Gasvergleich Mit dem Finanztip-Gasrechner einen günstigen Gastarif finden

Benjamin_Weigl
Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie

So gehst Du vor

  • Vergleiche Tarife am besten mit unserem Gasrechner. Er fragt die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach unseren strengen Finanztip-Kriterien.
  • Die Ergebnisliste enthält Werbelinks, über die Du Deinen Tarif direkt abschließen kannst. Alle Emp­feh­lungen erfolgen rein redaktionell und 100 Prozent unabhängig.

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Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine schnellten die Gaspreise im Jahr 2022 auf neue Höchststände – denn Russland fiel damit als zuverlässiger Lieferant von billigem Erdgas aus. Vorbei die Zeiten, in denen die Kilowattstunde Erdgas im Schnitt 5 bis 6 Cent kostete. Allerdings bekommt Deutschland, neben den großen Importmengen aus Norwegen, jetzt mehr Gas aus den Niederlanden und als LNG (Flüssigerdgas) auch aus fernen Ländern geliefert. 2024 sind die Gaspreise deshalb wieder viel günstiger und es lohnt sich, Gastarife zu vergleichen.

Mit dem Finanztip-Gasrechner findest Du besonders ver­brau­cher­freund­liche Gasverträge und kannst übers Jahr gerechnet mehrere Hundert Euro sparen. In diesem Ratgeber bekommst Du außerdem Tipps, die Du bei einem Wechsel des Gasanbieters beachten solltest.

So vergleichst Du mit dem Finanztip-Gasrechner

Für eine Abfrage von Gastarifen musst Du lediglich Deine Postleitzahl eingeben und Deinen Gasverbrauch nennen. Deinen Verbrauch findest Du in Deiner letzten Abrechnung. Du kannst im Rechner aber auch einen Schätzwert auf Basis Deiner Wohnungsgröße auswählen.

Der Finanztip-Gasrechner bietet Dir mehrere Einstellmöglichkeiten. Besonders wichtig ist die Frage: „Was passt besser zu Dir?“ Es gibt zwei Optionen, die Einfluss auf die Voreinstellungen des Rechners nehmen.

Flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln

Bist Du bereit, immer mal wieder einen neuen Vertrag zu schließen, dann ist die Einstellung „Flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln“ für Dich sinnvoll. Weil Gas teuer ist, solltest du ohnehin mindestens einmal im Jahr die Gaspreise vergleichen und bei Preiserhöhungen einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen. Anbieter müssen sinkende Kosten nicht unmittelbar weitergeben – deshalb kann es sich lohnen, regelmäßig zu wechseln.

Folgende Filter gelten bei der Option „Flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln":

  1. Du findest Gastarife mit einer ersten Laufzeit von maximal zwölf Monaten.

  2. Finanztip-Empfehlung werden dabei nur Tarife, deren Preisgarantie mindestens genauso lange gilt.

  3. Findest Du in den Ergebnissen einen Tarif mit Bonus, rechnen wir diese Wechselprämie bei den Gesamtkosten mit ein.

Beachte: Einen Neukundenbonus bekommst Du meist nur, wenn Du in den vergangenen Monaten nicht schon einmal Kunde des Versorgers warst. Oft giltst Du auch nicht als Neukunde, wenn Du vom selben Anbieter bereits Strom beziehst und zusätzlich noch einen Gastarif abschließt. Zudem musst Du meist volle zwölf Monate in dem Tarif bleiben, sonst zahlt der Versorger den Bonus nicht.

Langfristige Planung

Möchtest Du Dich nicht ständig um einen neuen Gastarif kümmern, wähle die Einstellung „Langfristige Planung“. Damit findest Du Gastarife, bei denen die Preise wahrscheinlich langfristig stabil bleiben.

Folgende Filter gelten bei der Option „Langfristige Planung“:

  1. Die erste Vertragslaufzeit liegt zwischen zwölf und 24 Monaten.

  2. Finanztip-Empfehlung werden dabei nur Tarife, deren Preisgarantie mindestens genauso lange gilt.

  3. Einen eventuellen Bonus für den Anbieterwechsel rechnen wir in die Gesamtkosten nicht ein. (Die Höhe des Bonus findest Du dennoch in den Details zum Tarif.)

