Neukunden können bei Santander seit Anfang August die Girocard kostenlos zum Konto hinzubuchen. Damit zieht die Bank an dieser Stelle mit anderen Banken gleich, welche die Girocard schon länger kostenlos anbieten, wie zum Beispiel der Norisbank und der Consorsbank.
Wann kostet die Girocard etwas?
Insbesondere Direktbanken setzen als Hauptkarte auf die Debitkarten der internationalen Kartensysteme Visa und Mastercard. Die Girocard gibt es bei einigen Anbietern nur gegen Gebühr, 12 oder 15 € im Jahr sind nicht ungewöhnlich. Andere Banken haben die Girocard überhaupt nicht im Programm. Im Finanztip-Girokontovergleich kannst Du die Kosten einsehen.
Neben den Jahresgebühren können in Deutschland weitere Kosten beim Abheben entstehen, wenn Du nicht die Geldautomaten Deiner Bank oder eines Partnerverbunds nutzt. Santander ist dem Cashpool angeschlossen, einem Automatenverbund, zu dem auch die Targobank, Sparda-Banken und weitere Banken gehören. Zu diesem Geldautomatenverbund gehören deutlich weniger Automaten als zum Beispiel zum Sparkassen-Netz.
Hebe als Santander-Kunde also besser mit der Visa-Karte zum Konto ab, das ist an Automaten mit Visa-Akzeptanz sechs Mal im Monat kostenlos.
Wozu brauchst Du noch eine Girocard?
Die Akzeptanz der Karten von Visa und Mastercard ist in den letzten Jahren gestiegen. Trotzdem gibt es Geschäfte, Ärzte oder Behörden, bei denen die Girocard die einzige Karte ist, die sie akzeptieren. In solchen Momenten ist eine Girocard durchaus hilfreich.
Wichtig ist die Karte womöglich beim Chip-Tan-Verfahren. Möchtest Du dieses Verfahren einsetzen, brauchst Du die dafür von Deiner Bank vorgesehene Karte – häufig ist das die Girocard. Dann erzeugst Du die Tan über einen Generator und mit der Girocard. Das kennst Du vielleicht, wenn Du Kunde einer Sparda Bank, der GLS Bank oder der DKB bist.