Stromverbrauch Wärmepumpe Wann Deine Wärmepumpe zu viel Strom verbraucht

Sandra Duy
Sandra Duy
Expertin Energetische Sanierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt vor allem vom Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem ab, sowie vom Wärmebedarf Deines Hauses.
  • Je höher die Jahresarbeitszahl, desto weniger Strom benötigt Deine Wärmepumpe für die gleiche Wärmemenge.
  • Ist der Verbrauch erhöht, liegen die Ursachen meist in einer ungünstigen Einstellung, falschen Dimensionierung oder einem hohen Wärmebedarf des Gebäudes.

So gehst Du vor

  • Setz auf eine gründliche Planung und wende Dich an Fachfirmen mit Erfahrung im Wärmepumpeneinbau.
  • Prüf mit unserer Rechenformel, wie hoch der Stromverbrauch Deiner geplanten Wärmepumpe sein wird.
  • Wenn Du weißt, dass der Stromverbrauch sehr hoch ist, dann informier Dich bei einer Heizungsfachfirma oder einer Energieberatung, was Du tun kannst, um ihn zu senken.

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen sind aufwändig recherchiert und basieren auf den strengen Kriterien der Finanztip-Expertenredaktion. Mehr Infos

Wenn Du auf eine Wärmepumpe umsteigen möchtest, dann weißt Du: Wärmepumpen brauchen zum Heizen Strom. Je nachdem, wie viel Strom verbraucht wird, kann eine Wärmepumpenheizung für Dein Haus wirtschaftlich sein – oder nicht. Wir erklären Dir, was den Stromverbrauch einer Wärmepumpe beeinflusst und wie Du ihn senken kannst. Dafür zeigen wir Dir auch, wie Du den voraussichtlichen Stromverbrauch ungefähr berechnen kannst. 

Was beeinflusst den Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe?

Der Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe hängt vor allem vom Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizung, vom Wärmebedarf Deines Hauses und von der richtigen Planung der Anlage ab.

Diese drei Faktoren entscheiden darüber, wie effizient Deine Wärmepumpe arbeitet. Je größer der Temperaturunterschied ist und je höher der Wärmebedarf ausfällt, desto mehr Strom wird benötigt. Wird die Anlage zudem falsch dimensioniert oder eingestellt, steigt der Verbrauch zusätzlich – im schlimmsten Fall wird Dein Haus nicht ausreichend warm. 

Warum ist die Temperatur der wichtigste Faktor?

Die Temperatur entscheidet über die Effizienz, weil Deine Wärmepumpe umso mehr Strom braucht, je größer der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem ist.

Diesen Unterschied nennt man Temperaturhub. Die Wärmepumpe entzieht ihrer Umgebung Wärme, etwa aus der Luft oder aus dem Erdreich, und hebt diese auf die benötigte Vorlauftemperatur an. Die Vorlauftemperatur beschreibt die Temperatur des Wassers, das durch Deine Heizkörper fließt. Je höher diese Zieltemperatur liegt und je kälter die Wärmequelle ist, desto mehr Arbeit muss der Kompressor der Wärmepumpe leisten.

Wie hoch dieser Temperaturhub ist, hängt von der Art der Wärmepumpe, aber auch von der Art Deines Heizsystems ab.

Welche Rolle spielt Dein Heizsystem?

Dein Heizsystem beeinflusst den Stromverbrauch, weil es bestimmt, welche Vorlauftemperatur nötig ist.

Viele moderne Häuser haben sogenannte Flächenheizungen, also Decken-, Wand-, oder Fußbodenheizungen. In diesen wird Wärme über eine große Fläche verteilt an den Raum abgegeben. 

Bei Heizkörpern an den Wänden ist das anders. Sie sind kleiner und brauchen mehr Wärme, um den Raum zu heizen. Das heißt, dass die Vorlauftemperatur höher sein muss als bei einer Flächenheizung. Bei Heizkörpern wird in der Regel eine Vorlauftemperatur von 55 Grad oder mehr benötigt, während beispielsweise Fußbodenheizungen durch die größere Fläche in der Regel mit 35 Grad oder weniger auskommen. 

Das heißt, die Wärmepumpe muss bei Heizkörpern für höhere Temperaturen sorgen. Und wir wissen ja: Je mehr Wärme benötigt wird, desto mehr Strom verbraucht die Wärmepumpe.

Warum beeinflusst die Wärmequelle den Stromverbrauch? 

Die Wärmequelle der Wärmepumpe bestimmt, wie groß der Temperaturunterschied im Jahresverlauf ist. Es gibt Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen. Es wird also die Wärme in der Luft, in der Erde oder im Wasser als Wärmequelle genutzt. 

