Das Wichtigste in Kürze
- Wärmepumpenstrom ist deutlich günstiger als normaler Haushaltsstrom.
- Um Deine Wärmepumpe damit zu betreiben, brauchst Du einen separaten Stromtarif und einen zweiten Stromzähler – beides verursacht zusätzliche Kosten.
- Ein Stromtarif für die Wärmepumpe lohnt sich deshalb nur, wenn sie viel Strom verbraucht: Ab 3.000 kWh im Jahr möglicherweise, erst ab 4.500 kWh ziemlich sicher.
So gehst Du vor
- Prüfe den jährlichen Strombedarf Deiner Wärmepumpe. Kläre, ob sich zweiter Zähler lohnt.
- Vergleiche Tarife für Wärmepumpenstrom über Verivox und Check24. Diese Portale haben in unserer Finanztip-Untersuchung am besten abgeschnitten.
- Auch ohne zweiten Zähler können Wärmepumpen einen pauschalen Rabatt von rund 160 Euro im Jahr bekommen.
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Inhalt
- Wann lohnt sich ein Stromtarif für die Wärmepumpe?
- Welchen Stromvergleich für Wärmepumpen empfiehlt Finanztip?
- Warum ist Wärmepumpenstrom billiger?
- Wie kannst Du Wärmepumpenstrom nutzen?
- Wann sind 160 Euro Pauschalrabatt eine Alternative zum Wärmepumpenstrom?
- Kannst Du Wärmepumpenstrom mit dynamischen Stromtarifen kombinieren?
- Wie hat Finanztip Vergleichsportale für Wärmepumpenstrom getestet?
Deine Wärmepumpe kannst Du mit normalem Haushaltsstrom betreiben, mit Wärmepumpenstrom ist es aber günstiger. Dafür brauchst Du allerdings einen zweiten Stromzähler. Wann sich das lohnt und wie Du vorgehst, erklären wir Dir in diesem Ratgeber.
Wann lohnt sich ein Stromtarif für die Wärmepumpe?
Deine Wärmepumpe sollte im Jahr mindestens 3.000 Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauchen, damit sich Wärmepumpenstrom für Dich lohnen kann. Das zeigen unsere Finanztip-Berechnungen für 15 Musterhaushalte. Je höher der Stromverbrauch, desto wahrscheinlicher lohnt sich ein separater Stromtarif für die Wärmepumpe. Grob kannst Du Dich an folgenden Werten orientieren:
| Stromverbrauch Wärmepumpe | Wärmepumpenstrom… |
|---|---|
| weniger als 3.000 kWh/Jahr | …lohnt sich wahrscheinlich nicht |
| 3.000 bis 4.500 kWh/Jahr | …lohnt sich unter Umständen |
| mehr als 4.500 kWh/Jahr | …lohnt sich wahrscheinlich |
Zusätzlich sollte auch Dein Haushaltsstromverbrauch hoch sein, damit sich zwei Stromtarife – also Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom – lohnen. Für Haushalte, die ohne Wärmepumpe nur 2.500 Kilowattstunden Strom im Jahr benötigen, lohnten sich zwei separate Stromtarife nur in der Hälfte der von uns analysierten Fälle. Bei einem Haushaltsstromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden lohnte sich der separate Stromtarif für die Wärmepumpe in unserer Auswertung dagegen immer.
Was gilt für Strom aus der eigenen PV-Anlage?
Falls Du eine Photovoltaikanlage hast und den Solarstrom zum Teil selbst verwendest, verringert das Deinen Strombedarf aus dem Netz. Schau dann nicht auf den gesamten Stromverbrauch der Wärmepumpe und des Haushalts, sondern auf die Strommenge, die Du vom Stromanbieter aus dem Netz beziehst. Nutzt Du viel eigenen Solarstrom und nur wenig Netzstrom, lohnt sich Wärmepumpenstrom wahrscheinlich nicht.
Welche zusätzlichen Kosten verursacht ein Stromtarif für die Wärmepumpe?
Für Wärmepumpenstrom brauchst Du einen zweiten Stromzähler und einen zweiten Stromtarif – beides verursacht zusätzliche Kosten:
- Doppelter Grundpreis: Genau wie im normalen Stromtarif wird auch beim Tarif für die Wärmepumpe ein jährlicher Grundpreis fällig. Er liegt oft zwischen zehn und 15 Euro pro Monat. Du musst den Grundpreis bezahlen, unabhängig von Deinem Verbrauch.
