Dachsanierung Dach kaputt? Das ist bei der Sanierung wichtig

Sandra Duy
Sandra Duy •
Expertin Energetische Sanierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Dachsanierung kann je nach Umfang mehrere Zehntausend Euro kosten; besonders teuer wird es, wenn neben der Eindeckung auch Dämmung, Dachstuhl oder Umbauten anfallen.
  • Bei einer Dachsanierung musst Du einige Vorschriften beachten: Möglicherweise wirst Du zur Dämmung oder der Installation einer Solaranlage verpflichtet. Nutze unsere Checkliste, um Pflichten und Optionen zu prüfen. 

    Zur Checkliste

  • Für Dämmung und energetische Maßnahmen kannst Du Förderungen nutzen, einfache Handwerkerleistungen oft von der Steuer absetzen.
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Was kostet eine Dachsanierung?

Eine Dachsanierung kann schnell mehrere Zehntausend Euro kosten. Der Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein nennt für ein Dach mit 150 Quadratmetern Fläche je nach Umfang Kosten zwischen 15.000 und 84.000 Euro. Wie teuer sie bei Dir wird, hängt vor allem davon ab, welche Arbeiten nötig sind und wie groß und aufwendig Dein Dach ist.

Mit welchen Kosten musst Du rechnen?

MaßnahmeKosten
Dachsanierung insgesamtetwa 15.000 – 84.000 Euro
Dämmung der obersten Geschossdeckeetwa 5 – 50 Euro/m²
Aufsparrendämmung mit Wiedereindeckenetwa 130 – 200 Euro/m²

Quelle: Dr. Klein, co2online.de (Stand: September 2026)

Die Spanne ist groß, weil Dachsanierung nicht gleich Dachsanierung ist. Wenn Du an Deinem Dach

  • die Dacheindeckung erneuerst, also die Dachziegel, Dachsteine oder Schindeln, 
  • den Dachstuhl reparierst oder ganz austauschst, 
  • die Traglattung unter den Ziegeln, Steinen oder Schindeln austauschst oder reparierst, 
  • Du das Dach umbaust, beispielsweise neue Fenster oder Gauben einbaust, 

zählt das alles zur Dachsanierung. Je nachdem, was davon alles gemacht werden soll, fallen die Kosten höher oder niedriger aus. 

 

Wovon hängen die Kosten der Dachsanierung ab?

Vor allem Dachfläche, Dachform, Material und Umfang der Arbeiten bestimmen den Preis.

Wird das Dach neu eingedeckt, beeinflussen das Material und die Größe Deines Dachs den Preis für die Dachsanierung. Was die Wahl des Materials betrifft, bist Du nicht ganz frei. Welche Dacheindeckung möglich ist, hängt unter anderem von der Dachneigung und dem konkreten Deckmaterial ab. Reet benötigt beispielsweise ein vergleichsweise steiles Dach.

Außerdem gibt es regionale Unterschiede bei den typischen Materialien. So findest Du Reetdächer eher an Nord- und Ostsee, während Schieferdächer im Rheinland häufiger vorkommen. Steht Dein Haus unter Denkmalschutz, ist das Material und die Form der Dacheindeckung womöglich sogar vorgeschrieben.

Preisaufschlag für unterschiedliche Dachtypen

Welche Kosten entstehen durch eine Dämmung?

Wenn Du Dein Dach sanierst, bist Du unter Umständen verpflichtet, auch das Dach zu dämmen. Wann diese Pflicht ausgelöst wird, liest Du im Kapitel Welche Vorschriften gibt es für eine Dachsanierung?. Es ist aber sinnvoll, die Dämmung und andere Maßnahmen am Dach bei der Planung mitzudenken. Denn nach der Sanierung wirst Du Dein Dach so schnell nicht wieder anfassen müssen.

Sandra Duy

Wenn Du Dein Dach sanierst, solltest Du immer auch an die Dämmung und eine mögliche Solaranlage denken – beides lässt sich später nur mit viel Aufwand nachholen.

