
- 90 % Erstattung für Zahnersatz
- keine Wartezeit
- 200 € jährlich für Zahnreinigung
- Tarif mit stufenweise steigenden Beiträgen
- Budget für Zahnbehandlungen und -prophylaxe auf jeweils 200 € pro Jahr begrenzt
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Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
Zahnersatz kann richtig teuer werden: Denn die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur einen Teil der Kosten, den Rest musst Du selbst zahlen. Eine Zahnzusatzversicherung springt in solchen Momenten ein, sie lohnt sich aber nicht immer.
Wir erklären Dir, wann die Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist und welche Tarife besonders gut sind.
Anja Schlicht
Expertin für
Krankenversicherungen
Der Finanztip-Vergleich der Zahnzusatzversicherungen basiert auf den Bewertungen des Tests der Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 07/2025) und auf den Ratings zu Zahnersatz und Zahnbehandlung des Analysehauses Franke & Bornberg (F & B). Finanztip hat nur Tarife berücksichtigt, die bei Finanztest die Note „sehr gut“ (<= 1,5) und bei F & B ein „FF+“ (<=2,5) erhalten haben.
Um die Beiträge vergleichbar zu machen, haben wir zusätzlich die Medianbeiträge aller 125 sehr gut bewerteten Tarife von „Finanztest“ ermittelt. Alle Tarife, deren Median bei maximal 47 Euro pro Monat lag, wurden im Finanztip-Vergleich berücksichtigt. Die untersuchten Tarife gehören somit generell zu den preiswerteren Angeboten.
Du kannst die Anbietertabelle zur Zahnzusatzversicherung nach Beitrag oder Leistung sortieren. In die Gesamtbewertung Preis-Leistung flossen folgende Bereiche ein: Zahnbehandlung, Zahnersatz und Allgemeine Versicherungsbedingungen. Preis und Leistung haben wir im Verhältnis 1/3 zu 2/3 in die Gesamtbewertung zusammengefasst.
Die Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen. Für Schäden aus fehlerhaften Daten oder durch die Nutzung des Vergleichs übernehmen wir keine Haftung.
Finanztip empfiehlt fünf Zahnzusatzversicherungen, die im Vergleich in den Kategorien Preis und Leistung am besten abgeschnitten haben:
Bei unseren Empfehlungen haben wir auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet. Die Zahnzusatzversicherung gehört zwar nicht zu den wichtigsten Versicherungen. Wenn Du die Versicherung abschließt, solltest Du Dir aber sicher sein, dass sie gute Leistungen bietet.
Damit für jeden Anspruch und für jeden Geldbeutel etwas dabei ist, haben wir unsere Empfehlungen in zwei Gruppen unterteilt: Preissieger und Leistungssieger. So hast Du die Auswahl zwischen Tarifen mit günstigem Einstieg und solchen, die hohe, bezahlbare Leistungen bieten.
Preissieger ist die Huk24, der Direktversicherer der Huk-Coburg. Auch die Huk-Coburg ist eine Finanztip-Empfehlung, weil sie monatlich sehr wenig kostet. Abstriche gibt es bei beiden im Bereich Zahnbehandlung. Hier legen die Versicherer ein jährliches Budget von jeweils 200 Euro für Zahnbehandlungen und Zahnprophylaxe fest, aus dem verschiedene Posten wie Parodontal- und Wurzelbehandlungen erstattet werden.
Leistungssieger ist die Allianz mit ihren beiden Tarifen mit und ohne Altersrückstellungen. Wir empfehlen zudem die Württembergische. Alle drei Angebote schneiden bei Zahnersatz und Zahnbehandlung sehr gut ab. Die Allianz leistet bereits ab dem vierten Versicherungsjahr voll, die Württembergische ab dem fünften. Die drei Tarife sind zwar keine Schnäppchen, bieten aber sehr gute Leistungen zu einem angemessenen Preis.
Wichtig: Du kannst das Angebot der Württembergischen nicht online abschließen, sondern nur persönlich mit Beratung.




Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich, wenn Du in Zukunft viel und teuren Zahnersatz brauchst. Die gesetzliche Krankenversicherung beteiligt sich zwar an den Zahnarztkosten. Sie zahlt allerdings nur für die sogenannte Regelversorgung. Diese ist medizinisch ausreichend, aber nicht immer ästhetisch ansprechend. Die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit stehen aus Erstattungssicht im Vordergrund.
Selbst wenn Du mit der Regelversorgung zufrieden bist, kann es sein, dass Du Dich je nach Befund mit mehreren Hundert Euro an den Behandlungskosten beteiligen musst. Legst Du Wert auf eine andere Versorgung, wird es deutlich teuer. Dazu zählt etwa die zahnfarbene Verblendung einer Krone oder ein Implantat statt einer Teilprothese.
Die Krankenkassen zahlen einen Festzuschuss von mindestens 60 Prozent der Kosten der Regelversorgung. Das kann bei fehlenden Seitenzähnen eine Krone oder Brücke aus Metall sein oder eine herausnehmbare Teilprothese, falls mehrere Zähne fehlen. Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen in den letzten fünf bis zehn Jahren erhöht sich der Festzuschuss auf bis zu 75 Prozent.
Falls Dein Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt, übernimmt die Krankenkasse im Rahmen der Härtefallregelung die gesamten Kosten der Regelversorgung.
Die Höhe des Festzuschusses soll 2027 sinken. Geplant sind diese neuen Erstattungen:
| bis 2026 | ab 2027 | |
|---|---|---|
| normaler Festzuschuss | 60 % | 50 % |
| mit 5 Jahre gepflegtem Bonusheft | 70 % | 60 % |
| mit 10 Jahre gepflegtem Bonusheft | 75 % | 65 % |
Quelle: Entwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (Stand: 20. Mai 2026)
Wichtig: Entscheidest Du Dich für hochwertigen Zahnersatz, zum Beispiel ein Implantat, zahlt die Kasse trotzdem nur den Zuschuss zur Regelversorgung. Den Rest musst Du selbst tragen und das können schnell mehrere Tausend Euro sein.
Die folgende Tabelle zeigt Dir beispielhaft, wie viel Geld Du beim Zahnarzt selbst in die Hand nehmen musst.
| Kassenkrone aus Metall für einen Seitenzahn im nicht sichtbaren Bereich | Krone mit zahnfarbener Keramikverblendung im nicht sichtbaren Bereich | Metallbrücke für einen fehlenden Seitenzahn im nicht sichtbaren Bereich | Implantat mit Krone für einen fehlenden Seitenzahn im nicht sichtbaren Bereich | |
|---|---|---|---|---|
| Kosten | 398 Euro | 950 Euro | 922 Euro | 4.900 Euro |
| Kassenzuschuss (mit Höchstbonus) | 299 Euro | 299 Euro | 691 Euro | 691 Euro |
| Eigenanteil | 99 Euro | 651 Euro | 231 Euro | 4.209 Euro |
Quelle: Eigene Berechnung, Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (Stand: 20. Mai 2026)
Brauchst Du nur selten Zahnersatz und reicht Dir die Regelversorgung, kannst Du die Eigenanteile auch selbst auf einem Tagesgeldkonto ansparen. Als Richtwert eignet sich der Monatsbeitrag einer Zahnzusatzversicherung, also ein Betrag zwischen 20 und 40 Euro.
Von der Sparlösung kannst Du später zur Zahnzusatzversicherung wechseln. Beachte aber: Für bereits kaputte Zähne zahlt die Versicherung nicht und in den ersten Jahren sind die Leistungen oft gedeckelt. Außerdem sind die Tarife in jungen Jahren häufig günstiger.
Nein, die meisten Versicherungen zahlen nicht für bereits begonnene Behandlungen. Das heißt: Wartest Du, bis Deine Zahnärztin oder Dein Zahnarzt ein Problem bei Dir behandelt oder erkannt hat, wird es nichts mit der Zahnzusatzversicherung.