- Doppelte Stromzähler-Gebühr: Weil Wärmepumpenstrom und Haushaltsstrom getrennt abgerechnet werden müssen, wird für zwei Stromzähler eine jährliche Gebühr fällig. Das ist das Messstellenentgelt. Die örtlichen Messstellenbetreiber – oft auch Netzbetreiber – bauen aktuell intelligente Messsysteme für Wärmepumpen ein, auch Smart Meter genannt. Dazu kommt oft noch eine Steuerbox. Insgesamt kostet das in der Regel 100 Euro im Jahr (§ 30 Abs. 1 und 2 MsbG), diese Gebühr musst Du ohnehin zahlen. Bei getrennter Messung von Haushalt und Wärmepumpe kommt aber noch die Gebühr für den normalen Haushaltsstromzähler dazu. Das sind oft 25 Euro im Jahr (§ 32 Abs. 1 MsbG). In unserem Ratgeber zum Stromzähler findest Du alle Details zu den Kosten für den Smart Meter.
Der Verbrauch Deiner Wärmepumpe muss also hoch genug sein, damit der günstigere Wärmepumpenstrom die zusätzlichen Kosten kompensiert. Andernfalls fährst Du ohne Stromtarif für die Wärmepumpe besser.
Wenn Du noch keinen zweiten Stromzähler hast, verursacht auch der Einbau oder die Nachrüstung Kosten. Mehr dazu liest Du im Kapitel Wie kannst Du Wärmepumpenstrom nutzen?
Wie viel sparst Du mit Wärmepumpenstrom?
Im Schnitt konnten die von Finanztip analysierten Musterhaushalte jährlich 83 Euro durch die Nutzung von Wärmepumpenstrom sparen. Der Haushalt mit der höchsten Ersparnis kam auf 406 Euro im Jahr. Dort verbrauchte die Wärmepumpe jährlich 7.000 Kilowattstunden.
Bei niedrigem Stromverbrauch zahlst Du mit einem zweiten Stromtarif für die Wärmepumpe aber sogar mehr. Das zeigt das Beispiel eines Haushalts, für den wir mit Wärmepumpenstrom Mehrkosten von 215 Euro im Jahr ermittelt haben. Die Wärmepumpe verbrauchte in diesem Beispiel 3.000 Kilowattstunden.
Ob Du mit einem Stromtarif für die Wärmepumpe sparen kannst, lässt sich nicht pauschal sagen. Neben dem Stromverbrauch kommt es auch auf Deinen Wohnort an. Die günstigsten Angebote für Wärmepumpenstrom unterscheiden sich je nach Region.
Finanztip-Berechnung für 15 Haushalte mit Wärmepumpenstrom
Finanztip hat berechnet, wie hoch die Ersparnis durch einen Stromtarif für die Wärmepumpe ausfallen kann. Teilweise führt diese Variante aber auch zu Mehrkosten. Wir haben für 15 über ganz Deutschland verteilte Musterhaushalte im Frühjahr 2024 mithilfe einer unserer Empfehlungen, Check24, zwei Varianten berechnet:
- Kosten mit Haushaltsstrom: Wärmepumpe und Haushalt sind am selben Stromzähler angeschlossen. Der gesamte Verbrauch wird also über den normalen Stromtarif abgerechnet. Den pauschalen Netzentgeltrabatt aus Modul 1 nach Paragraf 14a EnWG für die Wärmepumpe haben wir eingerechnet.
- Kosten mit Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom: Die Wärmepumpe ist über einen separaten Stromzähler angeschlossen. Dafür wird ein zweiter Tarif für Wärmepumpenstrom abgeschlossen. Er nutzt den prozentualen Netzentgeltrabatt aus Modul 2 nach Paragraf 14a EnWG.
