Frau an der Börse
Bild: IMAGO / sepp-spiegl

Rund vier Millionen Frauen in Deutschland investieren in Aktien – das ist nur gut ein Drittel der mehr als zwölf Millionen Menschen, die an der Börse anlegen. Das ermittelte das Deutsche Aktien-Institut (hier als PDF). Auffällig dabei: Die Zahl der Menschen mit Aktien hatte bis 2020 Jahr für Jahr zugenommen, der Anteil der Frauen aber blieb fast unverändert.

Ein Grund ist sicherlich, dass Frauen im Schnitt rund 18 Prozent weniger Gehalt bekommen als Männer. Doch das erklärt es nicht allein, denn auch besser verdienende Frauen sind zögerlich. Viele sagen in Umfragen, dass ihnen das Thema zu kompliziert sei. Wie Geldanlage ganz einfach geht, ist eins unserer zentralen Themen auf Finanztip – auch im Podcast „Auf Geldreise“, der sich besonders an Frauen richtet.

Mit Blick auf die Altersvorsorge ist es gerade für Frauen sinnvoll, in Aktien zu investieren. Die gesetzliche Rente wird oft nicht reichen. Steckst Du jeden Monat etwas Geld in einen Sparplan für Indexfonds (ETFs), sorgst Du gut fürs Alter vor.

Das Verlustrisiko ist überschaubar: Mit guten weltweiten ETFs bist Du an Hunderten von Firmen beteiligt – beim MSCI World etwa an 1.600 aus 23 Ländern. Du investierst also in die Weltwirtschaft, nicht bloß in einzelne Firmen.

Unsere Studien zeigen, dass Anleger, die 15 beliebige Jahre in den MSCI World investierten hatten, niemals Geld verloren – anders als Anleger mit Einzelaktien. Im Mittel war eine jährliche Rendite von 7 Prozent drin.

Und hier haben Frauen beim Aktiensparen die Nase vorn: Während jeder zweite Mann sein Geld auch riskant in Einzelaktien anlegt, tut das nur jede dritte Frau.

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Nina C. Zimmermann
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