Samsung Galaxy Preisentwicklung

So kommen Sie günstiger an ein Samsung Galaxy

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Oberklasse-Smartphones von Samsung heißen Galaxy S und Galaxy Note. Der Preis für Neugeräte sinkt bereits vier Wochen nach Verkaufsstart deutlich.
  • Eine günstigere Alternative sind die Mittelklasse-Geräte der Galaxy-A-Reihe oder die Einsteiger-Modelle der Galaxy-J-Reihe.
  • Die neueste Generation von Samsung Handys kostet wesentlich mehr als die vorherige, obwohl die Innovationen von Jahr zu Jahr eher kleiner werden.

So gehen Sie vor

  • Wollen Sie ein günstiges, alltagstaugliches Smartphone, reicht ein Samsung Galaxy A in aller Regel aus.
  • Die Oberklasse wird bereits einige Wochen nach der Veröffentlichung günstiger.
  • Den günstigsten Händler finden Sie mit Idealo, billiger.de oder Geizhals.
  • Professionell aufbereitete Gebrauchthandys und Vorjahresmodelle erhalten Sie preiswert bei Buyzoxs, Asgoodasnew, Clevertronic und Rebuy.
  • Samsung-Handys mit Vertrag sind bei Discountern im O2-Netz am billigsten. Vergleichsportale wie Check24, Verivox und Tariffuxx helfen Ihnen bei der Suche nach günstigen Angeboten.

iPhone oder Samsung Galaxy – für manche ist das eine Glaubensfrage religiösen Ausmaßes. Aus finanzieller Sicht ging der Punkt lange Zeit an Samsung: Der südkoreanische Hersteller baute die preiswerteren Smartphones. Apple ist zwar immer noch sündhaft teuer, doch auch für das Samsung-Flaggschiff, das Galaxy Note, können Sie schnell über tausend Euro über den Ladentisch schieben. Mit dem ein oder anderen Spartrick können Sie leicht mehrere Hundert Euro sparen.

Welches Samsung-Handy soll es sein?

Die Oberklasse von Samsung teilen sich das Samsung Galaxy S9 und das größere Galaxy Note 9. Das Galaxy Note 9 ist seit August 2018 für knapp 1.000 Euro erhältlich. Die neunte Generation der Galaxy S-Klasse gibt es seit März 2018 zu kaufen – bei Samsung aktuell für 850 Euro. Doch der Online-Shop von Samsung ist mehrere Monate nach Verkaufsstart eine der teuersten Einkaufsmöglichkeiten.

Das Markenzeichen der Samsung-Smartphones ist der abgerundete Bildschirm, der die Vorderseite fast vollständig ausfüllt. Das Display des Galaxy S9 misst 5,8 Zoll in der Diagonale. Das Note 9 ist mit 6,4 Zoll etwas größer und auch schwerer. Bei dem schnellen Achtkern-Prozessor gleichen sich die Modelle, wohingegen bei Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Akku das Galaxy Note 9 besser abschneidet als das Galaxy S9.

Neben der klassischen PIN können Besitzer die Smartphones auch per Fingerabdruck und Gesichtserkennung sichern. Beide Samsung-Handys überleben einen Tauchgang im Wasser (IP68-Zertifizierung) und können mit einer SD-Speicherkarte erweitert werden.

Günstigere Smartphones von Samsung

Nicht jeder Smartphone-Nutzer muss zu einem der teuren Flaggschiffe greifen. Samsung hat eine ganze Reihe von Mittelklasse- und Einsteiger-Geräten, die im Alltag für viele vollkommen ausreichen.

In der Mittelklasse bietet Samsung fünf verschiedene Smartphones der Galaxy-A-Reihe ab etwa 300 Euro von A3 bis A9. Das Galaxy A9 ist dabei das leistungsstärkste und teuerste Mittelklasse-Handy, während das Galaxy A3 das günstigste Modell der A-Klasse ist. Gibt es bereits mehrere Generationen eines Smartphones, zeigt der Jahrgang hinter dem Namen an, wie aktuell das Handy ist – zum Beispiel Samsung Galaxy A7 (2018).

Mit der Galaxy-J-Reihe produziert Samsung auch preiswerte Einsteiger-Smartphones für unter 200 Euro. Vergleichbar zur A-Reihe geht es auch bei der J-Reihe von J3 aufsteigend bis hin zu J7 je nach Leistung und Preis. Die Übergänge von der J-Klasse zur A-Klasse sind fließend. So ist das Galaxy J7 (2017) mit 5,5 Zoll beispielsweise größer als das A3 (2017) mit 4,7 Zoll. Dafür ist es nicht wasserfest.

Aktuelle Produktpalette von Samsung Smartphones

Bezeichnung Bedeutung Preisliche Einordnung
Note Note Oberklasse-Geräte mit extra großem Display
S Super Smart Oberklasse-Geräte
S+ Super Smart Plus Verbessertes S-Modell mit extra großem Display
A3 bis A9 (Jahrgang) ExtrA Mittelklasse-Geräte
J3 bis J7 (Jahrgang) Joy Einsteiger-Geräte

 Quelle: Anbieterseite (Stand: November 2018)

Wie schnell fallen die Preise?