Kosten und Ersparnis mit Stromtarif für die Wärmepumpe
| Stromverbrauch (H=Haushalt, W=Wärmepumpe) | Kosten mit Haushaltsstrom (inkl. Modul 1) | Kosten mit Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom (Modul 2) | Bilanz mit Wärmepumpenstrom |
|---|---|---|---|
| Haushalt 1: H 2.500 kWh W 3.000 kWh | 1241 Euro | 1456 Euro | 215 Euro Mehrkosten |
| Haushalt 2: H 4.000 kWh W 3.000 kWh | 1555 Euro | 1500 Euro | 55 Euro Ersparnis |
| Haushalt 3*: H 2.500 kWh W 3.000 kWh | 1344 Euro | 1438 Euro | 94 Euro Mehrkosten |
| Haushalt 4*: H 4.000 kWh W 3.000 kWh | 1741 Euro | 1706 Euro | 35 Euro Ersparnis |
| Haushalt 5: H 2.500 kWh W 5.000 kWh | 1686 Euro | 1540 Euro | 146 Euro Ersparnis |
| Haushalt 6: H 2.500 kWh W 5.000 kWh | 1789 Euro | 1573 Euro | 216 Euro Ersparnis |
| Haushalt 7: H 4.000 kWh W 5.000 kWh | 2206 Euro | 2012 Euro | 194 Euro Ersparnis |
| Haushalt 8: H 4.000 kWh W 5.000 kWh | 2413 Euro | 2247 Euro | 166 Euro Ersparnis |
| Haushalt 9: H 4.000 kWh W 5.000 kWh | 2022 Euro | 1910 Euro | 112 Euro Ersparnis |
| Haushalt 10*: H 2.500 kWh W 5.000 kWh | 1658 Euro | 1820 Euro | 162 Euro Mehrkosten |
| Haushalt 11: H 2.500 kWh W 7.000 kWh | 2504 Euro | 2098 Euro | 406 Euro Ersparnis |
| Haushalt 12: H 4.000 kWh W 7.000 kWh | 2682 Euro | 2438 Euro | 244 Euro Ersparnis |
| Haushalt 13*: H 2.500 kWh W 7.000 kWh | 2398 Euro | 2359 Euro | 39 Euro Ersparnis |
| Haushalt 14: H 4.000 kWh W 7.000 kWh | 2494 Euro | 2301 Euro | 193 Euro Ersparnis |
| Haushalt 15*: H 2.500 kWh W 7.000 kWh | 2400 Euro | 2496 Euro | 96 Euro Mehrkosten |
* Bei den mit einem Stern gekennzeichneten Musterhaushalten wurden keine Neukunden-Boni beim Anbieterwechsel berücksichtigt. Quelle: Finanztip-Recherche mit Daten von Check24 (Datenstand 20. März 2024)
Beim Haushaltsstrom rechneten wir entweder mit einem eher niedrigen Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden, was etwa dem Bedarf eines Pärchens entspricht. Oder mit einem höheren Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden, was eine Familie in etwa benötigt.
Für die Messung des Wärmestroms haben wir je nach Musterhaushalt entweder mit einem Ein- oder Doppeltarifzähler gerechnet. Berücksichtigt wurden Wärmestrom- und Haushaltsstromtarife mit einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten bei zwölfmonatiger Preisgarantie. Alle Zahlen haben wir auf volle Euro gerundet. Kosten für die Nachrüstung eines zweiten Stromzählers für die Wärmepumpe haben wir nicht eingerechnet – wir gingen davon aus, dass ein zweiter Zählerplatz vorhanden ist.
Welchen Stromvergleich für Wärmepumpen empfiehlt Finanztip?
Wir empfehlen den Vergleich für Wärmepumpenstrom von Verivox und Check24. Sie haben bei der Finanztip-Untersuchung im Herbst 2025 am besten abgeschnitten. Wir haben fünf Vergleichsportale für Wärmestrom getestet und für 15 Musterhaushalte Angebote eingeholt. Verivox und Check24 lieferten die preisgünstigsten Tarife und bildeten ein breites Spektrum an regionalen und bundesweiten Anbietern ab.
Du kannst dort Wärmepumpen-Stromtarife für Deinen Wohnort finden und Preise und Konditionen vergleichen. Die Tarife gelten für Wärmepumpen, die an einem eigenen Stromzähler angeschlossen und steuerbar sind.
Was musst Du beim Vergleich von Wärmepumpen-Stromtarifen beachten?
Die Vergleichsportale benötigen den Verbrauch Deiner Wärmepumpe in Kilowattstunden pro Jahr und Deine Postleitzahl. Gib an, ob die Wärmepumpe an einem Ein- oder Zweitarifzähler angeschlossen ist. In einem anderen Ratgeber findest Du alle Details zu den Arten von Stromzählern.
Passe die Ergebnisliste so an, dass die Tarife nach dem niedrigsten Preis sortiert werden. Achte bei den Filtereinstellungen auf die folgenden Vertragskonditionen, die wir für verbraucherfreundlich halten:
- Die erste Vertragslaufzeit sollte zwischen zwölf und 24 Monaten liegen. Anschließend verlängert sich der Stromvertrag auf unbestimmte Zeit, Du kannst mit einer Frist von einem Monat kündigen (§ 309 Nr. 9 BGB).
- Der Tarif sollte mindestens eine eingeschränkte Preisgarantie bieten, mindestens für die Dauer der ersten Vertragslaufzeit.