Wie genau eine Wärmepumpe das macht, liest Du in unserem Ratgeber zu Wärmepumpen. Da Grundwasserwärmepumpen einer sehr umfangreichen und kostspieligen Planung bedürfen, kommen sie in Ein- und Zweifamilienhäusern eher selten vor. Wir betrachten sie daher hier nicht weiter.

Während die Temperatur in der Erde recht konstant ist, ist die Temperatur der Luft je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich. Bei einer Erdwärmepumpe bleibt der Temperaturunterschied also kleiner, die Effizienz höher und der Stromverbrauch niedriger.

Macht Dein Wohnort einen Unterschied?

Bei einer Luftwärmepumpe spielen auch regionale Unterschiede eine Rolle: Die Temperaturen unterscheiden sich je nach Region im Winter um mehrere Grad Celsius. So liegt die durchschnittliche Temperatur in den Wintermonaten in Berlin im langjährigen Mittel laut dem Deutschen Wetterdienst bei rund 1,5 Grad, in München hingegen bei etwa 0,2 Grad und in Köln bei circa 3,5 Grad. Das kann einen Unterschied machen, denn je kälter es draußen ist, desto mehr muss die Wärmepumpe heizen, um die benötigte Vorlauftemperatur zu erreichen. Und je geringer die Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innen ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe und desto geringer ist der Stromverbrauch. 

Die Temperatur beeinflusst den Stromverbrauch

Warum ist der Wärmebedarf Deines Hauses wichtig?

Je mehr Wärme Dein Haus benötigt, desto mehr Strom verbraucht Deine Wärmepumpe. 

Der Wärmebedarf hängt von der Wohnfläche, der Dämmung und dem energetischen Zustand des Gebäudes ab. Ein schlecht gedämmtes Haus verliert viel Wärme über Fassade, Dach und Fenster. Um die Raumtemperatur zu halten, muss die Wärmepumpe mehr leisten und oft mit höheren Temperaturen arbeiten. 

In ungedämmten Häusern muss die Vorlauftemperatur des Heizsystems in der Regel deutlich höher sein, damit eine stabile, angenehme Temperatur gehalten werden kann. Das bedeutet, dass es zu einer größeren Differenz zwischen Außen- und Vorlauftemperatur – also einem großen Temperaturhub – kommt. Die energetische Sanierung Deiner Immobilie kann daher den Stromverbrauch einer Wärmepumpe senken. So muss die Wärmepumpe nicht stets gegen einen großen Wärmeverlust mit hohen Temperaturen gegenheizen.

Wie beeinflusst das Warmwasser Deine Wärmepumpe?

Das Warmwasser macht etwa zehn bis 20 Prozent des Heizbedarfs in Deinem Haus aus. Wenn bei Dir das Trinkwasser zum Duschen oder für die Küche also auch über die Wärmepumpe erwärmt wird, hat das einen großen Einfluss auf den Stromverbrauch. Denn entsprechend mehr muss die Wärmepumpe arbeiten. 

Hinzu kommt, dass das Warmwasser höhere Temperaturen benötigt als Deine Heizung. Während die Heiztemperatur für eine Wärmepumpe bei maximal 55 Grad liegen sollte, muss das Warmwasser regelmäßig über 60 Grad geheizt werden, um gefährliche Bakterien wie Legionellen abzutöten. Das bedeutet Mehrarbeit für die Wärmepumpe und einen entsprechend höheren Strombedarf.

Alle Faktoren, die den Wärmebedarf und den Temperaturhub beeinflussen, müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass der Wärmebedarf Deines Hauses von einer Heizungsfachfirma oder einer Energieberatung über eine sogenannte Heizlastberechnung richtig ermittelt und nicht nur geschätzt wird. Sonst kann es passieren, dass Deine Wärmepumpe zu groß oder zu klein dimensioniert wird, sie also zu viel oder zu wenig Leistung hat.

Warum ist die richtige Dimensionierung so wichtig?

Wenn die Wärmepumpe schlecht geplant wurde und die Leistung nicht zu Deinem Haus passt, steigt der Stromverbrauch.

Ist die Leistung zu hoch, dann muss die Wärmepumpe oft takten. Das heißt, sie schaltet häufig ein und aus, da sie beim Heizen schnell den notwendigen Wärmebedarf erreicht hat. Dadurch läuft Deine Wärmepumpe aber weniger effizient als sie sollte und verbraucht mehr Strom als nötig. Gleichzeitig erhöht es den Verschleiß von wichtigen Komponenten Deiner Wärmepumpe, wie zum Beispiel dem Kompressor. Das verkürzt ihre Lebensdauer und es kann sein, dass Du früher in Reparaturen oder sogar eine neue Wärmepumpe investieren musst, als erwartet.

