Tipps & Tricks
PKV-Beiträge steigen 2027 stark: So steuerst Du gegen
In der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge 2027 für viele Versicherte deutlich – stärker als in der gesetzlichen. Wir zeigen Dir, wie Du sparst.

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In der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge 2027 für viele Versicherte deutlich – stärker als in der gesetzlichen. Wir zeigen Dir, wie Du sparst.


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Bist Du privat krankenversichert? Dann ist die Gefahr groß, dass Dein Beitrag Anfang 2027 stark steigt: Der PKV-Verband erwartet für mehr als jeden zweiten Versicherten eine Erhöhung um ø 13,4 % – spätere unterjährige Erhöhungen noch nicht einkalkuliert.
Erhöhung prüfen lassen
Hast Du eine saftige PKV-Erhöhung bekommen, lohnt es sich eventuell, sie von unseren Empfehlungen prüfen zu lassen. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber.
Innerhalb der PKV sparen
Prüf v. a. einen Tarifwechsel bei Deinem Versicherer, aber auch Risikozuschläge und Selbstbehalt. Den Versicherer solltest Du nicht wechseln. Details hier.
GKV-Wechsel prüfen
Muss es unbedingt die PKV sein? Unter bestimmten Bedingungen kannst Du auch zurück in die GKV – ab 55 aber so gut wie nicht mehr. In der GKV empfehlen wir:
Trotz aktueller Erhöhungen in die PKV?
Bisher steigen die Beiträge in GKV und PKV ähnlich stark. Du willst unbedingt in die PKV? Lass Dich bei der Tarifwahl beraten:
Laut PKV-Verband steigen die Beiträge u. a. wegen immer höherer Ausgaben in den Krankenhäusern: 2025 musste die PKV dort für allgemeine Leistungen ca. 7,5 % mehr zahlen als im Vorjahr. Bei ambulanten Leistungen gab es ähnliche Steigerungen, z. B. 8 % mehr für Arzneimittel und 6 % bei ärztlichen Behandlungen.
Du hattest in den letzten Jahren noch stabile PKV-Beiträge, aber jetzt bekommst Du plötzlich ein richtig gepfeffertes Erhöhungsschreiben? Vielleicht sogar weit über den ø 13,4 %? Das kann an den Grundregeln für Erhöhungen in der PKV liegen. Die Versicherer dürfen ihre Beiträge erst dann erhöhen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht sind:
Heißt also: Bleibt Dein Versicherer unter den Schwellenwerten, bleibt Dein Beitrag jahrelang konstant. Sobald der Versicherer die Grenze dann einmal reißt, kann er aber drastisch erhöhen. Denn jetzt holt er oft auch nach, was er in den Vorjahren nicht durfte. Beiträge nachzahlen musst Du aber nicht.
Willst oder musst in der PKV bleiben, hast Du mehrere Möglichkeiten beim Beitrag zu sparen:
Hilft das alles noch immer nicht genug, könnten auch noch die besonders günstigen Optionen Standardtarif oder Basistarif für Dich infrage kommen. Bei den Leistungen machst Du aber bei beiden Tarifen meist deutliche Abstriche. Lass Dir das also konkret vom Versicherer auflisten, sodass Du keine böse Überraschung erlebst. Details zu all diesen Sparoptionen liest Du in unserem Ratgeber zum Senken der PKV-Kosten.
Eine weitere Option ist der Wechsel in die GKV. Dort empfehlen wir aktuell die HKK, TK, Audi BKK und DAK. Du musst aber diverse Bedingungen erfüllen, z. B. vorübergehend Dein Gehalt reduzieren oder in ein Angestelltenverhältnis wechseln – und ab 55 klappt der Wechsel fast gar nicht mehr. Wann das doch noch geht und alles was sonst wichtig ist, liest Du in unserem Ratgeber zur Rückkehr in die GKV.

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