- Oft gibt es einen Bonus, mit dem Anbieter neue Kundinnen und Kunden anlocken wollen. Ein Bonus vergünstigt den Stromtarif aber nur im ersten Vertragsjahr, ohne Bonus kann der Tarif vergleichsweise teuer sein. Lass die Boni einrechnen, wenn Du mit einem regelmäßigen Preisvergleich und Anbieterwechsel kein Problem hast. Und wähl die Berechnung ohne Bonus, um Tarife zu finden, die auch ohne Bonus günstig sind. Alle Tipps liest Du im Ratgeber Stromvertrag mit Prämie.
Kannst Du den Neukundenbonus doppelt absahnen?
Mit zwei Stromtarifen – Wärmepumpenstrom und Haushaltsstrom – kannst Du beim Anbieterwechsel gleich zweimal einen Neukundenbonus absahnen. Wer regelmäßig wechselt und Boni mitnimmt, erhöht sein Sparpotenzial.
Boni gibt es allerdings nur, wenn Du in letzter Zeit nicht bereits Kundin oder Kunde des Unternehmens warst. Hattest Du bis vor Kurzem noch einen normalen Stromtarif bei einem bestimmten Anbieter und willst jetzt einen Vertrag für Wärmepumpenstrom beim selben Anbieter abschließen, wird er Dich kaum als Neukunde einstufen. Mit zwei Stromtarifen läufst Du also Gefahr, Deinen Anspruch auf einen Bonus zu verlieren.
Manchmal gehören auch Stromtarife zweier verschiedener Marken zum selben Unternehmen. Das ist zwar nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, aber auch dann bekommst Du den Bonus wahrscheinlich nicht. Achte deshalb immer auf die Auszahlungsbedingungen eines Bonus.
Wie wechselst Du den Anbieter für Wärmepumpenstrom?
Bei einem Stromtarif für die Wärmepumpe gelten dieselben Regeln wie beim normalen Stromanbieterwechsel. Den Anbieterwechsel kannst Du bis zu sechs Monate vor dem geplanten Vertragsbeginn beauftragen. Achte bei einem bestehenden Vertrag auf dessen Kündigungsfrist. Der neue Anbieter kann die Kündigung des alten Vertrags erledigen.
Will Dein alter Anbieter die Preise erhöhen, hast Du in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Vergleiche: Wäre ein anderer Tarif deutlich günstiger? Dann kannst Du mithilfe unserer Vorlage sofort kündigen. Anschließend beauftragst Du den neuen Anbieter. Bei einem Umzug kannst Du Deinen Wärmepumpenstrom außerordentlich kündigen oder zu denselben Konditionen mitnehmen.
Der neue Anbieter sollte Dir den Wechsel und das Datum des Lieferbeginns schriftlich bestätigen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass beim Wechsel etwas schiefläuft: Du bekommst ununterbrochen Strom, der Grundversorger springt dann ein.
Mehr dazu im Ratgeber Stromanbieter wechseln
- Wir zeigen Dir, wie Du einen zuverlässigen Stromanbieter findest.
- Erste Hilfe bei Problemen: Welche Rechte Du hast.
- Abschläge, Kündigungsfristen, Preiserhöhungen: Was Du zu Deinem Stromvertrag wissen solltest.
Warum ist Wärmepumpenstrom billiger?
Für Wärmepumpenstrom zahlst Du deutlich weniger Netzentgelt und Konzessionsabgaben. Staatliche Umlagen musst Du gar nicht bezahlen. Insgesamt ist Wärmepumpenstrom nach Finanztip-Berechnungen damit bis zu zehn Cent pro Kilowattstunde günstiger als normaler Haushaltsstrom.
Aber nicht immer ist der Preisvorteil gegenüber normalem Haushaltsstrom tatsächlich so hoch: Es kommt auf Deine Region an, und die Wärmestrom-Anbieter sind in ihrer Preisgestaltung frei. Mit mindestens fünf Cent günstigerem Wärmepumpenstrom kannst Du nach Finanztip-Einschätzung aber rechnen.

Quelle: Finanztip-Rechnung mit Daten der Bundesnetzagentur und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (Stand: Februar 2026)
Um wie viel reduziert sich das Netzentgelt für Wärmestrom?
Für Wärmepumpenstrom gilt ein Rabatt von 60 Prozent auf die Netzentgelte (§ 14a EnWG und Festlegung der Bundesnetzagentur). Das ergibt bei einem durchschnittlichen Netzentgelt eine Brutto-Ersparnis von gut sechs Cent pro Kilowattstunde Strom. Je nach Wohnort kann es bei Dir mehr oder weniger sein.
