Mann mit E-Auto
Bild: IMAGO / Westend61

Viele würden gerne ein Auto kaufen, schieben die Entscheidung aber noch vor sich her. Soll es wieder ein Benziner sein? Oder ein Elektroauto? Oder doch ein Diesel?

Es geht um viel Geld. Das Problem: Ein Neuwagen ist zurzeit eine unsichere Investition. So viel tut sich politisch wie technisch. Auch die Corona-Pandemie hat sich unser Mobilitätsverhalten verändert. Mehr Arbeit im Homeoffice bedeutet auch weniger Fahrten zur Arbeit, dann brauchst Du vielleicht gar kein eigenes Auto, sondern greifst besser auf Carsharing zurück.

Trotzdem liebäugeln viele erstmals mit einem E-Auto. Zwischen Juni 2020 und Juni 2021 wurden mehr E-Autos und Plugin-Hybride zugelassen als in allen Jahren zuvor – zusammengerechnet. Mehr als eine halbe Million Fahrzeuge sind hinzugekommen, damit fährt jedes siebte neu zugelassene elektrisch. Gut ein Viertel der Bundesbürger kann sich laut „Mobilitätsmonitor“ vorstellen, ein E-Auto zu kaufen.

Die staatliche Förderung macht den Kauf attraktiv. Doch die Lieferzeiten sind lang. Und die Technik ist noch nicht komplett ausgereift.

Mangelnde Reichweite, unzuverlässige Ladesäulen und das langwierige Laden lassen vielleicht auch Dich zögern. Zudem entwickelt sich die Batterietechnik so rasant, dass jedes Jahr des Wartens einen großen Sprung bei der Reichweite bedeutet.

Also doch ein Verbrenner? Ökonomisch ist das vielleicht kurzfristig die beste Entscheidung. Aber Achtung: Die Politik ist entschlossen, den Klimaschutz ernster zu nehmen. Dazu verpflichtet sie das Klimaschutzgesetz, das aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts verschärft wurde. Die Spritkosten werden in den nächsten Jahren deutlich steigen. Und so manche Stadt denkt über Fahrverbote nach, nicht nur für Diesel. Darüber hinaus hat die Europäische Union Pläne vorgestellt, laut denen ab 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor verkauft werden dürfen.

Diese Faktoren werden sich auf den Wiederverkaufswert des Autos auswirken, das Du jetzt anschaffst.

 

Was ein Auto wirklich kostet

Viele sind sich gar nicht bewusst, wie teuer ein Auto im Unterhalt wirklich ist: Allein der Wertverlust beträgt bei Neuwagen mehrere hundert Euro im Monat. Dazu kommen Kosten für Versicherung, Steuer, Wartung und Kraftstoff. Monatlich sind zwischen 300 und 700 Euro völlig normal:

Für einen neuen Golf VIII mit 1.0l und 90 PS musst Du bei einer Fahrleistung von 10.000 Kilometern mit diesen Kosten rechnen:

 

Unterhaltskosten für einen Golf VIII

Kostenart Ausgaben in Euro
Versicherung 40
Steuer 7
Benzin 77
Inspektionen/Wartung 11
Wertverlust 256
gesamt 428

Quelle: autokostencheck.de (Stand: Juni 2021)

 

Auf autokostencheck.de kannst Du auch die Kosten für Dein Auto ermitteln. Dabei handelt es sich bei allen Angaben zwar eher um Richtwerte. Sie vermitteln jedoch einen guten Eindruck, mit welchen Summen Du rechnen musst.

 

Das Problem mit dem Kraftstoff

Das Problem für den Verbrenner ist seine Umweltschädlichkeit. Dafür geht es ihm jetzt an den Kragen. Das Bundes-Klimaschutzgesetz nennt verbindliche Klimaziele: Allein im Verkehr sollen sich die Emissionen binnen zehn Jahren fast halbieren. Die Ziele werden laut Forschern nur über einen Kostenanstieg bei Kraftstoffen zu erreichen sein. Das bedeutet: Der Betrieb von Verbrennern wird teurer werden.

Für einen Golf VIII mit 90 PS entfallen heute ein Fünftel der Gesamtkosten auf Benzin. Dieser Anteil wird steigen.

Dieses Jahr wurde bereits die CO2-Steuer eingeführt: Pro Liter Benzin beträgt sie 2021 rund 7 Cent (brutto), für einen Liter Diesel zahlst Du rund 8 Cent (brutto). Bis 2025 verdoppeln sich diese Kosten.