Sandra Duy
Unsere Finanztip-Expertin für Energetische Sanierung

Je nachdem, ob Du dämmen musst oder möchtest, musst Du die Kosten dafür mit einbeziehen. Es gibt eine breite Preisspanne, die davon abhängig ist, welche Dämmart Du wählst. 

Ist der Dachboden unbeheizt, reicht es in der Regel, die oberste Geschossdecke zu dämmen, also den Boden Deines Dachbodens. Das ist auch die günstigste Dämmvariante. Die Kosten liegen laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zwischen fünf und 50 Euro je Quadratmeter. 

Die Aufsparrendämmung ist dagegen eine der aufwendigsten und teuersten Varianten. Dabei wird das Dämmmaterial über den Dachsparren, aber unter der Eindeckung angebracht. Dafür muss die Dacheindeckung vorher abgenommen und nachher wieder aufgetragen werden. Planst Du ohnehin eine Neueindeckung, bietet es sich deshalb an, beide Arbeiten miteinander zu verbinden. Für die Aufsparrendämmung mit anschließendem Wiedereindecken nennt co2online Kosten von 130 bis 200 Euro je Quadratmeter.

Alles, was Du zur Dämmung des Dachs und den zugehörigen Kosten wissen musst, findest Du in unserem Ratgeber zur Dachdämmung.

Wie findest Du einen realistischen Preis für Deine Dachsanierung?

Wie teuer Deine Dachsanierung tatsächlich wird, lässt sich erst anhand des konkreten Dachs zuverlässig einschätzen. Lass Dir deshalb möglichst mehrere Angebote von Fachbetrieben erstellen und vergleiche nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch, welche Arbeiten darin enthalten sind.

Wenn Dämmung oder andere energetische Maßnahmen geplant sind, kann zusätzlich eine Energieberatung sinnvoll sein. Sie kann Dir dabei helfen, verschiedene Sanierungsvarianten und deren Kosten einzuordnen.

Wann ist eine Dachsanierung sinnvoll?

Eine Dachsanierung wird sinnvoll, wenn größere Schäden auftreten, Reparaturen immer häufiger nötig werden oder die Dacheindeckung das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Das Alter Deines Dachs allein ist aber noch kein Grund für eine Sanierung.

Woran erkennst Du, dass Dein Dach saniert werden muss?

Wie lange ein Dach hält, hängt vor allem von Material, Bauweise, Ausführung und Pflege ab. Die Nutzungsdauertabelle des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht beispielsweise für Dacheindeckungen aus Ziegeln und Schiefer von mindestens 50 Jahren aus. Andere Deckungen und Dachabdichtungen können eine deutlich kürzere Nutzungsdauer haben.

Solche Angaben sind allerdings nur Orientierungswerte. 

Ein gut gepflegtes Dach kann länger halten, während Schäden oder eine mangelhafte Ausführung schon deutlich früher eine Sanierung nötig machen können. Zur Instandhaltung gehört unter anderem, dass verrutschte oder kaputte Dachziegel oder -steine so schnell wie möglich ausgetauscht werden. Auch die Reinigung der Dachrinne solltest Du nicht aus den Augen verlieren. 

Spätestens, wenn sich die Reparaturen am Dach immer mehr häufen, Dachziegel Risse oder andere Schäden aufweisen oder Feuchtigkeit unter das Dach gelangt, solltest Du den Zustand des Dachs von einem Fachbetrieb prüfen lassen. Nicht jeder einzelne Schaden erfordert gleich eine komplette Dachsanierung. Häufen sich die Probleme, kann eine umfassende Sanierung aber wirtschaftlicher sein als immer neue Reparaturen.

Kommt es durch Unwetter zu starken Beschädigungen des Dachs, ist eine Dachsanierung ebenfalls unerlässlich. Wird Dein Dach durch einen Sturm abgedeckt, solltest Du das umgehend Deiner Gebäudeversicherung melden. Die Versicherung zahlt für die Schäden und Du kannst das Dach neu eindecken lassen. Damit Du nicht auf den Kosten sitzen bleibst, ist es wichtig, dass Du auf die richtigen Versicherungsbedingungen und eine ausreichend hohe Versicherungssumme achtest.

