ADAC Rechtsschutz

Verkehrsrechtsschutz lohnt nur für Mitglieder

Nina C. Zimmermann 04. Juli 2016
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Automobilklub ADAC bietet eine Rechtsschutzversicherung nur für den Verkehrsbereich an.
  • Die Policen sind relativ teuer, wenn man den ADAC-Mitgliedsbeitrag ebenfalls berücksichtigt. Sie versichern allerdings auch Freizeitsport und Reisen.

Der Automobilklub ADAC ist mit mehr als 2,4 Millionen Rechtsschutzversicherungen einer der größten Anbieter in Deutschland. Die Tarife sind offenbar leicht überteuert, denn die Beitragseinnahmen liegen beim ADAC mehr als 18 Prozent über den Ausgaben und Kosten für die Policen. Das ist der höchste Wert am Markt.

Bei der Aufsichtsbehörde Bafin gingen laut Beschwerdestatistik 2015 über den ADAC insgesamt nur acht Beschwerden ein. Damit hat der ADAC-Rechtsschutz eine sehr geringe Beschwerdequote.

Tarife beim ADAC

Als Automobilklub bietet der ADAC nur eine Verkehrsrechtsschutzversicherung an. Jedes ADAC-Mitglied kann diese abschließen und entweder ein einzelnes Fahrzeug oder alle Autos der Familie versichern.

Neben dem Verkehrsrechtsschutz deckt die Police auch zwei Gebiete aus dem Privatrechtsschutz ab. Sie springt ein, wenn es Streit im Freizeitsport oder auf Reisen gibt. Ein Beispiel: Im Skiurlaub hat Dich ein Snowboarder angerempelt, Du hast Dir die Schulter ausgekugelt und verlangst mithilfe Deiner ADAC-Versicherung Schmerzensgeld. Falls Du dagegen selbst jemanden verletzt hast, ist das kein Fall für den ADAC-Rechtsschutz, sondern für Deine Privathaftpflichtversicherung.

Da der ADAC auch Sport und Reisen versichert, lassen sich seine Tarife nur schwer mit reinen Verkehrsrechtsschutz-Tarifen der Konkurrenz vergleichen. In unserer Übersicht haben wir den ADAC wie einen reinen Verkehrsrechtsschutz behandelt.

Mehr dazu im Ratgeber Rechtsschutzversicherung

Zum Ratgeber

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Autor
Nina C. Zimmermann

04. Juli 2016


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