Heizöl Betankung
Bild: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Haben Sie eine Ölheizung, kommen in den nächsten Jahren Veränderungen auf Sie zu. Die erste bereits zu Neujahr: Heizöl wird ab 2021 mit einer CO2-Abgabe belegt. Sie macht den Brennstoff rund 8 Cent pro Liter teurer und sorgt vermutlich für einen Kundenansturm bei den Ölhändlern im Herbst. Bestellen Sie deswegen bis September, damit das Öl bis Silvester im Tank ist. Denn jede Lieferung ab 1. Januar unterliegt dem CO2-Preis und der dann wieder höheren Mehrwertsteuer von 19 Prozent.

Um Angebote und Lieferfristen zu vergleichen, bietet sich eine Abfrage über Heizölportale an. Wir empfehlen Heizoel24 und Esyoil. Beide haben sich auch in unserem jüngsten Test in diesem Frühling durchgesetzt – sie zeigen am häufigsten die günstigsten Preise.

Die zweite Veränderung betrifft den Betrieb der Ölheizung selbst. Handelt es sich um einen Standard-Kessel (auch Konstanttemperaturkessel genannt), müssen Sie diesen nach spätestens 30 Jahren ausbauen – andernfalls blüht Ihnen ein hohes Bußgeld. Das schreibt ein neues Gesetz vor, das der Bundestag am Donnerstag beschlossen hat.

Das neue Gesetz erlaubt zudem den Einbau einer neuen Ölheizung ab 2026 mehrheitlich nur noch, wenn Sie einen Teil Ihrer Wärme auch aus erneuerbaren Energien gewinnen. Steht bei Ihnen ein Heizungstausch an, sollten Sie überlegen, auf einen anderen Brennstoff umzusatteln. Besser für die Umwelt ist das sowieso. Der Staat fördert eine neue, umweltfreundliche Heizung mit bis zu 45 Prozent der Kosten.

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Ines Rutschmann
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Ines Rutschmann ist unsere Energie-Expertin und widmet sich allen Fragen, die sich Verbraucher rund um Strom und Heizen stellen. Über den Strommarkt berichtete sie erstmals 2005 für die Leipziger Volkszeitung. Danach war sie für den Deutschlandfunk und das Solarstrom-Magazin Photon tätig. Ines ist Diplom-Ingenieurin (FH) und hat einen Masterabschluss in Energiemanagement.

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