Mittlerweile gibt es allerdings einige wenige Angebote, die bereits begonnene oder angeratene Behandlungen übernehmen. Hier solltest Du genau hinschauen:
In der Regel lohnen sich Angebote mit Sofortschutz nicht. Du solltest lieber langfristig denken und die Versicherung frühzeitig abschließen, wenn sie für Dich infrage kommt.
Gute Zahnversicherungen kosten je nach Alter zwischen 20 und 40 Euro im Monat. Meist bleibt es aber nicht bei dem vereinbarten Beitrag. Die meisten Tarife sehen vor, dass der Beitrag alle paar Jahre steigt. Dies sind Angebote ohne Altersrückstellungen. Dieses Modell verfolgen vier unserer empfohlenen Tarife.
In der folgenden Tabelle kannst Du vergleichen, wie viel unsere Top-Tarife im Schnitt monatlich für unterschiedliche Altersgruppen kosten.
| Allianz MeinZahnschutz 901 | Allianz MeinZahnschutz 90 AR | Württembergische Zahnersatz 90 + Zahnbehandlung Plus1 | Huk ZZ Pro901 | Huk24 ZZ Pro901 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnittsbeitrag 28 bis 73 Jahre | 36 € | 32 € | 37 € | 28 € | 27 € |
| Durchschnittsbeitrag 35 bis 73 Jahre | 38 € | 32 € | 39 € | 28 € | 28 € |
| Durchschnittsbeitrag 43 bis 73 Jahre | 42 € | 30 € | 42 € | 30 € | 30 € |
1Der Beitrag steigt über die Vertragslaufzeit in festgelegten Schritten.
Annahmen: Kunde ohne Vorerkrankungen und Zahnlücken; Preis pro Monat, Zahlen gerundet
Quelle: Auskünfte der Versicherung (Stand: 21. April 2026)
Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellung sind sinnvoll, wenn Du besser abschätzen möchtest, ob Du Dir die Beiträge langfristig leisten kannst. Hast Du einen Vertrag mit Altersrückstellungen, zahlst Du monatlich etwas mehr im Vergleich zu Angeboten ohne Rückstellung. Mit diesem Polster sollen Deine Beiträge möglichst stabil bleiben.
Allerdings verlierst Du bei einem Tarif mit Altersrückstellung mehr Geld, wenn Du die Versicherung kündigst. Die angesparten Altersrückstellungen können in der Regel nicht auf einen anderen Versicherer übertragen werden.
Bei Angeboten ohne Rückstellung steigt Dein Beitrag mit dem Alter kontinuierlich an. Die Tarife sind dafür in jungen Jahren oft günstiger und die Auswahl ist deutlich größer.
Die folgende Tabelle zeigt Dir, wie sich die Beiträge unserer Leistungsempfehlung, der Allianz, unterscheiden. Der Versicherer bietet seine Zahnzusatzversicherung mit und ohne Altersrückstellungen an. Beim Tarif ohne Alterspuffer steigt der Beitrag bei der Allianz ab einem Alter von 21 Jahren alle zehn Jahre an. Beim Angebot mit Puffer bleiben die Kosten für Dich stabil.
| MeinZahnschutz 90 (ohne Rückstellungen) | MeinZahnschutz 90 AR (mit Rückstellungen) | |
|---|---|---|
| monatlicher Beitrag mit 21 Jahren | 15,89 € | 28,02 € |
| monatlicher Beitrag mit 31 Jahren | 23,58 € | 33,71 € |
| monatlicher Beitrag mit 41 Jahren | 31,56 € | 42,42 € |
| monatlicher Beitrag mit 51 Jahren | 41,89 € | 42,42 € |
| monatlicher Beitrag mit 61 Jahren | 48,04 € | 44,43 € |
Quelle: Finanztip-Recherche, Stand 21. April 2026, alle Angaben für eine Person ohne fehlende Zähne
In unserem Test zur Zahnzusatzversicherung sind diese Tarife mit Altersrückstellung:
Bei der Zahnzusatzversicherung solltest Du nicht nur auf den Preis schauen, sondern vor allem auf die Leistungen. Die wichtigsten Leistungen haben wir Dir hier aufgelistet.