Aber auch eine zu niedrige Leistung hat Auswirkung auf den Stromverbrauch. Ist die Wärmepumpe nämlich zu klein für Dein Haus, kann sie allein den Wärmebedarf nicht decken. Dann kommt häufig ein Heizstab zum Einsatz, der die Wärmepumpe unterstützt. Bei korrekt dimensionierten Wärmepumpen macht der Heizstab laut einer Feldstudie des Fraunhofer Instituts nur 1,9 Prozent der erzeugten Heizenergie aus. Er kommt dann nämlich nur an besonders kalten Tagen zum Einsatz.

Ist die Leistung Deiner Wärmepumpe zu gering, muss der Heizstab öfter mitheizen, was den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Denn während eine gut ausgelegte Wärmepumpe nur wenig Strom zum Heizen benötigt, braucht der Heizstab viel: Er wandelt die elektrische Energie direkt in Wärmeenergie um, braucht also für eine Kilowattstunde (kWh) Wärme auch eine Kilowattstunde Strom. Es ist also besser, wenn der Heizstab möglichst wenig zum Einsatz kommen muss, denn Deine Wärmepumpe geht mit dem Strom viel effizienter um. Sie nutzt zum Heizen vor allem die Umgebungswärme. Eine gut geplante und eingestellte Wärmepumpe braucht für die gleiche Wärmemenge drei- bis viermal weniger Strom. Genau das wird über die Jahresarbeitszahl, kurz JAZ, ausgedrückt.

Was sagt die JAZ über Deinen Stromverbrauch aus?

Die JAZ zeigt die Effizienz Deiner Wärmepumpe an, denn sie gibt das Verhältnis von der erzeugten Wärmeenergie zum Stromverbrauch wieder. Das heißt: Wie viel Strom brauchst Du, um die benötigte Wärme zu erzeugen. 

Die JAZ wird als Zahl angegeben. Eine JAZ von 3 bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen drei Kilowattstunden Wärme. Je höher die JAZ, desto geringer ist der Stromverbrauch für die gleiche Heizleistung. Die typische JAZ für Wärmepumpen liegt zwischen 2,5 und 5. 

Die JAZ wird von der Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Vorlauftemperatur beeinflusst. Das heißt, je höher die Außentemperatur oder je geringer die nötige Vorlauftemperatur ist, desto effizienter läuft die Wärmepumpe. Reicht in Deinem Haus eine niedrigere Vorlauftemperatur, weil Dein Haus gut gedämmt ist und Du eine Fußbodenheizung besitzt, steigt die Effizienz und damit die JAZ. 

Das heißt aber nicht, dass eine Wärmepumpe im Altbau automatisch nicht effizient ist. Eine Studie des Fraunhofer Instituts zu Wärmepumpen in Bestandsgebäuden hat ergeben, dass diese im Mittel auf eine JAZ von 3,4 für Luftwärmepumpen und 4,3 für Erdwärmepumpen kamen. Eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 3 oder größer gilt allgemein als effizient und wirtschaftlich.

Nutzt Deine Wärmepumpe als Wärmequelle die Luft, dann wird sie im Winter weniger effizient sein als in den Übergangsjahreszeiten im Frühjahr oder Herbst. Da für die JAZ aber der Verlauf eines ganzen Jahres entscheidend ist, wird der höhere Stromverbrauch im Winter durch den deutlich niedrigeren Verbrauch in den anderen Monaten ausgeglichen.

Mehr zur JAZ findest Du auch in unserem Ratgeber Jahresarbeitszahl.

Welche Wärmepumpe verbraucht am wenigsten Strom?

Erdwärmepumpen verbrauchen in der Regel weniger Strom als Luftwärmepumpen, weil ihre Wärmequelle konstantere Temperaturen liefert. 

Der entscheidende Unterschied liegt in der Wärmequelle. Je stabiler und wärmer sie im Winter ist, desto kleiner ist der Temperaturunterschied, den die Wärmepumpe überbrücken muss. Das erhöht die Effizienz und senkt den Stromverbrauch.

Luftwärmepumpen verbrauchen mehr Strom, weil sie die Umgebungsluft als Wärmequelle nutzen. Da die Außentemperatur im Winter stark sinkt, ist der Temperaturunterschied dann besonders groß. Je nach Jahreszeit hat die Luft eine höhere oder niedrigere Temperatur. 

Entscheidest Du Dich stattdessen für eine Erdwärmepumpe, wird das Erdreich als Wärmequelle genutzt. Das funktioniert entweder über eine Erdsonde, die bis zu 100 Meter tief in die Erde reicht. Oder Du nutzt Erdwärmekollektoren, die etwa 1,5 bis zwei Meter tief vergraben sind. 

