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Negative Erfahrungen mit Optionsscheine
Viele Anleger haben ihre ersten negativen Erfahrungen mit Optionsscheinen - oftmals durch mangelnde Kenntnisse der Funktionsweise verursacht - bereits hinter sich, und das Thema Optionsscheine vor ihrem geistigen Auge verständlicherweise für immer abgehakt. Wenn der am Aktienmarkt interessierte Investor mitverfolgt, welch spektakuläre Kurssprünge innerhalb kürzester Zeit bei Optionscheinen möglich sind, wird er sich vielleicht doch insgeheim fragen, ob ihm diese raschen Kursveränderungen nicht doch dabei helfen könnten, den einen oder anderen Euro dazuzuverdienen.
Wissen ist Grundvoraussetzung
Die Geldanlage in Optionsscheinen setzt nicht nur Grundkenntnisse über die Vorgänge an Aktienmärkten voraus. Darüber hinaus sind auch grundlegende Kenntnisse über die Besonderheiten von Optionsscheinen absolute Voraussetzung, um bei einem Investment in Optionsschein keine bösen Überraschungen zu erleben. Selbstverständlich ist das Eintreffen der richtigen Markterwartung innerhalb eines selbstdefinierten Zeitraumes zweifelsohne der wesentlichste Faktor eines erfolgreichen Optionsscheininvestments.
Das Verständnis, warum sich Optionsscheinkurse manchmal doch nicht so verhalten, wie vom Anleger erwartet, lässt sich jedoch nur durch eine intensive Beschäftigung mit dieser interessanten Materie erwerben. Das Ziel dieser hier angebotenen Artikel über Optionsscheine ist die bestmögliche Aufklärung über die Funktionsweise, die Chancen und vor allem die Risiken, die solch eine Geldanlage beinhalten kann.
Optionsscheine sind beliebteste Produktgattung
Ende 2011 haben die Finanzvermarkter OnVista.de, ARIVA.DE, wallstreet-online.de und Boerse-Stuttgart.de das Ergebnis der Umfrage "Derivate-Markt in Deutschland" veröffentlicht. Danach ist das beliebteste Finanzderivat der Optionsschein. 73,5% der aktuell in Derivate investierten Anleger gaben an, derartige Produkte schon einmal gehandelt zu haben. Hebelprodukte folgen in der Beliebtheitsskala mit 69,2%. Platz drei behaupten Indexzertifikate (48,5%). Mit nur 12,8% spielen Contracts for Difference (CFDs) nach wie vor eine verhältnismäßig kleine Rolle.
Ausschlaggebend für die Wahl des Emittenten sind in erster Linie dessen Bonität (67,3%) und ein gutes Pricing (59,9%). Es folgen eine breite Produktpalette (32,2%) und eine hohe Servicequalität (24,2%). Positive Zertifikate-Ratings spielen mit 18,5% nur eine nachgeordnete Rolle. Nach diser Derivate-Umfrage handelten im Jahr 2011 mehr als die Hälfte der Befragten (53,9%) derivative Finanzprodukte wie Optionsscheine, Anlagezertifikate und Hebelzertifikate. Knapp ein Fünftel (19,5%) tut dies (zumindest derzeit) nicht. Sie warten aber in der Vergangenheit in diesen Anlageklassen investiert. 18,4% Prozent handelten bisher überhaupt nicht mit Derivaten. Weitere 8,2 Prozent haben sich – zumindest vorübergehend – ganz von der Börse zurückgezogen. Insgesamt beabsichtigen fast neun von zehn Befragten (88%) den Vermögensanteil an börsengehandelten Produkten in Zukunft zu erhöhen oder gleich belassen.
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