Möglich ist aber, dass sich die Steuer noch schneller erhöht: Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Bundesregierung im Frühling die Klimaziele verschärft. Offen ist aber, wie Deutschland sie erreichen soll – höhere CO2-Preise ab 2022 sind eine Option.

Stell Dir folgendes Szenario vor: Du kaufst Dir jetzt einen Verbrenner, den Du nach sechs Jahren weiterverkaufst. Der Spritpreis liegt dann mindestens bei 1,70 Euro pro Liter, wenn sich bis auf den CO2-Preis alle Kosten auf Benzin und Diesel nicht stärker verändern. Kraftstoffkosten sind nach dem Wertverlust der größte Kostenfaktor beim Betrieb eines Autos.

Darüber hinaus könnten bestimmte Städte Fahrverbote ankündigen. Vorbilder dafür gibt es bereits in anderen europäischen Metropolen wie London.

Das Ergebnis: Ein aus heutiger Sicht attraktiver Verbrenner wäre in zehn Jahren möglichweise sehr teuer im Betrieb – und nur noch eingeschränkt fahrbar.

Was folgt daraus? Schon bald wird es deutlich schwerer, Dein Auto weiterzuverkaufen. Du müsstest einen empfindlichen Wertverlust hinnehmen, ähnlich wie nach dem Dieselskandal.

Natürlich ist das ein kleiner Blick in die Glaskugel. Forscher vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und vom Center of Automotive Management sehen dieses Szenario jedoch durchaus als realistisch an.

 

Ist ein Elektroauto die sichere Wahl?

Kaum Wartungskosten, tendenziell umweltfreundlicher und geringere Betriebskosten: Es spricht einiges für die Elektromobilität. Aktuelle Elektroautos bieten realistische Reichweiten von 300 Kilometern und mehr. Damit sind sie auch für Vielfahrer alltagstauglich. Hohe Batteriekapazitäten treiben die Kosten aber (noch) stark in die Höhe. Einige Hersteller bieten inzwischen identische Modelle mit verschiedenen Batteriegrößen an. Du kannst also erheblich Geld sparen, wenn Du auf Reichweite verzichtest.

Zurzeit werden in Elektroautos überwiegend Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher eingesetzt. Diese Technik kann sogar noch weiterentwickelt werden: Etwa die anderthalbfache Reichweite bei gleicher Größe ist möglich, schätzen Autoexperten.

Doch bis zum Ende des Jahrzehnts könnte es einen großen Sprung in der Entwicklung von Batterien geben: Viele Forscher rechnen damit, dass neuartige Feststoffbatterien künftig die aktuelle Technik verdrängen. Reichweite wäre dann kein Problem mehr. Feststoffbatterien speichern deutlich mehr Energie bei gleicher Größe. Zudem können sie nicht in Flammen aufgehen, sind weniger anfällig für Temperaturschwankungen und halten länger.

Diese Fortschritte können Dich als heutige E-Auto-Käuferin teuer zu stehen kommen: Wer kauft in fünf Jahren Deinen Gebrauchten mit einer Reichweite von 150 Kilometern, wenn in den Schaufenstern bezahlbare E-Autos mit 500 Kilometern Reichweite stehen?

Schlimmer noch: Mit der Zeit verlieren die aktuellen Akkus an Kapazität. Hersteller übernehmen Garantien häufig nur für drei viertel der ursprünglichen Reichweite. Und zwar für eine Zeit von acht Jahren oder für 160.000 Kilometer – je nachdem, was schneller eintritt. Ein Viertel weniger Reichweite, das kann Deinen Wochenendausflug schon stressig machen, Stichwort Reichweitenangst.

Das Phänomen kannst Du übrigens heute schon beobachten. Die E-Auto-Fans der ersten Stunde, die zum Beispiel vor vier Jahren gekauft haben, werden ihre Fahrzeuge jetzt nicht mehr los: Die erste Generation des Renault Zoe zum Beispiel ist ein Ladenhüter bei Gebrauchtwagenhändlern. Der Hersteller hat extra ein Programm aufgesetzt, bei dem er sich den Verlust mit Händlern teilt, die solche Autos in Zahlung genommen haben.

