Um den Online-Rechner benutzen zu können, solltest Du Dir die nachfolgenden Fragen beantworten können.
Wie hoch ist Dein monatliches Budget für den Baukredit?
Mit der Monatsrate gibst Du an, wie viel Geld Du pro Monat für den Baukredit ausgeben kannst. Wohnst Du bisher zur Miete, setzt Du mindestens Deine aktuelle Kaltmiete an, also Deine Miete ohne Nebenkosten. Hast Du bisher besonders günstig gewohnt, kannst Du auch einen höheren Betrag eintragen. Wichtig ist, dass Du diesen Betrag langfristig für das Thema Wohnen aufbringen kannst – also die Betriebs- und Heizkosten nicht eingeschlossen.
Welche Rolle spielt das Eigenkapital?
Eigenkapital ist das Geld, das Du bereits angespart hast. Bei einem Budgetrechner wirkt sich ein höheres Eigenkapital so aus, dass Du Dir mehr leisten kannst.
Das Eigenkapital nutzt Du erst einmal, um die Nebenkosten der Immobilie zu finanzieren. Darüber hinaus sollte das Eigenkapital auch ausreichen, um einen Teil des Kaufpreises zu bezahlen. Nur so hast Du die Aussicht, später auch eine Bank zu finden, die Dein Haus finanziert.
Der Finanztip-Budgetrechner berechnet Dein Budget so, dass Du mindestens die Nebenkosten des Kaufs und 5 Prozent des Kaufpreises mit Eigenkapital bezahlst.
Bekommst Du also den Hinweis, dass Dein Eigenkapital zu niedrig ist, kannst Du durchaus noch einmal mit einem höheren Betrag rechnen. So siehst Du, wie sich Dein Budget verändert, wenn Du noch etwas sparst.
Was bedeutet die Dauer der Finanzierung?
Wähle aus, wie lange Du den Kredit für Dein Haus zurückzahlen möchtest. Je mehr Zeit Du Dir gibst, umso höher wird Dein Budget. Idealerweise solltest Du zum Eintritt ins Rentenalter – oder allenfalls wenige Jahre danach – fertig sein.
Warum sind die Maklerkosten und das Bundesland wichtig?
Grundsätzlich gilt: Beim Kauf einer Immobilie musst Du nicht nur den Kaufpreis bezahlen, sondern auch die Grunderwerbsteuer und die Gebühren für den Notar und das zuständige Gericht. In vielen Fällen gibt es auch noch einen Makler, der eine Courtage fordert.
Maklerkosten entstehen nur, wenn überhaupt ein Makler am Verkauf beteiligt ist. Findest Du eine Immobilie „von privat“ kannst Du hier eine 0 eintragen. Häufig verlangt ein Makler für seinen Service 3 Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer, also 3,57 Prozent.
Die Angabe zum Bundesland ist wichtig, weil die Länder unterschiedlich hohe Steuersätze für die Grunderwerbsteuer haben. Die Nebenkosten für den Kauf einer Immobilie unterscheiden sich also von Bundesland zu Bundesland.
Die Kosten für das Grundbuchamt und den Notar musst Du nicht selbst ermitteln. Wir rechnen pauschal mit einem Wert von 2 Prozent, was die späteren Kosten recht gut abbilden dürfte.