Wenn Sie auch nur vier Wochen die Füße stillhalten, bevor Sie sich das neueste Samsung holen, können Sie bei der Oberklasse bereits um die 16 Prozent sparen. Beim Galaxy Note 9 wären das glatte 160 Euro. Ein halbes Jahr später wären es bereits rund 300 Euro. Der Preisverfall flacht mit der Zeit deutlich ab. Daher liegt der optimale Zeitpunkt bei Samsung-Handys grob bei fünf Monaten nach Verkaufsstart. Das zeigen regelmäßig Untersuchungen von Preisvergleichsportalen zuletzt im Februar 2018 von guenstiger.de zum Galaxy S8 und Galaxy S7. Dies gilt jedoch nicht bei allen Herstellern gleich: Apples iPhones verlieren wesentlich langsamer an Wert.

Grundsätzlich können Ende November, Anfang Dezember die Preise auch nach oben gehen. Das liegt am Weihnachtsgeschäft. Nach dem Fest kann es einige Wochen dauern, bis der Preis wieder auf dem niedrigeren Niveau angekommen ist.

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Wie Sie den günstigsten Preis finden

Die Preise für die neuen Smartphones fallen nach der Veröffentlichung so stark, weil viele Online-Händler gegenseitig die Preise drücken. Für Verbraucher wird es dadurch auf der anderen Seite schwerer, sich einen Überblick über die aktuellen Preise zu verschaffen. Hilfreich sind dafür Preisvergleichsseiten, die in Sekunden die Angebote hunderter Händler durchforsten. Für das günstige Wunschhandy empfiehlt Finanztip besonders Idealo, Geizhals und billiger.de.

Achten Sie beim Preisvergleich darauf, seriöse Händler von windigen Geschäftsleuten zu unterscheiden. Eine 4,5-Sterne-Bewertung von zahlreichen Kunden ist ebenso ein gutes Anzeichen wie die Zertifizierung von trustedshops.de.

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Muss es immer das neueste Smartphone sein?

Gefühlt kommt jedes Jahr ein weiteres Superhandy auf den Markt. Dabei wird das Smartphone auch nicht jedes Jahr neu erfunden, und ein ordentliches Gerät hält leicht einige Jahre. Wenn Sie auch ohne die neuesten Funktionen und Spielereien auskommen, sparen Sie mit dem Vorjahresmodell viel Geld. Noch günstiger geht es, wenn auch generalüberholte und gebrauchte Handys für Sie in Frage kommen.

Spezialisierte Händler bereiten gebrauchte Smartphones professionell auf und verkaufen sie mit Gewährleistung und Rückgaberecht. Wir empfehlen vor allem Buyzoxs. Der Anbieter hatte in unserem Test das mit Abstand größte Angebot, die meisten Schnäppchen und insgesamt niedrige Preise.

Ebenfalls viele Schnäppchen finden Sie auf Clevertronic, das somit eine gute Alternative sein kann. Für hochwertige Geräte bietet sich der Anbieter Asgoodasnew an, der eine Garantie über 30 Monate gewährt. In Ordnung war auch das Angebot von Rebuy in unserer Stichprobe.

Wenn Sie das Smartphone als Lifestyle-Objekt ansehen und dementsprechend penibel sind, sollten Sie nur Ware im Zustand „wie neu“ oder „sehr gut“ kaufen. Diese eignet sich auch als Geschenk. Wem es vor allem auf die Funktion ankommt und nicht so sehr auf die Optik, der kann mit „akzeptabler“ Ware viel Geld sparen. Ein Kompromiss aus Preis und Optik ist der Zustand „gut“.

Mehr dazu im Test der Gebrauchthändler

Arne Düsterhöft
von Finanztip, Experte für Telekommunikation

Gebrauchtes Handy kaufen

  • Gebrauchtkauf lohnt sich bei Handys.
  • Spezial-Anbieter bereiten gebrauchte Smartphones professionell auf.
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Beste Gebrauchthändler:

Lohnt sich ein Samsung Galaxy mit Vertrag?

Netzanbieter werben mit den luxuriösesten Smartphones ab einem Euro. Doch natürlich zahlen Sie das Handy bei solchen Angeboten mit der monatlichen Grundgebühr für den Handyvertrag ab. Dadurch können Sie die Kosten für das Gerät nur schwer nachvollziehen. Oft ist es besser, einen Prepaidtarif oder eine Allnet-Flat abzuschließen und das Handy separat zu kaufen.

Allerdings können Sie gerade bei Discountern im O2-Netz auch so manches Schnäppchen finden. Wichtig dabei: Vergleichen Sie die Angebote genau mit Vergleichsportalen wie Check24, Verivox und Tariffuxx.

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Redakteur

Daniel Pöhler arbeitet hauptsächlich am Finanztip-Newsletter und wirkt als stellvertretender Textchef an der sprachlichen Qualität aller Finanztip-Texte mit. Seine redaktionellen Schwerpunkte sind Mobilität und Digitales. In seinem Volontariat bei einem Münchner Fachmagazin hat er gelernt, wie die Telekommunikations-Branche und der Handel ticken. Daniel hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.