Payback: Visa-Kreditkarte

Mit der Prepaid-Kreditkarte von Payback Punkte sammeln

Josefine Lietzau Stand: 21. März 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Prepaid-Visa-Karte von Payback kostet 29 Euro im Jahr. Kunden können mit der Karte kostenlos im Euro-Raum Geld abheben.
  • Die Kunden sammeln beim Bezahlen mit der Karte Prämienpunkte, die sie zum Beispiel im Payback-Shop einlösen können.
So gehen Sie vor
  • Lassen Sie sich beim Payback-Programm nicht durch Bonuspunkte ködern, sondern vergleichen Sie weiter Preise bei unterschiedlichen Händlern.

Das Rabattprogramm Payback bietet seinen Punktesammlern auch Kreditkarten an. Zum Sortiment gehört die Payback-Visa-Prepaid-Karte.

Das kostet die Visa-Basic-Karte von Payback

Im ersten Jahr kostet die Payback-Visa-Karte nichts, danach wird eine Jahresgebühr von 29 Euro fällig. Sie bezahlen im Inland keine Gebühren, wenn Sie an Automaten Bargeld abheben. Außerhalb der Eurozone bezahlen Sie beim Händler und am Geldautomat eine Fremdwährungsgebühr von 1,75 Prozent des Umsatzes. Die Gebühr entfällt allerdings in Schweden, Norwegen, Rumänien und in der Schweiz.

Die wichtigsten Kosten im Überblick

Jahresgebühr29 €
Geldabhebungen im Inland0 €
Fremdwährungsgebühr außerhalb der Eurozone (auch am Geldautomaten)1,75 % des Umsatzes

Quelle: Website des Anbieters (Stand 21. März 2019)

Das bietet die Prepaid-Kreditkarte von Payback

Verbraucher nehmen mit der Payback-Prepaid-Karte am Rabattprogramm von Payback teil. Das Programm greift bei Einzelhandelsunternehmen und Konzernen wie DM, Galeria Kaufhof und Aral. Die mit der Visa-Karte gesammelten Punkte sind unbegrenzt gültig. Trotzdem bleibt es wichtig, Preise zu vergleichen und bei günstigeren Händlern einzukaufen, auch wenn diese nicht zum Payback-Programm gehören.

Beim Einkauf mit der Kreditkarte sammeln Sie die regulären Punkte bei Payback-Händlern. Wie viel Punkte Sie erhalten, hängt vom Partner ab. Bei DM ist es zum Beispiel ein Punkt für 1 Euro Umsatz, bei Rewe erhalten Sie einen Punkt für 2 Euro. Diese würden Sie auch beim Einsetzen der normalen Payback-Karte erhalten.

Zusätzlich bekommen Sie Visa-Punkte, wenn Sie mit der Kreditkarte bezahlen. Diese Visa-Punkte sammeln Sie auch, falls der Händler nicht am Payback-Programm teilnimmt. Payback gibt Ihnen dafür einen Punkt für 5 Euro. Sie können zudem einen Lieblingspartner auswählen, bei dem sich die regulären Payback-Punkte verdoppeln.

Es gibt unterschiedliche Wege, die Punkte einzulösen. Im Payback-Online-Shop tauschen Sie die Punkte gegen Einkäufe ein. Die Punkte können Sie auch bei den Payback-Partnern einlösen. Entweder zahlen Sie damit an der Kasse oder Sie drucken sich einen Einkaufsgutschein aus.

Falls Sie Payback-Mitglied sind und am Miles-and-More-Programm der Lufthansa teilnehmen, können Sie Ihre Payback-Punkte in Meilen umwandeln lassen. Ein Payback-Punkt entspricht dann einer Prämienmeile.

Dann lohnt sich die Prepaid-Karte von Payback

Die Grundgebühr ist relativ hoch, die Gebühren beim Abheben sind jedoch im Rahmen. Bei den besten von Finanztip empfohlenen Prepaid-Karten sind die Gebühren allerdings noch etwas niedriger.

Das Punktesammeln kann die Kosten etwas reduzieren. Verlassen sollten sich Kunden darauf aber nicht, da der Wert der Punkte schwankt. Zudem können sie womöglich sparen, indem sie bei einem Anbieter einkaufen, der nicht am Payback-Programm teilnimmt.

So funktioniert das Kartenkonto der Payback-Kreditkarte

Da es sich um eine Prepaid-Karte handelt, müssen Sie Geld auf das Kartenkonto überweisen, um die Karte nutzen zu können. Das Geld geht nicht direkt auf Ihr eigenes Konto, sondern auf ein Payback-Konto bei der LBB. Über die Kartennummer im Verwendungszweck der Überweisung wird das Geld dann Ihrer Karte zugeordnet. Das Geld wird über die Einlagensicherung der Sparkassen-Gruppe abgesichert.

Über den Online-Kartenservice können Sie die Umsätze einsehen. Die Übersicht wird täglich aktualisiert.

Andere Payback-Kreditkarten

Payback gibt neben der Prepaid-Karte weitere Kreditkarten aus. Es sind die Visa Classic, die Visa Flex und eine American-Express-Karte (Amex).

Payback verlangt bei der American-Express-Karte keine Jahresgebühren und gibt den Kunden beim Abschluss mehr Punkte als bei der Visa-Karte. Die Abhebegebühr der Amex beträgt jedoch 4 Prozent der Summe, die Fremdwährungsgebühr 2 Prozent. Diese Gebühren fallen im Vergleich zu anderen Standard-Kreditkarten sehr hoch aus.

Die Konditionen der Visa-Karten unterscheiden sich kaum von denen der Prepaid-Karte. Allerdings können die Kunden ihre Kartenrechnung in Raten bezahlen. Das ist allerdings teurer, als den Betrag auf einen Schlag zu begleichen. Mit Karten ohne Jahresgebühr können Verbraucher im Vergleich zum Payback-Angebot Kosten sparen.

Autor
Josefine Lietzau

Stand: 21. März 2019


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