Mehr dazu und wie Du eine gute Wohngebäudeversicherung findest, liest Du in unserem Ratgeber zur Wohngebäudeversicherung. 

Welche Vorschriften gibt es für eine Dachsanierung?

Bei einer Dachsanierung können Vorgaben zur Dämmung, eine landesrechtliche Solarpflicht und Regeln des Denkmalschutzes greifen. Welche Pflichten für Dich gelten, hängt davon ab, welche Arbeiten Du planst und wo Dein Haus steht.

Welche Vorschriften musst Du bei einer Dachsanierung prüfen? 

Vorschrift Was gilt?
Dämmvorgaben nach dem GebäudemodernisierungsgesetzWenn Dach oder oberste Geschossdecke nicht ausreichend gedämmt sind oder Du das Dach umfassender erneuerst
Solarpflicht des BundeslandsJe nach Bundesland bei Neubau oder einer umfangreichen Dachsanierung
Denkmalschutz und örtliche GestaltungssatzungenWenn Dein Haus geschützt ist oder für Dein Wohngebiet besondere Gestaltungsvorgaben gelten

Quelle: GModG, Finanztip-Recherche (Stand: September 2026)

Wann musst Du Dein Dach dämmen?

Eine Dämmpflicht kann unabhängig von der Dachsanierung bestehen oder erst durch bestimmte Arbeiten am Dach ausgelöst werden.

Ist die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen nicht einmal nach dem vorgeschriebenen Mindestwärmeschutz gedämmt, musst Du sie grundsätzlich nachrüsten. Ihr Wärmedurchgangskoeffizient darf anschließend höchstens 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin betragen (§ 35 Abs. 1 GModG). Statt der Geschossdecke kannst Du auch das darüberliegende Dach entsprechend dämmen.

Eine Ausnahme gilt bei Wohngebäuden mit höchstens zwei Wohnungen, wenn der Eigentümer bereits am 1. Februar 2002 eine davon selbst bewohnt hat. Erst nach einem Eigentümerwechsel muss der neue Eigentümer innerhalb von zwei Jahren nachrüsten (§ 35 Abs. 3 GModG). Das gilt übrigens auch für den Heizungstausch und ungedämmte Heizungsrohre.

Bei selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern entfällt die Nachrüstung außerdem, soweit sich die Kosten nicht innerhalb angemessener Frist durch die Einsparungen wieder einspielen (§ 35 Abs. 4 GModG)

 

Wann löst die Dachsanierung eine notwendige Dämmung aus?

Wenn Du Arbeiten an Deinem Dach planst und dabei mehr als zehn Prozent der Dachfläche veränderst, führt das ebenfalls zu einer Dämmpflicht (§ 36 GModG). Beim Dach greift die Vorgabe beispielsweise, wenn Du die Dachdeckung einschließlich der darunterliegenden Lattung und Verschalung erneuerst oder neu aufbaust.

Kleinere Reparaturen lösen diese Vorgaben aber nicht automatisch aus.

Ausnahmen sind möglich, wenn Dein Haus bereits eine gute Gesamtenergieeffizienz hat (§ 38 GModG). Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Dein Dach, aber auch das Haus insgesamt bereits gut gedämmt sind, aber noch nicht ganz die GModG-Vorgaben erfüllen. Ob diese Ausnahme für Dich gilt, solltest Du Dir allerdings von einer Energieberaterin oder einem Energieberater ausrechnen lassen.

Wann musst Du eine Solaranlage installieren?

Ob eine Dachsanierung eine Solarpflicht auslöst, hängt von Deinem Bundesland ab. Eine bundesweite Pflicht für Nachrüstung von Solaranlagen wie Photovoltaik oder Solarthermie bei der Dachsanierung privater Wohngebäude gibt es derzeit nicht.