In beiden Fällen erreichst Du eine konstantere Temperatur Deiner Wärmequelle als bei einer Luftwärmepumpe. Sie liegt nämlich bei einer Erdsonde bei rund zehn bis zwölf Grad, bei Erdwärmekollektoren ist es etwas kühler, die Temperatur liegt aber dennoch konstant über der Frostgrenze.

Somit müssen Erdwärmepumpen während der Heizsaison eine deutlich kleinere Temperaturdifferenz überbrücken als Luftwärmepumpen. Sie sind also effizienter, haben eine höhere JAZ und verbrauchen damit weniger Strom. 

Da sich die Technik immer weiterentwickelt, sind moderne Wärmepumpen deutlich effizienter als ältere Modelle. Die Effizienz steigt und auch größere Temperaturunterschiede wie bei Luftwärmepumpen werden immer weniger zum Problem. Der Stromverbrauch von Wärmepumpen wird also perspektivisch weiter sinken.

Welche Wärmepumpe ist wirtschaftlich sinnvoll?

Die wirtschaftlich sinnvollste Wärmepumpe ist die, die in Deinem Haus eine hohe Jahresarbeitszahl erreicht.

Eine Erdwärmepumpe verbraucht zwar meist weniger Strom, verursacht aber höhere Investitionskosten. Eine Luftwärmepumpe ist günstiger in der Anschaffung, hat jedoch oft etwas höhere laufende Stromkosten.

Entscheidend ist deshalb nicht nur der Stromverbrauch, sondern das Gesamtpaket aus Investition, Förderung, Betriebskosten und baulichen Voraussetzungen. In vielen Einfamilienhäusern ist die Luftwärmepumpe trotz etwas höherem Stromverbrauch die wirtschaftlichere Lösung.

Wie kannst Du den Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe berechnen?

Du berechnest den Stromverbrauch, indem Du Deinen bisherigen Brennstoffverbrauch durch die Jahresarbeitszahl der geplanten Wärmepumpe teilst.

Mit dieser einfachen Rechnung erhältst Du eine realistische Schätzung für Deinen künftigen Stromverbrauch und die Kosten.

Welche Werte brauchst Du für die Berechnung? 

Du brauchst Deinen durchschnittlichen Brennstoffverbrauch der letzten Jahre in Kilowattstunden (kWh) und die prognostizierte JAZ Deiner geplanten Wärmepumpe.

Die prognostizierte JAZ bekommst Du von Deiner Heizungsfachfirma, die die Wärmepumpe für Dich plant. Oft steht sie auch im Angebot. Sie ist nämlich auch für die Heizungsförderung der staatlichen Förderbank KfW wichtig. Nur wenn mindestens eine JAZ von 3 erreicht wird, bekommst Du den Zuschuss der KfW für Deine neue Heizung.

Den Brennstoffverbrauch der letzten Jahre kannst Du aus Deinen Brennstoffrechnungen ablesen. Im Idealfall hast Du die Werte von drei oder mehr Jahren, in denen das Haus nicht umgebaut wurde oder sich die Bewohnerzahl stark verändert hat. Hast Du bis jetzt mit Erdgas geheizt, findest Du in den jährlichen Gasabrechnungen Deinen Jahresverbrauch in kWh. Bei Fernwärme findest Du Deinen Verbrauch in kWh ebenfalls in der jährlichen Abrechnung. 

Heizt Du bisher mit Heizöl, musst Du Deinen Verbrauch an der Öltankanzeige jährlich ablesen, um hier feste Werte zu haben. Aus Deinen Heizöl-Lieferrechnungen geht Dein Verbrauch nicht hervor, denn womöglich hast Du mehr bestellt, als Du im Jahr verbraucht hast und am Ende des Jahres war Dein Tank nicht leer. Wenn Du weißt, wie viele Liter Heizöl Du etwa verbraucht hast, multipliziere diese Zahl mit zehn, um den Verbrauch in kWh umzurechnen. 

Im Idealfall kannst Du den Durchschnitt aus mehreren Jahren bilden, damit die Berechnung nicht durch einen sehr milden oder sehr kalten Winter verzerrt wird. 

Wie rechnest Du den Stromverbrauch konkret aus? 

Die Formel lautet:

Durchschnittlicher Wärmeverbrauch in Kilowattstunden geteilt durch JAZ gleich Stromverbrauch in Kilowattstunden

Zum Beispiel:

16.000 kWh / 3,2 = 5.000 kWh Strom
16.000 kWh / 4 = 4.000 kWh Strom

Du siehst: Je höher die JAZ, desto geringer ist der Stromverbrauch.

