Seit Ende Juli 2026 kannst Du in den Onlineshops von Lidl und Decathlon mit dem europäischen Bezahldienst Wero bezahlen. Mal abgesehen von Eventim haben mit diesen Händlern nun erstmals große Anbieter Wero in den Bezahlprozess eingebunden.
Kannst Du mit Wero bezahlen?
Ob Du mit Wero bezahlen kannst, hängt davon ab, ob Deine Bank den Dienst eingebunden hat. Das ist nicht bei allen Banken der Fall. Im Finanztip-Girokontovergleich kannst Du Dir passende Anbieter herausfiltern. Wero ist jedoch kein neues Girokonto, sondern Zahlungen laufen direkt von Konto zu Konto. Dann musst Du Dich noch für den Dienst registrieren, das klappt über Dein Online-Banking. Der genaue Ablauf ist von Bank zu Bank unterschiedlich.
Wie bezahlst Du mit Wero?
Wenn ein Onlineshop Wero anbietet, sieht Du das Logo des Zahlungsdienstleisters bei den Bezahloptionen. Shoppst Du über Deinen Computer, scannst Du den angezeigten QR-Code entweder über Deine Banking-App oder die Wero-App ein und bestätigst die Zahlung. Nutzt Du Dein Smartphone zum Einkauf, wählst Du Deine Bank aus der angezeigten Liste aus und bestätigst die Zahlung über die Banking- oder die Wero-App.
Die Zahlung wird als Echtzeitüberweisung ausgeführt, der Händler erhält also innerhalb von Sekunden das Geld.
Wo kannst Du mit Wero bezahlen?
Bislang haben vor allem kleinere Onlineshops Wero angeboten. Neben diesen Shops kannst Du auch bei einigen Kommunen mit dem Bezahldienst online bezahlen. Der Wero-Tracker gibt Dir einen ersten Überblick zur Akzeptanz.
Was steckt hinter Wero?
Mit Wero wollen europäische Banken eine Alternative zu den amerikanischen Anbietern wie Paypal, Mastercard und Visa schaffen. Aktuell ist Wero für Online-Zahlungen in Deutschland, Belgien und Frankreich verfügbar. Luxemburg und die Niederlande sollen laut Wero später dazukommen.
Du kannst mit Wero nicht nur online bezahlen, sondern auch Geld an andere Verbraucher schicken, wenn deren Bank bei Wero mitmacht. Auch das Bezahlen an Kassen soll zukünftig über Wero möglich sein.