Das Netzentgelt erhebt der örtliche Netzbetreiber für den Transport Deines Stroms. Bei vielen Wärmepumpen darf der Netzbetreiber die Stromversorgung kurzzeitig drosseln, um Überlastungen im Stromnetz vorzubeugen. Als Gegenleistung profitierst Du von den reduzierten Netzentgelten (§ 14a EnWG). Mehr zu dieser Steuerung erfährst Du im Abschnitt zu den Voraussetzungen für Wärmepumpenstrom.
Gilt für Wärmestrom eine niedrigere Konzessionsabgabe?
Für Wärmepumpenstrom gilt laut dem Bundeskartellamt eine besonders niedrige Konzessionsabgabe von maximal 0,11 Cent pro Kilowattstunde (§ 2 Abs. 3 Nr. 2 KAV). Dadurch sparst Du im Schnitt 1,5 Cent gegenüber normalem Haushaltsstrom (netto). Die Konzessionsabgabe bekommt die Stadt oder die Gemeinde dafür, dass die Stromleitung durch ihr Gebiet führt.
In einzelnen Regionen erkennen die Netzbetreiber die Rechtsauffassung des Kartellamts aber nicht an und verlangen die reguläre, hohe Konzessionsabgabe. Die durchschnittliche Konzessionsabgabe für Wärmepumpenstrom liegt deshalb nicht bei 0,11, sondern bei 0,44 Cent pro Kilowattstunde, sagt die Bundesnetzagentur. Falls Dein örtlicher Netzbetreiber die höhere Konzessionsabgabe für Wärmestrom abrechnet, kannst Du wenig tun – für den Streit gibt es seit Jahren keine Lösung.
Noch mehr sparen: Wie befreist Du die Wärmepumpe von staatlichen Umlagen?
Eine Wärmepumpe an einem separaten Stromzähler solltest Du jetzt von der KWKG-Umlage und der Offshore-Netzumlage befreien (§ 22 EnFG). Diese staatlichen Abgaben bezahlst Du mit dem Strompreis. Seit dem Kalenderjahr 2025 müssen Wärmepumpen, deren Verbrauch getrennt vom Haushaltsstrom erfasst wird, sie nicht mehr bezahlen. Das bringt für 2025 eine Vergünstigung um 1,3 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Verbraucht Deine Wärmepumpe 5.000 Kilowattstunden, sparst Du 65 Euro im Jahr.
Die Umlagenerstattung musst Du beim Stromanbieter beantragen, der Deine Wärmepumpe versorgt. Schicke ihm einfach unser Musterschreiben:
Musterschreiben Umlagebefreiung Wärmepumpe
Dieses Privileg für die Wärmepumpe gilt erstmals für 2025. Dein Stromanbieter muss die Befreiung bis spätestens 31. März 2026 beim örtlichen Netzbetreiber beantragen. Wenn alles klappt, erstattet Dir der Anbieter dann die Umlagekosten in Deiner Stromrechnung.
Nimmst Du künftig eine neue Wärmepumpe an einem eigenen Stromzähler in Betrieb, solltest Du die Befreiung von den Umlagen am besten sofort beantragen. Der Stromanbieter muss dann dem Netzbetreiber bis spätestens 31. März den Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe im abgelaufenen Jahr melden (§ 52 EnFG).
Wie kannst Du Wärmepumpenstrom nutzen?
Voraussetzung für die Nutzung von vergünstigtem Wärmepumpenstrom ist ein eigener Stromzähler für die Wärmepumpe. Nur so kann der Verbrauch der Wärmepumpen getrennt vom Haushalt abgerechnet werden. Außerdem muss Deine Wärmepumpe für den Netzbetreiber steuerbar sein.
Sehen wir uns diese beiden Voraussetzungen einmal genauer an. Wir unterscheiden zwischen Neubau oder bestehendem Haus und zwischen neuer oder bestehender Wärmepumpe.
Lohnt sich im Neubau ein zweiter Stromzähler für die Wärmepumpe?
Bei einem Neubau lohnt sich Wärmepumpenstrom oft nicht, weil Wärmepumpen in energieeffizienten Neubauten in der Regel nur wenig Strom verbrauchen. Trotzdem solltest Du direkt für einen zweiten Zählerplatz im Zählerkasten sorgen, wenn Du ein neues Haus baust. Das raten auch die Verbraucherzentralen. Selbst wenn Du die Wärmepumpe erstmal gar nicht separat anschließen willst, bleibst Du flexibel, falls sich die Bedingungen in Zukunft ändern und Du einen zweiten Zähler brauchst.