Wichtig: Je älter Deine aktuelle Heizung ist, desto ungenauer wird die Rechnung. Denn ältere Heizungen sind oft deutlich ineffizienter als moderne Geräte. Das heißt, sie brauchen mehr Brennstoff, um die nötige Wärme zu erzeugen – eine Kilowattstunde Erdgas ergibt nicht eine Kilowattstunde Wärme. Der berechnete Stromverbrauch wird mit der moderneren Wärmepumpe wahrscheinlich sogar etwas niedriger liegen als ausgerechnet.

Wie berechnest Du daraus Deine jährlichen Stromkosten? 

Wenn Du Deinen aktuellen Strompreis kennst, kannst Du jetzt auch noch berechnen, wie viel Dich Deine Wärmepumpenheizung im Jahr kostet: Multipliziere dafür den berechneten Stromverbrauch mit Deinem Strompreis.

Wenn wir vom aktuellen Strompreis laut Finanztip-Strompreisbarometer (Stand: 17. Februar 2026) ausgehen, rechnen wir mit einem Strompreis von 33,24 Cent. 

Für unsere beiden Beispiele oben ergeben sich damit folgende jährliche Kosten:

  • 5.000 kWh x 0,3324 € = 1.662 €
  • 4.000 kWh x 0,3324 € = 1.330 €

Hast Du einen Stromtarif, dessen Preis deutlich über dem Strompreis aus dem Finanztip-Strompreisbarometer liegt, lohnt es sich, zu prüfen, ob Du auch Deine Stromkosten senken kannst. 

Wie ordnest Du Deinen Verbrauch ein?

Ein Verbrauch von rund 36 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche gilt als durchschnittlich. Das hat der Heizspiegel 2025 für Ein- und Zweifamilienhäuser bis 150 Quadratmeter ergeben.

Bei einem Haus mit 150 Quadratmetern Größe ergibt sich damit beispielsweise ein Verbrauch von 5.400 kWh. Lag der Verbrauch darüber, galt er als erhöht. Lag er bei mehr als 83 kWh pro Quadratmeter, also rund 12.500 kWh pro Jahr, galt er als zu hoch. 90 Prozent aller Wohngebäude galten damit als effizienter als diese Häuser. 

Fällt der Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe in die Kategorie erhöhter oder gar hoher Verbrauch, solltest Du Dir die Gründe dafür anschauen. Es kann zum einen an einer schlecht geplanten oder falsch eingestellten Wärmepumpe liegen. Aber auch an Deinem Haus gibt es Stellschrauben, um den Wärmeverbrauch und damit letztlich auch den Stromverbrauch zu senken.

Was Du dafür tun kannst, erklären wir Dir im folgenden Kapitel.

Wie senkst Du den Stromverbrauch Deiner Wärmepumpe?

Den Stromverbrauch senkst Du vor allem durch richtige Planung, optimale Einstellungen und einen geringeren Wärmebedarf Deines Hauses.

Wenn Deine Wärmepumpe mehr Strom verbraucht als erwartet, liegt das nämlich meist nicht an der Technik selbst. In vielen Fällen kannst Du aber nachträglich nachjustieren.

Im Folgenden findest Du die wichtigsten Maßnahmen:

Warum ist die richtige Planung entscheidend?

Eine korrekt dimensionierte Wärmepumpe verhindert unnötig hohen Stromverbrauch. Die Leistung muss genau zum Wärmebedarf Deines Hauses passen.

Dafür ist der Wärmebedarf Deines Hauses wichtig, der über eine Heizlastberechnung ermittelt werden sollte. Achte darauf, dass diese bei der Planung durchgeführt wird. Soll die Wärmepumpe auch das Warmwasser erzeugen, muss auch der Warmwasserbedarf richtig berechnet werden. Wenn Du weißt, dass sich die Anzahl der Personen im Haus bald ändert, solltest Du das der Heizungsfirma oder dem Energieberater unbedingt mitteilen.

Sind die Berechnungen für die Planung nur vage oder zu ungenau, kann es passieren, dass die eingebaute Wärmepumpe entweder zu viel oder zu wenig Leistung hat.

Erfahrene Installationsbetriebe, die sich mit der richtigen Planung und Dimensionierung von Wärmepumpen auskennen, findest Du zum Beispiel in der Fachpartnersuche des Bundesverbands Wärmepumpe

Welche Auswirkung hat eine falsch dimensionierte Wärmepumpe? 

Hat Deine Wärmepumpe zu wenig Leistung, muss öfter der Heizstab einspringen, um die benötigte Wärme zu erreichen. Das geht ins Geld, denn er braucht für die gleiche Menge Wärme mehr Strom als die Wärmepumpe. Ist Deine Wärmepumpe hingegen zu leistungsstark, muss sie öfter takten – geht also häufig an und aus. Das kostet nicht nur mehr Strom, sondern verkürzt auch ihre Lebenszeit. Wichtige Bestandteile der Wärmepumpe nutzen sich so nämlich schneller ab.