Die Bundesländer dürfen eigene weitergehende Regeln zur Nutzung erneuerbarer Energien an Gebäuden erlassen (§ 9 GModG). Deshalb unterscheiden sich die Solarpflichten bei Dachsanierungen: Je nach Bundesland kann schon eine grundlegende Erneuerung des Dachs genügen, teilweise muss ein bestimmter Anteil der Dachfläche betroffen sein. In anderen Ländern gibt es für private Wohngebäude bei Dachsanierungen keine Solarpflicht.

Eine Solarpflicht erhöht die Kosten für die Dachsanierung entsprechend. Unsere Marktbeobachtungen zeigen, dass für ein Einfamilienhaus ein Preis von 14.000 bis 20.000 Euro für eine PV-Anlage realistisch ist. Der genaue Preis ist davon abhängig, welche Leistung die PV-Anlage hat. Gleichzeitig senkst Du durch eine PV- oder Solarthermieanlage Deine Strom- oder Heizkosten.

Prüfe deshalb vor Beginn der Arbeiten die Vorgaben Deines Bundeslands. Ausführliche Informationen zur Solarpflicht und Vorschriften in den einzelnen Bundesländern findest Du in unserem Ratgeber zur Solarpflicht.

 

Was gilt fürs Dach beim Denkmalschutz?

Wenn Dein Haus unter Denkmalschutz steht oder Deine Kommune für Dein Viertel eine bestimmte Gestaltungssatzung erlassen hat, musst Du das ebenfalls bei der Dachsanierung berücksichtigen. Du hast dann nicht die freie Wahl, wie Du die Sanierung durchführen möchtest.

Besteht Denkmalschutz, solltest Du vorab auf jeden Fall die zuständige Denkmalschutzbehörde kontaktieren und Dir die notwendigen Genehmigungen für die Sanierung einholen. Gibt es eine Satzung Deiner Kommune, dann prüfe, welche Vorschriften gegebenenfalls zu Materialien oder Dachziegelformen gelten.

Nach dem GModG kann bei Baudenkmälern und besonders erhaltenswerter Bausubstanz von energetischen Vorgaben abgewichen werden, wenn deren Einhaltung die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen oder einen unverhältnismäßig hohen Aufwand verursachen würde (§ 105 GModG). 

Lass Dich vor der Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses auf jeden Fall gut von Fachfirmen und Energieberatern mit entsprechender Erfahrung und Referenzen beraten.

Wie planst Du eine Dachsanierung?

Kläre zuerst, welche Arbeiten notwendig sind und was Du mit der Sanierung zusätzlich erreichen möchtest. Davon hängt ab, welche Fachleute Du brauchst, welche gesetzlichen Vorgaben gelten und welche Förderung infrage kommt.

Was solltest Du vor der Dachsanierung klären?

Bei einer Dachsanierung solltest Du nicht nur die notwendigen Reparaturen betrachten. Wenn Du das Dach einmal umfassend sanierst, kannst Du beispielsweise gleichzeitig dämmen, eine Solaranlage installieren oder den Dachboden ausbauen.

Deshalb solltest Du Dich rechtzeitig fragen:

  • Musst Du Dein Dach nur reparieren – oder lohnt sich gleich eine energetische Sanierung?
  • Wie willst Du dämmen: von innen oder außen?
  • Willst oder musst Du in dem Zug eine Solaranlage aufs Dach setzen?
  • Willst Du den Dachboden ausbauen oder auch direkt Dachfenster einsetzen oder tauschen?

Je klarer Deine Ziele sind, desto einfacher wird die Umsetzung. Damit Du an alles denkst, haben wir eine Checkliste zur Dachsanierung erstellt. Sie hilft Dir Schritt für Schritt bei der Planung, damit Du keinen wichtigen Schritt vergisst.