  4. Wir schließen Tarife aus, die uns nach eigenen Berechnungen als nicht kostendeckend aufgefallen sind. (In solchen Tarifen würdest Du zunächst wenig bezahlen, nach Ablauf der ersten Vertragslaufzeit ist eine Preiserhöhung aber vorprogrammiert.)

Welche Tarife der Gasrechner anzeigt – und welche nicht

Die eingegebenen Daten übermittelt der Rechner an Verivox und Check24. Jedes der beiden Portale spielt dann mindestens die 100 günstigsten Gastarife an Deinem Wohnort an unseren Rechner zurück.

Aus dieser Liste entfernen wir von Finanztip zunächst Tarife von Firmen, deren Geschäftspraxis wir nicht unterstützen möchten. Dazu zählen Unternehmen, gegen die die Bundesnetzagentur ein Aufsichtsverfahren eingeleitet hat oder gegen die sie ein Bußgeld verhängt hat und Unternehmen, gegen die eine Verbraucherzentrale eine Klage führt. Verstößt eine Firma nachweislich gegen Energierecht, zeigt der Finanztip-Gasrechner Angebote dieser Firma über einen bestimmten Zeitraum ebenfalls nicht an. Schließlich entfernt der Rechner Tarife von Unternehmen, die Insolvenz angemeldet haben – bis die Zukunft des Anbieters als gesichert gilt.

Darüber hinaus sortiert der Rechner aus den Ergebnissen alle Tarife mit Vorkasse oder Kaution sowie alle Pakettarife aus. Bei Angeboten mit Vorkasse oder Kaution besteht stets die Gefahr, dass ein Anbieter Insolvenz anmeldet und Kunden dann umsonst vorab Rechnungen bezahlt haben. Pakettarife bergen das Risiko, dass ein Kunde zu viel zahlt – entweder, weil er weniger verbraucht, als das Paket beinhaltet, oder weil er mehr benötigt und die zusätzlichen Kilowattstunden zu hohen Preisen bezahlt. Da der Wärmebedarf eines Haushalts stark von der Witterung eines Jahres abhängt, lässt sich der Verbrauch schwer prognostizieren.

Zusätzlich prüfen wir jeden Monat in fünf deutschen Städten, ob unsere Emp­feh­lungen nach unserer Einschätzung kostendeckend sind: Kann der angebotene Preis die entstehenden Kosten für Gaseinkauf, Transport über die Netze, Entgelt für den Gaszähler sowie Steuern, Umlagen und Abgaben ausgleichen? Durch die Auswahl der fünf Postleitzahlen decken wir einen beträchtlichen Teil der Tariflandschaft ab.

Wenn ein Anbieter im ersten Vertragsjahr kaum Gewinn oder sogar ein Minus mit seinem Tarif macht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er die Preise nach Ablauf der Preisgarantie stärker erhöht. Dann gehört dieser Tarif nicht in unsere Emp­feh­lungsliste für die Option „Langfristige Planung“ und wir sortieren ihn aus. Du findest entsprechende Tarife dann nur, wenn Du die Einstellung „Flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln” anklickst.

Die Finanztip-Empfehlung für Gastarife

Die verbleibenden Tarife filtert der Rechner nach ver­brau­cher­freund­lichen Kriterien. Finanztip-Empfehlung werden nur Tarife, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die Vertragslaufzeit liegt zwischen null und zwölf Monaten für die Option „flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln“ und zwischen zwölf und 24 Monaten für die Option „langfristige Planung“.

  • Es gilt eine Preisgarantie, mindestens so lange wie die Vertragslaufzeit. Bei einer sogenannten eingeschränkten Preisgarantie sind Preisänderungen aufgrund von veränderten Steuern, Umlagen und Abgaben möglich.

  • Kündigungsfrist von mindestens zwei Wochen.

Ist die erste Vertragslaufzeit vorbei, verlängert sich ein Vertrag auf unbestimmte Zeit (§ 309 Nr. 9 BGB). Du kannst ihn dann aber jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist kündigen. Seit März 2022 darf die Kündigungsfrist in allen Energieverträgen, die seitdem neu abgeschlossenen wurden, höchstens einen Monat betragen. Wir halten ein Minimum von zwei Wochen für ver­brau­cher­freund­lich. Sollte der Anbieter Dir kündigen, bleibt Dir so genug Zeit, einen neuen Vertrag zu schließen.