In einem Neubau kannst Du für eine Wärmepumpe ohne eigenen Zähler einen Pauschalrabatt von rund 165 Euro im Jahr sichern, schau mal ins nächste Kapitel.
Lohnt es sich, einen zweiten Stromzähler für die Wärmepumpe nachzurüsten?
Einen zweiten Stromzähler für die Wärmepumpe nachzurüsten, kann sich in einem bestehenden Haus lohnen, wenn Deine Wärmepumpe einen hohen Stromverbrauch hat. Über 3.000 Kilowattstunden im Jahr sollten es mindestens sein, um die zusätzlichen Kosten für den zweiten Zähler über den günstigen Wärmepumpenstrom wieder hereinzuholen. Das haben wir oben im ersten Abschnitt erklärt.
Wenn Dein Zählerschrank bereits einen zweiten Zählerplatz hat, kostet die Installation des Zählers für die Wärmepumpe oft nur einen niedrigen dreistelligen Betrag. Brauchst Du aber einen komplett neuen Zählerschrank, liegen die Kosten oft bei mehreren Tausend Euro. Das lohnt sich nicht unbedingt. Wenn Du eine Wärmepumpen-Förderung beim Staat beantragst, können allerdings auch die Kosten für die Umrüstung des Zählerschranks bezuschusst werden. Besprich mit einem Elektrofachbetrieb, was sich für Dich auszahlt.
Wärmepumpe und Solarstrom: Zwei Zähler in Kaskadenschaltung
Mit Solarstrom aus Deiner Photovoltaikanlage kannst Du Deinen Haushalt und die Wärmepumpe versorgen. Etwas kompliziert wird es, wenn Du gleichzeitig einen eigenen Stromtarif für die Wärmepumpe nutzen willst. Denn einerseits soll der Solarstrom die Wärmepumpe erreichen, andererseits muss der Netzstrombezug der Wärmepumpe separat abgerechnet werden.
Die Lösung ist eine sogenannte Kaskadenschaltung. Dabei werden zwei Stromzähler nicht nebeneinander betrieben, sondern hintereinander geschaltet. Letztendlich bekommt dabei nicht die Wärmepumpe, sondern der Haushalt einen separaten Stromzähler, der hinter dem Hauptstromzähler sitzt. Der Netzbetreiber berechnet, wie viel des gesamten Stromverbrauchs auf die Wärmepumpe entfällt. So kannst Du einen günstigen Wärmestrom-Tarif abschließen und gleichzeitig Solarstrom im ganzen Haus nutzen.
Dieses Messkonzept lohnt sich oft in älteren, sanierten Gebäuden mit höherem Wärmebedarf und Stromverbrauch. Dein Wärmepumpen-Fachbetrieb und der Netzbetreiber sollten Dich dazu im Einzelfall beraten.
Wenn der Wärmebedarf niedrig ist, etwa in neueren Gebäuden, oder Du viel eigenen Solarstrom nutzen kannst, lohnt sich eine Kaskadenschaltung kaum. Setz dann lieber auf einen Stromzähler und optimiere Deine Stromkosten mit einem Energiemanagementsystem und vielleicht einem dynamischen Stromtarif.
Was bedeutet die Steuerbarkeit für neue Wärmepumpen?
Neu installierte Wärmepumpen mit einer Leistung von über 4,2 Kilowatt zählen seit 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach Paragraf 14a EnWG. Bei diesen Wärmepumpen kann der Netzbetreiber die Heizleistung kurzzeitig auf 4,2 Kilowatt drosseln. Das geht über eine Steuerbox am Stromzähler. Diese Steuerung wird heute in der Praxis noch kaum umgesetzt, soll in Zukunft aber Überlastungen des Stromnetzes vermeiden.
Die Steuerung hat für Dich in der Regel keine Nachteile. Wenn die Heizleistung kurzzeitig gesenkt wird, bleibt es trotzdem warm in Deiner Wohnung. Im Gegenzug bekommst Du aber Rabatte auf die Netzentgelte – entweder über Wärmepumpenstrom oder alternativ als Pauschalbetrag.
Es genügt laut der Bundesnetzagentur, dass Du Deine Wärmepumpe beim Netzbetreiber anmeldest und sie theoretisch steuerbar wäre. Die Netzbetreiber haben noch bis mindestens 2030 Zeit, um Steuerboxen überall zu installieren. In unserem Ratgeber zum Thema liest Du mehr über die technische Umsetzung der Steuerung.
