Payback Kreditkarte

Mit den Kreditkarten von Payback Punkte sammeln

Josefine Lietzau Stand: 08. April 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Neben dem Rabattprogramm bietet Payback unterschiedliche Kreditkarten an: eine Kreditkarte von Visa, eine Prepaid-Karte von Visa und eine Kreditkarte von American Express.
  • Mit den Kreditkarten sammeln die Kunden im Vergleich zur einfachen Payback-Karte zusätzliche Prämienpunkte, die sie zum Beispiel im Payback-Shop einlösen können.
So gehst Du vor
  • Lass Dich beim Payback-Programm nicht durch Bonuspunkte ködern, sondern vergleiche weiterhin die Preise bei unterschiedlichen Händlern.
  • Bei den Payback-Kreditkarten empfehlen wir die Visa Flex-Karte. Nutze aber auf keinen Fall die Ratenoption! Bezahle immer den gesamten Rechnungsbetrag.

Das Rabattprogramm Payback bietet seinen Punktesammlern auch Kreditkarten an: eine Visa-Karte mit Ratenoption, eine Prepaid-Karte und eine Karte von American Express.

Was kosten die Karten von Payback?

Payback verlangt für seine Karten unterschiedliche Gebühren. Am günstigsten ist die Visa Flex-Karte. Sie gehört auch zu den Finanztip-Empfehlungen.

Die wichtigsten Kosten im Überblick

 

Payback

Visa Flex

Visa auf
Guthabenbasis

Payback
American Express

Jahresgebühr
 

0 €29 € ab dem 2. Jahr0 €

Geldabhebungen

im Inland

0 €0 €4 %
Geldabhebungen in Fremdwährung0 €1,75 %

4 %

(mind. 5 €)

Bezahlen in
Fremdwährung
0 %1,75 %2 %
AbbuchungsartRatenoptionPrepaidMonatliche Abbuchung

Quelle: Website des Anbieters (Stand 8. April 2020)

Wichtig neben den Kosten ist auch, wie die Umsätze abgebucht werden. Bei den Payback-Karten funktioniert das unterschiedlich.

Bei der Visa Flex-Karte handelt es sich um eine sogenannte Revolving-Karte. Das heißt, Du musst die aufgelaufenen Rechnungen nicht auf einen Schlag zurückzahlen. Allerdings werden für den offenen Betrag saftige Zinsen fällig. Teilweise sind die Kreditzinsen doppelt so hoch wie bei Ihrem Dispo. Wir raten deshalb dringend davon ab, die Teilzahlungsfunktion zu nutzen. Schalte die Karte über den Kunden-Support auf eine automatische monatliche Komplettabbuchung um. Das geht leider nur schriftlich – mit einem Brief an die BW Bank. Lass Dich dabei nicht entmutigen, wenn der Support Dir sagt, dass dies nicht ginge.

Bei der Payback Visa-Kreditkarte auf Guthabenbasis handelt es sich um eine Prepaid-Karte. Du musst zunächst Geld auf das Kartenkonto laden und kannst die Karte erst dann nutzen. Es kann bei Buchungen von Hotels oder Mietwagen zu Problemen kommen: Prepaid-Karten werden vor Ort manchmal nicht akzeptiert – auch wenn das Buchen im Internet geklappt hat.

Ein Vorteil der Karte: Die Bonität wird beim Beantragen nicht überprüft. Deshalb kannst Du auch mit schlechten Schufa-Einträgen diese Karte bekommen. Bei der American Express Karte wird das Geld monatlich komplett abgebucht – und das automatisch. Es handelt sich damit um eine Charge-Karte.

Was bieten die Kreditkarten von Payback?

Über die Karten nimmst Du am Rabattprogramm von Payback teil. Das Programm greift bei Einzelhandelsunternehmen und Konzernen wie DM, Galeria Kaufhof und Aral. Trotzdem solltest Du weiterhin immer die Preise vergleichen und lieber bei günstigeren Händlern einkaufen, auch wenn diese nicht zum Payback-Programm gehören.

Neben den normalen Punkten sammelst Du durch das Bezahlen mit der Karte zusätzliche Punkte, selbst wenn der Händler nicht Payback-Partner ist. Wie viele Punkte Du bekommst, hängt von der gewählten Karte ab.

Rabattprogramm von Payback

 

Payback

Visa Flex

Visa auf

Guthabenbasis

Payback

American Express

beim Abschluss1.000 Punkte150 Punkte2.000 Punkte
beim Bezahlen mit Karte1 Punkt pro 5 € Umsatz1 Punkt pro 5 € Umsatz1 Punkt pro 2 € Umsatz

Quelle: Website des Anbieters (Stand 8. April 2020)

Es gibt unterschiedliche Wege, die Punkte einzulösen. Im Payback-Onlineshop tauschst Du die Punkte gegen Einkäufe ein. Die Punkte kannst Du auch bei den Payback-Partnern einlösen. Entweder zahlst Du damit an der Kasse oder Du druckst Dir einen Einkaufsgutschein aus.

Falls Du Payback-Mitglied bist und am Miles-and-More-Programm der Lufthansa teilneimmst, kannst Du Deine Payback-Punkte in Meilen umwandeln lassen. Ein Payback-Punkt entspricht dann einer Prämienmeile.

Wie funktioniert das Kartenkonto von Payback?

Payback arbeitet bei den Visa-Karten mit der LBB Bank zusammen, das Kartenkonto liegt also bei dieser Bank. Über den Online-Kartenservice kannst Du die Umsätze einsehen. Die Übersicht wird täglich aktualisiert.

Bei der Prepaid-Karte musst Du zuerst Geld auf das Kartenkonto laden, um die Karte nutzen zu können. Das Geld überweist Du auf ein Payback-Konto bei der LBB. Über die Kartennummer im Verwendungszweck der Überweisung wird das Geld dann Deiner Karte zugeordnet.

Bei der Karte von American Express liegt das Kartenkonto bei Amex. Die Umsätze siehst Du also bei Amex ein. Für den Support kannst Du Dich ebenfalls an den Anbieter wenden – das gilt auch, wenn Du Deine Karte sperren musst, weil sie verloren gegangen ist.

Erfahrungen mit Payback

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Mehr dazu im Ratgeber Kreditkarten

  • Es gibt kostenlose Kreditkarten, mit denen das Bezahlen und Geldabheben wenig kostet.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: DKB, Hanseatic Bank, Payback, Barclaycard, Consorsbank

Zum Ratgeber

Autor
Josefine Lietzau

Stand: 08. April 2020


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