Heizungsinstallateure neigen bei ungenauer Planung dazu, Wärmepumpen zu leistungsstark auszulegen, damit eben nicht der Heizstab einspringen muss oder Du Dich später beschwerst, dass es nicht richtig warm wird. Das war auch bei Gas- und Ölheizungen schon gang und gäbe, sodass viele ältere Heizungsanlagen eigentlich zu viel Leistung haben. Bei diesen Heizungen war das aber lange kein Problem, da Erdgas und Heizöl als Brennstoffe sehr günstig waren. Durch die Energiekrise 2022 sind die Preise für diese Brennstoffe aber angestiegen und eine überdimensionierte Heizung verschwendet Geld.

Achtung: Selbst die Heizlastberechnung, die nach der DIN 12831 erfolgt, ist sehr konservativ angesetzt, um sicherzustellen, dass ein Gebäude auch bei Extremwetter ausreichend beheizt wird. Zu solchen Situationen kommt es aber in der Regel nur wenige Tage im Jahr. Wenn Dir ein erfahrener Wärmepumpeninstallateur also eine geringere Leistung empfiehlt, als die Heizlastberechnung ergibt, muss das nicht falsch sein. Lass Dir aber genau erklären, warum er zur geringeren Leistung rät. 

Um ungefähr einschätzen zu können, ob Deine Wärmepumpenheizung richtig geplant wird, kannst Du Dich trotzdem an die folgenden Richtwerte der Heizungsbranche halten.

Wie hoch ist die Heizlast in unterschiedlichen Häusern?

HaustypWärmebedarf in Kilowatt (kW)
unsanierter Altbau0,12 kW/m²
sanierter Altbau0,08 kW/m²
Neubau vor 20020,06 kW/m²
Neubau nach 20020,04 kW/m²
Passivhaus0,015 kW/m²

Quelle: co2online (Stand: Januar 2025)

Die Werte aus der Tabelle zeigen, dass ein besserer Dämmzustand zu einer niedrigeren Heizlast führt. Entsprechend weniger Leistung kann eine Wärmepumpe haben.

Beispiel: Für einen Neubau aus dem Jahr 2010 mit 120 Quadratmetern Fläche reicht ungefähr eine Leistung von 4,8 Kilowatt. In einem sanierten Altbau der gleichen Größe muss die Leistung allerdings eher bei 9,6 Kilowatt liegen, also doppelt so hoch. 

An diesen Richtwerten kannst Du erkennen, ob die Leistung Deiner geplanten Wärmepumpe ungefähr in die richtige Richtung geht. Natürlich gibt es aber neben der Größe des Hauses noch weitere Einflussfaktoren, die diese Zahlen verändern. Dazu gehört zum Beispiel, ob Dein Haus freistehend oder ein Reihenhaus ist oder ob in der Vergangenheit etwas daran energetisch saniert wurde. Relevant ist außerdem, ob die Wärmepumpe auch das Warmwasser mit erhitzen soll. Dann muss mit etwas mehr Leistung geplant werden.

Was tun bei falsch dimensionierter Wärmepumpe?

Auch nach dem Einbau kannst Du den Stromverbrauch senken, je nachdem, ob die Wärmepumpe zu groß oder zu klein ausgelegt wurde. Entscheidend ist, ob die Anlage häufig taktet oder ob oft der Heizstab einspringt. Davon hängt ab, welche Maßnahme sinnvoll ist. 

Eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe verbraucht nicht nur zusätzlich Strom, sondern ihre Lebenszeit verkürzt sich durch das häufige An- und Ausschalten ebenfalls. Abhilfe schafft ein Pufferspeicher, den Du auch nachträglich installieren lassen kannst. Das ist ein großer Wasserspeicher, der die Heizenergie zwischenlagert. Wird im Haus gerade keine weitere Wärme benötigt, kann die Wärmepumpe die Heizenergie im Pufferspeicher lagern und länger und somit effizienter durcharbeiten. So ein Pufferspeicher kostet je nach Art und Fassungsvermögen unterschiedlich viel. Einfache Geräte bekommst Du schon für unter 1.000 Euro, modernere, sogenannte Schichtladespeicher kosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro. 

Ist Deine Wärmepumpe zu klein geraten, sodass oft der Heizstab zum Einsatz kommt, solltest Du ebenfalls tätig werden, um den Stromverbrauch effektiv zu senken. Eine Wärmepumpe mit zu geringer Leistung ist auf ein Haus mit weniger Wärmebedarf ausgelegt. Du kannst Abhilfe schaffen, indem Du entweder den Wärmebedarf Deines Hauses senkst oder die Effizienz der Wärmepumpe steigerst. 