Finanztip empfiehlt Tarife, die 90 Prozent der Kosten für Zahnersatz übernehmen, inklusive der Vorleistung Deiner Krankenkasse. Dazu ein kleines Beispiel:
Tarife, die 100 Prozent Erstattung für Zahnersatz bieten, wie der Anbieter Advigon in unserem Zahnzusatzversicherung-Vergleich, sind vergleichsweise teuer. In den meisten Fällen dürfte es sich lohnen, einen Tarif mit einer etwas geringeren Erstattung zu wählen und den verbleibenden Eigenanteil aus den gesparten Beiträgen zu zahlen.
Einige Anbieter staffeln ihre Leistungen zudem danach, wie regelmäßig Du bei der jährlichen Zahnvorsorge warst. Ein durchgehend gestempeltes Bonusheft sichert Dir daher bei der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Zusatzversicherung einen höheren Zuschuss.
Achtung: Ein Tarif, der mit „Verdopplung der Kassenleistung“ wirbt, lohnt sich nicht. Denn auch der doppelte Kassenzuschuss reicht nicht aus, um teuren Zahnersatz zu finanzieren.
Die Zahnzusatzversicherung sollte Implantate, Brücken und Kronen bezahlen. Gute Zahnversicherungen zahlen außerdem Inlays, also passgenau gefertigte Füllungen aus Kunststoff, Keramik, Gold oder Titan.
Viele Zahnversicherungen übernehmen Kosten für zahnfarbene Kunststofffüllungen oder für Wurzel- oder Parodontalbehandlungen. Das ist ein Verfahren gegen chronische Zahnfleischentzündungen. In vielen Fällen sind diese Behandlungen aber auch Kassenleistung.
Alle von Finanztip empfohlenen Tarife beteiligen sich an den Kosten der professionellen Zahnreinigung, kurz: PZR. Die solltest Du dann auch regelmäßig in Anspruch nehmen, denn die Versicherung hat in der Regel in den monatlichen Beitrag einen Aufpreis für die Zahnreinigung eingerechnet.
Allein für die PZR benötigst Du keine Zahnzusatzversicherung. Denn die Versicherungen sind in der Regel teurer als die jährliche Zahnreinigung. Zudem beteiligen sich viele gesetzliche Krankenkassen an den Kosten für eine professionelle Zahnreinigung.
Wie hoch der Zuschuss ist, haben wir in unserem Krankenkassen-Vergleich für einige Kassen ermittelt. Die Ergebnisse findest Du in unserem Ratgeber zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Mindestens 1.000 Euro zahlen die von uns empfohlenen Tarife in jedem der ersten vier Versicherungsjahre. Da die Erstattungen in den ersten Jahren nach Abschluss auf geringe Summen begrenzt sind, musst Du Dir gut überlegen, welche Leistungen Du wann in Anspruch nimmst.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistungen in den ersten Jahren sind, desto besser. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Erstattungsgrenzen nur wenige Jahre gelten, beispielsweise nur drei statt fünf Jahre lang wie bei unserer Empfehlung, der Allianz. Danach sollte es keine jährliche Obergrenze mehr für die Erstattungen geben.
Die Zahnzusatzversicherung bezahlt Rechnungen meist nur bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnungen der Ärzte und Zahnärzte. Überhöhte Rechnungsbeträge für Material oder das Labor, das den Zahnersatz anfertigt, kann die Versicherung kürzen. Bei unseren Empfehlungen zahlt die Württembergische Versicherung für Aufwendungen sogar Rechnungen, die über die Höchstsätze hinausgehen. Gleiches gilt für die von Finanztip getesteten Tarife der DKV und Arag.