Was gilt bei der Steuerbarkeit für ältere Wärmepumpen?
Ältere Wärmepumpen, die vor 2024 eingebaut wurde, sind nicht unbedingt steuerbar und müssen es auch nicht sein. Falls Du einen separaten Stromzähler für die Wärmepumpe hast und bereits einen vergünstigten Stromtarif für die Wärmepumpe nutzen kannst, musst Du nicht aktiv werden.
Falls Deine ältere Wärmepumpe bislang aber am Haushaltsstromzähler angeschlossen ist, könnte es sich lohnen, sie für den Netzbetreiber steuerbar zu machen. Auch ohne eigenen Zähler bekäme sie dann den Pauschalrabatt von im Schnitt 165 Euro pro Jahr, mehr dazu im nächsten Abschnitt. Nicht jede Wärmepumpe kann aber ohne Nachteile steuerbar gemacht werden. Manche beherrschen zum Beispiel keine Leistungsabsenkung auf 4,2 Kilowatt, sondern nur auf null. Sprich am besten mit der Firma, die Deine Wärmepumpe eingebaut hat.
Wann sind 160 Euro Pauschalrabatt eine Alternative zum Wärmepumpenstrom?
Der Pauschalbetrag ist eine Alternative bei einem eher niedrigen Verbrauch der Wärmepumpe von rund 3.000 Kilowattstunden im Jahr. Dann nämlich fressen die Kosten für den zweiten Stromzähler die Ersparnis durch den Wärmepumpenstrom auf. Für den pauschalen Rabatt brauchst Du schönerweise keinen zweiten Zähler. Deine Wärmepumpe muss nur steuerbar sein.
Der Pauschalrabatt nennt sich „Modul 1“ und lag laut der Bundesnetzagentur zuletzt zwischen 124 und 188 Euro im Jahr, abhängig von Deiner Region. Im Schnitt kannst Du mit rund 160 Euro rechnen. Diesen Rabatt bekommst Du jährlich als Netzentgeltreduzierung auf Deine Stromrechnung gutgeschrieben. In unserem weiterführenden Ratgeber liest Du alles zu Modul 1.
Ab wann lohnt sich Wärmepumpenstrom nach Modul 2?
Wärmepumpenstrom nennt sich „Modul 2“ und lohnt sich unserer Einschätzung nach sehr wahrscheinlich, wenn Deine Wärmepumpe 4.500 Kilowattstunden pro Jahr oder mehr verbraucht. Der Vorteil beim Wärmepumpenstrom ist, dass der Rabatt nicht pauschal, sondern pro verbrauchter Kilowattstunde wirkt. Je höher der Verbrauch, desto mehr sparst Du mit Modul 2.
In der Finanztip-Analyse, die Du im ersten Abschnitt dieses Ratgebers findest, haben wir beide Varianten verglichen: Normaler Haushaltsstrom für die Wärmepumpe mit dem Pauschalrabatt nach Modul 1 und Wärmepumpenstrom nach Modul 2. Bei elf unserer 15 Musterhaushalte lohnte sich der Wärmestrom. Bei einem Verbrauch von unter 4.500 Kilowattstunden solltest Du die Optionen aber abwägen, besonders wenn auch Dein Haushaltsstromverbrauch eher niedrig ist.
Kannst Du Wärmepumpenstrom mit dynamischen Stromtarifen kombinieren?
Die Vergünstigungen für Wärmestrom kannst Du mit einem dynamischen Stromtarif kombinieren. Dann solltest Du aber nicht nach Wärmepumpenstrom suchen, sondern dynamische Stromtarife vergleichen. Frage bei den Anbietern nach, ob sie die Rabatte für Wärmepumpen nach Modul 1 oder Modul 2 an Dich weitergeben. Nutze dafür gerne unser Musterschreiben § 14a. Weil die Regelungen recht neu sind, läuft das noch nicht immer reibungslos.
Bei einem dynamischen Stromtarif zahlst Du für den Stromeinkauf immer den aktuellen, ständig schwankenden Börsenstrompreis. Verschiebst Du den Verbrauch clever in günstige Stunden, sparst Du Stromkosten. Wärmepumpen eignen sich dafür gut: Sie haben einen hohen Strombedarf, sind aber oft zeitlich flexibel und können teure Stunden überbrücken.
Wärmepumpenstrom setzt dagegen bei den Netzgebühren an. Du profitierst von günstigeren Netzentgelten entweder als Pauschalbetrag nach Modul 1, oder pro Kilowattstunde als Wärmepumpenstrom nach Modul 2.