Eine Möglichkeit besteht darin, die Flächen zu vergrößern, über die Wärme abgegeben wird – also zum Beispiel einzelne Heizkörper gegen Niedertemperaturheizkörper auszutauschen. Diese kosten pro Heizkörper zwischen 100 und 1.000 Euro, je nach Größe und Modell. Diese Maßnahme bewirkt, dass die Wärme besser verteilt wird, sodass eine geringere Heiztemperatur ausreicht. Das macht Deine Wärmepumpe effizienter und der Stromverbrauch sinkt.

Gleichzeitig kannst Du auch den Wärmebedarf Deines Hauses senken, den die Wärmepumpe decken muss. Das geht entweder über eine separate Warmwasserbereitung oder über eine energetische Sanierung. Das Warmwasser macht bei einer Heizung rund 0,2 bis 0,3 Kilowatt an Leistung pro Person aus. Lagerst Du die Warmwasserbereitung auf ein anderes Gerät aus, zum Beispiel eine Solarthermieanlage oder eine Warmwasser-Wärmepumpe, muss Deine Wärmepumpenheizung etwas weniger arbeiten.

Was bringt ein hydraulischer Abgleich?

Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt wird und senkt so den Energieverbrauch. Dein ganzes Heizsystem wird durch den Abgleich optimiert. 

Besonders, wenn eine neue Heizung eingebaut oder etwas an der Heizung verändert wurde, ist ein hydraulischer Abgleich sinnvoll. Mit einer hydraulisch gut abgeglichen Heizungsanlage sparst Du bis zu 15 Prozent Heizkosten

Sprich mit dem Heizungsinstallateur, dass ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden soll. Wenn Du eine Förderung für Deine Wärmepumpe nutzt, ist der Abgleich sogar in der Regel vorgeschrieben.

Welche Heizungseinstellungen solltest Du überprüfen?

Eine der wichtigsten Einstellungen an einer Heizung ist die Heizkurve. Eine Wärmepumpe, die richtig dimensioniert ist, aber trotzdem mehr Strom verbraucht als erwartet, kann auch einfach nur falsch eingestellt sein. 

In der Heizkurve wird vermerkt, welche Vorlauftemperatur Deine Heizung bei einer bestimmten Außentemperatur liefern soll. Das heißt, Deine Wärmepumpe weiß dann selbst, welche Temperatur sie bei jeder Außentemperatur erzeugen muss und reguliert sich selbst. Mit einer gut eingestellten Heizkurve sparst Du also Strom und damit Geld. 

Ist die Kurve schlecht eingestellt, wird es womöglich nicht richtig warm oder die Wärmepumpe arbeitet viel zu viel. Die Kurve muss gut auf Dein Haus abgestimmt werden. Das bedeutet auch, dass sie nach Veränderungen am Haus, beispielsweise nach einer Dämmung, von Deiner Heizungsfachfirma neu angepasst werden muss.

In der Grafik siehst Du, dass sich die Heizkurven in Abhängigkeit vom Sanierungszustand des Hauses unterscheiden. Je schlechter das Haus gedämmt ist, desto steiler ist die Kurve: Die Vorlauftemperatur muss dann nämlich stärker steigen, um das Haus ausreichend zu heizen. Passt die Kurve nicht zu Deinem Haus, sollte sie angepasst werden. Denn entweder frierst Du dann oder verschwendest unnötig Energie für Vorlauftemperaturen, die gar nicht notwendig sind. 

Wird die Optimierung von Heizungen gefördert?

Die gute Nachricht: Sowohl den Einbau eines Pufferspeichers oder neuer Heizkörper als auch den hydraulischen Abgleich oder die Einstellung der Heizkurve kannst Du Dir fördern lassen. 

Nämlich als Heizungsoptimierung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Alles zur Förderung liest Du in unserem Ratgeber zu Bafa Einzelmaßnahmen.

Besprich die sinnvollen Maßnahmen vorab am besten mit Deinem Heizungstechniker. Welche Arbeiten sind realistisch und lassen sich gut umsetzen? Welche bringen spürbare Einsparungen?

Wie kannst Du den Wärmebedarf Deines Hauses senken?

Ist Dein Haus wenig bis gar nicht gedämmt, kannst Du den Wärmebedarf durch eine Dämmung der Fassade, des Dachs, des Kellers oder durch einen Austausch der Fenster deutlich reduzieren. Denn den größten Einfluss auf den Wärmebedarf Deines Hauses hat der energetische Zustand. Also, wie gut Dein Haus gedämmt ist. Ein geringerer Wärmebedarf führt zu weniger Arbeit für die Wärmepumpe und entsprechend einem geringeren Stromverbrauch.