Reich vor Beginn einer Behandlung immer den Kostenvoranschlag Deines Zahnarztes, den sogenannten Heil- und Kostenplan, bei der Versicherung ein. Diese teilt Dir dann verbindlich mit, welche Kosten sie übernehmen wird.
Viele Tarife haben eine Wartezeit von acht Monaten. Das bedeutet, die Versicherung zahlt erst nach dieser Zeit für Behandlungen. Wir empfehlen Dir, eine Versicherung ohne Wartezeit zu wählen. Alle unsere Empfehlungen verzichten auf eine Wartezeit.
Auch mit fehlenden Zähnen kannst Du normalerweise eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Bedenke aber, dass die Versicherung in der Regel keine Behandlungen für Zähne zahlt, die bereits bei Vertragsschluss fehlten – also etwa für ein Implantat oder eine Brücke, um die Lücke zu schließen.
Die von Finanztip empfohlenen Tarife der Allianz erheben für bis zu drei fehlende Zähne Risikozuschläge auf den Beitrag. Ab dem vierten fehlenden Zahn ist keine Versicherung mehr möglich. Bei den anderen Empfehlungen kannst Du mit mehreren fehlenden Zähnen eine Zahnzusatzversicherung abschließen.
Wenn Du eine herausnehmbare Zahnprothese trägst, behandeln das viele Anbieter wie ersetzte Zähne und versichern diese mit. Einige setzen herausnehmbare Prothesen jedoch mit fehlenden Zähnen gleich oder lehnen Kunden mit einer Zahnprothese grundsätzlich ab.
Meist fragen die Versicherungen im Antrag nach fehlenden Zähnen, herausnehmbaren Prothesen und wie alt bestehender Zahnersatz ist. Frag im Zweifel in Deiner Zahnarztpraxis nach, falls Du Dich nicht genau erinnerst. Auch ob sie Dir bereits zu einer Behandlung geraten hat, musst Du angeben.
Die Gesundheitsfragen sind nicht so umfangreich wie zum Beispiel bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, dennoch solltest Du ehrlich und gewissenhaft antworten. Denn im schlimmsten Fall kannst Du Deinen Versicherungsschutz verlieren, wenn Du falsche Angaben machst.
Wenn Du den Vertrag erst vor Kurzem abgeschlossen hast, kann es sinnvoll sein, Deine Zahnzusatzversicherung zu wechseln. Unsere Empfehlungen haben keine Wartezeiten.
Nicht wechseln solltest Du dagegen, wenn einer dieser Punkte auf Dich zutrifft:
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Finanztip hat im Dezember 2025 Preis und Leistung von Zahnzusatzversicherungen verglichen und im März 2026 die Preisaktualität geprüft. Grundlage waren 125 Tarife, die bei Stiftung Warentest („Finanztest“ 7/2025) die Note „sehr gut“ bekommen haben. Diese Tarife hat Finanztip zusätzlich mit den Bewertungen von Franke & Bornberg (F & B) abgeglichen (Stand: Oktober 2025). In die engere Auswahl kamen nur solche Tarife, die bei F & B ein „FFF“ oder „FFF+“ für Zahnersatz und mindestens ein „FF+“ für Zahnbehandlung erhalten haben.
Für den Preisvergleich hat Finanztip nur Tarife berücksichtigt, deren Beitrag für 43- bis 73-Jährige unter dem Durchschnitt von 47 Euro im Monat lag. Die Huk24 haben wir ergänzt, da der Tarif bedingungsseitig identisch mit Huk-Coburg ist und lediglich auf eine Bewertung durch F & B verzichtet.
