Kaputtes Fahrrad
Bild: Pierre Aden / GettyImages

Die gute Nachricht: Seit Jahren sinkt die Zahl der Fahrraddiebstähle. Die schlechte: Jahr für Jahr werden in Deutschland noch immer rund eine Viertelmillion Räder gestohlen. Und die Schäden werden immer höher. Das liegt am Boom der E-Bikes, durch die sich der durchschnittliche Preis eines Rades in fünf Jahren von 700 Euro auf 1.400 Euro verdoppelt hat.

Auch die Unterschiede der Versicherungen in Preis und Leistung sind groß. Daher lohnt es sich für Dich, zum Start der Fahrradsaison mal Deinen Versicherungsschutz zu prüfen.

In der Hausratversicherung sind Räder als Hausrat mitversichert, oft aber nur bis zu einer bestimmten Summe, meist 1 Prozent der Gesamtversicherungssumme. Ist Dein Hausrat bis 50.000 Euro versichert, sollte das Rad also nicht mehr als 500 Euro wert sein. Zudem schließen Hausrattarife die Leistung oft aus, wenn das Rad nachts draußen geklaut wird – und nicht im abgeschlossenen Raum steht.

Ist Dein Fahrrad mehr als 1.000 Euro wert, lohnt sich oft eine extra Fahrradversicherung. Sie ist meist günstiger als eine Hausrat mit Fahrradklausel und bietet mehr Leistungen. Dazu zählen neben nächtlichem Diebstahlschutz außerhalb von Räumen auch Diebstahl von Zubehör, Unfallschäden oder der Verschleiß des Akkus bei E-Bikes.

Guten Schutz erhältst Du bei der GVO für ein 1.200 Euro teures Rad ab 54 Euro pro Jahr. Ebenfalls empfehlenswert ist FahrSicher* ab 58 Euro. Für Dein E-Bike zahlst Du bei der Ammerländer und der GVO ab 64 Euro. Da die Beiträge und Leistungen von der Art des Rads abhängig sind, holst Du Dir am besten von allen dreien ein Angebot.

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Henriette Neubert
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Stand:

Henriette Neubert schreibt als Redakteurin bei Finanztip über Sachversicherungsthemen, wie Haftpflicht, Wohngebäude, Hausrat und Rechtsschutz.

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