Auch Fördermaßnahmen wie die Elektroautoprämie beeinflussen den Markt für Gebrauchte: Um 5 Prozent sanken die Preise für Fahrzeuge aus erster Hand. Denn durch die Prämie waren Neuwagen auf einmal günstiger. Dieses Risiko besteht in der Zukunft weiter: Ein neuer Volkswagen ID.3 Pro für 35.460 Euro verliert nach vier Jahren wahrscheinlich mehr als 40 Prozent an Wert. 5 Prozent Wertverlust bedeuten 1.000 Euro weniger im Geldbeutel nach dem Weiterverkauf.

Leasing schützt Dich vor diesem Risiko: Die Leasingrate verändert sich nicht durch marktbedingte Wertverluste. Dafür muss der Händler einstehen. Aber Leasing hat auch Risiken: Bei Schäden am Auto wirst Du bei der Rückgabe zur Kasse gebeten – das wird schnell teuer!

 

Mann bei der Autoauswahl
Bild: AdrianHancu / GettyImages

 

Wenn Du trotzdem ein E-Auto willst

Elektroautos sind stark nachgefragt. Deshalb sind Lieferzeiten von einem halben Jahr und mehr aktuell die Regel. Aber es gibt einen Trick, das zu umgehen: die sogenannte Pool-Bestellung. Das sind Großbestellungen, die Händler in Auftrag geben, bevor Kunden die Wagen gekauft haben. So kannst Du Dein gewünschtes Modell schneller bekommen, musst aber auf individuelle Anpassungen verzichten.

Für eine Übersicht und Erfahrungen anderer Elektroautofahrer schau Dich am besten im Forum von goingelectric.de um.

Wenn Du Zeit hast, konfigurierst Du Dein Auto beim Händler und kannst Dir das typische Verhandeln sparen: Es gibt voraussichtlich noch bis 2025 die Förderung von bis zu 9.000 Euro – viel mehr kannst Du auf Grund der großen Nachfrage kaum rausholen.

 

Strom ist nicht gleich Strom

Die große Nachfrage nach Elektroautos wird auch durch die geringeren Kosten im Vergleich zum Verbrenner begründet. 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten eines Elektroautos entfallen auf Strom. Ganz so pauschal lässt sich das aber nicht sagen: Der Strompreis spielt eine große Rolle und der unterscheidet sich stark, je nachdem wo du lädst.

Während Dir im Eigenheim Solarpaneele Strom für etwa 10 Cent bereitstellen, zahlst Du beim Laden über die eigene Wallbox zwischen 26 und 29 Cent – und an Schnellladesäulen an Autobahnen auch mal 79 Cent pro Kilowattstunde. Zur Einordnung: Ein E-Auto verbraucht grob gesagt zwischen 15 und 30 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Im schlimmsten Fall liegen die Stromkosten also bei rund 20 Euro pro 100 Kilometer, das ist mehr als bei den allermeisten Verbrennern.

Zudem besteht noch immer Chaos an Ladesäulen. Du brauchst die richtige Kundenkarte, und manchmal gibt es technische Ausfälle. Der Witz: Je nach Karte werden Dir andere Kosten in Rechnung gestellt.

 

Warum Du über einen Verbrenner nachdenken solltest

Es ist daher eine Überlegung wert, noch für ein paar Jahre auf einen gebrauchten Verbrenner zu setzen. Er kann ruhig zehn Jahre alt sein. Viele Autos fahren dann noch rund fünf Jahre und sollten eine Laufleistung von über 200.000 Kilometern erreichen – zumindest bei regelmäßiger Wartung. Die Ersatzteile sind günstig, und der Wertverlust ist viel geringer als bei neueren Autos: So verliert ein Skoda Octavia aus dem Jahr 2010 nur noch rund 30 Euro an Wert pro Monat.

Auch ökologisch kann es sinnvoller sein, ein Verbrennerauto über die gesamte Lebensdauer zu fahren, statt es vorzeitig zu verschrotten und auf ein Elektroauto umzusteigen.

 

Was Du als Autokäuferin beachten solltest

Ab 3.000 bekommst Du einen robusten Gebrauchten, der vielleicht noch fünf Jahre hält. Der Wertverfall in den nächsten Jahren könnte größer sein als erwartet und ein Weiterverkauf lohnt sich dann vermutlich nicht mehr. Investiere daher nicht zu viel.