Ein Anbieter wollte nicht teilnehmen, zwei antworten nicht auf unsere Anfrage. Zwei Tarife sind zudem nicht mehr im aktiven Vertrieb. Übrig blieben so 23 Tarifkombinationen:
Finanztip hat die Versicherungsbedingungen der Tarife verglichen und dabei folgende Kriterien untersucht:
Zahnersatz
Zahnbehandlung
Allgemeine Vertragsbedingungen
Für die Leistungen hat Finanztip zwischen 0 und 10 Punkten vergeben – für die Erstattungshöhen beim Zahnersatz mit doppelter Wertung. In die Gesamtbewertung floss die Kategorie „Zahnersatz“ mit 70 Prozent Gewicht ein, die Kategorie „Zahnbehandlung“ mit 20 Prozent und die Kategorie „Allgemeine Vertragsbedingungen“ mit zehn Prozent.
Finanztip empfiehlt fünf Tarife, die im Vergleich am besten abgeschnitten haben: Sehr gute Leistungen zu einem fairen Preis bieten Allianz (MeinZahnschutz 90, 90 AR) und die Württembergische Versicherung (Zahnersatz 90 + Zahnbehandlung Plus). Preisbewusste fahren mit dem Tarif ZZ Pro 90 der Huk24/Huk-Coburg gut.
| Tarif | Gesamtwertung | Preiswertung | Leistungswertung | Zahnersatz | Zahnbehandlung | Allgemeine Bedingungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Huk24 Pro90 | 82 % | 99 % | 74 % | 77 % | 52 % | 93 % |
| Huk-Coburg ZZ Pro90 | 82 % | 98 % | 74 % | 77 % | 52 % | 93 % |
| DKV Z80 | 78 % | 86 % | 75 % | 66 % | 92 % | 100 % |
| VRK ZZ Professional | 78 % | 88 % | 74 % | 77 % | 52 % | 93 % |
| Allianz MeinZahnschutz 90 AR | 78 % | 55 % | 90 % | 86 % | 100 % | 93 % |
| LKH ZU90+ | 77 % | 68 % | 82 % | 85 % | 68 % | 93 % |
| LKH ZU90+L | 77 % | 67 % | 82 % | 85 % | 68 % | 93 % |
| Allianz MeinZahnschutz 90 | 76 % | 50 % | 90 % | 86 % | 100 % | 93 % |
| Württembergische Zahnersatz 90 + Zahnbehandlung Plus | 73 % | 44 % | 88 % | 85 % | 95 % | 100 % |
| Generali Plan Z1 | 72 % | 67 % | 75 % | 77 % | 74 % | 60 % |
| Hallesche Megadent | 71 % | 70 % | 72 % | 70 % | 66 % | 93 % |
| Universa Uni dent privat | 70 % | 89 % | 61 % | 62 % | 55 % | 67 % |
| Gothaer MediZSmile85 | 68 % | 59 % | 72 % | 64 % | 92 % | 93 % |
| Signal Iduna Zahn Top pur | 65 % | 43 % | 76 % | 73 % | 77 % | 93 % |
| Arag Dent90 | 64 % | 45 % | 74 % | 66 % | 89 % | 100 % |
| Signal Iduna Zahn Top | 63 % | 39 % | 76 % | 73 % | 77 % | 93 % |
| DKV Z90 | 62 % | 18 % | 84 % | 80 % | 92 % | 100 % |
| Hansemerkur EZK | 62 % | 49 % | 69 % | 65 % | 68 % | 93 % |
| Advigon Dental Luxus (AZL) | 62 % | 12 % | 87 % | 86 % | 88 % | 93 % |
| Münchener Verein ZahnGesund 85+ | 54 % | 15 % | 69 % | 69 % | 78 % | 93 % |
| Hansemerkur EZ EZT EZP3 | 51 % | 12 % | 71 % | 65 % | 92 % | 67 % |
| LVM Dental Plus | 49 % | 17 % | 65 % | 59 % | 88 % | 67 % |
| Inter Z90 + ZPro | 48 % | 9 % | 68 % | 66 % | 62 % | 93 % |
Quelle: Finanztip-Erhebung (Stand: 06. Mai 2026)
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