Tipps & Tricks
Passwort-Chaos: Die 8 wichtigsten Fragen und Antworten
Passwörter sind wichtig, machen aber oft Probleme. Für jeden Account ein eigenes – und dann merken oder schützen? Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen.

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Passwörter sind wichtig, machen aber oft Probleme. Für jeden Account ein eigenes – und dann merken oder schützen? Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen.


Über die letzten Wochen hinweg erreichten uns aus der Unterstützer-Community mehrere Fragen zum Thema “sicheres Passwort”. Deswegen haben wir für Dich hier einen Sammelbeitrag mit den häufigsten Fragen:
Am besten nutzt Du eine sogenannte Diceware-Liste und erstellst daraus eine Passphrase mit mehreren zufälligen Wörtern. Das kannst Du zum Beispiel mit einem Würfel machen, den Du fünfmal würfelst und aus den jeweiligen Ziffern ein Wort aus der Liste aussuchst. Du solltest insgesamt mindestens fünf zufällig gewürfelte Wörter nutzen, damit Deine Passphrase sicher ist.
Wichtig ist, dass Du die Reihenfolge der Wörter nicht veränderst. So vermeidest Du unbewusste Muster und erhöhst die Sicherheit. Das Ergebnis ist ein langes Passwort, das schwer zu knacken ist.
Wie das genau geht, liest Du in diesem Beitrag zum Thema “Passphrases: Sicheres Passwort durch Würfeln – was ist dran?”.
Passkeys sind sehr sicher. Du kannst sie Dir wie einen digitalen Schlüssel auf Deinem Handy vorstellen. Mit Fingerabdruck oder Gesichtsscan entsperrst Du damit Deinen Account.
Dabei wird kein Passwort übertragen – es kann also auch nicht gestohlen werden. Außerdem sind bei Passkeys direkt zwei Sicherheitsfaktoren kombiniert: Etwas, was Du besitzt, sowie ein eindeutiges Merkmal, also Dein Gerät und Deine biometrischen Daten. Das macht Passkeys besonders stark.
Am einfachsten geht das mit einem Passwort-Manager. Der speichert Deine Passwörter sicher und hilft Dir, neue zu erstellen. Außerdem füllt er Logins automatisch aus.
Du kannst auch die Passwort-Manager nutzen, die auf Deinem iPhone oder Android-Handy schon vorinstalliert sind. Deine Daten sind dort verschlüsselt und nur für Dich zugänglich.
Hier hilft ebenfalls ein Passwort-Manager. Er bündelt Deine Daten an einem Ort und sorgt dafür, dass Du weniger Tools brauchst. Gleichzeitig bleibt Deine Sicherheit hoch, weil alle Passwörter verschlüsselt gespeichert sind. Du musst Dir also nichts mehr merken.
Ja, in der Regel schon. Deine Daten sind verschlüsselt und liegen nicht einfach offen im Netz, sondern in einem digitalen Tresor. Auf diesen Tresor hast nur Du Zugriff, z. B. mit einem Hauptpasswort oder Deinem Fingerabdruck.
Ganz ausschließen lässt sich ein Risiko nie. Aber wie bei einem echten Tresor gilt: Dein Gold, also Deine Passwörter, sind dort meist besser geschützt als bei Dir zuhause – etwa in einer unverschlüsselten Datei auf dem Rechner oder offen sichtbar auf einem Notizzettel auf dem Schreibtisch.
Zusätzlich hast Du mehr Komfort, weil Du von überall auf Deine Passwörter zugreifen kannst. Und Du vermeidest das Risiko, dass Daten verloren gehen, durch einen kaputten Rechner oder durch Schäden wie Feuer oder Wasser.
Die häufigste Methode ist Phishing. Dabei versuchen Betrüger, Dich zur Herausgabe Deiner Daten zu bringen. Sei deshalb vorsichtig bei E-Mails und Webseiten, die das unter Vorwänden von Dir verlangen.
Mit ein paar einfachen Regeln kannst Du Dich gut schützen:
Wenn Dein Passwort als kompromittiert gemeldet wird, solltest Du es sofort ändern. Besonders wichtig ist das, wenn Du es mehrfach verwendet hast.
Dann solltest Du es überall ändern und künftig unterschiedliche Passwörter nutzen.
Manche Passwort-Manager bieten einen Notfallzugriff an. Dabei kann eine Person Zugriff beantragen, wenn Du nicht innerhalb eines vordefinierten Zeitraums reagierst. Zusätzlich solltest Du Dich mit Deinem digitalen Nachlass beschäftigen. Mehr Details liest Du in unserem Ratgeber zum digitalen Nachlass.
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