Beim Kauf solltest Du Dir Rechnungen vorlegen lassen, die die Laufleistung belegen, und darauf achten, dass der Wagen scheckheftgepflegt ist, neuen TÜV hat und Wartungen sowie Zahnriemenwechsel durchgeführt wurden. Ein gerissener Zahnriemen führt häufig zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Der Wechsel kostet zwischen 500 und 1500 Euro. Die angeblich wartungsfreie Alternative Steuerkette hat zwar häufig kein Wechselintervall, kann aber auch hohe Kosten verursachen.

Viele Autos fahren deutlich mehr als 100.000 Kilometer, aber bei Kilometerständen jenseits der 150.000 wird das Risiko eines Motorschadens größer – ein finanzieller Totalausfall. Dafür ist der Kaufpreis geringer und Dein Schaden hält sich in Grenzen.

Florian Machnow
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24 Kommentare

  1. Als Kleinfamilie mit mittlerem bis geringem Einkommen im Speckgürtel einer Großstadt fahren wir unseren Polo Limousine Benziner aus 2016 wohl, bis er auseinander fällt. 6 l/100 km, max 6000 km pro Jahr.

    Es ist nichts zu Ende gedacht. Wir sind sehr für Umweltschutz… aber:
    Wer soll sich Mobilität noch wie leisten können bei dem maroden und schlecht ausgebauten ÖPNV, der auch zu teuer ist, was seine Leistungen (Unpünktlichkeit, schlechte Anbindungen, Tarifdschungel, etc) betrifft.

    Nicht jeder wohnt im Haus samt persönlicher Wallbox, in unserer TG mit den anderen 10 Parteien wird gerade versucht überhaupt Stromanschluss zu bekommen, wo wie verlegen…

    Strom: woher, wie teuer, entstehende Abhängigkeiten?
    Batterien: seltene Erden, Abhängigkeit China o.a.? Recycling, Entsorgung?

    Ganz ehrlich, für die paar km, die wir als Familie im Jahr fahren (6.000 max.), steht alles (Umweltschutz, Kosten) für uns wohl noch einige Zeit in keinem Verhältnis zueinander. Es ist nicht in Ordnung, dass Katalysatoren ausgebaut und verkauft werden und die Dreckschleudern dann in Afrika weiterfahren.

    Uns drängt sich der Eindruck auf, dass es wie immer um Profit geht, denn: würde es tatsächlich um Umweltschutz, Ökologie und Klimaschutz gehen, würde man Prämien ausschreiben fürs freiwillige Abgeben des eigenen Autos bzw Verpflichtung, sich mindestens x Jahre kein neues anzuschaffen, würde man den ÖPNV massiv ausbauen, Carsharing bis ins kleinste Dorf fördern, mehr Home-Office anbieten, weniger dicke ressourcenverschlingende Autos bauen, sondern auf kleine sparsame Autos in vorwiegend hellen Farben setzen (in Größe, Verbrauch/Batteriekapazität etc.) und alte Autos erhalten/umrüsten, statt immer neu und immer mehr…

  2. Deutschland zurück in die Vergangenheit mit (Lasten)Fahrrädern!
    In Vietnam fährt man stattdessen inzwischen lieber mit dem (Verbrenner)Auto. Verkehrte Welt.