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Wie hat Finanztip Vergleichsportale für Wärmepumpenstrom getestet?
Finanztip hat Vergleichsportale für Wärmepumpenstrom zuletzt im Herbst 2025 getestet. Über eine Google-Suche haben wir insgesamt fünf Internetseiten gefunden, über die sich Stromtarife für Wärmepumpen vergleichen ließen und die nicht lediglich die Ergebnisse eines anderen Vergleichsportals auf ihrer Seite spiegelten. Diese fünf Portale haben wir näher untersucht:
- Check24 mit eigener Datenbank
- Mut-Zum-Wechseln mit eigener Datenbank
- Stromvergleich mit Daten von Verivox
- Verivox mit eigener Datenbank
- Wechseljetzt mit Daten von Verivox
Welche Kriterien und Testprofile galten für den Vergleich?
Wir definierten 15 Musterhaushalte, für die wir im August und September 2025 auf den Portalen nach Wärmepumpen-Stromtarifen suchten. Die Haushalte waren über ganz Deutschland verteilt, von der Millionenstadt bis zum Dorf war alles dabei. Die Wärmepumpen verbrauchten entweder 3.000, 5.000 oder 7.000 Kilowattstunden pro Jahr und waren entweder an Ein- oder Zweitarifzählern angeschlossen. Bei der Frage, ob Neukundenboni in die Berechnung des günstigsten Angebots einfließen sollen oder nicht, berücksichtigten wir unterschiedliche Präferenzen. Somit erhielten wir ein realistische Testprofile.
Bei der Tarifabfrage setzten wir die Filtereinstellungen auf maximal zwölf Monate Vertragslaufzeit bei mindestens zwölf Monaten Preisgarantie. Wir berücksichtigten nur Tarife, die auch direkt über das jeweilige Portal abgeschlossen werden konnten. Alle weiteren Filter stellten wir möglichst so ein, dass sie den von Finanztip empfohlenen Kriterien für Stromtarife entsprachen.
Alle getesteten Portale lieferten unter diesen Bedingungen eine breite Auswahl an Tarifen. Die Plausibilität der günstigsten Tarifergebnisse überprüften wir direkt beim jeweiligen Stromanbieter.
Wie schnitten die Portale für Wärmepumpenstrom ab?
Verivox schnitt in der Finanztip-Untersuchung am besten ab. Es lieferte für zwölf der 15 Musterhaushalte den günstigsten Stromtarif für die Wärmepumpe. In den drei übrigen Fällen war der günstigste Preis um höchstens fünf Prozent teurer.
Check24 lieferte immerhin für acht Musterhaushalte den Bestpreis. Im schlechtesten Fall war der günstigste Tarif um sieben Prozent teurer als bei der Konkurrenz.
Mut-Zum-Wechseln fand für nur drei Musterhaushalte den günstigsten Wärmepumpen-Stromtarif. Die Preisabweichung zu den günstigsten Tarifen in unserem Test lag bei bis zu 14 Prozent.
Stromvergleich arbeitet mit Daten von Verivox und bereitet diese etwas anders auf. Insgesamt lieferte das Portal aber deutlich weniger Bestpreise und gegenüber dem „Original“ waren für uns keine Vorteile auszumachen.
Wechseljetzt bekommt ebenfalls Daten von Verivox. In unserer Untersuchung fanden wir allerdings mehrere Tarife, deren Preise sich nicht beim Stromanbieter bestätigen ließen. Nur für einen Musterhaushalt konnten wir tatsächlich den Bestpreis finden. Teilweise wurden Tarife für Nachtspeicherheizungen angezeigt, obwohl wir nach Tarifen für Wärmepumpen gesucht hatten.
Welche Portale empfiehlt Finanztip?
Wir empfehlen für den Vergleich von Stromtarifen für Wärmepumpen die Portale Verivox und Check24. Beide lieferten für die Mehrzahl unserer Musterhaushalte die günstigsten Preise. Zum Teil gab es auf den Vergleichsportalen höhere Bonuszahlungen als direkt bei den Anbietern. In keinem Fall hätte man direkt beim Anbieter den günstigsten Preis bekommen. Die Portale bieten also eine hohe Vergleichbarkeit unterschiedlicher Anbieter und gleichzeitig günstige Preise.
Check24 fragt in seinem Vergleich nicht danach, ob ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe vorhanden ist. Der ist aber Voraussetzung für einen Wärmestromtarif. Verivox stellt seinen Nutzerinnen und Nutzern diese hilfreiche Frage und führt so zuverlässiger zum passenden Tarif.
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