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Tipps & Tricks

Diese schlechten Gewohnheiten rund um Geld solltest Du Dir abgewöhnen

Schlechte Gewohnheiten bei Deinen Finanzen kosten Dich regelmäßig Geld. Was Du deshalb unbedingt vermeiden solltest.

1. "Geld-Wahrheiten" ignorieren

Nehmen wir mal ein typisches Beispiel: die Inflation. Die allermeisten kennen sie und können sich grob etwas darunter vorstellen. Für viele bleibt es trotzdem ein theoretisches Konzept und sie ignorieren, dass Geld im Laufe der Zeit tatsächlich weniger wert wird. 10.000€ verlieren innerhalb von zehn Jahren (bei einer jährlichen Inflationsrate von 2%) knapp 18% an Kaufkraft. Heißt: Etwas, das Du heute für 10.000€ kaufen kannst, kostet Dich in zehn Jahren schon mehr als 12.000€.

Um der Inflation entgegenzuwirken, musst Du also aktiv etwas tun: Hab nur das nötigste Geld auf dem Girokonto, einen sicheren Baustein auf Tagesgeld und Festgeld sowie unbedingt einen Anteil in einem weltweit gestreuten Aktien-ETF.

In den ETF kannst Du automatisch monatlich per Sparplan investieren. Bist Du um die 30 und angestellt sind 15% Deines Nettogehalts ein guter Orientierungspunkt. Die anderen 5% von der 50-30-20-Regel kommen dann aufs Tages- und/oder Festgeld – vorausgesetzt, Du hast schon einen ausreichenden Notgroschen. Wenn nicht, solltest Du erstmal mehr dafür und weniger für den ETF einplanen.

2.  Nur bei den kleinen Dingen sparen

Natürlich solltest Du kleine und regelmäßige Ausgaben im Auge behalten: Holst Du Dir zweimal die Woche einen Coffee to go für 3€, kostet Dich das im Jahr über 300€.

Aber viel wichtiger sind die größeren Stellschrauben: Beim Investieren kann es Dich langfristig z. B. schnell mehrere zehntausend Euro kosten, wenn Du ein paar Jahre später anfängst. Verhandelst Du regelmäßig Dein Gehalt oder wechselst den Job kann Dir das im Laufe der Zeit Tausende Euro mehr bescheren.

3. Deinen Kontostand Deine Ausgaben bestimmen lassen

Aussagen wie "Auf dem Konto ist noch was drauf, dann kann ich's auch ausgeben" führen dazu, dass Du Geld verschwendest. Warte nicht, bis Dein Konto (fast) leer ist, sondern überleg Dir vorher, wie viel Du ungefähr für was ausgeben und sparen willst.

Frag Dich also lieber "Was/Wie viel brauch und will ich wirklich?" statt "Wie viel kann ich mir leisten?". Wenn Du dann noch viel übrighast, kannst Du mehr auf Dein Tagesgeldkonto oder in Deinen ETF stecken.

So viel erstmal zu schlechten Gewohnheiten. Diese Angewohnheiten von Millionären bringen Dich dagegen wirklich weiter.

Von Anna Karolina Stock, und Amelie Junk

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