  3. Mein Tipp für die nächsten zehn Jahre: Erdgasauto fahren. Ich fahre seit 15 Jahren Gasautos – zuerst ein umgerüstetes Flüssiggasfahrzeug, seit 9 Jahren einen damals für 4.500 Euro gebrauchten Renault Scenic 2 (Bj. 2004), den der Vorbesitzer auf Erdgasantrieb umrüsten ließ. So habe ich drei Erdgastanks im Kofferraumboden und einen vollwertigen Benzintank. Man nennt das bivalent. Monovalente Fahrzeuge sind schon im Werk auf Gasbetrieb ausgerichtet und haben nur einen kleinen Benzintank für cirka 100km Reichweite, falls mal eine CNG-Tankstelle ein paar Kilometer weiter entfernt ist. Mit der Tankstellendichte hatte ich nie Probleme. Im Umkreis von 30 km gibt es in der Regel überall in Deutschland mindestens eine Gastanke. Für 400km zahle ich rund 15 Euro „Sprit“ – und das auch noch mit gutem Gewissen. Denn Erdgasantriebe gelten als vielfach sauberer im Vergleich zu anderen Verbrennermotoren. Leider fokussieren sich inzwischen alle Hersteller einzig und allein auf Elektromobilität. Selbst VW hat „den Schwanz eingezogen“, obwohl noch vor zwei Jahren Erdgasantriebe als Übergangs- und Alternativlösung zur Elektromobilität stark forciert werden sollten und SEAT als Erdgasmarke im Konzern positioniert werden sollte. Aber zehn Jahre wird es die Technik sicher noch geben und gebrauchte Fahrzeuge sind ab 5000 Euro zu haben. Ich kaufe immer nur Autos, die nie mehr als 5000-7.000 Euro kosten und fahre sie bis zum „Sankt-Nimmerleinstag“. So schert mich „Wertverlust“ nur wenig, ich habe niedrige Kraftstoffkosten und die mit Erdgas betriebenen Motoren halten ewig, da die Erdgasverbrennung gleichmäßiger abläuft als bei Benzin und Elektro. Außerdem sind Gasfahrzeuge mindestens so sicher wie Benziner – was zahlreiche Tests belegt haben. Erdgas wird mit 200 Bar betankt – die Tanks selber sind aber auf bis zu 600 Bar Fülldruck ausgelegt. Wenn die Tanks dann auch noch – wie bei meinem nachgerüsteten Fahrzeug – im Kofferraumboden liegen, dann kommen sie auch nicht mit Feuchtigkeit und Fahrbahnschmutz in Berührung. Ich habe nie verstanden, warumj nicht viel mehr Menschen Erdasautos fahren, da die Technik derart ausgereift, sicher und der Betrieb äußerst preiswert und „smooth“ ist. Ein „Tankstellendichteproblem“ gibt es einafch nicht – ich hätte es längst merken müssen.Ich bin allerdings auch bereit mal 10km „ins Land“ zu fahren, um zu tanken. Bei 15 Euro auf 400km mache ich gerne einen kleinen Ausflug…

  4. Habe mich in den letzten Tagen mit der Beschaffung eines E-Autos befasst. Meine Entscheidung steht jetzt fest. Ich werde meinen Passat Diesel noch zwei bis drei Jahre weiterfahren.
    In zwei bis drei Jahren werde ich mich dann neu orientieren in der Hoffnung auf eine größere Produktpalette, bessere Batterien und günstigere Preise.
    Ich denke ,das es die staatliche Förderung weiterhin geben wird.

    Meine Garage werde ich aber bereits mit staatlicher Förderung mit einer Wallbox ausstatten.

  5. Was ist mit kranken Menschen die einen Defi oder Herzschrittmacher haben? Ist das Auto so gut abgeschirmt? Was ist mit den Stromkosten? wenn es keinen Diesel oder Benzin mehr gibt. Wie steigen die Strompreise? Alles unklar. Die Produktion von den Batterien brauchen viel Wasser. Was ist mit dem Wasservorrat dann auf unserem Planeten. Elektro nein Danke.
    Mann sollte doch den Baumvorrat wieder aufforsten den man ins Ausland verkauft. Das wäre mal eine Aufgabe für die Konzerne, damit das CO² wieder normal wird. Mit den Windräder haut ja auch nicht so hin wie uns versprochen wurde. Stehen öfter still selbst wenn Wind geht. Der Strompreis ist gestiegen trotz extra Windparks.

  6. Den Tesla laden wir unterwegs in 20 Minuten alle 2 Stunden wenn wir eh als Familie eine Streckpause machen , bei den neuen Ladesäulen sogar nur noch in 10 Minuten, das reicht bereits nicht mehr für die Pipipause, die Säulen gehen immer, jedesmal, und wir zahlen 39 c, alles ist über Handy steuerbar, das Auto hat keinen Wertverlust, bisher sogar nur Wertsteigerung, ständig verbessern Updates die Software und fügen kostenlos neue Funktionen hinzu die wir vorher nicht hatten, es gibt keine Knebel-Serviceverträge wo eine Werkstatt mit Batteriechecks Geld verdient, die man gar nicht braucht, der Batterieleistungverlust ist minimal, wir haben immer mindestens 470km Reichweite, eher mehr, wir können bald Full Self Driving mieten.

    Wir haben kein einziges der genannten Probleme. Komisch das von dieser Option nichts im Artikel steht.

