wirklich noch? Hilfreich ist auch ein Blick auf Deine Kontoauszüge der letzten Monate. Dabei fallen oft Abos auf, die Du längst vergessen hast oder kaum noch nutzt.
Gerade Streamingdienste kannst Du nach Bedarf nutzen. Schau Deine Lieblingsserie, kündige danach und wechsel später zum nächsten Anbieter. Die besten Abo Deals findets Du hier.
Viele Anbieter locken mit kostenlosen Probeabos. Das klingt erst einmal praktisch. Das Problem: Aus der Testphase wird oft automatisch ein kostenpflichtiges Abo. Viele merken das erst, wenn das Geld schon vom Konto abgebucht wurde. Gerade weil die Monatsbeträge oft nur wenige Euro betragen, können sie lange unbemerkt bleiben.
Unser Tipp: Aktivier wenn möglich eine Erinnerung vor dem Ende der Testphase. Zur Sicherheit kannst Du Dir den Termin zusätzlich in Deinen Kalender eintragen. So entscheidest Du selbst, ob Du den Anbieter oder das Abo wirklich weiter nutzen möchtest.
Handytarife sind in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Wenn Du Deinen Vertrag schon länger nicht gewechselt hast, zahlst Du möglicherweise mehr als nötig. Heute bekommst Du oft mehr Datenvolumen für weniger Geld. Vor allem bei alten Bestandsverträgen liegen die Preise häufig noch höher als nötig.
Unser Tipp: Vergleich Deinen Tarif alle ein bis zwei Jahre. Ein Wechsel dauert meist nur wenige Minuten und kann sich schnell lohnen. Für intensive Nutzung empfehlen wir Yourfone Allnet Flat 20 GB und Media Markt/Saturn Go Mobile S. Für normale Nutzung sind Ja!Mobil Prepaid Smart und Yourfone Allnet Flat 10 GB interessant. Für sparsame Nutzung passt Otelo Smart S. Im Finanztip-Vergleichsrechner findest Du schnell den passenden Tarif.
Noch immer zahlen viele jeden Monat Gebühren für ihr Girokonto. Oft kommen sogar noch Kosten für die Girokarte oder einzelne Leistungen dazu. Dabei gibt es inzwischen viele günstige oder sogar kostenlose Alternativen.
Natürlich muss ein kostenloses Konto nicht automatisch besser sein. Wenn Dir eine Filiale wichtig ist oder Du bestimmte Zusatzleistungen nutzt, können Gebühren gerechtfertigt sein. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich.
Unser Tipp: Schau alle paar Jahre nach, ob Dein Girokonto noch zu Deinen Bedürfnissen passt. Wir empfehlen Dir folgende Girokonten: Consorsbank Girokonto, Norisbank Top-Girokonto, DKB Aktiv, Santander Bestgiro.
Der Dispo ist zwar praktisch, aber ebenso tückisch: Er hilft Dir kurzfristig über ein Minus auf dem Konto hinweg, kann aber schnell gefährlich werden. Denn der Dispokredit gehört zu den teuersten Krediten überhaupt. Wer das Konto länger überzieht, zahlt oft hohe Zinsen.
Nutz den Dispo also nur im Notfall. Wenn Du regelmäßig ins Minus rutschst, ist das kein Puffer mehr, sondern ein Warnsignal. Dann solltest Du Deine Ausgaben prüfen und aktiv gegensteuern.
Versicherungen sollen Dich im Ernstfall absichern. Manche Policen decken allerdings Risiken ab, die Du im Zweifel auch selbst tragen könntest. Dazu gehören zum Beispiel Handy- oder Reisegepäckversicherungen. Ob sie sich lohnen, hängt von Deiner persönlichen Situation ab.
Frag Dich also aktiv: Brauch ich diese Versicherung wirklich – oder könnte ich einen möglichen Schaden auch selbst stemmen? Mehr zum Thema Versicherungen findest Du in unserem Ratgeber.
Die größten Geldfresser entstehen oft also nicht durch eine einzige große Anschaffung. Nimm Dir deshalb regelmäßig ein paar Minuten Zeit und hinterfrag Deine laufenden Kosten ehrlich:
Wenn Du Deine laufenden Kosten kennst, fällt Dir das Sparen leichter. In unserem Ratgeber zur 50-30-20-Regel erfährst Du, wie Du Dein Geld sinnvoll zwischen Ausgaben, Wünschen und Sparen aufteilst.
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