Die Tarife, die alle genannten Kriterien erfüllen, zeigt der Rechner in einer Emp­feh­lungsliste an. Diese öffnet sich direkt, wenn Du eine Abfrage startest. Oben stehen die günstigsten Tarife, die an Deinem Wohnort verfügbar sind.

Bei den Angeboten handelt es sich um konventionelles Erdgas. Auch Tarife für sogenanntes Klimagas – oft Ökogas genannt – findest Du so. Klimagas ist normales Erdgas. Die Anbieter versprechen aber, die bei der Verbrennung des Erdgases entstehenden, klimaschädlichen CO2-Emissionen auszugleichen. Sie erwerben Zertifikate für Klimaschutzprojekte und deklarieren das Gas mit Ökogas-Labeln. Eine Correctiv-Recherche hat allerdings gezeigt, dass die Emissionen durch Klimagas sehr wahrscheinlich gar nicht oder nicht komplett ausgeglichen werden.

Tarife mit nachhaltigem Biogas vergleichen

Wenn Du etwas fürs Klima tun möchtest, kannst Du stattdessen auf Biogas setzen. Biogas wird durch Vergärung organischer Stoffe aus der Landwirtschaft oder der Lebensmittelindustrie erzeugt, zum Beispiel aus Gülle, Biomüll oder Energiepflanzen. Es zählt zu den erneuerbaren Energien, denn bei der Verbrennung von Biogas werden nur so viel Emissionen freigesetzt, wie die verwendeten Stoffe zuvor der Atmosphäre entzogen haben. Biogas kann zu Biomethan veredelt werden, was praktisch dem normalen Erdgas entspricht. Biomethan eignet sich deshalb zum Heizen.

Wenn Du die entsprechende Option in der Eingabemaske wählst, kannst Du mit dem Finanztip-Gasrechner gezielt Tarife vergleichen, die mindestens zehn und bis zu 100 Prozent Biogas enthalten, genauer gesagt Biomethan. Neben reduzierten CO2-Emissionen kannst Du durch einen Tarif mit Biogas in Zukunft auch Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) nach bestimmten Anteilen an erneuerbaren Energien erfüllen. Biogas ist teurer als fossiles Erdgas, unter anderem weil es ein knappes Gut ist. Im gesamten Gasnetz hat es nur einen Anteil von rund einem Prozent, und auch für die Stromerzeugung ist Biogas gefragt.

Noch ein Hinweis: Der Begriff Ökogas wird von verschiedenen Anbietern unterschiedlich verwendet. Er kann sowohl für Klimagas als auch für Biogas stehen, meint dann aber ganz unterschiedliche Dinge.

Ein Angebot sagt Dir zu? So wechselst Du

Wir verzichten auf die Angabe von Kundenrezensionen, weil diese nur bedingt die Qualität des Kundenservice des Versorgers spiegeln. Benotet ein Kunde ein Unternehmen direkt nach Lieferbeginn, kann er nur den Wechselprozess bewerten – nicht jedoch, ob der Versorger auch pünktlich und richtig abrechnet oder transparent über eine Preiserhöhung informiert. Für eine Bewertung belohnen manche Energieanbieter zudem ihre Kunden. Das kann deren Urteil beeinflussen.

Grundlage für die Wahl eines Gasversorgers sollten daher die Konditionen im Vertrag sein. Sagt Dir ein von uns emp­foh­lener Tarif zu, kann Dich der Rechner zu Verivox oder Check24 weiterleiten. Beide Portale vermitteln Gaslieferverträge und leiten den Anbieterwechsel ein. Den Auftrag dafür kannst Du bis zu sechs Monate vor dem geplanten Vertragsbeginn erteilen. So kannst Du Dir günstige Konditionen bereits im Voraus sichern, wenn Du etwa mit steigenden Preisen rechnest. Beim Wechsel musst Du nur die Kündigungsfrist in Deinem aktuellen Vertrag beachten. Zustande kommt ein neuer Liefervertrag aber erst, wenn der gewählte Versorger den Wechsel bestätigt und auch einen exakten Lieferbeginn nennt. Mehr Informationen findest Du in unserem Ratgeber Gasanbieter wechseln.

