Im Sachsen gibt es eine landesweite Förderung für größere Photovoltaik-Projekte. Wenn Du über die Sächsische Aufbaubank (SAB) einen Kredit aufnimmst, kannst Du für Deine Photovoltaikanlage einen Tilgungszuschuss bekommen. Ein Teil Deiner Kosten wird dann übernommen. Andererseits zahlst Du aber Zinsen für den Kredit.
Du hast in Sachsen die Wahl aus zwei Förderprogrammen:
Förderprogramm „Sachsenkredit Klimafreundlicher Wohnen”
In diesem Förderprogramm kannst Du für klimafreundliche Sanierungsmaßnahmen an Deiner mindestens fünf Jahre alten, selbstgenutzte Immobilie einen Kredit bekommen. Dazu zählt auch die Installation einer PV-Anlage. Der Kredit wird erst ab einem Mindestbetrag von 20.000 Euro gewährt. Der Zuschuss beträgt bis zu fünf Prozent Deiner Investitionskosten, die Du nicht bezahlen musst. Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der SAB.
Förderprogramm „Sachsenkredit Energie und Speicher”
In diesem Förderprogramm liegt der Kreditbetrag bei mindestens 35.000 Euro. Willst Du das Kreditprogramm für Deine PV-Anlage nutzen, muss diese mehr als 30 Kilowatt-Peak (kWp) leisten. Solche großen Anlagen profitieren nicht von den Steuerbefreiungen für PV-Anlagen.
Wenn Du auf die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verzichtest und in die Direktvermarktung gehst oder den Strom komplett selbst nutzt, bekommst Du einen Tilgungszuschuss von zehn Prozent für die PV-Anlage. Auch für Stromspeicher gilt das Förderprogramm mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 20 Prozent.
Wenn Du die Einspeisevergütung nutzen willst, kann die PV-Anlage über das Programm ebenfalls mitfinanziert werden, der Tilgungszuschuss entfällt dann aber. Und das geht nur, wenn Du den Kredit gleichzeitig für einen weiteren Fördergegenstand beantragst, etwa für einen Speicher oder eine Wärmepumpe.
Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der SAB.
Du kennst ein PV-Förderprogramm im Sachsen? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.