Payback Kreditkarte

Mit den Kreditkarten von Payback Punkte sammeln

Josefine Lietzau Stand: 21. März 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Neben dem Rabattprogramm bietet Payback unterschiedliche Kreditkarten an: eine Kreditkarte von Visa, eine Prepaid-Karte von Visa und eine Kreditkarte von American Express.
  • Mit den Kreditkarten sammeln die Kunden im Vergleich zur einfachen Payback-Karte  zusätzliche Prämienpunkte, die sie zum Beispiel im Payback-Shop einlösen können.
So gehen Sie vor
  • Lassen Sie sich beim Payback-Programm nicht durch Bonuspunkte ködern, sondern vergleichen Sie weiterhin die Preise bei unterschiedlichen Händlern.
  • Bei den Payback-Kreditkarten empfehlen wir die Visa Flex-Karte. Nutzen Sie aber auf keinen Fall die Ratenoption! Bezahlen Sie immer den gesamten Rechnungsbetrag.

Das Rabattprogramm Payback bietet seinen Punktesammlern auch Kreditkarten an: eine Visa-Karte mit Ratenoption, eine Prepaid-Karte und eine Karte von American Express.

Was kosten die Karten von Payback?

Payback verlangt für seine Karten unterschiedliche Gebühren. Am günstigsten ist die Visa Flex-Karte. Sie gehört auch zu den Finanztip-Empfehlungen.

Die wichtigsten Kosten im Überblick

 Payback Visa FlexVisa auf
Guthabenbasis

Payback
American

Express

Jahresgebühr
 

0 €29 € ab dem 2. Jahr0 €

Geldabhebungen

im Inland

0 €0 €4 %
Geldabhebungen in Fremdwährung0 €1,75 %

4 %

(mind. 5 €)

Bezahlen in
Fremdwährung
0 %1,75 %2 %
AbbuchungsartRatenoptionPrepaidMonatliche Abbuchung

Quelle: Website des Anbieters (Stand 8. April 2020)

Wichtig neben den Kosten ist auch, wie die Umsätze abgebucht werden. Bei den Payback-Karten funktioniert das unterschiedlich.

Bei der Visa Flex Karte handelt es sich um eine sogenannte Revolving-Karte. Das heißt, Sie müssen die aufgelaufenen Rechnungen nicht auf einen Schlag zurückzahlen. Allerdings werden für den offenen Betrag saftige Zinsen fällig. Teilweise sind die Kreditzinsen doppelt so hoch wie bei Ihrem Dispo. Wir raten deshalb dringend davon ab, die Teilzahlungsfunktion zu nutzen. Schalten Sie die Karte über den Kundensupport auf  eine automatische monatliche Komplettabbuchung um. Das geht leider nur schriftlich – mit einem Brief an die BW Bank. Lassen Sie sich dabei nicht entmutigen, wenn der Support Ihnen sagt, dass dies nicht ginge.

Bei der Payback Visa Kreditkarte auf Guthabenbasis handelt es sich um eine Prepaid-Karte. Sie müssen zunächst Geld auf das Kartenkonto laden und können die Karte erst dann nutzen. Es kann bei Buchungen von Hotels oder Mietwagen zu Problemen kommen: Prepaid-Karten werden vor Ort manchmal nicht akzeptiert – auch wenn das Buchen im Internet geklappt hat.

Ein Vorteil der Karte: Die Bonität wird beim Beantragen nicht überprüft. Deshalb können Sie auch mit schlechten Schufa-Einträgen diese Karte bekommen.
Bei der American Express Karte wird das Geld monatlich komplett abgebucht – und das automatisch. Es handelt sich damit um eine Charge-Karte.

Was bieten die Kreditkarten von Payback?

Über die Karten nehmen Sie am Rabattprogramm von Payback teil. Das Programm greift bei Einzelhandelsunternehmen und Konzernen wie DM, Galeria Kaufhof und Aral. Trotzdem sollten Sie weiterhin immer die Preise vergleichen und lieber bei günstigeren Händlern einkaufen, auch wenn diese nicht zum Payback-Programm gehören.

Neben den normalen Punkten sammeln Sie durch das Bezahlen mit der Karte zusätzliche Punkte, selbst wenn der Händler nicht Payback-Partner ist. Wie viel Punkte Sie bekommen, hängt von der gewählten Karte ab.

Rabattprogramm von Payback

 Payback Visa FlexVisa auf Guthabenbasis

Payback American

Express

beim Abschluss1.000 Punkte150 Punkte2.000 Punkte
beim Bezahlen mit Karte1 Punkt pro 5 € Umsatz1 Punkt pro 5 € Umsatz1 Punkt pro 2 € Umsatz

Quelle: Website des Anbieters (Stand 8. April 2020)

Es gibt unterschiedliche Wege, die Punkte einzulösen. Im Payback-Online-Shop tauschen Sie die Punkte gegen Einkäufe ein. Die Punkte können Sie auch bei den Payback-Partnern einlösen. Entweder zahlen Sie damit an der Kasse oder Sie drucken sich einen Einkaufsgutschein aus.

Falls Sie Payback-Mitglied sind und am Miles-and-More-Programm der Lufthansa teilnehmen, können Sie Ihre Payback-Punkte in Meilen umwandeln lassen. Ein Payback-Punkt entspricht dann einer Prämienmeile.

Wie funktioniert das Kartenkonto von Payback?

Payback arbeitet bei den Visa-Karten mit der LBB Bank zusammen, das Kartenkonto liegt also bei dieser Bank. Über den Online-Kartenservice können Sie die Umsätze einsehen. Die Übersicht wird täglich aktualisiert.

Bei der Prepaid-Karte müssen Sie zuerst Geld auf das Kartenkonto laden, um die Karte nutzen zu können. Das Geld überweisen Sie auf ein Payback-Konto bei der LBB. Über die Kartennummer im Verwendungszweck der Überweisung wird das Geld dann Ihrer Karte zugeordnet.

Bei der Karte von American Express liegt das Kartenkonto bei Amex. Die Umsätze sehen Sie also bei Amex ein. Für den Support können Sie sich ebenfalls an den Anbieter wenden – das gilt auch, wenn Sie Ihre Karte sperren müssen, weil sie verloren gegangen ist.

Mehr dazu im Ratgeber Kreditkarten

  • Es gibt kostenlose Kreditkarten, mit denen das Bezahlen und Geldabheben wenig kostet.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: DKB, Hanseatic Bank, Payback, Barclaycard, Consorsbank

Zum Ratgeber

Autor
Josefine Lietzau

Stand: 21. März 2019


* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.