    1. Großartige Werbung für Tesla…
      Ich hätte jedoch keine Lust auf ständige updates zu warten um irgendwelche Verbesserungen zu bekommen. Das käme ich mir vor wie ein Beta Tester. Ein Bekannter von mir, hat nämlich einen Tesla Werksfahrzeug als Werbe- und Testauto, sehr günstig zur Nutzung erhalten. Ein schönes Auto, was in einigen Jahren sicher viele Käufer finden wird. Aktuell viel zu teuer und in spätestens 5 Jahren wird der Wertverlust der jetzigen Modelle, enorm sein, weil dann die Reichweite und andere Sachen deutlich besser sein werden und die Preise für Nutzfahrzeuge günstiger werden.

  7. Diese Kommentare zeigen das geringe Bewußtsein für Klimaschutz in der breiten Bevölkerung.
    Elektroautos ja – aber erst wenn billiger als Verbrenner. Bis dahin fahren wir Diesel – was schert uns die Umwelt.

    1. Ergänzung:
      Gleiches gilt leider auch für den Autor des Artikels. Mit dieser kurzsichtigen und innovationsfeindlichen Denke und ‚Milchmädchen-Rechnung‘ dürfte kein Atomkraftwerk etc. abgeschaltet werden. Devise des Artikels; Fortschritt – nein danke ! Zu teuer !

      1. Ob elektro Autos langfristig in ihrer Gesamtheit besser für den ökologischen Fußabdruck sind, ist nicht bewiesen. Ich bin davon überzeugt, dass unter dem Strich die Umwelt insgesamt mehr belastet wird.

    2. Hi, ey als einfacher mann/frau ist man aus finanziellen/sozialen gründen auf einen alten Renault twingo angewiesen. Jemand der es kaum über die Runden schafft, hat nicht noch die nötige Energie sich mit der mobilitätswende/ e-autos zu beschäftigen.

      Nimm mich als beispiel, jobbe seit ein paar Jahren ohne festanstellung. Selbst wenn ich wollte, würde da nichts gehen.

  8. Mag ja gut sein, dass man irgendwann mit einem E-Auto günstiger als mit einem Verbrenner unterwegs sein mag, aber die mangelhafte Ladesäulen-Infrastuktur, und das lästige Zwischen-Nachladen auf größeren Strecken animiert mich, trotz gebotener Prämien z. Zt. überhaupt noch nicht zum Kauf eines E-Autos.

    Da bleibe ich lieber bei meinem soliden Audi Q 3 TDI mit Euro D4 temp.

    Da weiß ich was ich habe: zwischen 5 und 6 Liter Diesel-Verbrauch, und bei Fernfahrten eine ununterbrochene Reichweite zwischen 900 und 1000 km!

    Dies ohne, mich persönlich nerven würden lästige Zwischenstops an Ladesäulen, welche zudem oft genug nicht funktionieren oder zu Hauptzeiten nicht frei wären.

    Im übrigen gefallen mir diese mit futuristischen Tablet-Touch-Screens versehenen E-Autos überhaupt nicht!

    Dazu, verstehe das wer will:

    für‘s Telefonieren ohne Freisprechen während der Fahrt, muss ich beim ‘erwischt werden ´ eine saftige Strafe bezahlen, aber das beim Fahren sehr ablenkende Bedienen von Touch Screens mit APP’s ist sinnigerweise erlaubt…

    Nö, beim E-Fahren gibt es aus meiner Sicht noch zu viele unbekannte Faktoren.

    Zudem, was die Autoindustrie bei Ihren jetzt peu à peu eingeführten E-Autos völlig außer acht lässt:

    der älteren Generation fällt es mit Sicherheit nicht so ganz einfach, mit der komplexen Bedienung der E-Autos umzugehen.

    nur um hier ein Beispiel zu nennen: der futuristische HYUNDAI IONIQ 5 mit seinen lang gezogenen zweigeteilten Tablett, anstelle einer althergebrachten Armaturentafel mit übersichtlichen Anzeigen-Instrumenten…

    Aber das ist ja wahrscheinlich ohnehin nicht die Zielgruppe der E-Auto-Industrie ….

    1. Stimme uneingeschränkt zu! Besonders was die vom Verkehr ablenkenden „Bedienungshilfen“ angeht! Unglaublich was, wenn die „arme Autoindustrie“ etwas einführt, alles plötzlich toleriert wird… Die meisten der e-Fahrzeuge verursachen schon von außen betrachtet Augenkrebs! Hat man erst in ihnen Platz genommen, so kann auch nach hinten und zur Seite nur in vereinzelten Exemplaren überhaupt am Verkehrsgeschehen teilhaben!
      Was die ältere Generation in Deutschland angeht: Die meisten sog. Senioren können nicht einmal mehr ohne Hilfe einen Fahrschein für öffentliche Verkehrsmittel ziehen (bezahlen dürfen sie aber über die Steuer alles mit). Auch verfügt die Mehrzahl dieser Bevölkerungsgruppe über keine, bzw. sehr geringe Englischkenntnisse! Wozu auch??? Wir leben ja in (armes) Deutschland…
      Wenn es um Geld und Profilierungssucht geht, ist scheinbar alles möglich!