Mehr dazu im Ratgeber Gasanbieter wechseln

  • Erhöht Dein Gaslieferant den Preis, prüfe über einen Preisvergleich, ob sich ein Anbieterwechsel lohnt.
  • Findest Du ein besseres Angebot, hast Du bei einer Preiserhöhung Deines alten Vertrags ein Son­der­kün­di­gungs­recht.
  • Alles zum Wechsel des Gasanbieter liest Du in unserem Ratgeber.

Zum Ratgeber

Manche Tarife, die unser Rechner empfiehlt, kannst Du nur beim Anbieter selbst abschließen, weil Check24 oder Verivox sie nicht vermitteln. In diesem Fall gibt es keinen weiterführenden Link vom Finanztip-Gasrechner zu den Portalen. Dann musst Du den Versorger direkt ansprechen, am besten über seine Internetseite. Gewöhnlich bieten die Unternehmen dort die Möglichkeit, einen Vertrag online zu schließen. Alternativ geht dies auch per Fax, Brief oder Telefon.

Tarife, die wir nicht empfehlen, zeigen wir Dir ganz am Ende der Ergebnisliste zwar an. Eine Weiterleitung zum Abschluss über Check24 oder Verivox bieten wir in diesen Fällen aber nicht.

Wie viel sparst Du durch einen Gasanbieterwechsel?

In vielen Fällen kannst Du durch einen Wechsel aus einem teuren in einen günstigen Gasvertrag mehrere Hundert Euro einsparen. Nach der Abfrage mit unserem Rechner siehst Du bei allen Angeboten zunächst den Preis für eine einjährige Gaslieferung, abhängig von der angegebenen Verbrauchsmenge.

Willst Du diesen Preis mit dem aus Deinem aktuellen Vertrag vergleichen, benötigt der Finanztip-Rechner eine weitere Angabe: die Höhe Deines monatlichen Abschlags oder den Betrag aus der jüngsten Jahresrechnung. Der Rechner zieht dann die Kosten des neuen Tarifs von Deinen bisherigen Kosten ab und ermittelt so die mögliche Ersparnis durch einen Vertragswechsel.

Gib die verbrauchte Gasmenge möglichst genau an. Dann kann die errechnete Ersparnis mit einem anderen Tarif auch real eintreten. Da der Gasverbrauch je nach Witterung höher oder niedriger ausfällt, ist eine exakte Prognose aber nicht möglich.

Beachte: Falls Du Deinen Gasverbrauch nicht kennst und Dich an der Wohnungsgröße orientierst, erfasst der Rechner Deinen Gasverbrauch nur näherungsweise. Liegt Dein tatsächlicher Verbrauch über oder unter der im Rechner hinterlegten Zahl, ermittelt der Rechner einen deutlich höheren oder niedrigeren Rechnungsbetrag beim neuen Versorger, als wenn Du den tatsächlichen Verbrauch der Vergangenheit angibst.

Grundversorgung und Ersatzversorgung

Wenn Du Deinen aktuellen Gastarif nicht bewusst gewählt hast, steckst Du vermutlich in der Grundversorgung. Diese übernimmt der Anbieter mit den meisten Kunden in Deiner Region, häufig ein Stadtwerk. In der Vergangenheit waren die Preise für Gas in der Grundversorgung oft am höchsten. Auch 2024 gilt: Die Grundversorgung ist meist deutlich teurer als andere Gastarife, sogenannte Sondertarife.

Unser Gasvergleichs-Rechner zeigt Dir den Grundtarif für Deinen Wohnort in der Regel gesondert über der Ergebnisliste an. Das hat zwei gute Gründe: Erstens hast Du immer ein gesetzliches Recht, in die Grundversorgung zu wechseln – der Tarif ist wie ein Sicherheitsnetz. Zweitens befinden sich viele Gaskunden ohnehin in der Grundversorgung und sehen so auf einen Blick, was dieser örtliche Basis-Tarif im Vergleich zu anderen Anbietern kostet. Ziehst Du einen Wechsel in die Grundversorgung in Erwägung, solltest Du sicherheitshalber die Preise noch einmal direkt beim betreffenden Anbieter nachprüfen. Das gilt auch, falls unser Gasrechner die Grundversorgung einmal nicht anzeigt.

Fällt Dein bisheriger Versorger plötzlich aus, beliefert Dich der Grundversorger im Rahmen der Ersatzversorgung. In der Ersatzversorgung gibt es keinen Vertrag und daher auch keine Kündigungsfrist. Sobald Dich ein gewählter Lieferant versorgt, endet die Ersatzversorgung. Bleibst Du untätig, läuft die Ersatzversorgung nach drei Monaten aus und Du schließt durch die weitere Nutzung von Gas aus dem öffentlichen Netz einen Grundversorgungsvertrag.