Lade sie Dir hier herunter:

Checkliste Dachsanierung

Hast Du Deine Ziele festgelegt, dann such Dir Fachkräfte, zum Beispiel Energieberater und einen Dachdeckermeisterbetrieb. Achte auf gute Referenzen, die zu Deinem Vorhaben passen. 

Hol Dir am besten Angebote von unterschiedlichen Fachbetrieben ein und plane dafür genug Zeit ein. 

Der Energieberater hilft Dir, die richtige Dämmung auszuwählen und Fördermittel dafür zu beantragen. Staatliche Fördermittel gibt es nämlich nur, wenn Du das Dach auch gleich energetisch sanierst. Wie Du auch ohne Sanierung etwas Geld zurückbekommst, erklären wir Dir im nächsten Kapitel.

Wie wird die Dachsanierung gefördert?

Für eine Dachsanierung kommen je nach Maßnahme ein Bafa-Zuschuss oder eine Steuerermäßigung infrage. Fördermittel gibt es vor allem für die energetische Sanierung, also beispielsweise für eine Dachdämmung. Bei reinen Reparaturen kannst Du unter Umständen zumindest die Handwerkerkosten von der Steuer absetzen.

Eine ausführliche Beschreibung der Fördermöglichkeiten steht in unserem Ratgeber zur Förderung von Dachsanierung.

Wie kannst Du Handwerkerkosten von der Steuer absetzen?

Für Reparatur- und Sanierungsarbeiten kannst Du 20 Prozent der Arbeitskosten von Deiner Einkommensteuer abziehen. Der maximale Betrag, den Du in Deiner Steuererklärung angeben kannst, liegt bei 6.000 Euro. Davon werden 20 Prozent auf Deine Steuerschuld angerechnet – Du zahlst also weniger Steuern. 

Materialkosten kannst Du allerdings nicht absetzen. Du musst das Haus selbst bewohnen und eine ordentliche Rechnung vorweisen können, die Du per Überweisung bezahlt hast. 

Alle Infos zu dieser Steuererleichterung findest Du im Ratgeber Handwerkerleistungen Steuer. 

Wie hoch sind die Zuschüsse für eine Dachdämmung?

Für die Dachdämmung bekommst Du über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) grundsätzlich 15 Prozent Zuschuss. 

Bei einem Einfamilienhaus berücksichtigt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ohne individuellen Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, höchstens 30.000 Euro förderfähige Ausgaben. Damit sind bis zu 4.500 Euro Zuschuss möglich. 

Mit einem förderfähigen iSFP können bei einem Einfamilienhaus bis zu 60.000 Euro Kosten berücksichtigt werden, statt 30.000 Euro. Dadurch steigt die Grundförderung bei 60.000 Euro Kosten von 4.500 auf 9.000 Euro. Zusätzlich bekommst Du auf die Kosten oberhalb von 30.000 Euro fünf Prozentpunkte iSFP-Bonus, also maximal weitere 1.500 Euro. Insgesamt sind damit bis zu 10.500 Euro Zuschuss möglich. 

Alles, was Du zum Zuschuss wissen musst und wie Du die höchstmögliche Förderung bekommst, liest Du in unserem Ratgeber zur Bafa-Förderung.  

 

Kannst Du die Dachsanierung mit Dämmung von der Steuer absetzen?

Alternativ zur Bafa-Förderung kannst Du für eine energetische Dachsanierung 20 Prozent der Kosten über drei Jahre von Deiner Einkommensteuer abziehen. Insgesamt kannst Du für alle begünstigten energetischen Maßnahmen an einem Gebäude höchstens 40.000 Euro Steuerermäßigung bekommen.

Die 20 Prozent werden über drei Jahre gesplittet, Du musst Deine Einkommenssteuerklärung also drei Jahre in Folge abgeben. Außerdem musst Du das betreffende Haus selbst bewohnen und die Arbeiten müssen von einer Fachfirma ausgeführt werden. 

Alle Anforderungen an die steuerliche Abschreibung findest Du in unserem Ratgeber Sanierungskosten absetzen. 

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