  9. Wir wohnen in einer ETW. Dort ist zur Zeit keiner bereit die Investition für 30 Ladestationen in der Tiefgarage einzugehen. Öffentliche gibt es in der ganzen Stadt vielleicht 10!
    Entscheidung ist klar. Verbrenner max. Hybrid.

    1. Was viele vergessen, man kann zwischendurch immer noch an einer einfachen Steckdose nachladen, nur zum Schnellladen braucht es die Säulen, erklärte man mir auf der letzten Technik Messe.

  10. Als deutscher Rentner bin ich nicht in der Lage auch mit E-Autoprämie einen Neuwagen zu kaufen. Ich muss also mit meinen Steuern anderen einen neuen Luxuswagen mitfinazieren. Sollte ich doch irgendwann in der Lage sein, ein erschwingliches E-Auto zu kaufen, wird wohl mein alter Diesel später in Osteuropa landen, wo sofort sein Katalysator ausgebaut und zu Geld gemacht wird. Nun wird das Auto noch viele Jahre weiterlaufen und so richtig viel Schadstoffe ausstoßen. Was ist nun für ein Vorteil für die Umwelt entstanden? Über diese Gesichtspunkte sollte man sich auch einmal Gedanken machen!

    1. Ausgezeichnet! Stimme ich voll zu.
      Der Elektro- Schrott macht es uns vor. Er landet u.a. in Afrika – Der Umwelt zuliebe.
      Hauptsache wir haben ein
      – Grünes Gewissen und schreien mehrmals am Tag Klimaschutz, Klimaschutz und nochmals Klimaschutz!

  11. Guten Tag, diese Milchmädchenrech-nung mit den E-Autos kann ich nicht teilen, warum?
    Sobald mehr E-Autos als Verbrenner fahren, entgeht dem Staat immer mehr Mineralölsteuer. Ergo wird am Stromkreis gedreht oder E-Autos müssen extra Steuern nach Kilometer zahlen, den die Straßen und Brücken zu erneuern oder Neubauten werden ja durch die Mineralölsteuer finanziert. Was meinen Sie dazu?
    Mit freundlichen Grüßen
    Rudolf Rasche

    1. Recht haben Sie! Der Finanzminister wird schon dafür sorgen, daß die Strom-Steuer sich der Mineralöl-Steuer in etwa angleichen muß.
      Wer als Rentner oder Pensionär „unterwegs“ ist und altersbedingt keine längeren Strecken mehr per Auto fährt, ist autolos finanziell und nervlich per Taxi, Bus und Bahnen besser beraten und ökologisch vernünftig. Für Ausflüge im Nah-Erholungsbereich kann es ein Mietwagen sein, wenn gewünscht, auch elektrisch. Gute Fahrt!

  12. Wir standen letztes Jahr vor der Wahl. Verbrenner, Elektroauto oder Hybrid? Also ich hatte einen Hybrid (Toyota Auris). Ich gebe zu bedenken dass beide Varianten mit Elektroantrieb kein Schaltgetriebe haben. Für mich war es nach 3 Jahren Automatik wichtig wieder selbst schalten zu dürfen.
    Deswegen haben wir uns wieder für einen Verbrenner entschieden. Aber der Wichtigeste Aspekt war der Wiederverkauf…… nach 8 Jahren oder einer gewissen Laufleistung ist die Garantie vorbei. Dann kann ich froh sein wenn mir jemand das Auto abkauft und ich nicht noch auf den beträchtlichen Entsorgungskosten sitzen bleibe. Wer kauft mir denn das Auto dann noch ab? Jemand der nicht soviel Geld hat für ein Neues! 10000 Euro für eine neue Batterie in ein 8 Jahre altes Auto, welches noch dazu Reparatur anfälliger ist? Und so jemand hat auch kein Geld für Entsorgung. Ich muss nicht in die Glaskugel schauen was wir dann noch für unser Auto bekommen. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Autos wieder wie früher einfach sorglos abgestellt werden.

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