Seit Sommer 2022 dürfen die Preise in der Ersatzversorgung höher sein als in der Grundversorgung. Befindest Du Dich in der Ersatzversorgung, dann schließe möglichst schnell einen neuen Vertrag. Und beachte: Nur in Ausnahmefällen darf Dich der Grundversorger überhaupt in die Ersatzversorgung stecken.

Ausführliche Informationen zur Grundversorgung und Ersatzversorgung findest Du im dazugehörigen Ratgeber Grundversorgung.

Schnell aus der Grundversorgung heraus wechseln

Bist Du in der Grundversorgung, beträgt die reguläre Kündigungsfrist zwei Wochen. Ein regelmäßiger Blick in den Finanztip-Gasrechner ist also ratsam. Denn wenn Du einen günstigeren Tarif findest, kannst Du zügig zu einem anderen Anbieter wechseln. Möchte der Grundversorger seine Preise erhöhen, muss er Dich mindestens sechs Wochen vor der geplanten Preisanpassung darüber informieren. Aufgrund einer Preiserhöhung kannst Du auch außerordentlich kündigen. Dann musst Du die Kündigung selbst schicken. Hältst Du die Kündigungsfrist von zwei Wochen ein, darf auch ein neu gewählter Lieferant für Dich den Vertrag kündigen.

Ergebnisse früherer Finanztip-Untersuchungen

Die wichtigsten Fragen zusammengefasst

Wie findest Du einen günstigen Gastarif?

Das geht am einfachsten über einen Vergleichsrechner. Wir empfehlen dazu einen Gasvergleich mit unserem Finanztip-Gasrechner. Er basiert auf den Datenbanken von Check24 und Verivox und empfiehlt nur Tarife, die unseren ver­brau­cher­freund­lichen Kriterien entsprechen.

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Welche Daten brauchst Du für einen Gasvergleich?

Zwei Angaben sind nötig: Die Postleitzahl und Dein Jahresverbrauch an Gas. Wenn Du Deinen Verbrauch nicht kennst, kannst Du alternativ die Größe Deiner Wohnung angeben. Der Rechner verwendet dann einen Durchschnittswert.

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Gastarif mit Bonus nehmen?

Viele Gasanbieter nutzen Bonuszahlungen für Neukunden als Köder. Wer es versäumt, zu kündigen, zahlt ab dem zweiten Jahr deutlich mehr. Aus diesem Grund bietet Dir der Finanztip-Gasvergleich zwei Optionen:

Wenn Du einmal wechseln und dann erstmal Deine Ruhe haben willst, ist es sinnvoll, die Gastarife ohne Neukundenbonus und Sofortbonus zu vergleichen. Genau das macht unser Gasrechner mit der Option „Langfristige Planung“ und empfiehlt dann Gastarife, die wahrscheinlich mehrere Jahre günstig sind.

Bist Du bereit, öfter Deinen Gastarif zu wechseln, wähle die Option „Flexibel bleiben und bei Bedarf wechseln“. Dann wird in den angezeigten Tarifpreis auch ein eventueller Neukundenbonus oder Sofortbonus mit eingerechnet.

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Wie funktioniert der Anbieterwechsel?

Den Versorger zu wechseln, ist einfach. Am wenigsten Aufwand hast Du, wenn Du direkt einen neuen Anbieter suchst; dieser kündigt dann Deinem alten Anbieter. Der neue Vertrag sollte direkt an das Ende des alten Vertrags anschließen. Geht etwas schief beim Wechsel, bekommst Du trotzdem weiter Gas. Du rutschst dann vorübergehend in die Ersatzversorgung.

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Warum ist Gas teuer als vor wenigen Jahren?

Nach oben getrieben haben den Gaspreis die gestiegenen Kosten beim Einkauf des Erdgases. Grund dafür ist in erster Linie der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der 2022 begann. Aber auch die Netzentgelte, also die Gebühren für das Gasnetz, sind in vielen Regionen auf sehr hohem Niveau. 2024 sind die Gaspreise aber schon wieder günstiger als noch 2022 und 2023.

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Autoren
Ines Rutschmann

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