Tipps & Tricks

Motorradversicherung 2026: So sparst Du trotz steigender Beiträge

Die Motorradsaison geht bald wieder los: Also Zeit zu prüfen, ob Du bei der Versicherung sparen kannst. Mit diesen Tipps holst Du mehr raus.

Kathrin Gotthold-Hildebrandt Vorsorge und Versicherung
Motorradversicherung 2026: So sparst Du trotz steigender Beiträge

Sobald es im Frühjahr wieder wärmer wird, beginnt auch die Motorradsaison. Aber vorher solltest Du prüfen, ob Du mit einem Versicherungswechsel sparen kannst. Denn viele Versicherer haben ihre Beiträge 2024 und 2025 spürbar erhöht – ein Tarifvergleich lohnt sich jetzt besonders.

Wichtig: Fährst Du Dein Motorrad mit einem Saisonkennzeichen, läuft Deine Kündigungsfrist oft schon jetzt. Beginnt Deine Saison z. B. im April, musst Du meist bis Ende Februar kündigen. Steigt der Beitrag oder wechselst Du die Maschine, hast Du ohnehin ein Sonderkündigungsrecht und kannst innerhalb eines Monats kündigen.

Für den Tarifvergleich empfehlen wir Dir große Vergleichsportale wie Check24 oder den Vergleichsrechner Nafi-Auto mithilfe unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung (PDF).

Mit den folgenden Tipps sparst Du zusätzlich:

1. Motorrad als Zweitwagen versichern

Falls Du schon ein Auto hast, kannst Du Deine Maschine auch als Zweitfahrzeug bei Deinem Kfz-Versicherer versichern. Vergleiche, ob das günstiger ist. Oft bekommst Du für das Motorrad dann direkt eine bessere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) als beim Neueinstieg.

2. Beiträge prüfen, bevor Du eine Maschine kaufst

Wenn Du noch kein Motorrad hast, vergleich vor dem Kauf die Versicherungsbeiträge für verschiedene Modelle. Vor allem bei sportlichen Maschinen mit viel PS kann sich das lohnen. Die Typklasse unterscheidet sich je nach Modell teils deutlich – und damit auch der Beitrag.

3. Nur zahlen, wenn Du fährst

Wenn Du nicht das ganze Jahr fährst, denk über ein Saisonkennzeichen nach. Wenn Du nur von März bis Oktober unterwegs bist, kannst Du so je nach Tarif mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Wichtig: Das Saisonkennzeichen sollte mindestens sechs Monate gelten, damit Deine Schadensfreiheitsklasse besser wird. Bei kürzeren Zeiträumen rechnen viele Versicherer kein vollständiges schadenfreies Jahr an.

4. Fahrerkreis klein halten

Je mehr Personen fahren dürfen, desto teurer ist die Versicherung. Halt den Fahrerkreis also klein – und achte darauf, dass die anderen Fahrer am besten über 25 Jahre alt sind und mit Dir in einem Haushalt leben. Jüngere Fahrerinnen und Fahrer sorgen häufig für deutliche Beitragszuschläge.

5. Selbstbeteiligung vereinbaren

Wenn Du kleinere Schäden selbst zahlst oder bei größeren einen Anteil übernimmst, sinkt der Beitrag. So kannst Du bei einer Teilkasko oft sparen. Üblich sind 150 € oder 300 € Selbstbeteiligung. Je höher der Betrag, desto günstiger wird der Tarif.

Eine Vollkasko lohnt sich vor allem bei neuen oder hochwertigen Motorrädern. Bei älteren Maschinen reicht häufig eine Teilkasko, die Dich gegen Diebstahl, Sturm- oder Wildschäden absichert.

Welche Mindestkriterien Du in Vergleichsportalen ansetzen solltest und weitere Spartipps liest Du in unserem Ratgeber zur Motorradversicherung.

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