Aber auch schon kleine Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke oder eine Dämmung von Heizungsrohren können schon Abhilfe schaffen. Ein individueller Sanierungsfahrplan von einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten zeigt Dir genau auf, was an Deinem Haus verbessert werden kann.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, Dämmmaßnahmen vorzunehmen, bevor Du eine neue Heizung planen und einbauen lässt. Nach der Sanierung ist der Wärmebedarf nämlich deutlich geringer und eine neue Heizung benötigt viel weniger Leistung als zuvor.

Was ist, wenn Du nicht auf eine Sanierung warten kannst?

Wenn eine vorgelagerte Sanierung für Dich keine Option ist und Du sie erst für später planst, dann teile das Deinem Heizungsinstallateur mit. Ihr solltet dann prüfen, ob es die Option gibt, eine Wärmepumpe mit geringerer Leistung einzubauen, die vorerst zusammen mit Deiner bestehenden Heizung betrieben wird – als Hybridheizung

Die Wärmepumpe übernimmt dann den Großteil der Wärmeerzeugung und Deine alte Heizung springt nur dann ein, wenn die Wärmepumpe es nicht mehr schafft. Je mehr Du anschließend sanierst, desto weniger wird Deine alte Heizung mitarbeiten müssen. Bist Du mit allen geplanten Sanierungsvorhaben durch, kann die alte Heizung ganz ausgebaut werden und die Wärmepumpe übernimmt das Heizen ganz allein.

Wie kann eine PV-Anlage Deine Wärmepumpe unterstützen?

Besitzt Du eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage), kannst Du einen Teil des erzeugten Stroms für Deine Wärmepumpe nutzen. Eine PV-Anlage generiert Strom aus der Energie der Sonne. Das mit einer Heizung zu kombinieren, mag erst mal widersinnig erscheinen, denn die größte Stromerzeugung erfolgt im Sommer, wenn die Wärmepumpe am wenigsten läuft.

Es ist aber nicht so, dass Deine PV-Anlage im Winterhalbjahr gar keinen Strom erzeugt. Eine Studie der Hochschule Trier zum Ertrag von Photovoltaikdachanlagen hat ergeben, dass auf das Winterhalbjahr, also die Monate Oktober bis März, etwas mehr als ein Viertel des erzeugten Stroms entfällt. Je südlicher Du in Deutschland lebst, desto mehr steigt der Anteil auch im Winter, während er im Norden tendenziell geringer ist.

Insgesamt kannst Du bis zu einem Drittel des Stromverbrauchs Deiner Wärmepumpe über eine PV-Anlage decken. Das hat eine Studie der HTW Berlin ergeben.

Je nachdem, wo Du in Deutschland wohnst, welche Ausrichtung Deine Dachflächen haben und in welchem Winkel die Solarpaneele aufgestellt werden, ändert sich der Stromertrag. 

Was Du bei der Planung einer PV-Anlage bedenken solltest Du und wie Du am besten vorgehst, liest Du in unserem Ratgeber PV-Anlage kaufen.

Welchen Stromtarif solltest Du wählen?

Die einfache Antwort: einen günstigen! Je nachdem, wie Deine Wärmepumpe in Deine Hausstromanlage integriert ist, kannst Du sie mit einem Haushaltsstromtarif oder mit einem noch günstigere Wärmepumpenstromtarif betreiben.

Läuft die Wärmepumpe über Deinen Haushaltsstromzähler, solltest Du Haushaltsstromtarife vergleichen, um den günstigsten Tarif für Deine Postleitzahl zu finden. Dafür kannst Du den Finanztip-Stromvergleich nutzen. Er fragt die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach den verbraucherfreundlichen Finanztip-Kriterien. Der Rechner enthält Werbelinks, über die Du Deinen Tarif direkt abschließen kannst. Alle Empfehlungen erfolgen rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.

Zum Stromvergleich

Für Wärmepumpen gibt es allerdings auch Wärmepumpenstromtarife. Dafür braucht Deine Wärmepumpe einen eigenen Stromzähler. Ein weiterer Zähler bringt aber auch Kosten mit sich. Neben einer jährlichen Gebühr für den Zähler fallen auch Grundkosten für einen zweiten Tarif an. In einer Finanztip-Analyse aus dem Jahr 2024 haben wir berechnet, dass sich Wärmepumpenstromtarife in der Regel erst ab einem Strombezug von mehr als 3.000 Kilowattstunden rechnen.

Alles, was Du zu Wärmepumpenstrom wissen musst, liest Du in unserem Ratgeber zu Stromtarifen für Wärmepumpen.

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern gehört zu 100 Prozent zur gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig die für sie richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links jedoch anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion ausführlich analysiert und empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Für uns als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat es natürlich keinen Einfluss auf die Empfehlungen, ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.