Tipps & Tricks
Immer noch sinnvoll? Was wir von dieser ETF-Alternative halten
ETFs kannst Du selbst besparen oder mit digitaler Unterstützung. Wann sich Robo-Advisors für Dich lohnen.

Tipps & Tricks
ETFs kannst Du selbst besparen oder mit digitaler Unterstützung. Wann sich Robo-Advisors für Dich lohnen.


Aus unserer Unterstützer-Community erreicht uns diese Woche die Frage:
“Ich bin mit Robo-Advisors soweit ganz zufrieden. Inzwischen sprecht Ihr aber nur noch von ETFs. Besteht hier Handlungsbedarf?”
Das sind digitale Anlagehelfer, die auf Basis Deiner finanziellen Situation und Deines Risikotyps automatisch Geld investieren und verwalten. Du füllst also eine Art Fragebogen aus und danach baut der Robo-Advisor ein passendes Wertpapier-Portfolio z. B. aus Aktien- oder Anleihen-ETFs für Dich auf. Außerdem kümmert er sich um das regelmäßige Rebalancing.
Für diesen Service zahlst Du Gebühren, allerdings in der Regel weniger als bei klassischen Investmentfonds oder Vermögensverwaltungen. Trotzdem wird es damit ein Stück teurer, als wenn Du Deine Anlage selbst mit ETFs organisierst: Je nach Anbieter zahlst Du jährlich z. B. 0,5 % oder 1 % der Anlagesumme. Zum Vergleich: Bei weltweit gestreuten Aktien-ETFs zahlst Du mit 0,2 % pro Jahr meist nochmal deutlich weniger.
Wir sagen: Eine gute Altersvorsorge bekommst Du auch günstiger und mit vergleichbar wenig Aufwand, wenn Du sie komplett selbst machst. Und zwar, indem Du ein Depot eröffnest und monatlich in einen weltweit gestreuten Aktien-ETF investierst. Für Deinen Sicherheitsbaustein genügt ein gut verzinstes Tagesgeld oder ein Geldmarkt-ETF.
Bist Du beim Thema Investieren sehr unsicher und/oder lässt Dir aktuell noch von Deinem Bankberater helfen, kannst Du über einen Robo-Advisor als Alternative nachdenken – solange die Kosten nicht zu hoch sind. Dann gibt es tatsächlich auch ein paar Vorteile:
Bedenke aber: Für diesen Service des „An-die-Hand-Nehmens“ zahlst Du einen Aufpreis im Vergleich zur selbstgemachten Geldanlage.
Wir raten Dir also nicht davon ab, Deine Geldanlage mithilfe von Robo-Advisors anzugehen. Wenn Du damit bisher zufrieden bist, gibt es keinen Handlungsbedarf und Du musst nicht zwangsläufig auf einen normalen ETF-Sparplan umsteigen. Gleichzeitig finden wir aber auch: Mit wenig Aufwand kannst Du Deine Geldanlage ein Stück günstiger auch selbst umsetzen.
Wir haben Robo-Advisors zuletzt 2020 gestestet. Mehr zu der Untersuchung findest Du im Ratgeber.
Es geht aber eben noch günstiger: Entweder nimmst Du Deine Geldanlage gleich selbst in die Hand, am einfachsten mit einem Alle-Länder-ETF wie dem ACWI IMI. Dafür brauchst Du nur ein gutes Wertpapier-Depot wie unseren Preis-Leistungs-Sieger Traders Place. Außerdem empfehlen wir Dir Smartbroker+, Finanzen.net Zero, Scalable Capital (Free Broker), Comdirect Pure Depot, Trade Republic, Comdirect, S-Broker, Consorsbank, ING
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